Leserunde – „Seele aus Feuer“ von Marie Rapp

Liebe Leser,

ich habe solch ein Glück!
Sehnsüchtig wartete ich auf den Oktober, da ich wusste, dass mit „Seele aus Feuer“ von Marie Rapp endlich der Nachfolger von „Seele aus Eis“ herauskommt. Außerdem hoffte ich, wieder bei der Leserunde auf lovelybooks.de dabei zu sein, weil sie mir beim letzten Mal so viel Freude bereitet hatte. Und ich bin wirklich dabei! Juhuu!!!

Ich habe dieses Mal nicht nur ein e-Book gewonnen, sondern ein signiertes Druck-Exemplar! Ich bin wirklich sehr glücklich und kann es kaum erwarten, das Buch zu verschlingen. Ich melde mich also erstmal ab und bin dann bald mit einer Rezension wieder da. 😉 Wer die Leserunde verfolgen möchte, kann das HIER tun.

EURE HACHIDORI

Rezension – „Scythe – Die Hüter des Todes“ von Neal Shusterman

Auf dieses Buch war ich sehr gespannt, habe überlegt, ob ich es sofort zur Erscheinung kaufen soll oder nicht. Zum Glück habe ich es gekauft, denn ich wurde nicht enttäuscht!

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Allgemeines zum Buch:

  • Titel: „Scythe – Die Hüter des Todes“
  • Autor: Neal Shusterman
  • Anzahl der Seiten: 528 Seiten
  • Verlag: FISCHER Sauerländer
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 21.09.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 21.09.2017
  • Genre: Utopie, Urban-Fantasy, Jugendbuch

Inhalt:

Die Welt hat sich zu einer „perfekten“ Welt weiterentwickelt. Es gibt keine Krankheiten, keinen Tod, keine Kriege, keine Kriminalität. Für die Aufrechterhaltung dieses friedlebenden und unsterblichen Zustands ist der Thunderhead zuständig. Dabei handelt es sich um eine Art elektronisches, allwissendes und übermächtiges Gehirn. Es entwickelte sich aus der uns bekannten Cloud. Doch es gibt etwas, was unabhängig vom Thunderhead agieren darf, oder vielmehr es gibt jemanden. Die Scythe, die Hüter des Todes. Sie sind Menschen, die das natürliche Gleichgewicht unterstützen sollen. Dazu müssen sie töten. Wie eine Art Orden, folgen sie dabei Geboten und Regeln. Zum Scythe wird nicht ernannt, wer es sein möchte, sondern diejenigen, die diese Tätigkeit am meisten verabscheuen. So soll vor Missbrauch dieser Berufung geschützt werden. Das Töten wird von den Scythe als „nachlesen“ bezeichnet. Sie tragen Roben und verzichten auf viele Annehmlichkeiten, um dem Tod und den Toten gegenüber Respekt zu zollen. Jeder Scythe trägt zudem einen Ring.
Trotz der Einführung des Scythe-Ordens ist die Wahrscheinlichkeit, zu sterben, verschwindend gering. Somit leben die Menschen ein unsterbliches Leben. Die Menschen durchleben ihren normalen Lebenszyklus, können sich aber auch auf ein bestimmtes Alter zurücksetzen lassen, was „über den Berg kommen“ genannt wird.
Den Scythe gegenüber verhalten sie sich mal ehrfürchtig, mal ängstlich, mal heuchlerisch, sind es doch die einzigen, die ihnen gefährlich werden könnten.

„Wir können Dinge viel effektiver aufschieben, als die dem Tode Geweihten, weil der Tod für uns eine Ausnahme ist und nicht die Regel.“

Neal Shusterman (2017), Scythe – Die Hüter des Todes, Seite 443

Bei einer Nachlese erhalten die Hinterbliebenen Immunität, was bedeutet, dass sie ein Jahr lang nicht nachgelesen werden können. Diese Immunität wird durch das Küssen des Scythe-Rings gewährt. Weigert man sich gegen die Ausführung einer Nachlese, wird auch die gesamte Familie des Todgeweihten getötet.
Selbstmord ist ebenfalls nicht möglich, denn die Körper sind durch sogenannte Naniten selbstheilend und nach einem Selbstmordversuch werden die Menschen in Revival-Zentren wieder aufgepäppelt. Für Scythe ist der einzige Weg zu sterben allerdings der Selbstmord – die Selbstnachlese.

Soviel zur allgemeinen Schilderung der Gesetzmäßigkeiten dieser Welt. Natürlich ist das nur ein grober Anriss, denn das gesamte Bild um die Gebote der Scythe ergibt sich natürlich durch das Buch selbst. In dieser Welt stehen nun unsere Protagonisten Citra und Rowan im Mittelpunkt. Ihr alltägliches Leben wird dargestellt und dann folgt der wirkliche Anfang der Geschichte. Beide werden zu Scythe-Lehrlingen berufen. Sie müssen ihr vorheriges Leben hinter sich lassen und sich mit dem Tod mehr als jemals zuvor beschäftigen. Ich mochte es, wie sich der Autor auf die Gefühlswelten der Beiden konzentriert hat. Durch die Beschäftigung mit dem Tod und dem Töten wird ihnen das alte unsterbliche und sorglose Leben allmählich fremd. Das hat Shusterman wirklich super ausgearbeitet. Welcher Konflikt sich für die beiden ergibt, werde ich euch aber nicht verraten! 😉

Schreibstil:

Die Geschichte wird sowohl aus Citras als auch aus Rowans Perspektive erzählt. Es fließen allerdings immer mal wieder auch die Perspektiven von anderen Personen ein. Das dient meistens dazu, dass der Leser Gespräche oder Ereignisse mitbekommt, die den Protagonisten verborgen bleiben, die aber trotzdem für das Gesamtbild der Story sehr wichtig sind. Shusterman schafft es, dass der Perspektivwechsel kaum merkbar geschieht und der Leser nicht aus dem Lesefluss gerissen wird. Nein, ich tauchte sogar durch diese Perspektivwechsel immer weiter in die Geschichte ein und konnte mich ihr schließlich gar nicht mehr entziehen. Die Wirksamkeit dieser Erzählweise funktioniert dabei deswegen so grandios, weil Shustermann es versteht, das Instrument des Perspektivwechsels einzusetzen. Ganz anders als sonst, störten mich die vielen Ansichten nicht, sondern waren sogar vielmehr unbedingt notwendig.

Weiterhin findet sich nach jedem Kapitel ein kurzer Auszug aus verschiedenen Tagebüchern von unterschiedlichen Scythe. Die hier teils philosophischen Gedankengänge tragen maßgeblich zur Stimmung des Buches bei und regen den Leser auch zur Reflektion des Gelesenen an. Die Tagebucheinträge lassen unter anderem einen Einblick in das Seelenleben bekannter Scythe zu, sodass sich Beweggründe oder Charakterzüge sehr gut herausstellen.

„Unsterblichkeit kann die Torheit und Schwäche der Jugend nicht mindern. Die Unschuld ist dazu verdammt, einen sinnlosen Tod durch unsere eigenen Hände zu sterben, sie fällt den Fehlern zum Opfer, die wir niemals ungeschehen machen können. […]“

Neal Shusterman (2017), Scythe – Die Hüter des Todes, Seite 438

Besonders gut gefällt mir, dass sich durch das Zusammenspiel der unterschiedlichen Mittel die Frage aufwirft, ob ein unsterbliches oder ein sterbliches Leben lebenswerter ist.

Das Buch hat allgemein eine gewisse Grundspannung. In regelmäßigen Abständen werden interessante Infos gestreut und geschehen auch wirklich unvorhergesehene Dinge, die ich so nicht erwartet hätte.
Durch die prägnante, bildhafte und teilweise auch hochwertige Sprache ist der Schreibstil lebendig und hat mich auf jeder Seite gut unterhalten. Dank Shusterman weiß ich nun, was eine „Rotunde“ ist. 😉

Fazit:

Der Klappentext ließ mich vermuten, dass sich zwischen den Buchdeckeln eine 0815-Geschichte ala „die beiden Protagonisten lieben sich und begehren auf“ befindet. Ganz typisch, wie in vielen Dystopien/Utopien in den letzten Jahren. Erstaunlicherweise überraschte mich das Buch mit so viel mehr, als ich erwartet hatte. Da ist nicht nur das Dilemma der Berufung eines Scythe oder das Fremdwerden des alten Lebens durch den Tod (was im wahren Leben wirklich ein Thema ist), sondern auch politische Ränkespiele und eben so gar keine A-typische Liebesgeschichte im Sinne von „ich opfere mich für dich“. Die Liebe wird hier eher am Rand behandelt. Vielmehr steht im Mittelpunkt der Umgang mit dem Tod in einer Welt der Unsterblichkeit, die Aufklärung eines verschleiherten Mordes und die Konzentration auf die Gefühle der Protagonisten.

Das Buch ist einfach vollkommen durchdacht und spannend, aber auch grausam. Wer möchte, kann darin auch philosophisches über das Thema Tod finden. Diese eingeschobene Philosophie  ist schon fast ein Plädoyer für ein Leben in Endlichkeit und für den Tod selbst, welcher leider in unserem Leben oft noch ein Tabu-Thema ist. Besonders gut gefällt mir die Art, dieses Thema durch einen Roman zu thematisieren und dafür nicht nur zu sensibiliseren, sondern auch die eigenen Gedanken dorthin zu leiten, dass man ein endliches Leben schätzt, sich mehr auf das Leben konzentriert und dieses auch mehr genießt. Denn das ist die Botschaft. Durch die Thematisierung des Todes wird die Wertigkeit unseres Lebens betont. Grandios.

„[…] Es erinnert mich daran, dass einige Naturgewalten niemals ganz gebändigt werden können. Sie sind ewig, und das ist viel besser, als unsterblich zu sein.“

Neal Shusterman (2017), Scythe – Die Hüter des Todes, Seite 441

Ich kann nicht aufhören, dieses Buch zu loben. Eine Geschichte, die nachhallt. Für mich ein wirklich perfekter Reihenauftakt und mein zweites Jahreshighlight.
Darum: UNBEDINGT lesen.

Bewertung: ❤❤❤❤❤

 

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Görlitz gewinnt den Filming Europe Location Award!

*Konfetti*

Görlitz hat gewonnen!


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Titel: Altstadtbrücke und Peterskirche in Görlitz (Quelle)
Fotograf: Schläsinger

Ende September hatte ich in einem Beitrag dazu aufgerufen, für Görlitz beim Filming Europe Location Award abzustimmen. Danke, für eure super Unterstützung, denn meine Heimatstadt hat es wirklich geschafft und ist somit Europas Film-Location des Jahrzehnts!
Nominiert wurde die Stadt hauptsächlich aufgrund des Films „The Grand Budapest Hotel“, welcher in Görlitz und Umgebung gedreht wurde. Falls ihr euch erinnert, hatten Miss Booleana und ich damals das Jugenstilkaufhaus in Görlitz alias das Grand Budapest Hotel besucht, besichtigt und darüber berichtet. (Den Beitrag zur Besichtigung der Filmstadt Görlitz findet ihr HIER und zur Besichtigung des Kaufhauses HIER).
Besonders ist zudem, dass Görlitz als einziger deutscher Standort nominiert wurde.

Es ist also ein wirklicher Triumph für unser kleines Städtchen an der Neiße. Vielen Dank und Herzlichen Glückwunsch!

Weitere Infos findet ihr unter folgenden Adressen:
www.filmingeurope.com
www.cineuropa.org
www.mdm-online.de > Film Commission > Netzwerk
www.goerlitz.de/Goerliwood.html

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Japan – Reisevorbereitung – Karten für das Ghibli-Museum buchen

Hallo liebe Leser,

wie versprochen kommen nach und nach einige Beiträge zur Reiseplanung unserer Japanreise. 🙂 Dieses Mal berichte ich euch etwas darüber, wie ihr an Eintrittskarten für das Ghibli-Museum kommt.

Jeder Japan-Liebhaber kennt sicherlich die wunderschönen Filme von Hayao Miyazaki. Das Ghibli-Museum in Tokyo behandelt auf 7 Stockwerken genau dieses Thema. Mittlerweile ist dieses Museum schon fast ein Must-To-Do für alle, die nach Tokyo reisen. Man müsste meinen, dass es gar nicht so schwierig wäre, an Karten für ein Museum zu kommen, schließlich ist es hierzulande üblich, diese direkt an einem Schalter vor dem Besuch zu erwerben. Nun, bei diesem Museum ist das leider etwas komplizierter.

Die Buchung von Deutschland aus hat zwei Varianten – ausgenommen die Variante „ihr-kennt-einen-Japaner-und-der-bucht-für-euch“. 😉

Variante 1 – Karten über das Reisebüro JTB buchen

Die erste Möglichkeit bietet sich durch das Reisebüro JTB. HIER sind auf der Website von JTB alle Infos zur Buchung zusammengefasst. Unter Angabe persönlicher Daten hat man hier die Chance, über E-Mail eine der begehrten Karten zu ergattern (Das Reisebüro hat auf Nachfrage ca. 10 Karten pro Tag zur Verfügung). Wichtig: Die Buchung muss 4 Monate im Voraus (ab dem 1. des Monats) erfolgen und auf ein Datum festgelegt werden. Dafür sind die Karten aber nicht uhrzeitgebunden. (Die Buchung direkt beim Museum ist zusätzlich uhrzeitgebunden.) Für Erwachsene kostet die Karte hier 18 €. Nach der erfolgreichen Buchung erhält man ein Voucher, was in Japan am Museum dann in eine Eintrittskarte getauscht wird.

Beispiel:
Falls ihr also am 16. Juni eine Karte buchen wollt, müsst ihr am 01. März die Karten buchen.

Variante 2 – Karten direkt beim Museum buchen

Die Tickets des Museums sind an ein festes Datum und eine feste Uhrzeit gebunden. Die Buchung kann ab dem 10. des Vormonats ab 10:00 Uhr japanischer Zeit erfolgen. Weitere Infos erhaltet ihr HIER direkt auf der Seite des Ghibli Museums. Die Buchung erfolgt über die Anwendung LAWSON Ticket. Das Ticket kostet hier umgerechnet 7,54 € (1000 Yen). Die Buchung erfolgt über die folgende Seite.

Beispiel:
Falls ihr also am 16. Juni eine Karte buchen wollt, müsst ihr am 01. Mai die Karten buchen.

Preislich habt ihr also direkt beim Museum einen Vorteil und beim Reisebüro ist es dafür nicht uhrzeitgebunden. Bei beiden ist eine vorherige Reservierung notwendig. Die Entscheidung liegt also ganz bei euch. 🙂

Wir haben etwas mehr investiert und Variante 1 gewählt, damit wir uhrzeitlich flexibel sind. Ich hoffe, euch kann dieser Beitrag bei eurer Reiseplanung irgendwann nützlich sein. Bei Fragen hinterlasst einen Kommentar oder schreibt mir über das Kontaktformular.

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Blogger Recognition Award

Liebe Leser,

heute mal ein Beitrag außer der Reihe, denn die liebe Miss Booleana hat mich für den Blogger Recognition Award nominiert. Vielen Dank! ❤ Ich freue mich sehr, denn es ist schon eine ganze Weile her, dass hier auf dem Blog ein Award angekommen ist und ich darüber geschrieben habe. (Vielleicht habe ich es aber auch einfach nicht mitbekommen – ich bin oft im Rückstand mit dem Lesen der vielen interessanten Blogs im Web. ;))
Und noch mehr freue ich mich natürlich, dass der Award von jemandem kommt, den ich für seine Bloggerkünste so schätze und bewundere wie sie. Hier geht es zu Miss Booleanas Artikel zum Blogger Recognition Award.

Die Regeln

1. Bedanke dich bei demjenigen, der dich nominiert hat und verlinke ihn.
2. Schreibe einen Beitrag um deinen Award zu präsentieren.
3. Erzähle kurz, wie du mit dem Bloggen angefangen hast.
4. Gib zwei Ratschläge für neue Blogger.
5. Nominiere 15 andere Blogger für diesen Award.
6. Kommentiere auf den nominierten Blogs, lass die jeweiligen Personen wissen, dass du sie nominiert hast, und verlinke deinen Beitrag zum Award.

Und am Anfang war…

…laut Miss Booleana auch ein bisschen Einsamkeit. Was soll ich sagen!? Das ging mir ähnlich. Ich hatte gerade mein Studienpraktikum in Leipzig gestartet und meine WG war zwar super und die Stadt ludt zum Erkunden ein, aber abends in meinem Zimmer, da war ich irgendwie allein. Und im Praktikum beschäftigte ich mich gerade mit Content-Management-Systemen und hatte etwas über WordPress gelesen. Ich wollte das Programm einfach ausprobieren, um praktisch zu erfahren, was so ein CMS kann. Da kombinierten sich der Drang, etwas zu lernen und das Bedürfnis, mich mitzuteilen.
Das war die Geburtsstunde meines Blogs und wie ich finde, war sie etwas unromantisch. Es war ja eher Zufall, dass sich aus dieser kleinen Tür, die ich da öffnete, ein wirkliches Hobby entpuppte. Geplant hatte ich erstmal nicht, diesen Blog so lange Zeit zu führen. Ich bin froh, dass ich mich so sehr in dieses Medium verliebt habe. Mir wären sonst viele tolle Menschen und Eindrücke verborgen geblieben.
Vielleicht ist es deswegen auch an der Zeit, meinen damaligen Chefs im Praktikum zu danken – die beiden gaben mir schließlich die Aufgabe, mich über CMS zu informieren. Vielen Dank, ihr Beiden! Das vergesse ich euch nicht, versprochen.

Zwei Ratschläge für neue Blogger

Puh, das ist natürlich eine gute Frage. Ich weiß gar nicht, ob ich mir das anmaßen kann, als Blogger Ratschläge zu geben. Ich finde, ich bin immer noch längst nicht so erfahren und durchdacht wie andere hier in der Blogosphäre. Ich versuche es dennoch einfach mal! 🙂
Neuen Bloggern möchte ich vor allem den Rat mit auf den Weg geben, dass es nicht nötig ist, sich mit dem Bloggen unter Druck zu setzen. Bloggen sollte eine Leidenschaft sein, ein Hobby, etwas, das man gern macht. Mir selbst ist es schon oft passiert und vor allem passiert es auch heute noch manchmal, dass ich das Gefühl habe, meinen Lesern nicht gerecht zu werden. Dieses Gefühl solltet ihr schnell vergessen! Es ist wichtig, dass man den Blog nicht als Verpflichtung ansieht. Am Ende bringt es niemandem was, Artikel auf Krampf zu schreiben, denn wirklich gut werden sie dann nicht. Für mich war es wichtig, das richtige Maß zu finden, zwischen der Anzahl der Beiträge und meinem Leben 1.0 sozusagen. Lasst euch also nicht unter Druck setzen und sprecht mit euren Lesern offen. Sie werden es euch danken und ihr seid entspannt dabei.
Ein weiterer Rat ist, dass ihr euch auch an kleinen Dingen freuen solltet. Das ist auch ein Credo für das gesamte Leben. Aufs Bloggen bezogen, meine ich, dass Zahlen nicht viel aussagen. Mir hat jeder Leser, jeder Abonnent und jedes einzelne Like oder Kommentar etwas gegeben. Ich freue mich nach wie vor über jede Art von Interaktion oder Interesse hier auf dem Blog. Das solltet ihr euch behalten. Die Freude beim Bloggen und beim Lesen der Reaktionen sind sehr wichtig.

Nominierungen:

Jeder weiß, dass sich einige mehr und einige weniger über Awards freuen. Ich jedenfalls freue mich über eure Blogs und würde gern von euch lesen! Schade, dass ich Miss Booleana keinen zweiten Award spendieren kann. 😉

Arne´s comfy couch – schreibt kurze Statements und die finde ich zuweilen wirklich so interessant, dass sie mich nachhaltig beschäftigen. Spannende Art zu Bloggen, wie ich finde.

Die wirklich wichtigen Dinge – bloggt über alles Mögliche, was sie mir schon ungemein sympathisch macht, weil ich das auch tue. 😉 Und sie schreibt angefangen über Rezensionen, bis hin zu Produkttests und sogar übers Imkern und noch über so viel mehr. Die Atmosphäre auf ihrem Blog finde ich einfach liebevoll.

Lesezauber – bloggt über Bücher, wer hätte das gedacht. 😉 Ich habe mich mehr als einmal auf dem Blog verloren. Von kurzweilig über ausführlich ist bei den Bücherthemen alles dabei. Besonders gern schaue ich mir ihre Lesestatistiken an und erblasse vor Neid.

nettebücherkiste – noch ein Bücherblog. Nein, überhaupt nicht. Für mich einer DER Bücherblogs aus meiner Liste. Ich finde den Schreibstil wunderschön und ich liebe die Idee mit den Gerichten der Woche. Wie bei vielen, komme ich mit dem Lesen, Liken und Kommentieren der Artikel gar nicht hinterher – hier bereue ich es sehr oft.

Selection Books – hat neben den Artikel über allerlei Lesbares auch wunderschöne Bilder im Angebot. Ja, irgendwie bin ich den Artikelbannern verfallen. Sie glitzern oft sehr schön oder sind einfach toll arrangiert. Da verfalle ich oft in so eine „Bücher-Träum-Stimmung“ und lasse mich gern davon zum Artikellesen animieren.

Spinatmädchen – ist für mich DER Disney-Blog. Ich verfolge ihn schon lange und mittlerweile hat sie auch noch ein total disnerdiges Logo. *seufz* Ich bin froh, dass sich jemand die Mühe macht, alle News zu Disney so gut zu verpacken – ich würde sonst oft irgendwas verschlafen.

Tintenmeer – Diese Beiden sind einfach sehr herzliche Bücherblogger und ich finde es toll, im Meer der Einzelkämpfer zwei gemeinsam Segelnde zu sehen. 🙂 Ich schmöker hier wirklich gern Rezensionen.

Wanderweib – ist einer, wenn nicht sogar DER wichtigste Japan-Blog für mich. Sie hilft praktisch in jeder japanischen Lebenslage. Sie hat sogar bebilderte Anleitungen für die Nutzung von japanischen Badewannen! Hallo!? Muss ich noch mehr sagen? 😀 Wer eine Japanreise plant, sollte sich unbedingt durch diesen Blog lesen.

8900 km. Berlin⇔ 東京 – ein weiterer Japan-Blog, auf dem Claudia über ihre Wahlheimat Japan und ihr Leben mit ihrem japanischen Mann im Land der aufgehenden Sonne berichtet. Immer wieder interessant!

Nadine´s bunte Bücherwelt – ebenfalls ein sehr sympathischer Bücherblog mit sehr schönen Bildern und tollen Rezensionen. Ich mag die gemütliche Atmosphäre dort.

Dailythoughtsofbooks – Ein total schön aufgezogener Bücherblog, dessen Rezensionen ich supergern lese.

Buchstabenfängerin – Ein toller Blog mit tollen Buchrezensionen. Unbedingt reinschauen! Der Name des Blogs ist einfach wunderschön und hat mich damals auf die Seite gelockt.

Dreamcatchers Rezensionen – Auf diesem Blog mag ich besonders die detaillierte Bewertung nach Stil, Charaktere, Humor, Gefühl, Spannung und Kreativität. Sehr schöne Idee 🙂

Frühlingsmärchen – Auch ein Blog, den ich lange in meiner Liste habe und dem ich nicht gerecht werde, weil ich einfach viel zu wenig Zeit habe. Sehr ausführliche Rezensionen, was ich sehr bewundernswert finde.

readbooksandfallinlove – Und zu guter Letzt noch ein toller Bücherblog, den ich einfach von der Aufmachung her total mag und auf dem ich noch nicht allzu lange unterwegs bin.

(Mannomann, das war bücherlastig. Mehr als gedacht. :D)

Jetzt seid ihr an der Reihe 🙂 Ich hoffe natürlich, dass ihr euch darüber freut und bin gespannt auf eure Reaktionen.

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Auflösung: Der geheimnisvolle Brief – Leserunde zu „Das Lied der Krähen“

Vor einiger Zeit erhielt ich einen mysteriösen Brief. Ihr erinnert euch bestimmt.
Es kam heraus, dass es sich dabei um eine Buchverlosung / Leserunde zum neu erschienenen Buch „Das Lied der Krähen“ von Leigh Bardugo handelte.

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Mittlerweile sind die Gewinner in den Genuss des Buchs gekommen – nein, ich war leider nicht dabei – und es gibt die ersten Rezensionen. Ihr findet die Rezensionen zur Buchverlosung von lovelybooks HIER. Die Bewertungen klingen alle sehr vielversprechend und interessant. Ich denke, dieses Buch steht jetzt auch ganz oben auf meiner Wunschliste. Was meint ihr?

Häkeln – Baby-Decke im Wellen-Design

Liebe Leser,

der letzte Beitrag zum Häkeln ist schon etwas länger her. Kürzlich habe ich endlich eine Baby-Decke fertig gestellt. Sie hat ein ansprechendes Wellen-Muster.
Die Anleitung habe ich auf dem Moogly-Blog gefunden. Dort trägt sie den Namen „Greyson Baby Blanket“. Die Anleitung findet ihr HIER.
Die Anleitung ist in englischer Sprache bzw. Häkelschrift verfasst und sehr leicht verständlich. Dieses Muster hat wahnsinnigen Spaß gemacht und ich kann die Anleitung weiter empfehlen.

Falls ihr mit den englischen Abkürzungen noch nicht vertraut seid, findet ihr HIER eine erklärende Tabelle auf der Seite von Maschenzähler. Druckt sie euch am besten für das erste Mal aus. Sobald ihr mehrere englische Anleitungen umgesetzt habt, beherrscht ihr die gängigsten Begriffe von selbst.

Mein fertiges Resultat seht ihr hier:
Gehäkelte Baby-Decke im Wellen-Design

Ich wünsche euch jetzt viel Spaß mit dieser tollen Anleitung und beim Nachhäkeln.

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Rezension – „Die Spur der Bücher“ von Kai Meyer

Liebe Leser,

auf dieses Buch hatte ich mich lange gefreut. Pünktlich vor meinem Sommerurlaub erschien „Die Spur der Bücher“ von Kai Meyer. Es ist ein Prequel zu der Trilogie „Die Seiten der Welt“, spielt also vor den Ereignissen dieser Buchreihe.

Allgemeines zum Buch:

  • Titel: „Die Spur der Bücher“
  • Autor: Kai Meyer
  • Anzahl der Seiten: 448 Seiten
  • Verlag: Fischer FJB
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 24.08.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 24.08.2017
  • Genre: Fantasy

Rezension:

*SPOILERFREI*
Die Handlung des Buchs spielt im viktorianischen London. Anders als in den Vorgängern befinden sich die Szenen aber komplett in der wirklichen Welt. Während Furia durch die Seiten der Welt springt, kommt dieser Fähigkeit in „Die Spur der Bücher“ eine sehr kleine Rolle bei. In diesem Buch konzentriert sich der Autor auf die Protagonistin Mercy, ihre Gefährten und die spannende Detektivgeschichte, die mit bibliomantischer Magie gespickt wird.
Alles in allem war dieses Buch anders als die Vorgänger, irgendwie ruhiger, aber nicht minder spannend und nicht weniger magisch. Es strahlte die Atmosphäre des viktorianischen Londons förmlich von selbst aus und ich habe es geradezu verschlungen. Die Charaktere sind liebenswert und auch, wenn nicht alle Fragen des Buchs beantwortet wurden, ließ es mich äußerst zufrieden zurück. Der Folgeband wird mit nicht zu zügelnder Vorfreude von mir erwartet.
Der Schreibstil von Meyer ist hier, ebenso wie in „Die Seiten der Welt“ auf einem hohen sprachlichen Niveau. Er malt mit den Worten und ich konnte mich erneut völlig in der Welt der Bibliomanten verlieren.
Durch die gelungene Fantasy und das runde Gesamtpaket ist dieses Prequel für mich eindeutig (wie die Vorgänger auch) eins der besten Bücher der letzten Jahre und verdient eindeutig mehr Aufmerksamkeit.
Eine Anmerkung zum Schluss: Ich denke, es wäre besser „Die Seiten der Welt“ vor dem Prequel zu lesen, da einige Dinge dann leichter zu verstehen sind.

Fazit:

Wie so oft, fehlen mir bei den besonders großartigen Büchern einfach die Worte. Dieses Buch hat mich schon wie die drei Vorgänger „Die Seiten der Welt“ vom Hocker gehauen. Hohes sprachliches Niveau, wahnsinnig tolle Details, liebenswerte Charaktere und die richtige Mischung aus Action, Tiefgang und Humor, dazu noch die fantastische Welt der Bücher. Mein absolutes JAHRESHIGHLIGHT!

Bewertung: ❤❤❤❤❤

 

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Mysteriöse Rabenfeder im Briefkasten – Lüften wir zusammen das Geheimnis?

Heute war eine mysteriöse Rabenfeder im Briefkasten und mir wurde mitgeteilt, dass ich auserwählt bin. Ich solle mich den Krähen anschließen und beweisen, dass ich die richtige Person bin, um den gefährlichen Magier aus dem wohl best bewachtesten Gefängnis zu befreien. Wer von den eingefleischten Buchbloggern hat denn ebenfalls eine Feder? 🙂

Ich frage mich, wieso da ein Stück aus der Feder fehlt!?

#LBDasLiedderKrähen #seieinaussenseiter

Ich bin gespannt, wie es damit weitergeht.

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