Mysteriöse Rabenfeder im Briefkasten – Lüften wir zusammen das Geheimnis?

Heute war eine mysteriöse Rabenfeder im Briefkasten und mir wurde mitgeteilt, dass ich auserwählt bin. Ich solle mich den Krähen anschließen und beweisen, dass ich die richtige Person bin, um den gefährlichen Magier aus dem wohl best bewachtesten Gefängnis zu befreien. Wer von den eingefleischten Buchbloggern hat denn ebenfalls eine Feder? 🙂

Ich frage mich, wieso da ein Stück aus der Feder fehlt!?

#LBDasLiedderKrähen #seieinaussenseiter

Ich bin gespannt, wie es damit weitergeht.

EURE HACHIDORI

Görliwood beim Filming Europe Location Award – eure Hilfe ist gefragt!

Liebe Leser,

schon einige Zeit ist es relativ still um meine Kategorie „Görliwood“ geworden. Doch hier kommt ein Aufruf an euch! Denn Görliwood braucht euch!

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Titel: Altstadtbrücke und Peterskirche in Görlitz (Quelle)
Fotograf: Schläsinger

Die vielen Filmproduktionen in der östlichsten Stadt Deutschlands haben sich ausgezahlt. Neben großen Hollywood-Produktionen wie „The Grand Budapest Hotel“ oder „Inglourious Basterds“, waren hier auch viele kleinere Produktionen zu Gast. Als Filmdrehort wurde Görlitz alias Görliwood für den Filming Europe Location Award nominiert. Das Tolle: Görlitz ist der einzige deutsche Standort unter den Nominierungen!

Wenn ihr Görliwood bei der Wahl zum Drehort des Jahrzehnts unterstützen möchtet, könnt ihr unter dem folgenden Link abstimmen und eure Stimme abgeben! Ich zähle auf euch und freue mich auf eure Unterstützung für meine schöne Heimatstadt!

>> Hier geht es zur Abstimmung <<

Danke, ihr Lieben!

EURE HACHIDORI

Frauen der Weltgeschichte – Marie Tussaud

Marie Tussaud
französische Wachsbildnerin
1761 – 1850

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Titel: Madame Tussaud, age 20. (Quelle)
Künstler: John Theodore Tussaud

Die Basis von Maries Talent bildete sich in ihrer Kindheit. Ihr Stiefvater P. Curtius war Arzt und formte für den Anschauungsunterricht menschliche Organe aus Wachs. Auch kleine Miniaturen hat er hergestellt. Später begann er auch mit dem Aufbau eines Wachsfigurenkabinetts. Marie lernte von Curtius das Modellieren und mit 17 Jahren fertigte sie ihr erstes lebensgroßes Modell von Voltaire.
Während der Französischen Revolution wurden ihre Abbilder verspottet und sie wurde gezwungen, Todesmasken von Prominenten zu erstellen.
Nach dem Tod von Curtius erbte sie seine Wachsfigurensammlung. Allerdings blieben die Kunden aus und nach finanzieller Not erhielt sie das Angebot, ihre Werke in England auszustellen. Sie reiste mehrere Jahre mit ihren Söhnen durch England und Irland, um schließlich 1835 in London in der Baker Street ihr eigenes Museum zu eröffnen. Sie vermachte es ihren Söhnen, von denen einer das Handwerk erlernte. Mit 81 Jahren erschuf sie ihre letzte Figur, Frankfreich sah sie aufgrund der Kontinentalsperre nie wieder. Marie Tussaud wurde 88 Jahre alt.

(Vgl. Kaisehr74 u.a.: Marie Tussaud. https://de.wikipedia.org/wiki/Marie_Tussaud [Stand: 21.09.2017])

EURE HACHIDORI

Zukunftsmusik – perfekter Schlaf, fliegende Schiffe & App für Sehbehinderte

Hallo liebe Leser,

heute gibt es wieder ein bisschen Zukunftsmusik für euch! Wie schon das letzte Mal, werfen wir einen Blick auf ein paar Erfindungen, die uns eventuell in Zukunft begleiten könnten. Dieses Mal schauen wir uns in den Bereichen Schlaf, Fortbewegung und Städte genauer um.
Starten wir mit unserer Lieblingsbeschäftigung: Nein. Nicht Essen. Schlafen!

 

Neuroon Open: ein Schlaf-Gadget

Bei dieser Erfindung handelt es sich um eine Art Schlafmaske. Der Hersteller selbst beschreibt es als Open-Source-Maske für fortgeschrittene Echtzeit-Schlafmessung, Smart Home Integration, Meditation und luzides Träumen.
Neben der Analyse des eigenen Schlafs bietet die Maske auch die Funktion, „besser“ zu schlafen. Die wichtige REM-Phase des Schlafes wird überwacht und zur richtigen Zeit geweckt. So wird vermieden, dass man sich müde und matt fühlt. Das Aufwachen während der richtigen Schlafphase hat die Auswirkung, dass man wach und energiegeladen in den Tag startet. Dabei kann es mit dem eigenen Smart-Home gekoppelt werden, um beispielsweise das Licht einzuschalten, wenn man geweckt wird und aufsteht. Zusätzlich wird der Schlaf überwacht und kann ausgewertet werden. Die zugehörige App sendet Feedback und gibt Empfehlungen für besseren Schlaf. Außerdem ist es möglich, das perfekte persönliche Schlafmuster auf Basis der Kurzzeit- und Langzeitanalysen zu finden.
Außerdem enthält die Maske unterstützende Funktionen für Meditation und luzides Träumen.

Schlaf-Apps gibt es bereits zu Hauf und es wird gemunkelt, dass diese nur mäßig bis gar nicht funktionieren. Könnte diese Erfindung eine Wende bringen? Ich persönlich finde es zwar toll, dass der Schlaf effizienter gemacht werden soll, weil ich selbst oft total verdreht aufwache, weil ich nochmal richtig fest eingeschlafen bin, ABER ich habe schon einmal überlegt so eine Schlaf-App auszuprobieren und habe es einfach nicht über mich gebracht, diese Anwendung anzulassen, während ich schlafe. Ich konnte mich nicht entspannen, weil ich mich überwacht gefühlt hatte. Das würde mir mit dieser Maske wahrscheinlich ähnlich gehen.

(Vgl. Neuroon Open: Neuroon Open – Sleep Enhancing Wearable. http://community.neuroonopen.com/product [Stand: 20.09.2017])

 

Bodeneffektfahrzeuge – oder: fliegende Schiffe

Ein Bodeneffektfahrzeug. Das klingt irgendwie … langweilig. Was ist das nun genau? Im Prinzip handelt es sich dabei um eine Kreuzung zwischen einem Flugzeug und einem Boot. Sie bewegen sich ca. zwei Meter über der Wasseroberfläche, sind durchschnittlich zehnmal so schnell wie ein Schiff gleicher Größe und bis zu 40 Prozent sparsamer als ein Flugzeug gleicher Geschwindigkeit. Bereits in den 60ern wurden solche Flugzeuge entwickelt, jetzt setzen Ingenieure aus aller Welt wieder an diesem Konzept an.
Da stellt sich die Frage, wieso es also nicht schon länger solche Fahrzeuge gibt? Die Erklärung ist simpel. Die Motoren waren damals zu unwirtschaftlich und deswegen wurde die Entwicklung in diese Richtung eingestellt. Grund für die Unwirtschaftlichkeit war der hohe Wasserwiderstand beim Start des Geräts. Ein neu patentiertes System von Hanno Fischer (92 Jahre alt) umgeht dieses Problem und macht die Erfindung markttauglich.
Das erste Modell ist bereits auf dem Markt und trägt den schicken Namen Airfish 8. Er ist auf den Transport von acht Passagieren ausgelegt. Neben der Passagierbeförderung wird allerdings auch ein militärischer Einsatz geplant. Dann allerdings für andere Modelle, die mehrere Tonnen Ladung in kürzester Zeit transportieren können.

(Vgl. Gregor Honsel: Fliegende Schiffe: die Renaissance der Bodeneffektfahrzeuge. https://www.heise.de/newsticker/meldung/Fliegende-Schiffe-die-Renaissance-der-Bodeneffektfahrzeuge-3759301.html [Stand: 20.09.2017])

 

Microsoft Seeing AI – Die Sehhilfe für Sehbehinderte

Diese App ermöglicht es, die Welt um uns herum zu versprachlichen. Entwickelt wurde es vor allem, um Sehbehinderten das alltägliche Leben zu erleichtern.
Das Prinzip ist einfach: Das, was die Kamera des Smartphones sieht, wird dir durch dein Gerät erzählt.
So können kurze Texte oder ganze Dokumente gelesen werden, aber die App enthält auch einen Barcode-Scanner, der zum Einsatz kommt, um Produkte zu identifizieren. Die Umgebung und Personen (inklusive Emotionen) können von der Anwendung beschrieben werden. Demnächst wird noch ein Währungs-Feature eingebaut, welches das Erkennen von Geld ermöglicht.

(Vgl. Microsoft: Seeing AI. https://www.microsoft.com/en-us/seeing-ai/ [Stand: 20.09.2017])

 

Was haltet ihr von den beschriebenen Dingen? Würdet ihr die Schlafmaske nutzen? Hat für euch ein Flugzeugboot Potential? Und was denkt ihr über die App für Sehbehinderte?

Ich freue mich auf eure Meinung,
EURE HACHIDORI

 

Hachidoris Welt – Umzug, Fernstudium, Japanreise und andere Meilensteine

Hallo liebe Leser,

ich habe lange überlegt, ob ich diesen Artikel schreiben soll. Auf der einen Seite will ich mein Versprechen wahr machen und mehr Artikel schreiben als letztes Jahr und dazu muss ich meine Umzugspause mal wieder wett machen. Auf der anderen Seite hatte ich Angst, dass dieser Beitrag zu sehr nach einer Rechtfertigung klingt, so nach dem Motto „Ich habe nichts geschrieben, aber ich hatte einen guten Grund.“. Am Ende entschied ich mich für diesen Artikel, weil einfach eine Menge Meilensteine und tolle Sachen passiert sind und passieren werden, die ich wunderschön finde und die es einfach wert sind, mal benannt zu werden. Was war und ist also aktuell los im Leben von Sani Hachidori? 🙂

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Umzug

Wie ihr dem Blog entnehmen könnt, hatte ich eine kleine Umzugspause, weil ich mit meinem Prinz zusammengezogen bin. Es ist wirklich ein großer Meilenstein und irgendwie sind wir nach über einem Monat immer noch nicht fertig mit dem Räumen, sodass einiges liegen bleibt. Leider betrifft das auch meinen Blog und das tut mir in der Seele weh. Aber eins nach dem anderen. 🙂 Ich bin einfach froh, dass wir endlich ein gemeinsames Zuhause haben. Es gab viele, die uns einreden wollten, dass diese erste Zeit in der gemeinsamen Wohnung wahnsinnig schwierig wird, aber davon hat sich nichts bewahrheitet. Vielleicht, weil wir schon so lange zusammen sind, vielleicht, weil es einfach passt, wer weiß. Wir genießen es jedenfalls.

Fernstudium

Viel Zeit nimmt seit Anfang des Jahres auch mein Fernstudium in Anspruch. Ich hatte Bock auf geistiges Futter und es ist eine große Bereicherung für mein Leben. Das ist auf jeden Fall eine der besten Entscheidungen der letzten Jahre gewesen. Ich kann es nur jedem weiterempfehlen. Es macht unglaublich viel Spaß!

Japan-Reise

Tja, was soll ich groß sagen!? Es ist soweit. Nächstes Jahr geht es nach Japan. Und ich werde natürlich mein Bestes geben und während oder nach der Reise darüber berichten. Seit ca. 10 Jahren träumen meine besten Freundinnen und ich davon, dass wir zusammen dorthin fliegen und endlich erfüllen wir uns diesen Traum. Ich bin sehr sehr aufgeregt und ich kann es noch gar nicht realisieren. Die Planungen laufen und es ist nicht mehr lange hin.

Hochzeiten

Zudem gibt es gefühlt unzählige Hochzeiten im Freundes- und Bekanntenkreis. Die wichtigste davon wird die meiner besten Freundin. Ihre Verlobung hat mich in Hochstimmung und in Planungslaune versetzt. Alles sehr sehr aufregend.

Sonstiges

Und ganz nebenbei bemerkt habe ich auch noch ein paar Häkelprojekte, die ich für ein paar Leute fertigstellen muss und mein SuB möchte auch gern mal abgebaut werden. Naja … der Tag hat zu wenig Stunden!!! 😀

Ich möchte dennoch gern wieder ein paar Themen auf dem Blog angehen und werde das in aller Ruhe vorbereiten. Ich hoffe, ihr bleibt mir treu und ich danke euch schon für eure bisherige Geduld. 🙂 Schön, dass ich euch als Leser habe. ❤

Auf bald,

EURE HACHIDORI

 

Rezension – „Sakura – Die Vollkommenen“ von Kim Kestner

Liebe Leser,

zwischen Kisten und Umzug schaffte ich es, das Buch „Sakura – Die Vollkommenen“ von Kim Kestner zu beenden. An meiner Rezension lasse ich euch gern teilhaben. 🙂

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Allgemeines zum Buch:

  • Titel: „Sakura – Die Vollkommenen“
  • Autor: Kim Kestner
  • Anzahl der Seiten: 408 Seiten
  • Verlag: Arena Verlag
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 23.03.2014
  • Aktuelle Ausgabe : 06.06.2017
  • Genre: Dystopie / Jugendbuch

Rezension:

*enthält SPOILER*

Ich habe mich auf dieses Buch sehr lange gefreut und wurde leider enttäuscht. Ich habe mich auf eine spannende Dystopie gefreut, die mit Japanbezug glänzt. Die Japanbezüge sind da, aber irgendwie einfacher, als ich dachte. Das Feeling kam für mich nicht rüber. Und letztendlich ist es für mich schade, dass diese Dystopie auch ohne die japanischen Begriffe genauso stattgefunden haben könnte. Somit wirkt dieser Japanbezug nicht nötig und vor allem auch aufgezwungen. Schade. Man hätte mehr daraus machen können.

Dazu kommt, dass das Mädchen auf dem Cover so gar nichts mit der Beschreibung von Juri gemein hat. Juri wird als kräftig, groß und muskulös, ja fast männlich und nicht wirklich schön beschrieben. Das Cover vermittelt da einen ganz falschen Eindruck. Dadurch, dass Juri sich bei den Männern einschmuggelt, hat es was von einem Mulan-Abklatsch. War aber an sich nett gemacht, finde ich.

Was mich gestört hat, war die fehlende Tiefe und irgendwie ging mir die Liebesgeschichte am Ende dann doch zu schnell. Es hat sich vorher nichts wirklich entwickelt und dann war es ZACK unausgesprochen geklärt. Da kamen bei mir gar keine Gefühle auf.

Fast zu erwarten war die in Dystopien gern verwendete Glaskuppel in der die Menschen leben… ich denke, da gibt es noch hundert andere Möglichkeiten, hat mich daher etwas gelangweilt.

Die Idee der Ebenen ist an sich nicht schlecht, allerdings ist auf den unteren Ebenen nicht wirklich viel passiert. Diese Prüfungen haben am Ende nicht wirklich Sinn ergeben und ihnen wurde für die anfänglichen ausschweifenden Erklärungen am Ende zu wenig Bedeutung beigemessen.

*SPOILER ENDE*

Alles in allem war der Schreibstil okay, aber das Buch im Ganzen war schwerfällig, man hatte das Gefühl, es passiert nichts, erst im letzten Viertel nimmt es an Fahrt auf, sodass man weiterlesen möchte. Außerdem war die Ausdrucksweise der Protagonistin an manchen Stellen so verroht, dass es mich nervte. Außerdem finde ich die Brutalität des Buchs für ein Jugendbuch nicht unbedingt angemessen.

Fazit:

Irgendwie wirkt es wie eine Mischung aus gängigen Dystopien, Japan und Mulan. Aber es wirkte nicht gewollt, sondern als wenn jemand selbst gern Dystopien liest, Japan mag und dann einen Mix daraus schreiben wollte. Wirklich gefesselt hat mich das Buch trotz des schönen Covers und der vielversprechenden Idee nicht. Schade, ich finde hier wurde viel Potenzial verschenkt, weswegen ich nur das Prädikat „kann man mal lesen“ vergeben kann. Deswegen nur drei Herzchen. Eins für Japan, eins für das Cover und eins für das letzte Viertel des Buchs.

Bewertung: ❤❤❤ ♡ ♡

EURE HACHIDORI

Rezension – „Die Chroniken der Seelenwächter – Die Suche beginnt“ von Nicole Böhm

Hallo liebe Leser,

es ist schon ein Weilchen her, als ich über die Teilnahme an der Leserunde zu berichtete. Heute bekommt ihr endlich die lang versprochene Rezension.

Allgemeines zum Buch:

  • Titel: „Die Chroniken der Seelenwächter – Die Suche beginnt“ (Band 1)
  • Art: e-Book
  • Autor: Nicole Böhm
  • Anzahl der Seiten: 113 Seiten
  • Verlag: Greenlight Press
  • Erscheinungsdatum Erstausgabe : 20.08.2014
  • Genre: Fantasy / Urban Fantasy

Rezension:

Der Schreibstil von Nicole Böhm hat mich schnell begeistert. Es ist wieder mal eins dieser Bücher, was so leicht geschrieben ist, dass man einfach nicht darüber nachdenkt, sondern Seite für Seite verfliegt. Perfekt für zwischendurch.

Aufgrund der Kürze des Buchs war eine Bewertung und Rezension nicht so einfach für mich. Wie ihr euch denken könnt, bieten etwas über 100 Seiten nicht viel Platz für viel Inhalt, wie es bei anderen Büchern der Fall ist.
Das erste Buch dieser mittlerweile über 20-teiligen Serie führt in die Welt von Jess ein und enthüllt einige Geheimnisse, die einen sofort in die Geschichte ziehen. Allerdings werden mindestens genauso viele Fragen aufgeworfen, wie Informationen rübergebracht werden.

Die Charaktere sind sympathisch, aber richtig warm geworden bin ich auf den wenigen Seiten nur mit den Protagonisten Jess und Jaydee. Für die anderen Charaktere bleiben ja aber noch viele weitere Bände. Das Buch ist zumindest so geschrieben, dass ich wissen will wie es weitergeht und es hat durchaus Potenzial, richtig gut zu werden. Allerdings konnte meiner Meinung nach eben auch nicht wirklich viel Inhalt geliefert werden.

Fazit:

Ein nettes kleines Vergnügen für Zwischendurch. Kein Epos, aber lesenswert, kurzweilig und angenehm spannend. Mich konnte der Einstieg begeistern und ich freue mich auf die Folgebände. Lesenswert!

Bewertung: ❤❤❤❤♡

EURE HACHIDORI

Zukunftsmusik – Fahrradbeleuchtung, automatische Zahnbürsten und Sexroboter

Liebe Leser,

ich melde mich aus meiner Mini-Blog-Pause zurück! Hier kommt gleich eine kleine Überraschung für euch!

Lange habe ich überlegt, ob ich noch eine neue Kategorie starten soll, aber nun habe ich beschlossen, dass ich es einfach versuchen werde.
Ich lese immer wieder Artikel oder Meldungen über technische Neuerungen oder abgefahrene Zukunftspläne und jedes Mal denke ich, dass es toll wäre, diese Entdeckungen mit euch zu teilen und auch zu diskutieren. Vielleich interessiert es euch ja auch ein wenig, was eventuell mal auf uns zukommen wird. Dann lade ich euch ein, mit mir ein bisschen Zukunftsmusik auf diesem Blog spielen zu lassen.

Bikesphere – Rotierende Sicherheitsbeleuchtung fürs Fahrrad

Erst in den letzten Wochen habe ich etwas über eine zukünftige Fahrradbeleuchtung gelesen, die ich irgendwie faszinierend fand. Diese sogenannte „Bikesphere“ von Michelin Spanien ist im Prinzip eine rotierende Beleuchtung, die sich um den Fahrradfahrer dreht. Sie wird dabei auf den Boden geworfen und wirkt wie eine Kennzeichnung, die sagen möchte: „Schaut her, hier fährt jemand.“ Das Konzept ist wohl gar nicht so neu, ich habe allerdings von solchen Beleuchtungen vorher nichts gewusst und ich finde diesen Ansatz auch gar nicht so verkehrt. Oft genug passieren Unfälle, weil Fahrradfahrer nicht richtig erkannt werden. Besonders interessant ist die Funktion, dass die LED-Beleuchtung schneller rotiert, sobald sich ein Auto nähert. Die Beleuchtung ist allerdings nur ein zusätzliches Gadget und kein Ersatz für die schon vorgeschriebene Beleuchtung am Fahrrad. Es dient sozusagen einer Erweiterung der Sicherheit für den Fahrradfahrer selbst.

(Vgl. Ji-Hun Kim: Bikesphere: Rotierende Fahrradbeleuchtung der Zukunft. http://de.engadget.com/2017/07/05/bikesphere-rotierende-fahrradbeleuchtung-der-zukunft/ [Stand: 12.07.2017])

Amabrush – Die automatische Zahnbürste

Als ich das gelesen habe, war ich irgendwie verwirrt, ob man das überhaupt braucht. Wenn, dann konnte ich mir nur einen Vorteil für die Gründlichkeit vorstellen, aber ansonsten…
Na schauen wir uns dieses Ding mal genauer an…
Da man mit dem Zähneputzen laut Hersteller sehr viel wichtige Zeit vertut, kann man sich durch das Produkt diese Zeit angeblich sparen. Durch das merkwürdig anmutende Gerät werden die Zähne automatisch innerhalb von 10 Sekunden gereinigt. Sinn dahinter: Die Hände bleiben frei und man kann nebenbei etwas anderes machen. Wobei sich mir jetzt die Frage stellt, was ich in 10 Sekunden alles machen will, aber gut, es ist auf jeden Fall schneller als manuelles Putzen!
Damit Amabrush funktioniert, wurde auch eine eigene Zahnpasta für das Gerät entwickelt. 80 Euro soll der Spaß kosten. Mich hat es ehrlich gesagt noch nicht überzeugt. Zähneputzen ist für mich nicht unbedingt die zeitaufwendigste Tätigkeit und ich frage mich, ob es nicht sogar mal ganz gut ist, dass man in diesen paar Minuten einfach mal nichts außer Zähne putzen macht. In unserer Zeit wird alles immer schneller, optimierter und automatischer. Diese kleinen Mini-Ruheinseln sind für unseren Geist allerdings wichtiger, als man zunächst vermuten würde. Somit habe ich jetzt gerade eine gespaltene Meinung dazu.

(Vgl.: Thaddeus Herrmann: Hurrah! Die erste automatische Zahnbürste ist da!. http://de.engadget.com/2017/07/06/hurrah-die-erste-automatische-zahnburste-ist-da/ [Stand: 12.07.2017])

Studie und Diskussion über Sexroboter

Spannend fand ich diesen kleinen Artikel und die dazugehörige Studie aus einem ganz bestimmten Grund: In Japan gibts das alles schon. Während in der Studie und der Diskussion dazu Fragen zum Leben mit Sexrobotern gestellt werden, ist es anderswo schon fast Alltag. Gut, ich gebe zu, es sind in Japan keine Roboter, aber dort gibt es jetzt schon extrem realistische Sexpuppen, die zudem manchmal auch gegen unsere westlichen Vorstellungen gehen. Sexpuppen, die ein Grundschulmädchen darstellen bespielweise. Wer würde das gut finden? Schon als ich damals darüber gelesen hatte, habe ich mich gefragt, ob es gut ist z.B. Pädophilen so eine Art Ventil für ihre Neigungen zu ermöglichen und ob es möglich ist, so Straftaten in diesem Sektor zu verhindern. Ehrlich gesagt, die Antwort darauf habe ich immer noch nicht gefunden, denn es gibt wahrscheinlich Fälle, in denen das klappt, aber sicher auch welche, bei denen es die Neigungen unterstützt und stärkt. Wie immer denke ich, dass man solch ein Thema nicht schwarz-weiß sehen sollte. Nun bekommt das Thema durch Robotik natürlich nochmal eine ganz andere Brisanz, denn sobald diese „Sexpuppen“ auch noch aktiv mit ihrem Gegenüber interagieren, stellt sich die Frage nach den Einflüssen auf das Sozialleben der Nutzer.
Eine spannende, sensible aber auch etwas gruselige Thematik. Interessant daran ist auch, welchen großen Stellenwert Sex in unserer Gesellschaft und für unser Menschsein hat. Hier stellt sich weiterhin die Frage, ob ein Roboter das vermag zu geben, wozu Menschen gegenseitig fähig sind.

Link zur Studie: PDF-Datei

(Vgl.: Felix Knoke: Roboter-Ethiker diskutieren Sexroboter. http://de.engadget.com/2017/07/05/roboter-ethiker-diskutieren-sexroboter/ [Stand: 12.07.2017])

Was haltet ihr von den drei Neuerungen? Könnt ihr es kaum erwarten, die automatische Zahnbürste oder die Fahrradbeleuchtung zu nutzen? Innovativ oder Unsinn? Was sind eure Gedanken zur Sexroboter-Debatte?

Ich freue mich auf eure Gedanken!

EURE HACHIDORI

Mini-Blog-Pause – Hachidoris Welt

Hallo liebe Leser,

keine Angst, dieses Mal habe ich mir nicht den Arm gebrochen und auch sonst ist alles in Ordnung! Aber bevor dieser Blog unbegründet ins Schweigen verfällt, liefere ich euch, meinen lieben Lesern, lieber eine Erklärung!

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Momentan tut sich in Hachidoris Welt so einiges.
Nach ewigem Hin und Her und vielen Jahren des Hoffens und Bangens, werde ich mit meinem Prinz (wenn Kitsch, dann richtig) zusammenziehen. ❤ Derzeit stecke ich zwischen unzähligen Umzugskartons fest und habe sogar schon meine Bücher verstaut. Zum Glück muss ICH die nicht tragen … meine armen Umzugshelfer. Da muss ich mir wohl noch was einfallen lassen, um sie angemessen zu entschädigen.
Lange Rede, kurzer Sinn. Ich komme während dem Umzugszeitraum und zwischen dem Kisten packen einfach nicht zum Schreiben. Ich hoffe, ihr verzeiht es mir!
Ich melde mich natürlich umgehend zurück, sobald ich wieder einen funktionierenden Arbeitsplatz habe. 😉

Ich bin also nur kurz weg und gleich wieder da!
Bis dahin!

EURE HACHIDORI

Frauen der Weltgeschichte – Elizabeth (Aubrey) Le Blond

Elizabeth (Aubrey) Le Blond
geb. Elizabeth Alice Frances Hawkins-Whitshed

1860 – 1934
englische Bergsteigerin, Schriftstellerin und Fotografin irischer Herkunft


Titel: True tales of mountain adventure for non-climbers young and old by Mrs. Aubrey Le Blond (Mrs. Main) (Quelle)
Autor: Mrs. Aubrey Le Blond Aka Elizabeth Hawkins-Whitshed

Die englische Lady aus gutem Hause in London begab sich 1881 zu einem Erholungsurlaub in Chamonix in Frankreich. Dort entdeckte sie ihre Leidenschaft für die alpine Welt.
Sie bestieg nicht nur erfolgreich den Mont Blanc, ihr gelangen auch zwei Erstbesteigungen und sie führte regelmäßig Wintertouren durch. An einigen Touren nahmen ausschließlich Frauen teil.
Sie hatte Glück, durch die Einkünfte ihrer Ländereien unabhängig zu sein, denn ihr Verhalten wurde als unschicklich angesehen, da sie immer wieder getrennt von ihren Männern lebte.
Bekannt sind vor allem Le Blonds Fotografien, die sie während der Reisen anfertigte und welche in zahlreichen Magazinen und Büchern für Bergsteiger abgedruckt wurden. Die Kenntnisse der Fotografie hatte sie sich autodidaktisch angeeignet.
Als Schriftstellerin veröffentlichte sie nicht nur zum Thema Bergsteigen, sondern auch Reiseführer, einen Roman, historische Darstellungen und Lebenserinnerungen.
Da der Londoner Alpine Club nur Männer in seinen Reihen akzeptierte, gründete sie 1907 einen Ladies Alpine Club.

(Vgl. Jesi u.a.: Elizabeth Alice Hawkins-Whitshed. https://de.wikipedia.org/wiki/Elizabeth_Alice_Hawkins-Whitshed [Stand: 21.06. 2017]

EURE HACHIDORI