Buchtipp – „Das Juwel“ Band 1 und 2 von Amy Ewing

Fünf von Fünf Sternen
★★★★★

Begegnung mit dem Buch:
Dieses Buch hatte ich schon lange im Visier und ich habe es eigentlich wegen dem Cover kaufen wollen. Irgendwie fand ich es superschön, wie es gestaltet war. Wie sich bei einem Blick auf den angekündigten dritten Band, der im April 2017 erscheint, ergeben die Cover-Gestaltungen der drei Bände sogar eine Bildfolge. Ich habe lange immer wieder im Buchladen auf dieses Buch gestarrt, bis der Weihnachtsmann sich dann erbarmte, mir ein Exemplar unter den Baum zu legen.

Klappentext Band 1:
(Die Texte von Band 2 verheimliche ich euch, damit ich euch nicht spoilere!)

„Darf ich dir eine Frage stellen, Nummer 197?“, sagt Lucien leise. „Willst du dieses Leben?“
Prunkvolle Schlösser, schöne Kleider, rauschende Feste. Stell dir vor, du wirst aufgrund deiner Begabung für ein solches Schwelgen im Luxus auserwählt. Du darfst im Palast der Herzogin wohnen. Aber was passiert, wenn du ihr trotz deines herausragenden Talents und deiner außergewöhnlichen Schönheit nicht geben kannst, was sie verlangt?

Hinter den glänzenden Fassaden des Juwels lauern Manipulation, Gewalt und Tod.


Violet Lasting ist etwas Besonderes. Sie kann durch bloße Vorstellungskraft Dinge verändern und wachsen lassen. Deshalb wird sie auserwählt, ein Leben im Juwel zu führen. Sie entkommt bitterer Armut und wird auf einer großen Auktion an die Herzogin vom See verkauft, um bei ihr zu wohnen. Eine faszinierende, prunkvolle Welt erwartet sie. Doch das neue Leben fordert ein großes Opfer von ihr: Gegen ihren Willen und unter Einsatz all ihrer Kraft soll sie der Herzogin ein Kind schenken.
Wie soll Violet in dieser Welt voller Gefahre und Palastintrigen bestehen? Als sie sich verliebt, setzt sie nicht nur ihre eigene Freiheit aufs Spiel.

(Amy Ewing: Das Juwel – Die Gabe. (2014). Fischer Verlag. Frankfurt am Main.)
Fazit:
Die Handlung spielt in einer Stadt, in der viele arme und eine reiche Schicht existieren. Der wohlhabenste Teil der Stadt ist das Juwel. Daneben gibt es noch den Sumpf, den Schlot, die Bank und die Farm.
Violet wird wie viele andere Mädchen mit der Gabe in einer Verwahranstalt trainiert, bevor sie bei einer Auktion versteigert wird. Die Mädchen landen bei Frauen, die sich ein Kind wünschen, denn diese Gabe ist nur den armen Mädchen geblieben, den wohlhabenden nicht.
Auf dieser Basis entwickelt sich eine spannende Geschichte über das Schicksal von Violet und ihre vielen Begleiter. Ich war erst skeptisch, ob das Buch wie viele andere dieser Art werden würde. Ich wurde überrascht. Tatsächlich dreht sich sehr lange Zeit nicht alles um Liebe, sondern um die Situation und die Gefühle der Protagonistin. Auch im weiteren Verlauf ist die Liebe nicht der vorrangige Handlungsstrang. Langsam entdeckt man die Gabe von Violet und fiebert mit ihr mit, ob sie das Kind gebähren muss oder ob sie einen Ausweg aus ihrer Lage findet.
Auch der zweite Band war spannend und aufregend. Es haben sich einige Fragen um die mysteriöse Gabe gelüftet und ein zuvor ungeahnter Weg vor Violet aufgetan. Ich warte nun gespannt auf den dritten Teil!
Ich konnte die Bücher nicht aus der Hand legen, sie waren einfach und gut geschrieben, sodass man sich entspannt zurücklehnen konnte. Es war aber auch genügend Spannung vorhanden. Deswegen spreche ich diesen Büchern auf jeden Fall eine Empfehlung aus!

EURE HACHIDORI

* Jubiläum – 4. Blog-Geburtstag *

Liebe Leser,

heute ist ein ganz besonderer Tag!
Heute wird dieser Blog schon vier Jahre alt! Meine Güte, wie die Zeit vergeht. Es ist nicht zum Aushalten. 😀 Ich möchte mit euch diesen Blog-Geburtstag feiern. Dazu schauen wir uns (wie jedes Jahr) ein paar Details mal genauer an. 🙂

Zuerst bleibt zu sagen, dass dieser Blog ohne meine Leser nicht existieren würde. Ich freue mich über meine treuen Leser, über bekannte Gesichter, über Neulinge, Gelegenheitsleser, Häkelfreunde, ach was sag´ ich, ich freue mich über jeden Einzelnen von euch! Aus diesem Grund sende ich euch allen ein riesiges Dankeschön. ❤
Aus diesem Grund gibt es hier vorab eine kleine Analyse über euch, meine
Leser.

Interessantes über EUCH, die Leser:
Eure liebste Lesezeit ist Sonntag gegen 18 Uhr.
Die meisten folgen mir direkt über WordPress, gefolgt von Facebook. Schlusslicht bildet das Folgen über E-Mail.
Eure beliebtesten Schlagwörter sind „Do it yourself“, „Häkeln“ und „DIY“.

Die 10 Follower der ersten Stunde auf WordPress sind @zauberhaftesanderswo; @dianaseiboth; @regenbogenladyregina; @groteskeader; @spinatmaedchen; @52teller; @colorfulpixels; @littlegreybox; @backpackingxl; @thepollockoflight. Vielen Dank, für eure Treue! Ihr wart die Ersten! 🙂

Die fleißigsten Kommentare-Schreiber sind Miss Boleana; effieweka und realDarkFairy. Vielen Dank, ihr Fleißbienchen! 🙂

Und ebenfalls ein riesiges Dankeschön an alle anderen, die lesen, schreiben, kommentieren und mich immer wieder glücklich machen.

Der Blog und seine Geschichte:
Angefangen hat alles im Jahr 2013 am 13. März. Ich absolvierte gerade mein Studienpraktikum in einer Internetagentur und beschäftigte mich das erste Mal richtig tiefgehen mit CMS (Content Management Systemen). Irgendwann dachte ich nach Feierabend, dass es gut wäre, darüber noch ein wenig zu recherchieren und stieß auf Blogs und WordPress. Irgendwie gefiel mir die Idee, Menschen mit meinen Gedanken über das Web und eine eigene Seite zu erreichen. Aus Neugier und Interesse probierte ich es also aus und hatte kurze Zeit später die erste Version meines Blogs erstellt.
So richtig wusste ich nicht, worüber ich schreiben sollte. Mir war aber klar, DASS ich etwas schreiben wollte. Also begann ich über Entdeckungen in Leipzig zu schreiben, wo ich mich zu diesem Zeitpunkt befand. Bald entwickelten sich immer mehr Ideen für „Japan – Die kleine Lehrstunde“ oder „Hachidoris Welt„. Beides sind Kategorien, die sich bis heute gehalten haben.
Jedes Jahr gewann ich nicht nur an Spaß, sondern auch an Erfahrung und Followern. Irgendwann war der Blog nicht mehr nur ein Zeitvertreib aus Neugier und Interesse, sondern etwas, das mittlerweile zum Leben gehörte.
Es gab Beiträge, die durch die Decke schossen; Beiträge, die nach Jahren immer noch Dauerbrenner sind und viele tolle Kommentare von euch Lesern. Es gab jedoch auch Momente, da zweifelte ich an diesem Blog. Lohnt sich der Aufwand? Müsste ich nicht bald wieder mal einen Beitrag machen? Möchte ich mich dermaßen abhängig von einem Blog machen? Ist es eine Zusatzbelastung? Interessiert es wirklich jemanden, was ich schreibe?
Ich gebe zu, dass ich manchmal, wenn es im Job stressig war oder wenn ich einfach mal keine Lust zum Schreiben hatte, ans Aufgeben gedacht habe. Was mich davon abgehalten hat? Die Leser. Die Arbeit und das Durchhaltevermögen, welches man bisher investiert hatte. Ja und auch die Erfüllung, die es einem geben kann. Es klingt kitschig, aber genau so ist es. Und mittlerweile schreiben wir 2017 und der Blog wächst und gedeiht. Zum 4. Geburtstag habe ich außerdem die 200-Beitrags-Marke geknackt. Juhuu!

Eine Analyse:

(+) – Wachstum
(-) – Rückgang
(~) – Stagnation

Aufrufe (im Jahr):
2013 –      8095 Aufrufe
2014 –     22.465 Aufrufe (+)
2015 –     39.932 Aufrufe (+)
2016 –     73.925 Aufrufe (+)

bis zum 4. Blog-Geburtstag 2017 – 13.570 Aufrufe

Besucher (im Jahr):
2013 –     4085 Besucher
2014 –     14.470 Besucher (+)
2015 –     22.264 Besucher (+)
2016 –     44.250 Besucher (+)

bis zum 4. Blog-Geburtstag 2017 – 8076 Besucher

Likes (im Jahr):
2013 –     83 Likes
2014 –     242 Likes (+)
2015 –     373 Likes (+)
2016 –     267 Likes (-)

bis zum 4. Blog-Geburtstag 2017 – 10 Likes

Kommentare (im Jahr):
2013 –     43 Kommentare
2014 –     74 Kommentare (+)
2015 –     142 Kommentare (+)
2016 –     148 Kommentare (~)

bis zum 4. Blog-Geburtstag 2017 – 11 Kommentare


In den Ergebnissen sehen wir hauptsächlich Wachstum, aber letztes Jahr war auch Rückgang und Stagnation der Fall, was an meiner Schreibfaulheit liegen muss. Deshalb gab ich euch das Versprechen, dass dieses Jahr wieder besser wird. 🙂 Der gebrochene Arm machte mir erstmal einen Strich durch die Rechnung, aber damit ist es jetzt vorbei, schnallt euch an, wir starten durch!

Was erwartet euch?
Die vorhandenen Kategorien werden ausgebaut. Genaue Pläne gibt es für dieses Jahr noch nicht, aber das kann sich ja noch ändern. Wenn ihr Ideen oder Wünsche habt, immer her damit!

Was wünscht sich der Blog?
Mein Blog hat mir wie jedes Jahr zugeflüstert, dass er sich wünschen würde, dass er weiter besteht und, dass vielleicht das ein oder andere Kommentar mehr erscheint. Anscheinend ist er eher der interaktive Typ. 😀 hihi.

So jetzt seid IHR dran! Feiert mit mir den Blog-Geburtstag! Ich freue mich über Feedback, Anregungen und Kritik!

EURE HACHIDORI

Hachidoris Welt – Besser arm dran, als Arm ab!

Meine lieben Leser,

vor längerer Zeit versprach ich euch, dass ich im Jahr 2017 fleißiger Beiträge schreiben werde. Dieses Vorhaben wurde bisher leider von mehreren Umständen durchkreuzt. :/

Es reichte nicht, dass ich über den Jahreswechsel krank wurde und das neue Jahr mit triefender Nase und Mandelentzündung begrüßen durfte… nein… gerade als ich wieder in meinen Alltag zurückkehren wollte, brach ich mir unglücklicherweise meinen rechten Arm. :/ Eis und Schnee waren der Übeltäter.

Das hieß für mehrere Wochen… kein Häkeln, nichts Schreiben, Tippen am Rechner oder Tablet ein Horror (was nebenbei bemerkt immer noch mehr schlecht als recht und nur mit Pausen geht…) und alles mit Links lernen… denn… ich bin Rechtshänder. Jedenfalls ist das der Grund für die extrem lange Sendepause.

Neben der eingeschränkten Handlungsfähigkeit in Bezug auf Hobbys, waren es die kleinen Dinge des Alltags, die einen verrückt machten.

Aber sehen wir das Positive. Da ich praktisch nur lesen konnte, erwarten euch höchstwahrscheinlich ein paar neue Rezensionen, sobald ich wieder komplett genesen bin. Der Gips ist Gott sei Dank endlich ab, jetzt muss ich nur noch die Bewegungsfähigkeit wieder herstellen. Es geht zum Glück jeden Tag besser, aber es ist langatmiger als gedacht.

Nach diesem Start ins Jahr 2017 wird es hoffentlich nur noch besser. xD

In diesem Sinne bis bald,

EURE HACHIDORI

Rezension „Mondprinzessin“ von Ava Reed

(0



(0

:



Cover und Gestaltung:

Wen verzaubert dieses wunderschöne Cover nicht? Das Cover war auch der Grund, warum ich das Buch unbedingt haben musste. Es wirkt wunderschön und geheimnisvoll. Einfach rundum perfekt.Die Gestaltung innerhalb des Buchs dagegen passt mit dem „erwachsenen“ Charakter des Covers leider so gar nicht zusammen. Zuerst wunderte ich mich über das Bild eines Mädchens oder einer Frau, die ich nicht zuordnen konnte…sie passte weder vom Aussehen noch vom Stil zur Prinzessin auf dem Cover.Sehr unnötig waren für mich die Illustrationen vom Waschbären Tia und das Bild eines Paares am Ende. Sicherlich hatten diese Bilder für die Autorin privaten Wert, wirken aber leider nicht sehr professionell und verkitschen das Bild der Geschichte. Für mich leider unpassend und unnötig und wirklich wenig nachvollziehbar.Dazu kommt die Gestaltung jeder einzelnen Seite, die alle mit Sternen bedruckt sind. Auch das fand ich sehr kitschig, das hätte mich aber an sich nicht gestört. In Kombination mit den anderen Gestaltungselementen ergibt sich aber ein extrem unrundes Design, wirklich schade, das Cover allein hätte für sich gesprochen und ausgereicht.

Story:
Die Story ist süß und romantisch, auch ab und zu spannend. Allgemein eine gute Mischung. Eine Heldin, die stark alle Widrigkeiten akzeptiert und zuerst nur vor sich selbst Schwäche zeigt. Langsam öffnet sie sich.
Aufgewachsen auf der Erde erfährt Lynn, dass sie ein Sternenkind ist und die Tochter des Mondkönigspaars, somit also Prinzessin. Doch warum wurde sie damals entführt? Und wie entkommt sie dem Schlamassel, dass sie sich Hals über Kopf in ihre Leibgarde verliebt? Und warum verfolgt sie auf einmal ein leuchtender Waschbär namens Tia? Eigentlich ein guter Stoff mit viel Potenzial, der leider mit zu wenig Tiefe behandelt wurde.

Schreibstil:
Der Schreibstil ist pragmatisch, aber im richtigen Moment detailliert. Das einzige Manko, was zum Punkteabzug maßgeblich beiträgt, ist, dass die Autorin jede Menge „coole“ Sprüche und „Witze“ eingebaut hat, die mit der Zeit bei mir eine Art Fremdschämen verursacht haben, da ich das Gefühl bekam, die Hauptperson wäre erst 13 und nicht 17.
Besonders auffällig finde ich die Erwähnungen und Zitate von bekannten Marken wie „Nutella“, „Star Wars“, „Disney“ und „Pokemon“. Sicherlich wollte die Autorin damit unterstreichen, wie verbunden die Heldin sich mit der Erde fühlt, allerdings führt die konkrete Nennung und das Zitieren von Filmen eher dazu, dass man die Charaktere nicht mehr ernst nimmt und sich nicht in die Geschichte vertieft. Es katapultiert einen bei jeder Nennung aus der Geschichte in die Wirklichkeit und das frustrierte mich zunehmend, weil alle 10 Seiten so eine Anspielung eingefügt wurde. Der sonst tolle Schreibstil wurde dadurch leider albern beeinträchtigt. Die Ernsthaftigkeit, welche sich über die Geschichte hinweg aufbaut, wird somit unterbrochen. Schade und leider nervig.

Fazit:
Die Story musste ich zuende lesen, leider konnte diese über das uneinheitliche Gesamtbild nicht hinweg trösten, welches sich durch chaotisches Design und zwanghafte Gags und Product Placements ergibt.
Ein Buch, das mit weniger Schnickschnack mehr Charme hätte.


EURE HACHIDORI

Tagebuch einer Bekanntschaft in Zeiten der Flüchtlingskrise – Tag 5 & 6

Liebe Leser,

wieder nach einer längeren Pause, melde ich mich zurück.
Dieses Jahr scheint kein Blogging-Jahr für mich zu sein. :/

Genau so lang, wie ich euch mit dem nächsten Beitrag warten ließ, war auch die Pause zwischen den Treffen mit M., die ich schon eine Weile auf ihrem Weg begleite.

Letztes Mal konnte ich euch von einem kleinen Happy-End berichten, da M. ein Vorstellungsgespräch hatte. Das liegt nun alles schon lange zurück und es hat sich einiges getan!

tagebuch

Tag 5 – Jede Menge Kuchen

Vor einiger Zeit traf ich M. mit einer meiner Freundinnen und wir wurden zu M. nach Hause eingeladen. Dieses Treffen möchte ich hier ebenfalls erläutern, da ich es euch bisher vorenthalten habe.
Meine Freundin und ich waren furchtbar aufgeregt, dass wir M. in ihrer Wohnung besuchen dürfen. Schließlich wohnt M. mit ihrer Mutter zusammen, die schon 60 Jahre alt ist. Obwohl ihre Mutter Deutsch lernt und versteht, spricht sie es kaum, was man in diesem Alter irgendwie auch nachvollziehen kann. Ich ziehe jedes Mal mental den Hut vor ihr, dass sie mit 60 Jahren nochmal eine neue Sprache lernt. Wie ich an Tag 6 erfuhr, lernen sie sogar jedes Wochenende mit den Enkelkindern zusammen Deutsch, da diese es schon viel besser beherrschen.
Wir machten uns also auf den Weg zur Wohnung von M. und wurden herzlich empfangen. Eine kleine, bescheiden eingerichtete Wohnung sahen wir dort, nur die nötigsten und bunt zusammengewürfelte Möbel. Es war sehr sauber, viel sauberer, als ich es bei anderen Leuten gewohnt bin. Wir wurden in das Wohnzimmer gebeten und uns fiel die Kinnlade herunter. Auf dem Tisch waren 3 Kuchen und Kekse und Tee und alles, was das Herz begehrte. Liebevoll angerichtet, es wirkte, als würden noch mehr Gäste kommen, wonach ich mich auch sofort erkundigte. M. erklärte mir, dass das völlig normal in ihrer Kultur sei, es werde für jeden Gast aufgetischt, weil die Gäste meistens bis ins Morgengrauen blieben. Diesen Wunsch erfüllten wir nicht, wir verabschiedeten uns schon nach 3 Stunden. Allerdings mit gut gefüllten Bäuchen, denn es erschien uns unhöflich, nicht mindestens ein Stück von allem zu probieren. Wir sollten uns keine Sorgen machen, die Familie wäre groß und es würde schon alles weggehen, so in etwa beruhigte M. uns, als wir Sorge hatten, dass sie auf dem ganzen Kuchen sitzen bleiben würden.
Es war ein sehr gemütlicher Nachmittag mit netten Gesprächen, zwischenzeitlichen Sprachbarrieren, die aber durch Hände, Füße und viel Gelächter überwunden wurden.
Als wir gingen, waren wir nicht nur vollgestopft, sondern auch wahnsinnig glücklich.

Tag 6 – Treffen unter alten Freunden

Nun also trafen wir uns nach langer Zeit erneut, es war viel zu lange her, aber wie bei jeder anderen Freundschaft, musste auch diese sowas abkönnen.
Ich freute mich umso mehr, denn wir hatten ständigen Whatsapp-Kontakt zu M. gehalten. Wir trafen uns in unserem Stamm-Café, leider war unser Stammtisch besetzt. ;P
Selbst die Bedienung scheint uns dort schon zu kennen, haha. Es war sehr schön, ich kann es zusammenfassen als Treffen unter alten Freunden, denn so fühlte es sich an. Wir tauschten Neuigkeiten aus und haben etwas bestellt. Nichts aufregendes, keine Überraschungen, kein Fremdenhass, keine Zweifel. Einfach nur ein schönes Treffen. Ganz normal.
Das beruhigt mich. Ein dreiviertel Jahr nach unserem ersten Treffen ist alles ganz normal geworden, meine Zweifel verschwunden. Integration braucht anscheinend vor allem Zeit. M. erzählte mir stolz, dass sie ihre letzte Prüfung für Deutsch absolviert hat. Das Ergebnis steht noch aus, wir sind gespannt, aber sie hat ein gutes Gefühl. Erst mit dieser erfolgreichen Prüfung kann sie sich auf einen Job bewerben. Sie hatte weitere Neuigkeiten für mich! Denn es soll kein Job werden, sondern eine Ausbildung! Sie wird hier also nochmal eine Ausbildung machen, da ihr Abschluss aus ihrem Heimatland nicht anerkannt wird. Sie hofft nun, dass sie bald das Ergebnis der Prüfung erhält, damit die Bewerbungsfristen nicht ablaufen und sie noch ein Jahr warten muss. Die ganz alltäglichen Sorgen eines Bewerbers sozusagen. Ich bin froh, wie sich alles bisher entwickelt hat. Auf die Frage, wie die Zukunft für sie werden soll, was sie für Ziele hat, sagt M. nur, dass sie die Ausbildung schaffen und einen Job beginnen möchte. Über mehr denkt sie nicht nach. Natürlich wünscht sie sich auch, dass der Krieg bald zuende ist. Denn dann kann sie irgendwann wieder zurück nach Hause.

EURE HACHIDORI

Weitere Beiträge zum Thema:
Tag 1 – Der Tag vor dem ersten Treffen
Tag 2 – Das erste Treffen
Tag 3 – Der kleine Rückschlag
Tag 4 – Happy End und wirre Gedanken

 

Merken

Leserunde – „Selection – Die Krone“ von Kiera Cass – Fazit

Liebe Leser (innen),

vor ein paar Tagen hatte ich davon berichtet, dass ich die große Ehre erhielt, den letzten Teil von Selection vor Erscheinungsdatum zu schmökern und zu rezensieren.
Heute nun möchte ich euch mein Fazit nicht vorenthalten.

 

Die Selection-Reihe (1-3)
Bevor ich den letzten Teil der Reihe bewerte, möchte ich euch nochmal einen kurzen Überblick geben, worum es im Groben geht und ich versuche, euch so wenig wie möglich zu spoilern. 😉

Die ersten drei Bände drehen sich um America, ein Mädchen aus armen Verhältnissen. Die Gesellschaft ist in Kasten eingeteilt und es existiert eine Königsfamilie, die diese Gesellschaft regiert. Trotz dieser „Prinzessinnengeschichte“ spielt alles in einer recht modernen Welt.
America hat einen Kindheitsfreund, der einer anderen Kaste angehört und den sie liebt. Er wartet auf sein Einberufungsschreiben, weil er durch den Sold genug ansparen könnte, um America trotz Standesunterschiede zu heiraten.
Nun kommt es so, dass der Prinz der Königsfamilie im heiratsfähigen Alter ist und ein Casting abgehalten wird, an dem alle Mädchen des Landes teilnehmen können. Die Gewinnerin des Castings heiratet den Prinzen, die anderen Mädchen fahren heim, bekommen eine höhere Kaste und eine Art Preisgeld. Americas Kindheitsfreund besteht darauf, dass sie teilnimmt, damit er weiß, dass sie die Chance auf mehr Vermögen wenigstens genutzt hat. America möchte das nicht, lässt sich aber von ihm überreden, weil sie, falls sie überhaupt unter die Castingteilnehmer kommen würde, eine nicht unerhebliche Auslöse erhalten würde.
Es kommt wie es kommen muss, America wird ausgewählt, muss im Palast mit weiteren 34 Mädchen wohnen und um den Prinzen buhlen. Nur, dass America das gar nicht will.
Das Casting ist hart und irgendwann überschlagen sich nicht nur die Ereignisse, sondern auch Americas Gefühle…

Fazit (Band 1-3):
Diese drei Bände waren für mich wirklich eine wunderschöne, märchenhafte Liebesgeschichte.
Jedem Mädchen oder jeder Frau, die gerne eine richtig romantische, spannende Geschichte für zwischendurch möchte, empfehle ich diese Bände wärmstens. Sie lesen sich unglaublich gut und man fiebert wirklich mit America und dem Prinzen mit, ob sie ihre wahre Liebe finden.

Zusammenfassung und Fazit (Band 4-5):

Die anderen zwei Bände drehen sich dann nicht mehr um America und den Prinzen, der mittlerweile König ist, sondern um dessen Tochter. Auch sie muss das Casting durchleben, doch Eadlyn, so ihr Name ist anfänglich mehr ein Eisklotz und Trampel als eine romantisch veranlagte Prinzessin. Aus der unsympathischen Protagonistin wird allerdings nach und nach eine junge Frau, die zu sich selbst und zur Liebe findet.

Für mich eine der märchenhaftesten Liebesgeschichten der letzten Jahre.
Klare Leseempfehlung für romantisch veranlagte und gern schmachtende Leserinnen. (für Männer zu schnulzig)

EURE HACHIDORI

 

Merken

Leserunde – „Selection – Die Krone“ von Kiera Cass

Liebe Leser,

es ist nicht zu fassen! Ich habe schon wieder ein Buch für eine Leserunde gewonnen.
Auf der Seite lovelybooks.de sollte man ein Hochzeitskleid für die Protagonistin Eadlyn entwerfen und mit etwas Glück wählte die Jury den Entwurf und man bekam als Belohnung den letzten Teil der „Selection“-Reihe noch vor Erscheinungsdatum.
Regulär erscheint das Buch am 25. August in allen Buchläden.

Meinen Entwurf reichte ich mit folgendem Bild und folgender Erläuterung ein:

e4efe1e8-5ce4-43e9-8fb1-e1b4aaa380c9_hi

„Der obere Teil des Kleides soll enganliegend sein, weil Eadlyn weiß, wie gut sie aussieht. Das Oberteil hat kleine, leichte und durchsichtige Ärmel aus ganz dünnem Material, fast etwas elfenhaft. Auf dem Oberteil sind Stickereien/ Applikationen, aber nur an einigen Stellen.
Da Eadlyn ein Profi in Sachen Mode ist und gerne ausgefallene Sachen trägt, kombiniert sie im Rock des Kleides das klassische Märchen-Kleid-Design im hinteren Teil des Rocks, der eine lange Schleppe bildet. Im vorderen Teil hat sie sowas wie einen Mini-Faltenrock, allerdings aus dem gleichen majestätischen Material wie der hintere Teil. Über den kurzen Rock vorne fällt ein feiner und leicht glitzernder Tüll bis zum Boden, um ein komplett bodenlanges Kleid zu simulieren.
Der Clou am Rock ist neben diesem Tüll im vorderen Bereich auch die Raffung am Übergang von Oberteil zu Rock, die asymmetrisch um die Hüfte verläuft.

Abgerundet wird das Outfit durch ein Halsband mit leichten Borten im Farbton des Kleides und durch den Schleier, der an einem Diadem befestigt ist und aus dem gleichen Material wie der Tüll am Rock besteht.“

Das Buch

„Die große Liebe, das große Finale – darauf haben alle ›Selection‹-Fans gewartet!
Als das Casting begann, war Eadlyn wild entschlossen, sich nicht zu verlieben und keinen der Bewerber an sich heranzulassen. Doch nun muss sie sich eingestehen, dass einige von ihnen doch Eindruck bei ihr hinterlassen haben: Henri, der charmante Lockenkopf, und sein bester Freund Erik. Der aufmerksame und rücksichtsvolle Hale. Der selbstsichere und attraktive Ean. Und natürlich Kile, Eadlyns Lieblingsfeind aus Sandkastenzeiten, der sie zu ihrem Ärger immer wieder aus der Reserve lockt.
Sie alle haben es geschafft, einen Platz in Eadlyns Welt zu erobern. Aber wird es auch jemand in das Herz der Prinzessin schaffen?

Der 5. Band des internationalen Weltbestsellers – wunderbar romantisch und ein krönender Abschluss!“ – amazon.de

Mein erster Eindruck

Gestern wurde das gute Stück geliefert und ich musste sofort die ersten 77 Seiten lesen.
Die Stimmung ist bisher eher dunkel, mit vereinzelten kleinen Lichtblicken.
Mir fehlt noch ein bisschen die Romantik, aber da hoffe ich bis Ende des Buchs noch drauf.

Ihr dürft auf jeden Fall gespannt sein und wieder eine meiner Leserunden verfolgen! 🙂
Das Fazit kann nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Mehr Infos zur Leserunde gibts HIER.

EURE HACHIDORI

Merken