Rezension „Mondprinzessin“ von Ava Reed

(0



(0

:



Cover und Gestaltung:

Wen verzaubert dieses wunderschöne Cover nicht? Das Cover war auch der Grund, warum ich das Buch unbedingt haben musste. Es wirkt wunderschön und geheimnisvoll. Einfach rundum perfekt.Die Gestaltung innerhalb des Buchs dagegen passt mit dem „erwachsenen“ Charakter des Covers leider so gar nicht zusammen. Zuerst wunderte ich mich über das Bild eines Mädchens oder einer Frau, die ich nicht zuordnen konnte…sie passte weder vom Aussehen noch vom Stil zur Prinzessin auf dem Cover.Sehr unnötig waren für mich die Illustrationen vom Waschbären Tia und das Bild eines Paares am Ende. Sicherlich hatten diese Bilder für die Autorin privaten Wert, wirken aber leider nicht sehr professionell und verkitschen das Bild der Geschichte. Für mich leider unpassend und unnötig und wirklich wenig nachvollziehbar.Dazu kommt die Gestaltung jeder einzelnen Seite, die alle mit Sternen bedruckt sind. Auch das fand ich sehr kitschig, das hätte mich aber an sich nicht gestört. In Kombination mit den anderen Gestaltungselementen ergibt sich aber ein extrem unrundes Design, wirklich schade, das Cover allein hätte für sich gesprochen und ausgereicht.

Story:
Die Story ist süß und romantisch, auch ab und zu spannend. Allgemein eine gute Mischung. Eine Heldin, die stark alle Widrigkeiten akzeptiert und zuerst nur vor sich selbst Schwäche zeigt. Langsam öffnet sie sich.
Aufgewachsen auf der Erde erfährt Lynn, dass sie ein Sternenkind ist und die Tochter des Mondkönigspaars, somit also Prinzessin. Doch warum wurde sie damals entführt? Und wie entkommt sie dem Schlamassel, dass sie sich Hals über Kopf in ihre Leibgarde verliebt? Und warum verfolgt sie auf einmal ein leuchtender Waschbär namens Tia? Eigentlich ein guter Stoff mit viel Potenzial, der leider mit zu wenig Tiefe behandelt wurde.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist pragmatisch, aber im richtigen Moment detailliert. Das einzige Manko, was zum Punkteabzug maßgeblich beiträgt, ist, dass die Autorin jede Menge „coole“ Sprüche und „Witze“ eingebaut hat, die mit der Zeit bei mir eine Art Fremdschämen verursacht haben, da ich das Gefühl bekam, die Hauptperson wäre erst 13 und nicht 17.
Besonders auffällig finde ich die Erwähnungen und Zitate von bekannten Marken wie „Nutella“, „Star Wars“, „Disney“ und „Pokemon“. Sicherlich wollte die Autorin damit unterstreichen, wie verbunden die Heldin sich mit der Erde fühlt, allerdings führt die konkrete Nennung und das Zitieren von Filmen eher dazu, dass man die Charaktere nicht mehr ernst nimmt und sich nicht in die Geschichte vertieft. Es katapultiert einen bei jeder Nennung aus der Geschichte in die Wirklichkeit und das frustrierte mich zunehmend, weil alle 10 Seiten so eine Anspielung eingefügt wurde. Der sonst tolle Schreibstil wurde dadurch leider albern beeinträchtigt. Die Ernsthaftigkeit, welche sich über die Geschichte hinweg aufbaut, wird somit unterbrochen. Schade und leider nervig.

Fazit:
Die Story musste ich zuende lesen, leider konnte diese über das uneinheitliche Gesamtbild nicht hinweg trösten, welches sich durch chaotisches Design und zwanghafte Gags und Product Placements ergibt.
Ein Buch, das mit weniger Schnickschnack mehr Charme hätte.


EURE HACHIDORI

Häkeln – Linksammlung zum Häkel-Glück

Liebe Leser, liebe Häkelfreunde,

heute möchte ich euch ein paar Links präsentieren, die ich nutze, um Anleitungen zum Häkeln zu finden oder die generell beim Thema „Häkeln“ weiterhelfen könnten. Ich versuche, diese Liste immer mal wieder zu aktualisieren.

haekeln

Kostenlose Anleitungen gibt es, auch regelmäßig aktualisiert, auf folgenden Seiten:

Redheart (deutsch; englisch)
DROPS Garnstudio (deutsch)
Yarnspirations (englisch)
Pinterest (deutsch, englisch & weitere) unter Stichworten wie bspw. „crochet“; „free crochet patterns“ or „amigurumi“
issuu (deutsch, englisch & weitere) ebenfalls unter den oben genannten oder ähnlichen Stichworten (hier gibt es ganze Häkelmagazine)
Le Blog de Anne (nur Grafiken, Text französisch)
Crazypatterns
Handmadekultur
Für Sie
Schaut Mal

Ansonsten lohnt sich immer auch der Blick auf die offiziellen Seiten gängiger Garnhersteller, da diese häufig kostenpflichtige sowie kostenlose Anleitungen anbieten. Dazu gehört beispielsweise auch das DROPS Garnstudio.

Sehr gut für Anleitungen und für Grundlagen ist folgende Seite:
Ribbelmonster

Der nächste Link hilft beim Erstellen oder beim Finden von „Pixelbildern“, die mit Granny Squares gehäkelt werden können oder als Bild nur mit festen Maschen:
Kandipatterns

Die folgende App ist sehr praktisch zum Erstellen von Häkelmustern, indem man eigene Bilder hochlädt und diese in ein mehrfarbiges Muster umgewandelt werden.
Wooltasia
Bei Übersetzungen helfen Tabellen wie:
Maschenzähler – Tabelle Übersetzung
Ribbelmonster – Tabelle Häkelsymbole

Ich hoffe, dass euch diese Linksammlung etwas weiterhilft. 😉

EURE HACHIDORI

Merken

Tagebuch einer Bekanntschaft in Zeiten der Flüchtlingskrise – Tag 5 & 6

Liebe Leser,

wieder nach einer längeren Pause, melde ich mich zurück.
Dieses Jahr scheint kein Blogging-Jahr für mich zu sein. :/

Genau so lang, wie ich euch mit dem nächsten Beitrag warten ließ, war auch die Pause zwischen den Treffen mit M., die ich schon eine Weile auf ihrem Weg begleite.

Letztes Mal konnte ich euch von einem kleinen Happy-End berichten, da M. ein Vorstellungsgespräch hatte. Das liegt nun alles schon lange zurück und es hat sich einiges getan!

tagebuch

Tag 5 – Jede Menge Kuchen

Vor einiger Zeit traf ich M. mit einer meiner Freundinnen und wir wurden zu M. nach Hause eingeladen. Dieses Treffen möchte ich hier ebenfalls erläutern, da ich es euch bisher vorenthalten habe.
Meine Freundin und ich waren furchtbar aufgeregt, dass wir M. in ihrer Wohnung besuchen dürfen. Schließlich wohnt M. mit ihrer Mutter zusammen, die schon 60 Jahre alt ist. Obwohl ihre Mutter Deutsch lernt und versteht, spricht sie es kaum, was man in diesem Alter irgendwie auch nachvollziehen kann. Ich ziehe jedes Mal mental den Hut vor ihr, dass sie mit 60 Jahren nochmal eine neue Sprache lernt. Wie ich an Tag 6 erfuhr, lernen sie sogar jedes Wochenende mit den Enkelkindern zusammen Deutsch, da diese es schon viel besser beherrschen.
Wir machten uns also auf den Weg zur Wohnung von M. und wurden herzlich empfangen. Eine kleine, bescheiden eingerichtete Wohnung sahen wir dort, nur die nötigsten und bunt zusammengewürfelte Möbel. Es war sehr sauber, viel sauberer, als ich es bei anderen Leuten gewohnt bin. Wir wurden in das Wohnzimmer gebeten und uns fiel die Kinnlade herunter. Auf dem Tisch waren 3 Kuchen und Kekse und Tee und alles, was das Herz begehrte. Liebevoll angerichtet, es wirkte, als würden noch mehr Gäste kommen, wonach ich mich auch sofort erkundigte. M. erklärte mir, dass das völlig normal in ihrer Kultur sei, es werde für jeden Gast aufgetischt, weil die Gäste meistens bis ins Morgengrauen blieben. Diesen Wunsch erfüllten wir nicht, wir verabschiedeten uns schon nach 3 Stunden. Allerdings mit gut gefüllten Bäuchen, denn es erschien uns unhöflich, nicht mindestens ein Stück von allem zu probieren. Wir sollten uns keine Sorgen machen, die Familie wäre groß und es würde schon alles weggehen, so in etwa beruhigte M. uns, als wir Sorge hatten, dass sie auf dem ganzen Kuchen sitzen bleiben würden.
Es war ein sehr gemütlicher Nachmittag mit netten Gesprächen, zwischenzeitlichen Sprachbarrieren, die aber durch Hände, Füße und viel Gelächter überwunden wurden.
Als wir gingen, waren wir nicht nur vollgestopft, sondern auch wahnsinnig glücklich.

Tag 6 – Treffen unter alten Freunden

Nun also trafen wir uns nach langer Zeit erneut, es war viel zu lange her, aber wie bei jeder anderen Freundschaft, musste auch diese sowas abkönnen.
Ich freute mich umso mehr, denn wir hatten ständigen Whatsapp-Kontakt zu M. gehalten. Wir trafen uns in unserem Stamm-Café, leider war unser Stammtisch besetzt. ;P
Selbst die Bedienung scheint uns dort schon zu kennen, haha. Es war sehr schön, ich kann es zusammenfassen als Treffen unter alten Freunden, denn so fühlte es sich an. Wir tauschten Neuigkeiten aus und haben etwas bestellt. Nichts aufregendes, keine Überraschungen, kein Fremdenhass, keine Zweifel. Einfach nur ein schönes Treffen. Ganz normal.
Das beruhigt mich. Ein dreiviertel Jahr nach unserem ersten Treffen ist alles ganz normal geworden, meine Zweifel verschwunden. Integration braucht anscheinend vor allem Zeit. M. erzählte mir stolz, dass sie ihre letzte Prüfung für Deutsch absolviert hat. Das Ergebnis steht noch aus, wir sind gespannt, aber sie hat ein gutes Gefühl. Erst mit dieser erfolgreichen Prüfung kann sie sich auf einen Job bewerben. Sie hatte weitere Neuigkeiten für mich! Denn es soll kein Job werden, sondern eine Ausbildung! Sie wird hier also nochmal eine Ausbildung machen, da ihr Abschluss aus ihrem Heimatland nicht anerkannt wird. Sie hofft nun, dass sie bald das Ergebnis der Prüfung erhält, damit die Bewerbungsfristen nicht ablaufen und sie noch ein Jahr warten muss. Die ganz alltäglichen Sorgen eines Bewerbers sozusagen. Ich bin froh, wie sich alles bisher entwickelt hat. Auf die Frage, wie die Zukunft für sie werden soll, was sie für Ziele hat, sagt M. nur, dass sie die Ausbildung schaffen und einen Job beginnen möchte. Über mehr denkt sie nicht nach. Natürlich wünscht sie sich auch, dass der Krieg bald zuende ist. Denn dann kann sie irgendwann wieder zurück nach Hause.

EURE HACHIDORI

Weitere Beiträge zum Thema:
Tag 1 – Der Tag vor dem ersten Treffen
Tag 2 – Das erste Treffen
Tag 3 – Der kleine Rückschlag
Tag 4 – Happy End und wirre Gedanken

 

Merken

Leserunde – „Selection – Die Krone“ von Kiera Cass – Fazit

Liebe Leser (innen),

vor ein paar Tagen hatte ich davon berichtet, dass ich die große Ehre erhielt, den letzten Teil von Selection vor Erscheinungsdatum zu schmökern und zu rezensieren.
Heute nun möchte ich euch mein Fazit nicht vorenthalten.

 

Die Selection-Reihe (1-3)
Bevor ich den letzten Teil der Reihe bewerte, möchte ich euch nochmal einen kurzen Überblick geben, worum es im Groben geht und ich versuche, euch so wenig wie möglich zu spoilern. 😉

Die ersten drei Bände drehen sich um America, ein Mädchen aus armen Verhältnissen. Die Gesellschaft ist in Kasten eingeteilt und es existiert eine Königsfamilie, die diese Gesellschaft regiert. Trotz dieser „Prinzessinnengeschichte“ spielt alles in einer recht modernen Welt.
America hat einen Kindheitsfreund, der einer anderen Kaste angehört und den sie liebt. Er wartet auf sein Einberufungsschreiben, weil er durch den Sold genug ansparen könnte, um America trotz Standesunterschiede zu heiraten.
Nun kommt es so, dass der Prinz der Königsfamilie im heiratsfähigen Alter ist und ein Casting abgehalten wird, an dem alle Mädchen des Landes teilnehmen können. Die Gewinnerin des Castings heiratet den Prinzen, die anderen Mädchen fahren heim, bekommen eine höhere Kaste und eine Art Preisgeld. Americas Kindheitsfreund besteht darauf, dass sie teilnimmt, damit er weiß, dass sie die Chance auf mehr Vermögen wenigstens genutzt hat. America möchte das nicht, lässt sich aber von ihm überreden, weil sie, falls sie überhaupt unter die Castingteilnehmer kommen würde, eine nicht unerhebliche Auslöse erhalten würde.
Es kommt wie es kommen muss, America wird ausgewählt, muss im Palast mit weiteren 34 Mädchen wohnen und um den Prinzen buhlen. Nur, dass America das gar nicht will.
Das Casting ist hart und irgendwann überschlagen sich nicht nur die Ereignisse, sondern auch Americas Gefühle…

Fazit (Band 1-3):
Diese drei Bände waren für mich wirklich eine wunderschöne, märchenhafte Liebesgeschichte.
Jedem Mädchen oder jeder Frau, die gerne eine richtig romantische, spannende Geschichte für zwischendurch möchte, empfehle ich diese Bände wärmstens. Sie lesen sich unglaublich gut und man fiebert wirklich mit America und dem Prinzen mit, ob sie ihre wahre Liebe finden.

Zusammenfassung und Fazit (Band 4-5):

Die anderen zwei Bände drehen sich dann nicht mehr um America und den Prinzen, der mittlerweile König ist, sondern um dessen Tochter. Auch sie muss das Casting durchleben, doch Eadlyn, so ihr Name ist anfänglich mehr ein Eisklotz und Trampel als eine romantisch veranlagte Prinzessin. Aus der unsympathischen Protagonistin wird allerdings nach und nach eine junge Frau, die zu sich selbst und zur Liebe findet.

Für mich eine der märchenhaftesten Liebesgeschichten der letzten Jahre.
Klare Leseempfehlung für romantisch veranlagte und gern schmachtende Leserinnen. (für Männer zu schnulzig)

EURE HACHIDORI

 

Merken

Leserunde – „Selection – Die Krone“ von Kiera Cass

Liebe Leser,

es ist nicht zu fassen! Ich habe schon wieder ein Buch für eine Leserunde gewonnen.
Auf der Seite lovelybooks.de sollte man ein Hochzeitskleid für die Protagonistin Eadlyn entwerfen und mit etwas Glück wählte die Jury den Entwurf und man bekam als Belohnung den letzten Teil der „Selection“-Reihe noch vor Erscheinungsdatum.
Regulär erscheint das Buch am 25. August in allen Buchläden.

Meinen Entwurf reichte ich mit folgendem Bild und folgender Erläuterung ein:

e4efe1e8-5ce4-43e9-8fb1-e1b4aaa380c9_hi

„Der obere Teil des Kleides soll enganliegend sein, weil Eadlyn weiß, wie gut sie aussieht. Das Oberteil hat kleine, leichte und durchsichtige Ärmel aus ganz dünnem Material, fast etwas elfenhaft. Auf dem Oberteil sind Stickereien/ Applikationen, aber nur an einigen Stellen.
Da Eadlyn ein Profi in Sachen Mode ist und gerne ausgefallene Sachen trägt, kombiniert sie im Rock des Kleides das klassische Märchen-Kleid-Design im hinteren Teil des Rocks, der eine lange Schleppe bildet. Im vorderen Teil hat sie sowas wie einen Mini-Faltenrock, allerdings aus dem gleichen majestätischen Material wie der hintere Teil. Über den kurzen Rock vorne fällt ein feiner und leicht glitzernder Tüll bis zum Boden, um ein komplett bodenlanges Kleid zu simulieren.
Der Clou am Rock ist neben diesem Tüll im vorderen Bereich auch die Raffung am Übergang von Oberteil zu Rock, die asymmetrisch um die Hüfte verläuft.

Abgerundet wird das Outfit durch ein Halsband mit leichten Borten im Farbton des Kleides und durch den Schleier, der an einem Diadem befestigt ist und aus dem gleichen Material wie der Tüll am Rock besteht.“

Das Buch

„Die große Liebe, das große Finale – darauf haben alle ›Selection‹-Fans gewartet!
Als das Casting begann, war Eadlyn wild entschlossen, sich nicht zu verlieben und keinen der Bewerber an sich heranzulassen. Doch nun muss sie sich eingestehen, dass einige von ihnen doch Eindruck bei ihr hinterlassen haben: Henri, der charmante Lockenkopf, und sein bester Freund Erik. Der aufmerksame und rücksichtsvolle Hale. Der selbstsichere und attraktive Ean. Und natürlich Kile, Eadlyns Lieblingsfeind aus Sandkastenzeiten, der sie zu ihrem Ärger immer wieder aus der Reserve lockt.
Sie alle haben es geschafft, einen Platz in Eadlyns Welt zu erobern. Aber wird es auch jemand in das Herz der Prinzessin schaffen?

Der 5. Band des internationalen Weltbestsellers – wunderbar romantisch und ein krönender Abschluss!“ – amazon.de

Mein erster Eindruck

Gestern wurde das gute Stück geliefert und ich musste sofort die ersten 77 Seiten lesen.
Die Stimmung ist bisher eher dunkel, mit vereinzelten kleinen Lichtblicken.
Mir fehlt noch ein bisschen die Romantik, aber da hoffe ich bis Ende des Buchs noch drauf.

Ihr dürft auf jeden Fall gespannt sein und wieder eine meiner Leserunden verfolgen! 🙂
Das Fazit kann nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Mehr Infos zur Leserunde gibts HIER.

EURE HACHIDORI

Merken

Filmstadt Görlitz – Der Untermarkt

Liebe Leser,

heute widmen wir uns wieder der (Film-) Stadt Görlitz.
Explizit geht es heute um den Untermarkt.


Historisches:


 

Der Untermarkt ist der älteste Marktplatz der Stadt. Nachgewiesen ist seine Existenz seit 1220.
Auf diesem Platz kreuzten sich früher zwei wichtige Handelsstraßen. Durch den Handel, der hier getrieben wurde, bekam der eine Teil des Untermarktes den Namen „Heringsmarkt“ oder „Fischmarkt“, da dort vor allem die Fischhändler verweilten. Der südliche Teil war den Handwerkern vorbehalten.Auch der Name des gesamten Untermarktes wandelte sich über die Jahrhunderte vom schlichten „Markt“ zu „Niedermarkt“ und schließlich zu „Untermarkt“.

 

Die gesamte westliche Seite des Untermarkts nimmt das Rathaus ein. Besonders und lokal bekannt ist die Görlitzer Rathaustreppe, welche Hochzeitspaare nach ihrer Trauung herunterschreiten. Der Rathausturm hat zwei Uhren, die untere Uhr ist die „Stundenuhr“, die ursprünglich 24 Ziffern besaß. Der bedeutende Görlitzer Scultetus ließ sie später in 12 Ziffern korrigieren und mit der oberen, der Mondphasenuhr, kombinieren.
Dem älteren Teil des Rathauses folgt dann die „Münze“, welches auch das „neue Rathaus“ genannt wird. An diesem Gebäude befinden sich die Wappen den Sechsstädtebundes.

 

Verbunden wird der Untermarkt durch die Brüderstraße mit dem Obermarkt. An dieser Verbindungsstraße, aber immer noch auf dem Untermarkt befindet sich der Schönhof, das älteste datierte Bürgerhaus der Renaissancebaukunst. Die sich anschließenden gotischen „Läuben“ säumen die südliche und östliche Seite des Untermarkts. Auf der östlichen Seite befindet sich außerdem der ehemalige Gasthof „Zum Braunen Hirsch“.

 

In der Mitte des Untermarkts befindet sich die sogenannte „Zeile“, an deren Ende sich die „Waage“ befindet, der Ort, an dem Waren gewogen und verzollt wurden. Die Nordseite der „Zeile“ wird von der „Alten Börse“ eingenommen, wo sich früher die Kaufmannschaften versammelten und sich heute ein Hotel befindet.

An der Nordseite des Untermarktes befindet sich der Flüsterbogen, ein spätgotisches Rundbogenportal, welches einlädt sich an den Enden des Bogens zu platzieren und Botschaften über den Bogen zuzuflüstern. Ebenfalls an der Nordseite befindet sich das Gebäude der „Ratsapotheke“ mit einer beeindruckenden Malerei.

Auch der Neptunbrunnen, ein Barockbrunnen aus dem 18. Jahrhundert, ist sehenswert. Er ist bei vielen als Wunschbrunnen bekannt.

Die Gebäude sind alle zwischen dem 14. und 16. Jahrhundert entstanden und existieren noch in originalem Zustand.
Nicht zuletzt durch die große und faszinierende Vielfalt der Gebäude aus verschiedenen Epochen ist der Untermarkt ein Magnet für Touristen. Aber auch die Filmmacher haben ihn für sich entdeckt…

 


Der Untermarkt als Kulisse


Nicht zuletzt wegen seiner historischen Vergangenheit und Schönheit ist der Untermarkt eine der beliebtesten, wenn nicht sogar DIE beliebteste Kulisse für Filme, die in der Stadt gedreht wurden. Die Stars von „The Grand Budapest Hotel“ übernachteten sogar in dem „Hotel Börse“, welches sich auf dem Untermarkt befindet.

Folgende Filme wurden unter anderem hier gedreht:

  • Der Ochse von Ulm (1954)
  • Jungfer, sie gefällt mir (1968)
  • Die Elixiere des Teufels (1972)
  • Die Jagd nach der Handschrift (1975)
  • Gevatter Tod (1980)
  • In 80 Tagen um die Welt (2004)
  • Inglourious Basterds (2008)
  • Goethe! (2009)
  • Nicht mit mir Liebling (2010)
  • Die Vermessung der Welt (2011)
  • Eine gute Geschichte (2012)
  • The Grand Budapest Hotel (2013)
  • Die Bücherdiebin (2013)

Während der Drehzeit des Films „Grand Budapest Hotel“ waren die Hollywood-Stars allerdings nicht nur im Hotel Börse zu Gast, sondern auch in den umliegenden Kneipen und Cafes. Wer eine Anekdote über die Berühmtheiten sucht, braucht nicht lange zu suchen. Im „Sankt Jonathan“, einem Restaurant am Untermarkt sollen die Gäste jeden Abend essen gewesen sein und sogar den Schlüssel für das Piano bekommen haben, um darauf zu spielen, wann immer ihnen danach war. Viele meiner Bekannte berichteten, die Stars beim Eis essen oder beim Spaziergang gesehen zu haben und wieder andere, dass sie mit ihnen zur gleichen Zeit im Restaurant waren. Görlitz wie es leibt und lebt. Die Bewohner der Stadt auf Tuchfühlung mit den Stars und zwar ohne Trubel und ganz alltäglich.

weitere Infos zur Filmstadt findet ihr auch HIER.

EURE HACHIDORI

 

Merken

Merken

Merken

Häkeln – Baby-Schuhe aus Japan

Liebe Leser,

nach einer etwas längeren Pause melde ich mich zurück und präsentiere euch mit Freuden eine neue Häkelanleitung für ein Paar süße, japanische Baby-Shuhe.

Schuhe-groß

Das Original habe ich auf issuu.com gefunden.
Hier geht es zur Anleitung auf Japanisch: Klick!
(Hinter dem Link versteckt sich ein japanisches Häkelmagazin, das Bild zu den Schuhen findet ihr auf Seite 14 und die Anleitung auf Seite 54.)

Schuhe-Material

Häkelnadel: 2,0 mm
Garn: Ich habe einfaches Schulgarn verwendet (ONline Linie 165 „Sandy“, 50 g, 120 m)

Anmerkung: Durch die Verwendung von diesem Schulgarn (empfohlen ab Nadelstärke 2,5) wurde der Schuh größer als in der Anleitung vorgesehen (Die Sohle misst anstatt 11 cm mit diesem Schulgarn 14 cm).
Für die richtige Größe solltet ihr also mit dünneren Garnen etwas herumexperimentieren, da ich in der Anleitung keine genauen Angaben dazu gefunden habe. Bei der Nutzung der Häkelnadel 2,0 mm sollte es aber bleiben, da diese in der Anleitung stand. Es würde wahrscheinlich schon besser hinhauen, wenn man ein Garn nimmt, für dass die empfohlene Nadelstärke 2,0 mm ist. 😉

Schuhe-Abkürzungen

Lfm – Luftmasche
M – Masche
fM – feste Masche
Stb – Stäbchen
hStb – halbes Stäbchen
Wende-Lfm – Wendeluftmasche
zus abn – Abnahme; zusammen abnehmen (Anzahl der Maschen wird verringert)

Schuhe-Allgemeines

Baby-Schuhe
Größe: ca. 11 cm
(abweichende Größe bei meinem verwendeten Garn, siehe „Material“.)

Reihenfolge:
Begonnen wird mit der Sohle, dann werden Seiten und Ferse direkt an die Sohle und danach das Vorderteil einzeln gehäkelt. Als letztes wird das Band, welches als Verschluss dient gehäkelt.
Zur Befestigung der Einzelteile siehe die Grafiken der Originalanleitung.

Farbverteilung:
Ich habe das Vorderteil in Dunkelbraun gehäkelt. Alle anderen Teile in Hellgrün.
Ihr könnt die Farben natürlich frei varriieren.

Zählung der Maschen:
Die Gesamtanzahl der Maschen beinhaltet alle festen Maschen, Luftmaschen und Kettmaschen werden in der Regel nicht mitgezählt.
Ausnahmen bilden bspw. die Luftmaschen, die als halbes Stäbchen fungieren oder die Luftmaschen, die beim Vorderteil die Löcher erzeugen.

Schuhe-Anleitung

SOHLE
Anmerkung: Achtet bitte beim Zählen der Gesamtanzahl der Maschen darauf, dass ihr die Kettmaschen und einige Luftmaschen nicht mitzählt. Zur Veranschaulichung siehe folgende Grafik:

Sohle

Luftmaschenkette mit 17 Lfm
Rd 1 –  Lfm;
2 fM in zweite Lfm von der Nadel aus; 15 fM;
4 fM in die letzte Lfm;
15 fM; 2 fM in die letzte Luftmasche;
Kettmasche in erste M [38 M]
Rd 2 – 2 Lfm;
2 hStb in folgende 2 M; 7 hStb; 8 Stb;
2 Stb in folgende M;  3 Stb in folgende 2 M; 2 Stb in folgende M;
8 Stb; 7 hStb; 2 hStb in folgende M; 3 hStb in letzte M;
Kettmasche in Lfm [50 M]
Rd 3 – Lfm;
fM in Lfm der Vorrunde; 2 fM in erstes halbes Stäbchen der Vorrunde; 18 fM;
3 Mal (2 fM in folgende M; fM in folgende 2 M) ; 2 fM in folgende M;
18 fM; 2 fM in folgende M; fM in letzte M;
Kettmasche in erste M [56 M]
Rd 4 – 2 Lfm;
2 hStb; 2 hStb in folgende M; hStb; 2 hStb in folgende M; 11 hStb;
5 Stb; 2 Stb in folgende M; Stb; 2 Mal (2 Stb in folgende M; Stb); 2 Stb; 2 Mal (Stb; 2 Stb in folgende M); Stb; 2 Stb in folgende M;
5 Stb; 11 hStb;
2 hStb in folgende M; hStb; 3 hStb in folgende M; 2 hStb in folgende M;
Kettmasche in Lfm [68 M]
Rd 5 – Lfm;
2 Mal (2 fM; 2 fM in folgende M); ( erste Masche davon in die Lfm aus der Vorrunde)
19 fM;
2 fM in folgende M;  4 fM; 2 fM in folgende M; 6 fM; 2 fM in folgende M; 4 fM; 2 fM in folgende M;
19 fM;
2 fM in folgende M; 2 fM; 2 fM in folgende M; 2 fM;
Kettmasche in erste M [76 M]
Rd 6 – Lfm;
fM in alle M;
Kettmasche in erste M [76 M]

Abmaschen und Faden abtrennen.

Seiten und Ferse

Von der letzten Masche der Sohle aus 25 M nach links oder rechts abzählen. Diese 25. M ist die Anfangsmasche für das Seiten-Fersen-Teil. Runde 1 wird Richtung der Ferse gehäkelt, also in Richtung der letzten Masche der Sohle und darüber hinaus.

Seiten und Ferse

Rd 1 – Lfm; 50 fM ins hintere Maschenglied;
Wende-Lfm [50 M]
Rd 2 – 20 fM; 2 fM zus abn; 6 fM; 2 fM zus abn; 20 fM;
Wende-Lfm [48 M]
Rd 3 – 48 fM;
Wende-Lfm [48 M]
Rd 4 – 1 M auslassen; Kettmasche in die folgenden 2 M; Lfm; 1 M auslassen;
17 fM; 2 fM zus abn; 2 fM; 2 fM zus abn; 16 fM; 2 fM zus abn; (3 M bleiben unbearbeitet)
Wende-Lfm [38 M]
Rd 5 – 35 fM; 2 fM zus abn; (Die restlichen Maschen bleiben unbearbeitet)
Wende-Lfm [36 M]
Rd 6 – 1 M auslassen; 33 fM; 2 fM zus abn;
Wende-Lfm [34 M]
Rd 7 – 1 M auslassen; 31 fM; 2 fM zus abn;
Wende-Lfm [32 M]
Rd 8 – 1 M auslassen; 29 fM; 2 fM zus abn;
Wende-Lfm [30 M]
Rd 9 – 1 M auslassen; 27 fM; 2 fM zus abn;
Wende-Lfm [28 M]
Rd 10 – 28 fM;
Wende-Lfm [28 M]
Rd 11 – 28 fM;
Wende-Lfm [28 M]

Abmaschen und Faden abtrennen.

Vorderteil

Anmerkung:
Das Vorderteil wird einzeln gehäkelt und später an der Sohle befestigt.

Vorderteil

Luftmaschenkette mit 14 Lfm
(Nach jeder Runde wird das Stück gewendet.)
Rd 1 – Lfm; 14 fM;
Wende-Lfm [14 M]
Rd 2 – 12 fM; 2 fM in folgende M; fM;
Wende-Lfm [15 M]
Rd 3 – fM; 2 fM in folgende M; 2 fM;
Kettmasche in folgende M (Restmaschen unbearbeitet lassen);
Wende-Lfm [5 M]
Rd 4 – Kettmasche in letzte fM der Vorrunde;
2 fM; 2 fM in folgende M; fM;
Wende-Lfm [5 M]
Rd 5 – fM; 2 fM in folgende M; 3 fM;
fM in Kettmasche aus der Vorrunde; fM in Lfm aus der Vorrunde;
fM in die erste unbearbeitete M von Rd 2 [9 M]
Rd 6 – Kettmasche in zweite unbearbeitete M von Rd 2; Wende-Lfm; 1 M freilassen; Kettmasche in die nächste M;
6 fM; 2 fM in folgende M; fM;
Wende-Lfm [9 M]
Rd 7 – fM; 2 fM in folgende M; 5 fM;
Kettmasche in nächste M;
Wende-Lfm [8 M]
Rd 8 – Kettmasche in letzte fM der Vorrunde;
5 fM; 2 fM in folgende M; fM;
Wende-Lfm [8 M]
Rd 9 – fM; 2 fM in folgende M; 4 fM;
Kettmasche in nächste 2 M;
Wende-Lfm [7 M]
Rd 10 – Kettmasche in letzte fM der Vorrunde;
6 fM;
Wende-Lfm [6 M]

16-07-14-10-24-24-746_deco.jpg

Rd 11 – 15 fM; 5 Lfm; 2 fM in die letzten beiden M;
Wende-Lfm [17 M + 5 Lfm = 22 M]
(die 15 fM müssen so enden, dass die letzte dieser 15 M die erste noch übrige unbearbeitete M ist – siehe Grafik)
Rd 12-19 – 22 fM;
Wende-Lfm [22 M]
Rd 20 – 2 fM in die letzten beiden M; 5 Lfm; 15 fM;
Wende-Lfm [ 17 M + 5 Lfm = 22 M]

16-07-14-13-30-14-467_deco.jpg

Rd 21 – 7 fM; Kettmasche in nächste M;
Wende-Lfm [7 M]
Rd 22 – Kettmasche in letzte fM der Vorrunde;
3 fM; 2 fM zus abn; fM;
Wende-Lfm [5 M]
Rd 23 – fM; 2 fM zus abn; 6 fM (auch in Kettmasche und Wende-Lfm der Vorrunde) ; Kettmasche in nächste M;
Wende-Lfm [8 M]
Rd 24 – Kettmasche in letzte fM der Vorrunde;
4 fM; 2 fM zus abn; fM;
Wende-Lfm [6 M]
Rd 25 – fM; 2 fM zus abn; 7 fM (auch in Kettmasche und Wende-Lfm der Vorrunde); Kettmasche in nächste M;
Wende-Lfm [9 M]
Rd 26 – Kettmasche in letzte fM der Vorrunde;
5 fM; 2 fM zus abn; fM;
Wende-Lfm [7 M]
Rd 27 – fM; 2 fM zus abn; 2 fM;
Kettmasche in nächste M;
Wende-Lfm [4 M]
Rd 28 – Kettmasche in letzte fM der Vorrunde;
2 fM zus abn; fM;
Wende-Lfm [2 M]
Rd 29 – fM; 2 fM zus abn (davon ist eine der M die Kettmasche aus der Vorrunde);
fM in Wende-Lfm der Vorrunde; fM; fM in Kettmasche der Rd 26; fM in Wende-Lfm der Rd 26;
8 fM (ab der ersten unbearbeiteten M der Rd 20, inklusive der Lfm der Rd 20 bis zum Ende);
Wende-Lfm [14 M]
Rd 30 – 14 fM [14 M]

16-07-14-14-12-31-002_deco.jpg

Verschlussband

Band

Rd 1 – 10 Lfm; Kettmasche in die erste Lfm, sodass sich eine Schlaufe bildet.
20 Lfm-Kette;
1 Lfm; 20 fM entlang der Lfm-Kette;
10 fM um die Schlaufe herum; Kettmasche in Kettmasche der Schlaufe;
20 fM entlang der Rückseite der Lfm-Kette;
2 Lfm; fM in erste Lfm der 20Lfm-Kette; 2 Lfm; Kettmasche in Lfm vor der ersten fM entlang der Kette

Rd 2 – 2 Lfm; in Richtung der langen Kette 4 hStb;
15 fM;
5 hStb;
2 hStb in die 2 Lfm-Schlaufe aus der Vorrunde; 2 Lfm; 2 hStb in die 2 Lfm-Schlaufe aus der Vorrunde;
hStb in fM zwischen den 2 Lfm-Schlaufen aus der Vorrunde;
2 hStb in die 2 Lfm-Schlaufe aus der Vorrunde; 2 Lfm; 2 hStb in die 2 Lfm-Schlaufe aus der Vorrunde;
5 hStb;
15 fM;
5 hStb;
2 hStb in die 2 Lfm-Schlaufe aus der Vorrunde; 2 Lfm; 2 hStb in die 2 Lfm-Schlaufe aus der Vorrunde;
hStb in fM zwischen den 2 Lfm-Schlaufen aus der Vorrunde;
2 hStb in die 2 Lfm-Schlaufe aus der Vorrunde; 2 Lfm; 2 hStb in die 2 Lfm-Schlaufe aus der Vorrunde;
Kettmasche in die zweite Lfm vom Beginn der Rd

Abmaschen und Faden abtrennen

Zusammennähen

Wie auf folgender Grafik Teile zusammennähen und fertig ist der Schuh!

nähen
Eine Seite des Verschlussbandes (die ohne Loch), wird fest angenäht. Auf der anderen Seite wird ein Knopf angebracht.

Und fertig ist der Schuh!
Viel Spaß beim Häkeln!
Ich freue mich auf eure Rückmeldungen 🙂

EURE HACHIDORI

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Frauen der Weltgeschichte – Louise Bourgeois

Louise Bourgeois
US-amerikanische französische Bildhauerin
1911 – 2010
Louise selbst sagte: „Meine Dämonen sind meine Werke.“
Sie bezog sich damit auf ihre von Bedrohungen dominierte Kindheit und auf das konfliktreiche Verhältnis zu ihrem Vater. Bourgeois beschäftigte sich provozierend, aber auch witzig mit der ihrem zentralen Thema der weiblichen Sexualität. Sie lehnte es generell ab, von feministischer Ästhetik zu sprechen. Umso ironischer, dass zuerst die Feministinnen ihre Arbeiten zu schätzen wussten.

Für Louise Bourgeois verkörperte die Spinne Schutz und so erschuf sie aus Stahl eine 9 Meter hohe Spinnenskulptur mit dem Namen „Maman“. Neben dieser Ausführung, die vor der Tate Modern in London steht, gibt es weltweit noch circa zehn Bronzeabgüsse.

Bourgeoise wurde erst mit 70 Jahren einem größeren Publikum bekannt.

EURE HACHIDORI

 

Merken