Zukunftsmusik – perfekter Schlaf, fliegende Schiffe & App für Sehbehinderte

Hallo liebe Leser,

heute gibt es wieder ein bisschen Zukunftsmusik für euch! Wie schon das letzte Mal, werfen wir einen Blick auf ein paar Erfindungen, die uns eventuell in Zukunft begleiten könnten. Dieses Mal schauen wir uns in den Bereichen Schlaf, Fortbewegung und Städte genauer um.
Starten wir mit unserer Lieblingsbeschäftigung: Nein. Nicht Essen. Schlafen!

 

Neuroon Open: ein Schlaf-Gadget

Bei dieser Erfindung handelt es sich um eine Art Schlafmaske. Der Hersteller selbst beschreibt es als Open-Source-Maske für fortgeschrittene Echtzeit-Schlafmessung, Smart Home Integration, Meditation und luzides Träumen.
Neben der Analyse des eigenen Schlafs bietet die Maske auch die Funktion, „besser“ zu schlafen. Die wichtige REM-Phase des Schlafes wird überwacht und zur richtigen Zeit geweckt. So wird vermieden, dass man sich müde und matt fühlt. Das Aufwachen während der richtigen Schlafphase hat die Auswirkung, dass man wach und energiegeladen in den Tag startet. Dabei kann es mit dem eigenen Smart-Home gekoppelt werden, um beispielsweise das Licht einzuschalten, wenn man geweckt wird und aufsteht. Zusätzlich wird der Schlaf überwacht und kann ausgewertet werden. Die zugehörige App sendet Feedback und gibt Empfehlungen für besseren Schlaf. Außerdem ist es möglich, das perfekte persönliche Schlafmuster auf Basis der Kurzzeit- und Langzeitanalysen zu finden.
Außerdem enthält die Maske unterstützende Funktionen für Meditation und luzides Träumen.

Schlaf-Apps gibt es bereits zu Hauf und es wird gemunkelt, dass diese nur mäßig bis gar nicht funktionieren. Könnte diese Erfindung eine Wende bringen? Ich persönlich finde es zwar toll, dass der Schlaf effizienter gemacht werden soll, weil ich selbst oft total verdreht aufwache, weil ich nochmal richtig fest eingeschlafen bin, ABER ich habe schon einmal überlegt so eine Schlaf-App auszuprobieren und habe es einfach nicht über mich gebracht, diese Anwendung anzulassen, während ich schlafe. Ich konnte mich nicht entspannen, weil ich mich überwacht gefühlt hatte. Das würde mir mit dieser Maske wahrscheinlich ähnlich gehen.

(Vgl. Neuroon Open: Neuroon Open – Sleep Enhancing Wearable. http://community.neuroonopen.com/product [Stand: 20.09.2017])

 

Bodeneffektfahrzeuge – oder: fliegende Schiffe

Ein Bodeneffektfahrzeug. Das klingt irgendwie … langweilig. Was ist das nun genau? Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Kreuzung zwischen einem Flugzeug und einem Boot. Sie bewegen sich ca. zwei Meter über der Wasseroberfläche, sind durchschnittlich zehnmal so schnell wie ein Schiff gleicher Größe und bis zu 40 Prozent sparsamer als ein Flugzeug gleicher Geschwindigkeit. Bereits in den 60ern wurden solche Flugzeuge entwickelt, jetzt setzen Ingenieure aus aller Welt wieder an diesem Konzept an.
Da stellt sich die Frage, wieso es also nicht schon länger solche Fahrzeuge gibt? Die Erklärung ist simpel. Die Motoren waren damals zu unwirtschaftlich und deswegen wurde die Entwicklung in diese Richtung eingestellt. Grund für die Unwirtschaftlichkeit war der hohe Wasserwiderstand beim Start des Geräts. Ein neu patentiertes System von Hanno Fischer (92 Jahre alt) umgeht dieses Problem und macht die Erfindung markttauglich.
Das erste Modell ist bereits auf dem Markt und trägt den schicken Namen Airfish 8. Er ist auf den Transport von acht Passagieren ausgelegt. Neben der Passagierbeförderung wird allerdings auch ein militärischer Einsatz geplant. Dann allerdings für andere Modelle, die mehrere Tonnen Ladung in kürzester Zeit transportieren können.

(Vgl. Gregor Honsel: Fliegende Schiffe: die Renaissance der Bodeneffektfahrzeuge. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fliegende-Schiffe-die-Renaissance-der-Bodeneffektfahrzeuge-3759301.html [Stand: 20.09.2017])

 

Microsoft Seeing AI – Die Sehhilfe für Sehbehinderte

Diese App ermöglicht es, die Welt um uns herum zu versprachlichen. Entwickelt wurde es vor allem, um Sehbehinderten das alltägliche Leben zu erleichtern.
Das Prinzip ist einfach: Das, was die Kamera des Smartphones sieht, wird dir durch dein Gerät erzählt.
So können kurze Texte oder ganze Dokumente gelesen werden, aber die App enthält auch einen Barcode-Scanner, der zum Einsatz kommt, um Produkte zu identifizieren. Die Umgebung und Personen (inklusive Emotionen) können von der Anwendung beschrieben werden. Demnächst wird noch ein Währungs-Feature eingebaut, welches das Erkennen von Geld ermöglicht.

(Vgl. Microsoft: Seeing AI. https://www.microsoft.com/en-us/seeing-ai/ [Stand: 20.09.2017])

 

Was haltet ihr von den beschriebenen Dingen? Würdet ihr die Schlafmaske nutzen? Hat für euch ein Flugzeugboot Potential? Und was denkt ihr über die App für Sehbehinderte?

Ich freue mich auf eure Meinung,
EURE HACHIDORI

 

Zukunftsmusik – Fahrradbeleuchtung, automatische Zahnbürsten und Sexroboter

Liebe Leser,

ich melde mich aus meiner Mini-Blog-Pause zurück! Hier kommt gleich eine kleine Überraschung für euch!

Lange habe ich überlegt, ob ich noch eine neue Kategorie starten soll, aber nun habe ich beschlossen, dass ich es einfach versuchen werde.
Ich lese immer wieder Artikel oder Meldungen über technische Neuerungen oder abgefahrene Zukunftspläne und jedes Mal denke ich, dass es toll wäre, diese Entdeckungen mit euch zu teilen und auch zu diskutieren. Vielleich interessiert es euch ja auch ein wenig, was eventuell mal auf uns zukommen wird. Dann lade ich euch ein, mit mir ein bisschen Zukunftsmusik auf diesem Blog spielen zu lassen.

Bikesphere – Rotierende Sicherheitsbeleuchtung fürs Fahrrad

Erst in den letzten Wochen habe ich etwas über eine zukünftige Fahrradbeleuchtung gelesen, die ich irgendwie faszinierend fand. Diese sogenannte „Bikesphere“ von Michelin Spanien ist im Prinzip eine rotierende Beleuchtung, die sich um den Fahrradfahrer dreht. Sie wird dabei auf den Boden geworfen und wirkt wie eine Kennzeichnung, die sagen möchte: „Schaut her, hier fährt jemand.“ Das Konzept ist wohl gar nicht so neu, ich habe allerdings von solchen Beleuchtungen vorher nichts gewusst und ich finde diesen Ansatz auch gar nicht so verkehrt. Oft genug passieren Unfälle, weil Fahrradfahrer nicht richtig erkannt werden. Besonders interessant ist die Funktion, dass die LED-Beleuchtung schneller rotiert, sobald sich ein Auto nähert. Die Beleuchtung ist allerdings nur ein zusätzliches Gadget und kein Ersatz für die schon vorgeschriebene Beleuchtung am Fahrrad. Es dient sozusagen einer Erweiterung der Sicherheit für den Fahrradfahrer selbst.

(Vgl. Ji-Hun Kim: Bikesphere: Rotierende Fahrradbeleuchtung der Zukunft. http://de.engadget.com/2017/07/05/bikesphere-rotierende-fahrradbeleuchtung-der-zukunft/ [Stand: 12.07.2017])

Amabrush – Die automatische Zahnbürste

Als ich das gelesen habe, war ich irgendwie verwirrt, ob man das überhaupt braucht. Wenn, dann konnte ich mir nur einen Vorteil für die Gründlichkeit vorstellen, aber ansonsten…
Na schauen wir uns dieses Ding mal genauer an…
Da man mit dem Zähneputzen laut Hersteller sehr viel wichtige Zeit vertut, kann man sich durch das Produkt diese Zeit angeblich sparen. Durch das merkwürdig anmutende Gerät werden die Zähne automatisch innerhalb von 10 Sekunden gereinigt. Sinn dahinter: Die Hände bleiben frei und man kann nebenbei etwas anderes machen. Wobei sich mir jetzt die Frage stellt, was ich in 10 Sekunden alles machen will, aber gut, es ist auf jeden Fall schneller als manuelles Putzen!
Damit Amabrush funktioniert, wurde auch eine eigene Zahnpasta für das Gerät entwickelt. 80 Euro soll der Spaß kosten. Mich hat es ehrlich gesagt noch nicht überzeugt. Zähneputzen ist für mich nicht unbedingt die zeitaufwendigste Tätigkeit und ich frage mich, ob es nicht sogar mal ganz gut ist, dass man in diesen paar Minuten einfach mal nichts außer Zähne putzen macht. In unserer Zeit wird alles immer schneller, optimierter und automatischer. Diese kleinen Mini-Ruheinseln sind für unseren Geist allerdings wichtiger, als man zunächst vermuten würde. Somit habe ich jetzt gerade eine gespaltene Meinung dazu.

(Vgl.: Thaddeus Herrmann: Hurrah! Die erste automatische Zahnbürste ist da!. http://de.engadget.com/2017/07/06/hurrah-die-erste-automatische-zahnburste-ist-da/ [Stand: 12.07.2017])

Studie und Diskussion über Sexroboter

Spannend fand ich diesen kleinen Artikel und die dazugehörige Studie aus einem ganz bestimmten Grund: In Japan gibts das alles schon. Während in der Studie und der Diskussion dazu Fragen zum Leben mit Sexrobotern gestellt werden, ist es anderswo schon fast Alltag. Gut, ich gebe zu, es sind in Japan keine Roboter, aber dort gibt es jetzt schon extrem realistische Sexpuppen, die zudem manchmal auch gegen unsere westlichen Vorstellungen gehen. Sexpuppen, die ein Grundschulmädchen darstellen bespielweise. Wer würde das gut finden? Schon als ich damals darüber gelesen hatte, habe ich mich gefragt, ob es gut ist z.B. Pädophilen so eine Art Ventil für ihre Neigungen zu ermöglichen und ob es möglich ist, so Straftaten in diesem Sektor zu verhindern. Ehrlich gesagt, die Antwort darauf habe ich immer noch nicht gefunden, denn es gibt wahrscheinlich Fälle, in denen das klappt, aber sicher auch welche, bei denen es die Neigungen unterstützt und stärkt. Wie immer denke ich, dass man solch ein Thema nicht schwarz-weiß sehen sollte. Nun bekommt das Thema durch Robotik natürlich nochmal eine ganz andere Brisanz, denn sobald diese „Sexpuppen“ auch noch aktiv mit ihrem Gegenüber interagieren, stellt sich die Frage nach den Einflüssen auf das Sozialleben der Nutzer.
Eine spannende, sensible aber auch etwas gruselige Thematik. Interessant daran ist auch, welchen großen Stellenwert Sex in unserer Gesellschaft und für unser Menschsein hat. Hier stellt sich weiterhin die Frage, ob ein Roboter das vermag zu geben, wozu Menschen gegenseitig fähig sind.

Link zur Studie: PDF-Datei

(Vgl.: Felix Knoke: Roboter-Ethiker diskutieren Sexroboter. http://de.engadget.com/2017/07/05/roboter-ethiker-diskutieren-sexroboter/ [Stand: 12.07.2017])

Was haltet ihr von den drei Neuerungen? Könnt ihr es kaum erwarten, die automatische Zahnbürste oder die Fahrradbeleuchtung zu nutzen? Innovativ oder Unsinn? Was sind eure Gedanken zur Sexroboter-Debatte?

Ich freue mich auf eure Gedanken!

EURE HACHIDORI