DIY – Gestreifte Baby-Booties

Hallo liebe Leser,

nach einer längeren Pause melde ich mich zurück und möchte euch nun über eines meiner vielen Häkelprojekte berichten: Die gestreiften Baby-Booties.

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Gefunden habe ich die englische Anleitung dazu unter folgender Adresse:
KLICK!

Leider ist es mir durch das Copyright nicht erlaubt, sie zu übersetzen.
Hier nur die Infos, was ihr benötigt:

 

  • 3,5 mm Häkelnadel
  • Garn in zwei verschiedenen Farben (ich habe 50 g Acrylwolle verwendet; am besten verwendet ihr einfach Garn, welches für die Garnstärke ausgelegt ist.)
  • wahlweise Wollenadeln und Maschenmarkierer
  • Zierknöpfe

 

Zusätzlich möchte ich anmerken, dass die Schuhe laut Anleitung nicht zu öffnen sind. Ich habe deshalb die Knöpfe auf einer Seite des Schaftes angebracht und Schlaufen gemacht, damit man den Schuh öffnen und schließen kann.

Ich fand das Muster sehr gut erklärt, mit Bildern, sodass man den eigenen Arbeitszustand überprüfen konnte.
Ich denke, dass diese kleinen Booties ein super Geschenk für jede werdende Mama sind.

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Viel Spaß!

EURE HACHIDORI

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Frauen der Weltgeschichte – Maria Callas

Maria Callas
italienische Sängerin griechischer Herkunft
1923 – 1977


Titel: Publicity photo of Maria Callas(December 2, 1923 – September 16, 1977) as Violetta in La Traviata by Houston Rogers (Quelle)
Fotograf: Houston Rogers

Maria Callas war Anfang der 1950er Jahre eine gefeierte Sopranistin auf den Bühnen der Welt. Dabei war es aber nicht allein der Tonumfang ihrer Stimme, der sie zu einer Ausnahmekünstlerin machte, sondern auch ihre intensive Darstellung und Emotionalität, mit der sie sich ihre Gesangsrollen aneignete.


Titel: Photo of Maria Callas from the television talk show Small World. The program was hosted by Edward R. Murrow (Quelle)
Fotograf: CBS Television

Diese Emotionalität lebte sie nicht nur auf der Bühne aus, sondern auch jenseits derselben, was ihr den Ruf einer unbeherrschten exzentrischen Diva einbrachte. Nicht zuletzt aus diesem Grund war sie ein Liebling der Skandalpresse, die auch ihre unglückliche Affäre zu dem Reeder Aristoteles Onassis detailliert behandelte und einem großem Publikum zugänglich machte.
Ihre Unausgeglichenheit und ihr Ehrgeiz, der sie zum Erfolg führte, wurden oft darauf zurückgeführt, dass sie sich als Kind zu dick, zu hässlich und ungeliebt gefühlt haben soll. Ein Minderwertigkeitskomplex als Erfolgsgeheimnis sozusagen.

EURE HACHIDORI

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Japanische Grammatik *Teil 2* – höfliche Verneinung eines Satzes

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Hallo liebe Leser und Japanverrückten da draußen!

Vor nicht allzu langer Zeit habe ich angefangen, euch die japanische Grammatik nahe zu bringen.
Heute geht es weiter mit diesem leidigen Thema, welches in jeder Sprache den Lernenden den letzten Nerv raubt.

Beim letzten Mal wurde erklärt, wie man einen einfach Satz mit (ha; sprich: wa) und です (desu; sprich: des) bildet.

Zum Beispiel:

Müllerさんいしゃです
Müller-san ha isha desu.
Frau Müller ist Ärztin.

Heute widmen wir uns der Verneinung dieses einfachen Grundsatzes.
Die Verneinung von „は...です(ha…desu) ist „じゃありません(ha…ja arimasen; sprich: wa…dscha alimaßen).

Der obige Beispielsatz wird also folgendermaßen zur verneinten Aussage:

Müllerさんいしゃじゃありません。
Müller-san ha isha ja arimasen.
Frau Müller ist keine Ärztin.

Zu der Wendung じゃありません (ja arimasen) ist noch zu sagen, dass es die umgangssprachliche Variante dieser Wendung ist. Wenn ihr besonders höflich sein wollt, also während formellen Anlässen oder in der Schriftsprache, nutzt ihr besser ではありません (deha arimasen; sprich: dewa alimasen).

Nun seid ihr bereit eure ersten einfachen und verneinten Sätze zu bilden!
Viel Spaß und bis zur nächsten Grammatikstunde!

EURE HACHIDORI

Mehr zu japanischer Grammatik:
Teil 1 – einfache Aussagesätze mit は (ha) und です (desu)
Teil 3 – Fragen bilden mit か (ka)

 

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Buchtipp – Liebesbriefe großer Männer und Frauen

Hallo meine lieben Leser da draußen!

Dieser Beitrag wird etwas für die Romantiker unter euch!
Heute möchte ich euch ein paar besondere Bücher vorstellen, die mich nachhaltig und immer wieder begeistern. Ich bin ein großer Fan von Liebesbriefen, vor allem historische Exemplare sind für mich eine Unterhaltung mit Schmachtgarantie.
Ich besitze drei Exemplare, die ich euch nun vorstellen möchte.

„Liebesbriefe großer Männer“ Band 1 – herausgegeben von Petra Müller und Rainer Wieland, PIPER Verlag

Dieses Buch ist veröffentlicht worden, weil die Hauptperson der Fernsehserie „Sex in the City“ ihrem Angebeteten aus diesem Buch vorliest. Ich habe die Serie nie gesehen, aber das Buch ist klasse!
es beinhaltet 44 Liebesbriefe, die Männer der Weltgeschichte an ihre Herzensdamen schrieben. Einer davon ist allerdings der Liebesbrief von den eben schon erwähnten Hauptpersonen aus der Serie „Sex in the City“.
Zusätzlich zu jedem Brief gibt es einen kleinen historischen Überblick über den Autor des Briefes und seine Liebe. Sehr interessant und ergreifen, denn man bekommt einen tiefen Einblick in die persönlichen Gefühle bekannter Persönlichkeiten und das über das Thema, was jeden Menschen bewegt: Liebe.
Enthalten sind auch ein paar Abbildungen der Liebenden.

„Liebesbriefe großer Männer“ ewig Dein, ewig mein, ewig uns – herausgegeben von Sabine Anders und Katharina Maier, marixverlag

Man könnte denken, dass sich die Liebesbriefe doppeln, tatsächlich gibt es einige Dopplungen, aber nicht zu viel und wer einmal den Liebesbriefen verfällt, liest sie ohnehin mehrmals. Hier finde ich die Gestaltung im Buch sehr schön. der Name des Liebesbriefautors mit Lebensdaten dient als Überschrift, danach folgt eine kurze Schilderung seiner Person und Liebschaften. Und danach folgt der Brief oder auch mehrere.
Wieder sehr lesenswert und interessant.
Enthalten sind hier wieder ein paar Abbildungen.

 

„Liebesbekenntnisse berühmter deutscher Männer und Frauen – 100 bewegende Briefe von Luther bis Rilke“ – herausgegeben von Paul Herrmann, Pawlak Verlag

Dieses Exemplar erwarb ich für 2 Euro in einem Wühltisch eines Antiquariats. Es war ein Glücksfund, hat sich aber wieder einmal gelohnt. Es ist ein sehr dicker Wälzer, enthält Porträts und originale Kopien von Texten oder Unterschriften unter den Briefen. Sehr schön, auch wenn es winzig gedruckt ist.
Unbedingt lesen! Vor allem, weil man etwas über deutsche Persönlichkeiten erfährt.
Fazit:
Wer Lust auf romantische Leseabende hat, findet wohl kaum eine bessere Lektüre als diese Bücher. Schmachtende Seufzer inklusive!

EURE HACHIDORI

 

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Frauen der Weltgeschichte – Eveline Hall

Eveline Hall
1945 – heute
deutsche Tänzerin, Schauspielerin und Sängerin


Titel: Eveline Hall bei der Lambertz Monday Night, im Februar 2016 (Quelle)
Fotograf: 9EkieraM1

Die Mutter von Eveline Hall war Tänzerin, ihr Vater Schauspieler. Wie konnte es da anders kommen, als dass sie sich zur Balletttänzerin ausbilden ließ. Mit ihren 1,75 m hatte sie eine ungewöhnliche Größe für Balletttänzerinnen. Obwohl sie größer als die Durchschnittsballerina war, wählte der Intendant der Hamburger Staatsoper sie mit nur 16 Jahren als Solistin.

Ihr Weg führte sie nach Las Vegas und wieder zurück. Anschließend nahm sie Schauspielunterricht und spielte auf vielen bekannten Bühnen. Später kam noch ein Studium in Gesang dazu. Sie hörte nie auf, an ihrem Erfolg zu arbeiten.

Schließlich suchte Eveline Hall sich im Alter von 60 Jahren eine Agentur. Ihre Begründung war, dass sie „noch ein bisschen mitspielen“ wollte. Sie wurde Model und hatte Erfolg.
Ihre jüngeren Kolleginnen müssten neidisch sein, aber anstatt Missgunst, gibt es für Hall nur Bewunderung. Für viele ist sie einfach ein Vorbild. Sie lässt hoffen, dass ein Model eine längere Karriere haben kann.
Passend dazu sagte Eveline Hall einmal: „Ich glaube nicht an Faltencremes.“

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Filmstadt Görlitz – Das Kaufhaus (The Grand Budapest Hotel)

Liebe Leser,

im Gastbeitrag von meiner Bloggerkollegin Miss Boleana habt ihr ja schon etwas über unseren Stadtrundgang durch Görlitz erfahren können. Heute widme ich mich speziell dem Görlitzer Kaufhaus, welches Drehort für das Innenleben des „Grand Budapest Hotel“ im gleichnamigen Film war.

Hachidori
Ich habe mich verewigt… bis Staub gewischt wird…😉

Miss Boleana und ich hatten die Gelegenheit einen exklusiven Einblick in das Kaufhaus und aktuelle Informationen zu den Zukunftsplänen des Hauses zu bekommen.
Doch zuerst: Alles begann mit…


Historisches:
Eröffnet wurde das Görlitzer Kaufhaus 1913 unter dem Namen „Kaufhaus zum Strauß“ und ist mittlerweile das einzige noch erhaltene Gebäude aus der frühen deutschen Warenhauskultur. Für den Bau des Kaufhauses wurde von der Firma „Lindemann und Ploschitzki“ das alte Gebäude und das Nachbarhotel „Hotel zum Strauß“ abgerissen und das heutige Kaufhaus errichtet. Solch ein Gebäude war zu damaligen Zeiten nur in großen europäischen Metropolen zu finden. Die Entwürfe für das Kaufhaus stammen aus der Feder von Architekt Carl Schmanns.

1929 fusionierte man mit dem Karstadt-Konzern. Danach folgten schwere Jahre des Krieges. 1968 wurde das Gebäude zum „Centrum Warenhaus“. Nach der Wende kam 1991 Karstadt zurück in das wunderschöne Ambiente. Damals wurde das Gebäude für über 20 Millionen D-Mark saniert. 2004 kam die erste Krise und das Kaufhaus wurde unter dem Namen „Hertie“ an einen britischen Finanzinvestor verkauft. Im August 2009 schloss man das Kaufhaus trotz eigenem wirtschaftlich erfolgreichem Betrieb aufgrund der Insolvenz des Investors.

Seitdem hofften und bangten alle Görlitzer um IHR Kaufhaus, mit dem ich selbst viele schöne Kindheitserinnerungen verbinde. Die urigen, knarrenden Holzstufen der Treppen… die wunderschön glänzenden Säulen aus gelbem Marmor… die beiden großen Kronleuchter, die vor allem in der Weihnachtszeit meine Kinderaugen zum Leuchten brachten…
Eine Parfümerie hat bis zum erneutem Sanierungsbeginn die Stellung gehalten. Jetzt ist sie ausgezogen, denn unser Kaufhaus startet einen erneuten Neuanfang sozusagen. Und es passiert so einiges da drinnen, das kann ich euch sagen!


Das Kaufhaus als Filmkulisse
Der Film „The Grand Budapest Hotel“ wurde zu größten Teilen in Görlitz gedreht. Kulisse für die Innenaufnahmen des Hotels war das Kaufhaus. Ab Oktober 2012 waren in Görlitz dafür mehrere Monate bekannte Hollywood-Stars wie Jude Law, Owen Wilson, Bill Murray oder Ralph Fiennes zu Gast in der kleinen Stadt an der polnischen Grenze. Wer erkennt nicht, dass hier die Rezeption des Hotels stand?

rezeption
Neuer Besuch im Grand Budapest Hotel

Oder die Säulen, die bei der wilden Schießerei durchlöchert werden?

Säulen
Die Säulen sind doch nicht zerschossen! 😉

Das Grand Budapest Hotel steht hier in Görlitz.
Auch kleinere Werbefilme wurden hier gedreht und das Kaufhaus-Team erhält immer noch Anfragen diesbezüglich.

Treppen2
Das Kaufhaus von innen

Ein Beitrag, der sich auf das Kaufhaus aus Filmsicht konzentriert,
findet ihr bei meiner lieben Bloggerkollegin Miss Boleana.


Die Auferstehung des Kaufhauses
Über die neuesten Pläne für das Kaufhaus wurden wir vom „Kaufhaus“-Team direkt vor Ort informiert. Miss Boleana, unsere Foto-Crew und ich wurden Teil einer interessanten und spannenden Führung durch das Gebäude.

Was bisher geschah…
Der Unternehmer Prof. Dr. med. Winfried Stöcker erwarb das Kaufhaus  im übertragenen Sinne „für einen Apfel und ein Ei“ und wird um ein Vielfaches mehr investieren müssen, damit es wieder in altem Glanz erstrahlen kann.
Uns wurde berichtet, dass jede Entscheidung für das Kaufhaus genauestens durchdacht und geplant wird. Im Fokus stehen dabei vor allem die Haus- und Klimatechnik sowie die Lichtkonzepte. Von zahlreichen Handwerkern wurden schon viele Stunden Vorarbeit geleistet. Laut den offiziellen Broschüren, die uns vom Kaufhaus-Team zur Verfügung gestellt wurden, sind über 10 Zentimeter dicker Estrich abgetragen worden. Ganze 272 Bauschutt-Container wurden abgefahren. Alleine 141 Tonnen Altholz sind bisher aus dem Gebäude entsorgt worden.
Alle Baumaßnahmen werden mit dem Denkmalschutz abgestimmt, denn das große Ziel ist es, den Gesamteindruck des Hauses zu erhalten.


Was ist geplant?
Die Fenster, ganze 216 Stück an der Zahl, sind weitesgehend noch aus dem Jahre 1913 und werden komplett erneuert. Ein Fenster wurde bereits erneuert, wir durften es sogar betrachten. Nebenbei wies man uns darauf hin, dass dieses eine Fenster schon den Wert eines Kleinwagens hätte. Nicht auszumalen, wieviel alleine die Erneuerung der zahlreichen Fenster kosten dürfte.

Fenster2
Alte Fenster mit Blick auf dicken Turm

Auch das Glaskuppeldach bleibt im Originalzustand erhalten. Es wurde mit Jugendstilelementen bemalt und bereits in den 80er Jahren restauriert. Die Technik, mit der das Dach verziert ist, wird Schwarzlotmalerei genannt und dabei wird Schmelzfarbe bei 600°C in das Glas eingebrannt.

kuppeldach4
Das Glaskuppeldach mit den Kronleuchtern

Ursprünglich, so wird uns erzählt, war das Glasdach von außen bemalt. Trotz des weiteren Schutzdaches, welches sich über der Kuppel befindet, erlitt die Bemalung Schäden (vor allem durch Reinigungsarbeiten), weswegen man es, wie vorher erwähnt, in den 80er Jahren von innen gestaltete. Dazu wurde ein abenteuerliches, freihstehendes Gerüst erichtet, erzählt man uns. Dieses Gerüst schwankte zwischendurch so stark, dass alle, die daran arbeiteten innehalten mussten und erst bei Stillstand des Gerüsts weitergestalten konnten.

Kuppeldach3
Über dem Dach, Gestaltung befindet sich innen am Glas

Auch bei der erneuten Sanierung wird ein kleines Fenster im Glaskuppeldach erneuert werden müssen. Denn es ist kaputt, eine Ecke fehlt. Heutzutage jemanden aufzutreiben, der diese Kunst noch beherrscht, war eine Odyssee, wird uns vom Kaufhaus-Team berichtet.

Kuppeldach2
Das Dach aus einem anderen Blickwinkel

Kuppeldach
Suchbild: Findet die kaputte Ecke bei einem Fenster!

Besonders imposant sind auch die zwei großen Kronleuchter in der Mitte des Lichthofs. Diese sind allerdings schon seit DDR-Zeiten nicht mehr original. Die originalgetreuen Nachbauten von 1993 bleiben uns jedoch erhalten.

Marmor, Kuppeldach
Die Kronleuchter

Atrium
und nochmal von oben 😉

Die alten Holztreppen sind vor allem den Görlitzern noch in Erinnerung und machen eine Besonderheit des Gebäudes aus. Viele wünschen sich natürlich, dass auch diese erhalten bleiben. Diesbezüglich wurden auch wir bei der Führung beruhigt. Die Treppen bleiben. Wie wir aber sehen konnten, wird jede einzelne Stufe aufgerissen, überprüft, erneuert usw. um jegliche Sicherheit zu garantieren. Rolltreppen werden NICHT an die Stelle der Holztreppen treten. Allerdings werden im geplanten Anbau wahrscheinlich Rolltreppen installiert.

Treppen, Geländer
Treppen von Stockwerk zu Stockwerk

Treppe, Atrium
Treppen in der Eingangshalle

Der Anbau soll dort entstehen, wo sich der jetzige Lagereingang befindet. Dieser wird laut derzeitiger Planung verglast.

Anbau
Hier entsteht der neue Anbau

Die alten Aufzüge, an die ich mich noch erinnere, weil ich damit immer hoch bis in die Spielzeugabteilung gefahren bin, werden natürlich ausgetauscht und auf den neuesten Stand gebracht. Ich konnte es mir jedoch nicht verkneifen, ein paar Abschiedsfotos zu schießen.

Aufzug
Die alten Aufzüge

Die Holzgeländer sollen erhalten bleiben, sind allerdings niedriger als heutige Richtlinien vorgeben. Das Team vom Kaufhaus lässt uns wissen, dass man sich da noch etwas einfallen lassen muss.
Geländer
Die Verzierung des Geländers

Geländer2
Leider zu niedrig: Die Geländer

Geplant ist auch eine ausgefeilte Lichttechnik, denn es ist nicht gewollt, dass die Fenster, wie vorher so oft, verstellt werden und somit weniger Licht ins Kaufhaus gelangen kann. Dies wurde zuletzt aus einem ganz plausiblen Grund gemacht: Alle Waren sollten in einheitlichem Licht präsentiert werden. Um diesen Punkt auch in Zukunft zu gewährleisten, wird an der Lichttechnik gefeilt.
Sehr spannend war für mich außerdem, dass es im Kaufhaus eine „Musterfläche“ gibt, wo verschiedene Bodenbeläge, Soundanlagen oder Möbel getestet werden.

Musterfläche
Die Musterfläche

Aber auch, und das ist dem Inhaber und dem Kaufhaus-Team wichtig, dass die Elektronik gut versteckt wird und wie man das am besten bewerkstelligt. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Thema, denn der Denkmalschutz soll nicht verletzt werden. Ein Vorschlag für den Bodenbelag wurde schon verworfen. Uns wurde mitgeteilt, dass es definitiv eine Mischung aus Holz, Stein und hochwertigem Teppich werden soll.

Boden
Dieser Boden passte noch nicht ganz…

In der Eingangshalle wird der Boden auch erneuert, denn das, was wir als schöne Fliesen wahrgenommen haben, ist PVC. An seine Stelle tritt echter Steinboden.

Atrium, Fußboden
Der alte Boden

Der gelbe Marmor, der die Säulen in der unteren Halle so warm erstrahlen lässt, wird auch an einigen Stellen repariert. Dazu wird natürlich überlegt, ob man dazu unbedingt in die Toskana fahren muss, denn ursprünglich dachte man, dass es der Marmor von hier kommt, was sich als falsch herausstellte.

maror
Der gelbe Marmor und die Zierstreifen

Die Säulen im oberen Bereich waren ursprünglich komplett weiß. Von der Filmcrew für „The Grand Budapest Hotel“ wurden sie mit Gold verziert. Und so gelassen. Mit dem Denkmalschutz wird nun überlegt, ob man die Säulen in diesem Zustand belässt, denn wirklich schlimm, seien wir ehrlich, sieht es nicht aus. Die Filmcrew hatte die Wahl, alle Säulen wieder zu weißen, oder einen Wasserschaden zu beheben. Nun sehen die Säulen etwas anders aus, aber ich finde es persönlich nicht wirklich dramatisch.

Säulen2
Relikt der Filmcrew: Goldene Bemalung

Was wenige wissen: Unter dem Kaufhaus existiert sogar ein Keller, welcher ebenfalls zukünftig genutzt werden soll.



Das Konzept hinter dem zukünftigen Kaufhaus Görlitz
:
Hochwertige Qualität und gute bezahlbare Produkte, auch regionale, sollen eine Grundphilosophie bilden. Auf den 7000 Quadratmetern soll man sich zuhause fühlen, ein ansprechendes Sortiment vorfinden und gerne verweilen. Im Atrium sollen regelmäßig Veranstaltungen wie Modenschauen, Konzerte oder Lesungen stattfinden. Angestrebt wird für das Kaufhaus ein Shop-in-Shop Geschäft. Das bedeutet, es werden keine Läden an sich hereinkommen, sondern die Verkaufsfläche bleibt offen und die Produkte werden in abgegrenzten Bereichen präsentiert. Im Untergeschoss soll es Lebensmittel geben, im Erdgeschoss eine Parfümerie, Accessoires, Aktionen und regionale Produkte. In den Ebenen 1 und 2 werden die Damen- und Herrenbekleidung untergebracht. Auf Ebene 3 sind Gastronomie, Designer, Feinkost, ein „Männer“- und Kinderland, sowie Kinderbekleidung und Spielzeug die Stichwörter. Auf Ebene 4 soll ein Restaurant mit Terrasse entstehen, von dem aus man bis ins Riesengebirge schauen kann.
Den Platz für diese Terrasse durften wir exklusiv von oben betrachten. Über dem jetzigen Lagereingang entsteht ein Anbau, oben drauf dann die Terrasse. Und den Ausblick durften wir schonmal genießen.

Anbau2
Der Ausblick



Weiteres zu baulichen Neuerungen:

Auf den kleinen äußeren Podesten des Hauses, wo sonst die Weihnachtsbäume stehen, sollen kleine Mini-Terrassen entstehen, zum gemütlichen Kaffeetrinken mit Blick auf den Demianiplatz, Marienplatz und den dicken Turm. An dieser Stelle wird überlegt, auch einen Bereich der Fenster komplett zu verglasen, um einen ungetrübten Blick auf den dicken Turm zu haben. Die jetzigen Fenster haben ein feines Holzgitter.
Es werden nicht nur neue Fahrstühle und im Anbau auch Rolltreppen installiert, das ganze Haus wird auch voll klimatisiert.
Es ist außerdem immer noch im Gespräch, ob es einen gläsernen Übergang vom Kaufhaus zum City-Center geben wird. Aber entschieden ist diese Neuerung noch nicht.

Raum
Hier kommen viele neue Produkte hin

Parkhaus oder Tiefgarage?
Lange Zeit war im Gespräch, dass unter dem anliegenden Marienplatz eine Tiefgarage errichtet wird. Dieser Plan wurde schnell verworfen, denn unter dem Platz ist nur Granit. Ein weiterer Plan war eine Tiefgarage unter dem Elisabethplatz. Einziges Problem dort: Es verläuft unterirdisch noch die alte Stadtmauer, welche unter Denkmalschutz steht. Diese hätte erhalten und hinter Plexiglas in der Garage integriert werden müssen. Die Idee war gut, aber leider für die Stadt zu teuer, wird uns mit Bedauern mitgeteilt. Wahrscheinlich wird es jetzt doch das Parkhaus neben dem City-Center treffen. Dieses wird vergrößert und vom Kaufhaus mitgenutzt.



Planung der Ebenen des Kaufhauses im Detail:

Eine wichtige Aussage, die uns vermittelt wurde: „Das Kaufhaus will keine Einzelhändler vertreiben, sondern mit ihnen zusammenarbeiten.“

Säulen, Kuppeldach
Mehrere Ebenen zum Austoben

Ebene 5
In der obersten Etage sind Büros und Kanzleien geplant.

Ebene 4 (Hauptnutzfläche: 945 Quadratmeter)
Restaurant; Filmausstellung; Waschräume

Ebene 3 (Hauptnutzfläche: 1265 Quadratmeter)
Gastronomie mit Show-Cooking; High-Tech-Store (mit Kursen); „Männerland“; Kinderland; Kinderbekleidung; Spielzeug; Stöcker-Feinkost; Coiffeur (im Volksmund Friseur); Waschräume

Ebene 2 (Hauptnutzfläche: 1261 Quadratmeter)
Herrenbekleidung; Herrenschuhe; Sportartikel; Young Fashion; Sondergrößen; Eventkleidung; Espresso-Bar; Änderungsschneider

Ebene 1 (Hauptnutzfläche: 1082 Quadratmeter)
Damenbekleidung; Damenschuhe; Taschen; Sektbar

Erdgeschoss (Hauptnutzfläche: 1586 Quadratmeter)
Parfümerie; Accessoires; Zeitschriften; Bücher; Geschenkartikel; Regionale Produkte; Café; Eventfläche

Ebene -1 (Hauptnutzfläche: 1282 Quadratmeter)
Lebensmittel; Biomarkt


Fazit:
Es war ein sehr lehrreicher Rundgang und ich bin nun mehr als vorher überzeugt, dass unser Kaufhaus wirklich wieder ein Juwel werden kann. Nachdem ich so viele Infos bekommen habe, kann ich es kaum erwarten, es wieder zu betreten und zwar dann, wenn es in neuem Glanz erstrahlt.
Kommt doch auch mal vorbei! Und besucht unser Grand Budapest Hotel im Herzen des Dreiländerecks! Wir sehen uns 2017 zum Einkaufsbummel!


Und zum Schluss:
Dieser Beitrag war nur möglich durch die Unterstützung vieler lieber Leute.
Deswegen möchte ich meiner Bloggerkollegin Miss Boleana für ein wirklich tolles Wochenende danken; dem Kaufhaus-Team für den Zutritt ins Gebäude und die unzähligen Informationen, die wir erhalten haben, besonders ein Dank an Lisa Helmers und Livia Kaiser. Und natürlich danke ich auch meiner Foto-Crew, für dieses schöne Shooting in herrlicher Kulisse.

EURE HACHIDORI

P.S.:
Ich hoffe mein Beitrag hat euch gefallen, auch wenn er dieses Mal etwas länger ausgefallen ist. Und vielleicht konnte ich euch sogar etwas in Vorfreude versetzen? Was denkt ihr über die Pläne? Freut ihr euch schon auf die Auferstehung des Kaufhauses? Seid ihr schonmal dort gewesen? Oder möchtet ihr zukünftig auf jeden Fall mal im ehemaligen „Grand Budapest Hotel“ vorbeischauen?
Ich freue mich auf eure Kommentare!

EURE HACHIDORI

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Gastbeitrag: Zu Besuch in der Filmstadt Görlitz

Hallo liebe Leser,

heute bekommt ihr nur indirekt etwas von mir zu lesen. Ich habe Miss Boleana nach Görlitz eingeladen, um die Filmstadt zu erkunden. Hier könnt ihr mehr über unseren Film-Stadtrundgang lesen und vor allem erfahren, wie die Stadt auf jemanden wirkt, der noch nie hier war. Lasst euch entführen in die Stadt der Kulissen:

Hier geht´s zum Beitrag von Miss Boleana


Zwei Bloggerinnen vom Winde verweht…😉

 

EURE HACHIDORI

Filmstadt Görlitz – Aufgepasst, bald neue Einblicke…

Hallo an alle meine lieben Leser da draußen,

am Wochenende war ich mit meiner Blogger-Kollegin Miss Boleana unterwegs in meiner Heimatstadt Görlitz.
Neben einem 3,5 (!) Stunden langen Stadtrundgang durften wir das Kaufhaus zum Strauss, ehemals Karstadt bzw. Hertie betreten. Neben vielen interessanten Infos zu diesem wunderschönen Gebäude wurden wir auch über die sehr interessanten Zukunftspläne informiert, denn das gute Stück soll 2017 wieder eröffnet werden. Außerdem war es Drehkulisse für die Innenaufnahmen des „Grand Budapest Hotel“.

Miss Boleana und ich werden euch mit ein paar Beiträgen beglücken, die euch exklusive Einblicke in diese spannende Drehkulisse bzw. in das baldige endlich wieder erblühende Kaufhaus gewähren.
Freut euch also auf alte und neue Infos, auf Bilder, Impressionen und Einblicke in ein ganz besonderes Fotoshooting.
Wer sich vorher schon etwas auf unsere Beiträge einstimmen möchte, findet auf dieser Seite sein Glück.

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Frauen der Weltgeschichte – Agnes De Mille

Agnes De Mille
1905-1993
US-amerikanische Tänzerin und Choreografin


Titel: american dancer & choreographer Agnes de Mille (1905-1993) playing ‚The Priggish Virgin‘ in the ballet Three Virgins and a Devil, music by Ottorino Respighi, choreography by Agnes de Mille, Majestic Theatre, Broadway (Quelle)
Fotograf: Carl Van Vechten

Agnes De Mille war die Tochter des Stummfilmproduzenten William C. De Mille und studierte in den 1930er-Jahren Ballett in London. Für den Film „Romeo und Julia“ übernahm sie 1936 die Choreografie. Ihre großen Erfolge hatte sie am Broadway. Das Musiktheater wurde von ihr, durch ihre eigenwilligen Choreografien revolutioniert. 1943 wurde sie mit der Choreografie für das Musical „Oklahoma!“berühmt.
Agnes de Mille verstand es, die Stücke auf eine ganz neue Art zu beleben, indem sie Komik und Erotik mischte und Obszönes durch Ironie veredelte. Ballett blieb dabei ein wesentlicher Teil, es begleitete die Handlung oder trug sie voran.

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Titel: american dancer & choreographer Agnes de Mille (1905-1993) playing ‚Venus‘ in the ballet The Judgment of Paris, music by Kurt Weill, choreography by Antony Tudor, City Center Theatre, New York (Quelle)
Fotograf: Carl van Vechten

Tragischerweise erlitt Agnes De Mille im Jahre 1975 auf der Bühne einen Hirnschlag. Sie konnte zum Glück weiterarbeiten. Im hohen Alter saß sie dann im Rollstuhl und konnte nur noch die Arme bewegen. Dennoch arbeitete sie weiter. Als man sie fragte, warum sie das tue, nannte sie als Antwort nur ein Wort: „Sturheit.“
1993  kosteten sie die Folgen eines erneuten Schlaganfalls das Leben.

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Japanische Grammatik *Teil 1* – einfache Aussagesätze mit は (ha) und です (desu)

Japan-kleine_Lehrstunde

Hallo liebe Leser und Japanverrückten da draußen,

ich habe mich entschlosse in meiner Kategorie „Japan – Die kleine Lehrstunde“ auch etwas auf die japanische Grammatik einzugehen, nicht zuletzt, weil mir dieses Thema selbst beim Erlernen dieser Sprache am meisten Probleme bereitet (Kanjis mal außen vorgelassen).


Heute möchte ich mit euch beim Urschleim anfangen und euch die wichtigste aller Partikel näher bringen.
– は – („ha“ sprich „wa“)

Ein Nomen, hinter dem folgt, wird zum Thema des Satzes.

わたしは Hachidori です。
watashi ha Hachidori desu.
Ich bin Hachidori.

Hier wird „watashi“ (ich) zum Thema des Satzes gemacht, weil dahintersteht.

Mit der Partikel kann man also die einfachsten Sätze bilden.
Einfache Sätze benötigen nicht nur die Partikel ,
sondern auch das Hilfsverb です („desu“ sprich „des“).

わたしは Hachidori です
watashi ha Hachidori desu.
Ich bin Hachidori.
Allgemeines zu です:
Meistens hat です die Bedeutung von „sein“ (bin).
Nomen werden in Kombination mit です zu Prädikaten.
です zeigt eine Beurteilung oder Behauptung an.
です zeigt, dass der Sprecher sich gegenüber dem Gesprächspartner höflich ausdrückt.
です wird bei Verneinung und Vergangenheit gebeugt. (später mehr dazu)

Ich hoffe, dieser leichte Einstieg hat euch erstmal gefallen.

EURE HACHIDORI

Weitere Beiträge zur japanischen Grammatik:
Teil 2 – höfliche Verneinung eines Satzes
Teil 3 – Fragen bilden mit か (ka)

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