Japanische Grammatik *Teil 3* – Fragen bilden mit か (ka)

Liebe Leser,

nach viel zu langer Zeit möchte ich die Kategorie „Japan – Die kleine Lehrstunde“ wiederbeleben. Zum Einen, weil ich meine eigenen Japan-Kenntnisse auffrischen möchte und zum Anderen, weil ich hoffe, dass es euch auch hilft.

Heute widmen wir uns wieder der japanischen Grammatik. Denn dieser Teil der Sprache ist bekanntlich niemals wirklich leicht. Sie formt schließlich die Basis für die „Denke“ der Sprache.
Es geht dieses Mal um die Partikel  か (ka). Um meine Erklärungen einfacher zu halten, schreibe ich die Sätze nur in Hiragana bzw. Katakana, damit ihr von den komplizierten Kanji nicht gleich erschlagen werdet. Für die Erklärung der Grammatik sollten die zwei Silben-Alphabete ausreichen.

 

Die Partikel か:

Die Partikel  か (ka)  wird im Allgemeinen für Fragen verwendet, aber auch um Zweifel oder Unsicherheit auszudrücken. Für das Bilden einer Frage wird der Partikel an das Satzende gestellt und bei der Aussprache steigt die Betonung.

Eine einfache Frage wäre beispielsweise
あなたはねこがすきですか。 (anata ha neko ga suki desu ka.) – Magst du Katzen?

Eine Besonderheit ist, dass die Partikel im Prinzip als eine Art Fragezeichen fungiert, denn dahinter wird nur der japanische Punkt (das Kringel) gesetzt. Ein Fragezeichen ist hier nicht üblich.

Fragearten:

Im Groben können so zwei Arten von Fragen gebildet werden. Eine Ja-Nein-Frage und eine W-Frage.

Ja-Nein-Frage:

Wie schon erwähnt wird hier die Partikel an das Ende eines Aussagesatzes angefügt und bildet eine Frage, die in der Regel erfragt, ob die Aussage richtig oder falsch ist. Sie werden also mit Ja (はい – hai) oder Nein (いいえ – nein) beantwortet.

Nehmen wir unsere Beispielfrage von vorhin:
あなたはねこがすきですか。 (anata ha neko ga suki desu ka.) – Magst du Katzen?
Ja-Antwort: 
はい、ねこがすきです。(hai, neko ga suki desu.) – Ja, ich mag Katzen.
Nein-Antwort:
いいえ、ねこがすきじゃないです。(iie, neko ga suki ja arimasen.) – Nein, ich mag keine Katzen.

W-Frage:

Auch hier wird am Ende des Satzes die Partikel angefügt, allerdings wird hier der Sachverhalt, den man klären möchte, durch ein Fragewort ersetzt.

Ein Beispiel:
これはなんですか。(kore ha nan desu ka.) – Was ist das?
これはりんごです。(kore ha ringo desu.) – Das ist ein Apfel.

Das waren auch schon alle allgemeinen Infos, die ihr zum Bilden einer Frage braucht. Versucht es doch gleich selbst und kommentiert diesen Beitrag mit eurer ersten eigenen Frage! (oder wenn ihr Profis seid, schreibt mir gern auch eure 100. Frage auf! :D)

 

EURE HACHIDORI

Bisherige Beiträge zur japanischen Grammatik:
Teil 1 – einfache Aussagesätze mit は (ha) und です (desu)
Teil 2 – höfliche Verneinung eines Satzes

 

 

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Leserunde – „Alice = Alice“ von Maxi Schilonka

Hallo ihr Lieben,

hier geht es wirklich Schlag auf Schlag, ich kann mein Glück kaum fassen! Obwohl ich das Buch zu meiner angekündigten Leserunde zu „Angepasst“ noch nicht einmal in den Händen halte, habe ich schon die nächste Zusage für eine Leserunde erhalten! 🙂
Somit werde ich parallel noch das Buch „Alice = Alice“ von Maxi Schilonka lesen und rezensieren.
Die Leserunde findet auf lovelybooks statt.

Allgemeines zum Buch:

  • Titel: Alice = Alice
  • Art: e-Book
  • Autor: Maxi Schilonka
  • Anzahl der Seiten: 268 Seiten
  • Verlag: Papierverzierer Verlag
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 23.03.2017
  • Aktuelle Ausgabe : 23.03.2017
  • Genre: Fantasy / Jugendbuch

Klappentext:

Die Eltern von Alice und ihrer Zwillingsschwester Scarlett haben sich vor einiger Zeit scheiden lassen. Alice lebt bei ihrer Mutter und Scarlett bei ihrem Vater, und alles wäre auch so geblieben, wenn … ja wenn Scarlett nicht aus dem Fenster gefallen wäre. Scarlett landet im Krankenhaus, liegt im Koma und die Ärzte gehen von einem Selbstmordversuch aus. Alice stellt daraufhin Nachforschungen an und nimmt die Rolle ihrer Schwester ein. Sie wohnt beim Vater, geht auf Scarletts Schule und trifft die gleichen Personen. Mit Hilfe der Zeichnungen, die sie im Zimmer ihrer Zwillingsschwester findet, reist Alice in ihr Unterbewusstsein. Und dort trifft sie auf Herzogin, Herzkönigin, Grinsekatze, Hutmacher und eine Teegesellschaft. Bald lernt sie, die Parallelen zur Realität zu deuten und erfährt dabei Geheimnisse, die sie sich so nie hätte träumen lassen. Denn wie so oft liegen Wirklichkeit und Fiktion näher zusammen, als man glaubt. Eine spannende Reise durch die moderne Variante der von Lewis Carroll geschaffenen Zauberwelt, die sich dabei überraschend neu definiert. Es ist eine Erzählung eines Jugendromans, der in die Tiefe, weit unter die Haut, geht und für Leser jeden Alters zur Fahrt durch den Kaninchenbau wird. (Quelle [Stand: 24.05.2017])

Diese Beschreibung hat mich wirklich sehr sehr neugierig gemacht und ich bin gespannt, ob es meine Erwartungen erfüllt!

EURE HACHIDORI

Buchtipp – Werke und Briefe von John Keats

Liebe Leser,

schon seit einiger Zeit begleitet mich ein wirklicher kleiner Buch-Schatz, den ich allen Bücherliebhabern, Poesiebegeisterten und Romantikern unter euch empfehlen möchte.

Es geht um eine Sammlung der wichtigsten Werke des Dichters John Keats. Er gilt als der bedeutendste Dichter der englischen Romantik. Außerdem ist er einer der meistgelesenen Lyriker überhaupt. Mir persönlich ist er erst durch den Film „Bright Star“ bekannt geworden.

„Fast wünschte ich mir, wir wären Schmetterlinge und lebten nur drei Sommertage lang. Drei solcher Tage mit dir könnte ich mit mehr Entzücken füllen, als fünfzig gewöhnliche Jahre jemals fassen könnten.“

– John (Bright Star. Jane Campion. UK / AUS / FRA 2009) –

Nachdem mich der Film mit seiner überladenden Poesie, Romantik und Tragik ins Herz traf, wollte ich unbedingt selbst die Werke von John Keats lesen, dem zu Lebzeiten verkannten Dichter. Allen Werken voran, stand der Endymion auf meiner To-Do-Liste.

Das Buch „John Keats – Werke und Briefe“ erschienen im Reclam-Verlag vereint nun alles, was das Leserherz begehrt. Die Gedichte, Sonette und Oden werden sowohl im englischen Original als auch in der deutschen Übersetzung dargestellt, was ich besonders interessant finde. Gerade einige Formulierungen aus dem Englischen können in ihrer sprachlichen Schönheit nicht direkt ins Deutsche transferiert werden, weshalb diese Gegenüberstellung einen speziellen Reiz ausstrahlt. Außerdem werden Keats‘ Verserzählungen, das Drama „König Stephen. Ein Fragment einer Tragödie“ sowie seine Briefe mit dem Leser geteilt. Selbst der Anhang mit seinen unzähligen Zusatzerklärungen ist eine echte Bereicherung. Nachdem dieses Buch durch die Finger des Lesers gewandert ist, hat dieser ein umfassendes Bild der Werke und der Persönlichkeit von John Keats. Rührend finde ich selbst vor allem die Gedichte und Erwähungen von Fanny, seiner Geliebten, die auch im Film eine tragende Rolle spielt.

„[…] Ich weiß – und weiß er es, verzweifelt der,
Der dich liebt, süße Fanny, wie ich dich liebe!
Stets schlägt sein Herz dir flatternd hinterher
Und bleibt doch, schweifst du fort,
An seinem dumpfen Ort. […]“

– John Keats: Werke und Briefe – Ode „An Fanny“ VI. Stuttgart. 1995. Reclam Universal-Bibliothek. (S. 159) –

Ganz nebenbei entdeckte ich das Sonett welches augescheinlich (im englischen Original) die Grundlage für den Filmtitel „Bright Star“ darstellte. So schließt sich für mich der Kreis von der Entdeckung durch den Film und dem Versinken in der Poesie eines großen Romantikers, der leider erst nach seinem Tod den notwendigen Ruhm erntete.

„Bright star! would I were steadfast as thou art –
Not in lone splendour hung aloft the night
And watching, with eternal lids apart,
Like nature’s patient, sleepless Eremite,
The moving waters at their priestlike task
Of pure ablution round earth’s human shores, […]“

– John Keats: Werke und Briefe – Sonett. Stuttgart. 1995. Reclam Universal-Bibliothek. (S. 128) –

Fazit:
Dieses Buch gehört in jeden poesieverliebten Bücherschrank oder zumindest auf die To-Do-Liste für die Romantiker unter euch! Ein echter Meister der Lyrik, den man nicht verpassen sollte. Ein Buch zum Immer-wieder-Lesen und zwischendurch-mal-Genießen. Von mir also eine klare Empfehlung!

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Leserunde – „Angepasst“ bzw. „Ich, Bakoo“ von Hubert Wiest

Ihr Lieben,

was ist denn hier los? 🙂 Ich darf schon wieder bei einer Leserunde mitmachen. Die letzte ist gerade erst vorbei und sofort stürze ich mich in die nächste.
Und welches Buch diesmal? Nächste Woche wird mich das Buch „Angepasst“ von Hubert Wiest erreichen und dann startet die Leserunde. Hubert Wiest stellt dafür Exemplare mit dem ursprünglichen Cover unter dem Originaltitel „ICH, BAKOO“ zur Verfügung. Der Inhalt ist natürlich identisch. Die Leserunde findet wieder auf lovelybooks statt.

Allgemeines zum Buch:

  • Titel: „Ich, Bakoo“ bzw. „Angepasst“
  • Autor: Hubert Wiest
  • Anzahl der Seiten: 408 Seiten
  • Verlag: CreateSpace Independent Publishing Platform
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 02.04.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 06.12.2014
  • Genre: Science-Fantasy / Dystopie / Jugendbuch

 

Das alte Cover von „Ich, Bakoo“:


Das neue Cover von „Angepasst“:

Klappentext:
„Natürlich kämpft Alelia, um ihren kleinen Bruder in der Wüste zu retten. Jeder hätte es getan. Doch dann trifft sie eine Entscheidung, die ihr Leben für immer verändert.
Warum sollte Bakoo ein schlechtes Gewissen haben, Aelia und die anderen zu hintergehen? Seit dem Überfall vor vielen Jahren hasst er die Wüstennomaden. Und natürlich ist er bereit, für eine Karriere als Avoca-Jockey alles zu tun – auch zu lügen. Der mächtige Jurlan hat es schließlich angeordnet.
Doch das Leben von Alelia und Bakoo ist untrennbar miteinander verwoben. Findet Bakoo die ersehnte Anerkennung als Avoca-Jockey in der Arena von Gazmata? Gelingt es Alelia ihren kleinen Bruder zu retten?

ANGEPASST/ ICH, BAKOO  spielt in den unwirtlichen Wüsten Cambriums und der Metropole Gazmata, einer Welt, die von Jurlans Minengesellschaft Bromstar Mining beherrscht wird. Eine Geschichte über Identität, Macht und Freundschaft.“ (Quelle, Stand: 16.05.2017)

Klingt spannend und ich bin gespannt, ob es den hohen Erwartungen gerecht wird. Immerhin wurden auf allen gängigen Portalen Bestbewertungen abgegeben. 😉 Auf gehts in eine weitere Leserunde!

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Frauen der Weltgeschichte – Mary Somerville

Mary Somerville
1780 – 1872
schottische Astronomin und Mathematikerin


Thomas Phillips [Public domain], via Wikimedia Commons

Mary Somerville war eine Autodidaktin und dazu noch hartnäckig. Sie bekam keine Schulbildung und ihre Eltern nahmen ihr sogar die Kerzen weg, damit sie nachts nicht heimlich lesen konnte. Ihre Lektüre waren unter anderem Euklids „Elemente“ und Schriften über Algebra. Als ihr keine Kerzen mehr zur Verfügung standen, lernte sie kurzerhand iher Bücher auswendig, damit sie die Aufgaben im Kopf lösen konnte. Auch Latein und Altgriechisch brachte sie sich selbst bei. So wenig Befürwortung sie von ihren Eltern erfuhr, so viel unterstützte Marys Onkel ihre Studien.
Sein Sohn William Somerville war es auch, den sie als junge Witwe heiratete. Er förderte ihre Ambitionen und war Mitglied in der Royal Society. In diesen Kreisen stellte er Mary zahlreichen bedeutenden Wissenschaftlern vor.
Neben eigenen wissenschaftlichen Publikationen gehören zu ihren Schriften auch Übersetzungen der Bücher des französischen Astronomen Pierre-Simon Laplace. Er selbst äußerte, dass sie die erste Frau wäre, die seine Werke verstehen würde. 1835 war sie eine der ersten Frauen (neben ihr noch Carolin Herschel), die in die Royal Astronomical Society aufgenommen wurde. Mary Somerville verzeichnet Auszeichnungen und Ehrungen für ihre Werke, unter anderem 1869 die Patron’s Medal der Royal Geographical Society. Dieselbe nahm erst 1913 offiziell Frauen in ihren Reihen auf.


unknown author [Public domain], via Wikimedia Commons

(Vgl. Harrobot u.a.: Mary Somerville. https://de.wikipedia.org/wiki/Mary_Somerville [Stand: 09.05.2017])

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Rebloggt – Buch gewonnen :)

Juhuuu, ich habe selbst bei der Aktion „Blogger schenken Lesefreude“ gewonnen! 🙂 Was sagt man dazu!? Ich freue mich riesig!

Bücherleser

Glückwunsch

Hallo zusammen,

vielen Dank, für eure Geduld. Ihr seid so mega 😀
Ich habe etwas gebraucht um die geschlagenen 281 Kommentare (!!!)  zu sortieren und die Gewinner per Zufallsprinzip bei Superanton Tools auszulosen. Wahnsinn, ich hätte nie mit so einer Teilnahme gerechnet 🙂

Also, hier die Gewinner:

„Die Blausteinkriege – Das Erbe von Berun“ von T.S. Orgel geht an Tobi von lesestunden.de
Scrrenshot Auslosung BlausteinkriegeGewinnerkommentar Blausteinkriege


„Bloody Mary – Du darfst dich nicht verlieben“ von Nadine Roth geht an KARIN
Screenshot Auslosung Bloody Mary

Gewinnerkommentar Bloody Mary

„Elesztrah 01 – Feuer und Eis“ von Fanny Bechert geht an Sani Hachidori

Screenshot Auslosung ElesztrahGewinnerkommentar Elesztrah

„Melinda – Dein Weg zu mir“ von C.M. Spoerri geht an Anja Nehaus

Screenshot Auslosung Melinda

Gewinnerkommentar Melinda

Herzlichen Glückwunsch an die Gewinner. Bitte mekdet euch bis zum 11. Mai 2017 mit eurer Adresse bei mir → buecherleserjw@gmail.com

Ich danke allen Teilnehmern für ihre Teilnahme, dasfleißige Teilen und Weitersagen. Am liebsten würde ich jeden von euch zumindest ein Buch schicken.

Bleibt gerne hier, ich habe schon wieder…

Ursprünglichen Post anzeigen 14 weitere Wörter

Rezension – „Seele aus Eis“ von Marie Rapp

Liebe Leser,

In den letzten Wochen durfte ich bei der Leserunde zu „Seele aus Eis“ von Marie Rapp teilnehmen.
Was soll ich sagen!? Es war der Wahnsinn. Ich habe noch nie ein so gutes Debüt gelesen. Ich kann nichtmal richtig glauben, dass das wirklich nur ein Debütroman war!

„Seele aus Eis“ von Marie Rapp

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2016
  • Seitenanzahl: 364 Seiten
  • Art: e-Book

Klappentext:
Schwarze Asche, die von einem brennenden Himmel regnet. Das ist nur einer der Träume, die Lena seit Monaten den Schlaf rauben. Ihr sonst so normales Leben wird zunehmend eigenartiger und gefährlicher, denn ihre Albträume fangen an, sich nach und nach zu bewahrheiten. Als sie beinahe ertrinkt, glauben ihre Freunde an einen Unfall, doch Lena weiß es besser – jemand hat versucht, sie umzubringen. Schnell verdächtigt sie den mysteriösen Darian, denn trotz seines charmanten Auftretens wird sie den Gedanken nicht los, dass sich hinter seiner freundlichen Fassade etwas Düsteres verbirgt. (Quelle)
Rezension:
Diese Rezension ist **SPOILERFREI**.

In „Seele aus Eis“ geht es um die Protagonistin Lena, welche ein ganz normales Leben in einer ganz normalen Welt an einer ganz normalen Schule führt. Die Autorin nimmt sich Zeit, diesen Alltag von Lena, ihrer Familie und ihren Freunden zu beschreiben, wird dabei aber niemals langweilig. Das einzig unnormale in Lenas Welt sind ihre Träume und komischen Wahrnehmungen. Schon seit einiger Zeit hat sie furchtbare Albträume und sieht ihr Spiegelbild verzerrt. Auch der Leser bekommt das Gefühl, dass sich irgendetwas anbahnt.
Nach und nach lernt man Lenas Umfeld kennen. Neben Lenas Eltern, die eher eine Nebenrolle einnehmen, erfährt man von Daniel, ihrem Bruder, von Ariana, ihrer besten Freundin, Lukas, ihrem besten Freund und einigen anderen.
Immer mehr komische Vorfälle gesellen sich zu den Träumen von Lena und dann taucht auch noch ein komischer Typ auf, der immer in der Nähe ist, wenn Lena in Schwierigkeiten gerät. Mit ihm muss ja was faul sein, oder?

Der Teenie-Anfang der Geschichte wandelt sich sehr bald in große Spannung. Nach und nach werden die Fragen, die sich für den Leser stellen aufgeklärt. Das Buch bekommt eine überraschende Wendung in Richtung Fantasy und lässt einen dank seiner Vielschichtigkeit nicht los. Spätestens nach dem Viertel des Buchs ist man der Geschichte verfallen.

Der Anfang erinnert den Leser an eigene Teenie-Zeiten zurück, es gibt wahnsinnig süße Momente und man fühlt mit Lena, da sie durch ihre Träume und Wahrnehmungen eine schwere Zeit durchmacht. Betrachtet man die Geschichte am Ende, finde ich, die Geschichte hat eine Wandlung von „Teenie-Geschichte“ zu „spannendes Fantasy-Debüt“ hingelegt.

Trotz der vielen Charaktere schafft es die Autorin bereits nach den ersten fünf Kapiteln, dass sich ein gefühl von „Zuhause“ eingestellt hat. Jedem Charakter wird Leben eingehaucht, es sind keine leeren Hüllen, sondern für den Leser tatsächliche Persönlichkeiten, mit denen man mitfühlt.

Lenas Gedankengänge, die immer wieder in die Geschichte einfließen sind sehr authentisch und der Humor für mich ansprechend gewesen. Dadurch wird die ernste Stimmung immer wieder aufgelockert. Die Protagonistin stolpert von einem Zwischenfall in den nächsten, sodass es bis zur letzten Seite absolut spannend bleibt. Gerade, wenn man denkt, dass alles seine Ordnung hat und man als Leser nun durchsieht, findet man sich in einer völlig unerwarteten Situation wieder, die die nächsten Fragen aufwirft. Auch diese möchte man schnellstmöglich beantwortet haben, weswegen man weiter und weiter und weiterliest.
Das Buch lässt einen trotz der vielen Fragen während des Lesens niemals enttäuscht zurück, vielmehr baut jedes Geschehen auf den vorherigen Ereignissen auf, sodass sich am Ende des Buchs ein großes Ganzes ergibt und man erfährt, was es mit Lenas komischen Wahrnehmungen auf sich hat.

Fazit:
Was für ein Debüt! Ich bin vollends begeistert. Nie hätte ich so ein gutes Buch hinter dem Begriff „Debütroman“ vermutet. Der klare und prägnante Sprachstil und die anhaltende Spannung lassen einen nicht mehr los und die Geschichte zieht den Leser schnell in seinen Bann. Unheimlich liebenswerte Charaktere, die tolle Umsetzung und das richtige Maß an Liebe lassen mich zurück mit dem Wunsch, sofort den zweiten Band zu lesen (der allerdings erst im Oktober 2017 herauskommt). Wirklich eine Überraschung und deshalb eine klare Leseempfehlung!

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Reisetagebuch – Sächsische Schweiz – Lilienstein

Liebe Leser,

nachdem ich euch schon über den Pfaffenstein berichtete, möchte ich euch nun auch den Lilienstein in der Sächsischen Schweiz empfehlen.

Der Lilienstein liegt unweit vom Ort Königstein und in der Nähe des Örtchens Ebenheit. Da Ebenheit auf unserer Wanderkarte der nächste Ort war und wir dort mit dem Auto parken wollten, haben wir uns erstmal gründlich verfahren. Was wir nämlich nicht wussten: Ebenheit liegt eine Ebene weiter oben als Königstein und direkt von dort gibt es keine Zufahrtsstraße nach Ebenheit. Um dorthin zu gelangen, muss ein Umweg durch die umliegenden Orte gefahren werden. Wir aber gingen davon aus (weil so auf der Karte eingezeichnet), dass wir von Königstein aus direkt an der Elbe entlang fahren können, um dann nach Ebenheit zu fahren. Als wir unseren Fehler bemerkten, war es zu spät und wir erreichte eine Sackgasse. Aus diesem Grund entschieden wir uns, das Auto einfach direkt an der Elbe auf einem kleinen Parkplatz abzustellen, der uns während dieser Fahrt aufgefallen war. Direkt neben dieser Parkmöglichkeit war passenderweise ein Weg nach oben zum Lilienstein. Dieser Weg hatte es wirklich in sich, er war sehr steil und das Mädchen, welches vor uns lief und anscheinend auf dem Nachhauseweg von der Schule war, tat mir fast ein bisschen Leid, dass sie jeden Tag diesen Weg gehen musste. Stellt euch das mal vor! Jeden Tag mit der Fähre übersetzen und einen dermaßen steilen Berg hinauf. Folgt man diesem Weg, erreicht man die nächste Ebene in der Landschaft. 🙂 Dort oben liegt das kleine Örtchen Ebenheit, welches passend dazu diesen Namen trägt. Von unserem Weg aus hatte man einen tollen Blick auf den Lilienstein, der auf dieser Ebene thront.

Der Weg auf den Lilienstein ist eher geradlinig im Vergleich zum Pfaffenstein bzw. kam mir das so vor. Der Pfad führt wieder an mehreren ansehnlichen Felsen vorbei. Erneut führen steinerne und eiserne Treppen immer weiter nach oben, bis sich, nahe dem Gipfel des Tafelbergs, der Blick auf die Landschaft und die umliegenden Felsen des Liliensteins freigibt. Von hier aus hatten wir eine der vielen Aussichtsplattformen im Blick. Genau diese Aussichtsplattform sollte noch eine Herausforderung für mich werden. Weiter hinauf geht es wieder über eine steinerne Treppe, die aber breiter als ihre Vorgänger ist und mit den Felsen zu beiden Seiten eine mystische Ausstrahlung erhält. Dieses Bild rief in mir irgendwie Geschichten von Rittern, Burgen und Excalibur hervor, warum kann ich gar nicht so richtig sagen. Allerdings wird diese Wirkung auch dadurch unterstützt, dass überall moosbewachsene Stellen den Stein zieren.

Oben angekommen führte unser Weg vorbei an einem anderen Weg, der zu zwei Aussichtsplattformen führte. (Ihr erinnert euch? Die, die man von unten schon sehen konnte)
Ich wollte so gern dorthin, denn was wäre ein Aufstieg ohne den Aussichtspunkt? Um dorthin zu gelangen, war es nötig, eine eiserne Brücke zu überqueren. Diese verband zwei Felsen miteinander, unter der Brücke war eine Schlucht und natürlich konnte man durch die Brücke durchschauen. Noch dazu war es sehr windig. Ihr erinnert euch vielleicht daran, dass ich eine sehr ausgeprägte Höhenangst habe und ich sie zu bekämpfen versuche. Nun war es also nach der Leiter am Pfaffenstein wieder soweit. Ich war in der Zwickmühle, denn ich wollte die Aussicht sehen, aber diese 3 Meter Brücke über einen Abgrund und dann auch noch perfekt, um nach unten zu schauen, das war mir alles etwas viel. Nach einer geschlagenen Viertelstunde und dem Gefühl, ich würde es niemals schaffen, war ich wieder an dem Punkt angelangt, dass mich diese doofe Höhenangst nervte. Gemeinsam mit meinem Freund hab dann versucht, nur in seine Augen zu schauen und schwupps war ich drüben. Das Schwupps fühlte sich zwar eher nach einer halben Stunde an, aber hey, ich war drüben! Zur Belohnung gab es dann eine wunderschöne Aussicht und während mein Freund die zweite Plattform erkundete (dort waren wieder Leitern), habe ich eine kleine Pause eingelegt. Zurück das gleiche Spiel und danach machten wir uns auf, den Rest des Berges zu entdecken.
Wir wanderten einmal rund um den Lilienstein. Neben einer Baude, die leider geschlossen hatte, gab es auch ein Denkmal. Von dort aus hatten wir wieder einen super Ausblick. Ein kleines Mädchen spielte, während ihre Mutter am Denkmal saß und entspannte. Die Kleine war echt zuckersüß und kam zu uns und fragte: „Wie heißt du denn?“ und dann entwickelte sich ein sehr süßes Gespräch. Ihrem Wunsch, zusammen auf den Steinen herumzuspringen, sind wir dann leider nicht nachgekommen, weil wir nicht zu spät nach Hause aufbrechen wollten.


Der Abstieg war leider etwas unspektakulär mit vielen Metalltreppen und weniger Aussichten, dafür ging es aber durch ein kleines Waldstück. Danach ging es direkt zurück zu unserem Parkplatz und in die Ferienwohnung, gerade als das Wetter umschlug. Perfektes Timing also!

Fazit:
Auch der Lilienstein kann sich sehen lassen, war für mich landschaftlich sehr schön, obwohl mir der Pfaffenstein einen Tick besser gefiel. Der Lilienstein lädt zum Verweilen ein, da es viele schöne Aussichten und Plätze gibt, an denen man sich niederlassen kann. Außerdem kann man vom Lilienstein aus viele umliegende Felsen betrachten. Hier gibt es mal wieder eine Empfehlung für euch. 🙂

EURE HACHIDORI

Leserunde – „Seele aus Eis“ von Marie Rapp

Meine lieben Leser,

es ist mal wieder soweit! Ich darf erneut bei einer Leserunde ein Buch entdecken. Dieses Mal ein e-Book und zwar „Seele aus Eis“ von Marie Rapp. Die Leserunde findet über die Seite lovelybooks statt.

Ich bin gespannt und werde euch am Ende der Leserunde wieder eine Rezension liefern. Zunächst aber sollt ihr erfahren, was mich während der Lesezeit erwartet:

Allgemeines zum Buch:

  • Erscheinungsdatum: 04.10.2016
  • Seitenanzahl: 428 Seiten
  • Art: e-Book

Inhaltsangabe:
Schwarze Asche, die von einem brennenden Himmel regnet. Das ist nur einer der Träume, die Lena seit Monaten den Schlaf rauben. Ihr sonst so normales Leben wird zunehmend eigenartiger und gefährlicher, denn ihre Albträume fangen an, sich nach und nach zu bewahrheiten. Als sie beinahe ertrinkt, glauben ihre Freunde an einen Unfall, doch Lena weiß es besser – jemand hat versucht, sie umzubringen. Schnell verdächtigt sie den mysteriösen Darian, denn trotz seines charmanten Auftretens wird sie den Gedanken nicht los, dass sich hinter seiner freundlichen Fassade etwas Düsteres verbirgt. (Quelle)

Klingt doch spannend oder? Ich werde mal sehen, wie mich das ganze fesselt, da ich sonst ja eher kein so großer e-Book-Leser bin. Aber ich möchte dem Ganzen eine Chance geben! 🙂 Das Cover ist schonmal super gestaltet, finde ich, denn es strahlt eine mysteriöse Stimmung aus. Außerdem frage ich mich schon die ganze Zeit, was es mit dem blauen Schmetterling auf sich hat und hoffe, dass sich das möglichst bald aufklärt.

Lasst die Leserunde beginnen! 🙂

EURE HACHIDORI

Reisetagebuch – Sächsische Schweiz – Pfaffenstein

Meine lieben Leser,

endlich gibt es mal wieder einen Beitrag aus der Kategorie „Reisetagebuch“. Ehrlich gesagt war ich zwischendurch auch mal hier und mal da, aber ich habe einfach keinen passenden Zeitpunkt gefunden, darüber zu schreiben. Vielleicht hole ich das mal nach. Vorerst konzentrieren wir uns aber auf die aktuellsten Ereignisse. 😉

Im April war ich also in der Sächsischen Schweiz. Dazu muss man sagen, als Sachse kenne ich sie natürlich, aber es ist immer wieder auf besondere Art und Weise schön. Dazu kommt, dass ich meistens im Kindesalter oder im Rahmen von Ein-Tages-Ausflügen dorthin reiste. Dieses Mal sollte es aber Ziel meines ganz privaten Urlaubs mit meinem Freund werden, der auch mehr als einen Tag umfasste.

Tja und was macht man in der Sächsischen Schweiz bzw. dem Elbsandsteingebirge? Wandern, völlig klar. Wandern klingt für einige todlangweilig und ich gebe zu, dass ich bis vor ein paar Jahren noch genau so dachte. Ich verband mit dem Wort „Wandern“ immer Erinnerungen an langweilige Märsche mit meinen Großeltern. Als Kind war das einfach nicht so meine Welt.
Ein kleiner Exkurs, wie ich meine Liebe zum Wandern entdeckte: Um meinem Freund eine Freude zu machen (der nämlich gerne wandert), buchte ich unseren ersten gemeinsamen Urlaub zu zweit in den Alpen. „Wenn Gebirge, dann richtig.“, hatte ich gedacht. Ich sollte vielleicht erklären, dass es in meiner Heimatstadt zwar einen Hausberg gibt, dieser aber wirklich winzig ist. Ich hatte vor dem Alpenurlaub wirklich noch keinen „richtigen“ Berg gesehen und dementsprechend sprachlos stand ich dann am Fuße eines solchen Kolosses und fragte mich, wie ich das mit meiner Höhenangst überleben soll. Womit wir bei einem Thema wären, das ich eng mit dem Wandern verbinde. Ich habe extreme Angst vor Höhe. So richtig mit sich drehendem Untergrund und so, wenn ich irgendwo runterschaue. Deshalb sind gewisse Passagen beim Wandern, nun sagen wir, etwas problematisch. 😀 Trotz dieser Herausforderung entdeckte ich in den Alpen meine Liebe zum Wandern. Das Gefühl, oben auf dem Gipfel zu stehen war so erbauend und beim Wandern konnte ich so richtig den Kopf frei bekommen, dass ich richtig Blut geleckt hatte. Ich bin kein Profi oder so, aber es gibt mir etwas, aus meiner eigenen Kraft oben auf den Berg zu steigen und mich bei einigen Gelegenheiten meiner Höhenangst zu stellen. (Weil verdammt nochmal, die nervt mich ganz schön arg!) · EXKURS ENDE ·

Das erste Ziel in der Sächsischen Schweiz war der Pfaffenstein. Dieser Berg ist vielen bekannt durch einen sehr markanten Fels, der „die Barbarine“ genannt wird.
Die Barbarine ist durch ihr auffallendes Aussehen zum Symbol für das Elbsandsteingebirge geworden. Mit der Barbarine wird eine Sage verbunden, in der davon die Rede ist, dass sie eine versteinerte Jungfrau wäre. Ebendiese Jungfrau wurde von ihrer Mutter in die Kirche geschickt, stattdessen bestieg sie aber den Pfaffenstein, um Heidelbeeren zu suchen. Die Mutter erwischte sie und verwünschte ihre Tochter, sodass sie zu Stein wurde. So steht sie als versteinertes Mahnmal, um Kinder vor Ungehorsam zu warnen. Der Name der Barbarine wurde vom Namen der Jungfrau abgeleitet. Ebenfalls geläufig ist die Sage in einer anderen Version, in der die Jungfrau sich heimlich mit einem Jäger trifft und von einer Hexe verwünscht wird. (Vgl. Inkowik u.a.: Barbarine. https://de.wikipedia.org/wiki/Barbarine [Stand: 27.04.2017])
Welche Version besser gefällt, muss jeder für sich entscheiden. Ich finde, beide Geschichten haben etwas für sich.

Der Weg auf den Pfaffenstein war für mich etwas abenteuerlich. Es gibt einen „leichten“ Aufstieg und einen „schweren“. Wir wählten den schweren Weg, weil an den Wegweisern nur stand, dass dieser Weg nicht für Hunde geeignet ist. Da wir das aber andernorts auch schon gelesen hatten, dachte ich mir nichts dabei. Hätte ich vorher einen genauen Blick auf meine Wanderkarte geworfen, wäre mir da ein kleines Leitersymbol aufgefallen. Da ich aber völlig unbedarft losgewandert bin, stand ich irgendwann vor einer eisernen Leiter, die sich zwischen den Steinen ihren Weg bahnte. Sie hatte ca. 12 Sprossen, war also nicht wirklich hoch, aber bei mir spielte sich gleich wieder mein Höhenangst-Szenario ab. Da ich den Weg nicht wieder komplett zurückgehen wollte, habe ich mich (mit Unterstützung) an die Leiter gewagt. Ich verleugne es nicht: Es war furchtbar. Oben angekommen, war ich froh, wollte aber nichts sehnlicher, als mich an eine Wand aus Fels zu pressen. Um mich herum gab es nämlich nur die Leiter und eine Aussichtsplattform, für die ich gerade zu geschockt war. Aber die Aussicht von der Felswand aus war trotzdem unbezahlbar schön! Wenn die Sächsische Schweiz etwas kann, dann sind es Aussichten! Nachdem ich mich von meinem kleinen Schock erholt hatte, ging es weiter aufwärts. Immer wieder schlängeln sich steinerne Treppen durch diverse Steinformationen. Wunderschön!


Oben angekommen fiel als erstes der Felsboden ins Auge und die Vegetation, die sich trotzdem hier durchsetzen konnte. Der Pfaffenstein wird bewirtschaftet, auf dem Weg kommt man direkt am Gasthaus vorbei. Zunächst führte uns der Weg aber weiter, immer der Beschilderung folgend, zur besagten Barbarine. Der Weg führte auch durch enge Felsspalten, es machte sich bezahlt, den Rucksack streckenweise abzusetzen.


Danach gönnten wir uns einen Tee im Gasthaus, dem eine kleine verwunschene Burgruine direkt gegenüber lag. Es sind gerade noch ein paar Mauern erhalten, die einen Grundriss erahnen lassen. Alles ist mit Pflanzen bewachsen und erzeugt ein romantisches Flair. Am schönsten war eine Rundung, die an einen Balkon erinnerte. Von dort aus hatte man einen super Ausblick. Ich frage mich immer noch, was das für eine Ruine war und ob die Nutzung vielleicht gar nicht so lange zurückliegt. Der karierte Fußboden, den ich in einem Raum entdeckte, sah jedenfalls nicht danach aus, als wenn er schon hunderte Jahre alt wäre. Aber der Kontrast dieses Musters mit dem Grün der Pflanzen und den alten Mauern hatte es mir echt angetan. Ich konnte meine Augen nicht davon lassen!

Aufgrund meiner Höhenangst und des Leiterdramas wurde für den Rückweg dann doch lieber der „leichte“ Abstieg gewählt. Rückblickend hat sich das auch landschaftlich gelohnt! Durch eine bewachsene Schlucht führt der Weg zu einer Art felsigem Platz. Zu allen Seiten ragen beeindruckende, riesige Felsen empor. An dem größten ist eine Plakette mit einem Porträt angebracht, die dadurch eine majestätische Ausstrahlung erhält. Direkt daneben führt eine schmale, steile Treppe direkt zwischen den riesigen Felsen empor. Doch für uns ging es weiter den leichten Abstieg entlang.


Langsam entfernten wir uns aus dem felsigen Gebiet und gelangten auf gepflasterte Wege und Waldpfade. Der leichte Abstieg führte um den Berg herum. Am Ende hatte man einen Blick auf die unendlich wirkenden Wiesen der Umgebung und auf den Königstein. Und so ging eine wunderschöne Wanderung zuende, die mich zwar mit einer Leiter ziemlich schaffte, aber mir mindestens ebenso viel schöne Momente bescherte.

Mein Fazit:
Den Pfaffenstein kann ich als Wanderziel nur wärmstens empfehlen, da er anspruchsvoll ist und wunderschöne Blicke gewährt. Caspar David Friedrich malte nicht umsonst so viele Blicke der Sächsischen Schweiz, sie sind einfach atemberaubend! Die Felsen haben etwas mystisches und eigentlich erwartet man hinter jedem Stein einen Kobold oder sowas. Wer Höhenangst hat, dem würde ich von Anfang an den leichten Aufstieg empfehlen! Ansonsten lohnen sich die Herausforderungen und Ausblicke für alle mutigen Wanderfans unter euch. 🙂

EURE HACHIDORI