MEINE HISTAMININTOLERANZ – MEINE GESCHICHTE TEIL 3 oder „Wie fälschlicherweise Asthma diagnostiziert wurde“

Hallo meine lieben Leser,

wie ihr wisst, habe ich vor einiger Zeit meine Beitragsreihe zur Histaminintoleranz gestartet. Jetzt möchte ich den Versuch wagen und parallel auf meinem Blog und Instagram über meine eigene HIT-Geschichte berichten. Es wird also persönlich werden.
Meine Histaminintoleranz begleitet mich nun schon seit 1,5 Jahren und ich möchte meine Erfahrungen teilen – mit anderen Betroffenen, aber auch Menschen, die es nicht betrifft. Mittlerweile trifft man HIT immer mehr an und es mangelt trotz allem an Verständnis.
Außerdem ist HIT ein sehr komplexes Thema, welches nicht nur mit Ernährung, Gesundheit und den Alltag zusammenhängt, sondern auch mit der Psyche. Ihr seht, es wird hier sehr persönlich, aber auch spannend, wie ich hoffe.
Wenn alles gut läuft, begleitet ihr mich von Diagnose (eigentlich schon davor) bis zur evtl. Linderung / Heilung / dem Finden der Ursache. Denn ich stecke noch mittendrin in meiner HIT-Geschichte.

Bitte lest als Betroffene meine Hinweise am Ende des Artikels. *

Im letzten Beitrag habe ich euch berichtet, wie die erste Diagnose wieder in der Versenkung verschwand und ich mich meinen Symptomen am Ende praktisch ergeben habe.



Dieses Mal geht es darum …
… wie fälschlicherweise Asthma diagnostiziert wurde.

Nachdem die Diagnose HIT dank eines inkompetenten Arztes wieder in der Versenkung verschwand, akzeptierte ich meine Symptome als alltäglich, denn ich konnte ja eh nichts dagegen machen. Mich plagte ständiger Durchfall, zwischendurch hatte ich meine erste Migräne mit Aura, sodass ich fast gar nichts mehr sehen konnte, weil mein Gesichtfeld sich so einschränkte und dauerhaft war meine Nase verstopft, ich nieste einfach wahnsinnig oft und bekam eine Nasennebenhöhlenentzündung nach der nächsten. Als ich dann auch kurzatmig wurde und beim Laufen dadurch kaum noch voran kam, weil mir gefühlt ein Kartoffelsack auf der Brust lag, bin ich dann doch mal zum Arzt gegangen. Das war so circa im Jahre 2014-2015, also vor 5-6 Jahren. Der Arzt meinte, dass ich bestimmt Heuschnupfen haben werde und dadurch bedingt Asthma. Er verschrieb mir ein Asthma-Spray, was die Bronchien entkrampfen sollte. Brav folgte ich dem Rat des Arztes und nahm es eine Woche lang. Ich hatte jedoch nicht das Gefühl, das es was brachte – eher verschlimmerten sich die Symptome.
An dieser Stelle muss ich einen kleinen Zeitsprung machen, denn im Jahr 2018 hat mir eine weitere Ärztin solch ein Spray verordnet – mich erschreckt, wie leichtfertig damit umgegangen wird. Ich habe es nach Anweisung genommen und weil ich es nicht brauchte, ist meine Lunge komplett durchgedreht. Ich habe auf einmal gar keine Luft mehr bekommen, habe Sterne gesehen und musste mich hinlegen, weil mein Kreislauf zusammenbrach.
Und ich muss euch ehrlicherweise sagen, dass es mir in diesem Moment so schlecht ging und mir so elend war, dass ich das Gefühl hatte, es wäre jetzt vorbei mit mir. Ich bin mit dem Kopf schon irgendwohin abgedriftet und war gar nicht mehr ich selbst. Ich konnte mich nichtmal aufsetzen, um etwas zu trinken, weil es mich direkt mit Schwindel weggedreht hat. Erst nach einer halben Stunde konnte ich mich wackelig wieder hinsetzen. Es dauerte einige Zeit, bis ich wieder vollständig aufstehen konnte, um auf Toilette zu gehen.
Ich hatte so panische Angst und wollte den Notarzt rufen, was ich nicht getan habe, weil mich die Ärzte zuvor schon als verrückt abgestempelt haben. Auf einem Diagnoseschein stand Asthma, aber auf dem nächsten „Atemnot durch Panikattacke“, obwohl ich die Atemnot zuerst hatte. Außerdem habe ich wegen Atemnot einmal den Notarzt gerufen und als sie nichts feststellen konnten, hat der Krankenwagenfahrer hinter meinem Rücken meinen Familienangehörigen gesagt, ich wäre eine Simulantin, weil er da jemanden kannte.
Deswegen habe ich diese Situation ertragen und die Asthma-Sprays entsorgt und einfach weiter mit den Beschwerden gelebt.


Nächstes Mal berichte ich euch, wie der Arbeitsstress und ein Magengeschwür alles erst so richtig ins Rollen brachten.

Bis bald,
EURE HACHIDORI


* Achtung! – Ich beschreibe hier lediglich meine persönliche Erfahrung bei Sali und HIT. Da diese Krankheitsbilder individuell höchst unterschiedlich sind, kann keine Garantie dafür übernommen werden, dass dies auch auf alle anderen Personen mit HIT zutrifft. Bitte prüft als Betroffener oder falls ihr den Verdacht auf HIT habt eure Beschwerden gemeinsam mit eurem Arzt. Ich muss hier aus rechtliche Gründen darauf hinweisen, dass meine Schilderungen keinen Arztbesuch, eine Diagnose oder eine Behandlung durch Ärzte ersetzen.

MEINE HISTAMININTOLERANZ – MEINE GESCHICHTE TEIL 2 ODER „Wie die erste Diagnose wieder in der Versenkung verschwand“

Hallo meine lieben Leser,

wie ihr wisst, habe ich vor einiger Zeit meine Beitragsreihe zur Histaminintoleranz gestartet. Jetzt möchte ich den Versuch wagen und parallel auf meinem Blog und Instagram über meine eigene HIT-Geschichte berichten. Es wird also persönlich werden.
Meine Histaminintoleranz begleitet mich nun schon seit 1,5 Jahren und ich möchte meine Erfahrungen teilen – mit anderen Betroffenen, aber auch Menschen, die es nicht betrifft. Mittlerweile trifft man HIT immer mehr an und es mangelt trotz allem an Verständnis.
Außerdem ist HIT ein sehr komplexes Thema, welches nicht nur mit Ernährung, Gesundheit und den Alltag zusammenhängt, sondern auch mit der Psyche. Ihr seht, es wird hier sehr persönlich, aber auch spannend, wie ich hoffe. 😅
Wenn alles gut läuft, begleitet ihr mich von Diagnose (eigentlich schon davor) bis zur evtl. Linderung / Heilung / dem Finden der Ursache. Denn ich stecke noch mittendrin in meiner HIT-Geschichte.

Bitte lest als Betroffene meine Hinweise am Ende des Artikels. *

Im letzten Beitrag habe ich euch berichtet, wie alles anfing und wie sich meine Intoleranzen bereits angekündigt haben, ohne dass ich es wirklich gemerkt habe oder ein Arzt es erkannte.

Heute geht es darum …
wie die erste Diagnose wieder in der Versenkung verschwand.

Denn nachdem ich die Ernährung auf laktose- und nussfrei umgestellt hatte, bekam ich während des Studiums immer schlimmere Beschwerden. Schlussendlich wurde beim Hautarzt ein Pricktest angeordnet, mit dem die gängigsten Allergien und Heuschnupfen abgeklärt werden.
Bei diesem Test gab es keine großen Ergebnisse, außer einer kleinen Reaktion auf Ambrosia-Pollen.
Der Hautarzt kam aufgrund dieses Tests zu der Diagnose Pseudoallergie. Er meinte, dass ich keine Allergien habe und auch keinen Heuschnupfen. Da die Symptome aber bestehen, wäre es wahrscheinlich, dass ich eine Intoleranz habe, die sich wie eine Allergie äußert. Er tippte auf Histaminintoleranz. Damit lag er zwar schon damals im Jahre 2013 richtig, aber er ließ mich damit komplett alleine und meinte nur, dass ich keine Fertiggerichte mehr essen soll und ab jetzt jeden Tag frisch kochen soll. Das sollte ich für drei Wochen durchziehen und dann sollte es wieder weg sein, so seine Worte.

Ich habe seinen Anweisungen Folge geleistet und jeden Tag frisch gekocht. Allerdings auch viel selbstgemachte Tomaten-Soße und in der Weihnachtszeit natürlich auch Rotkraut und Bratwurst mit Sauerkraut. Alles wahre Histaminbomben, aber das wusste ich ja nicht. Mir wurde ja nur gesagt, dass ich frisch kochen soll und, dass ich auf Rotwein und Hartkäse verzichten soll – was ich alles sowieso fast nie zu mir genommen hatte.

Wie man sich denken kann, hat die 3-Wochen-Diät nichts gebracht – es ging mir sogar schlechter als vorher! Weil ich sehr histaminhaltig gekocht habe. Das wusste ich aber nicht. Darum habe ich das Ganze dann einfach wieder sein lassen und mit den Beschwerden gelebt. Der Arzt meinte auch, dass er da nichts weiter für mich tun könnte. Ich fühlte mich allein gelassen. Denn die Krämpfe im Bauch, die verrückt spielende Verdauung und die heuschnupfenartigen Symptome – Sommer wie Winter – machten mir immer mehr zu schaffen. Dazu kamen oftmals Schwindel oder auch Kreislaufbeschwerden.

Beim nächsten Mal erzähle ich euch über die zweite Diagnose Asthma, die sich als falsch herausstellte und völlig falsch therapiert wurde.

Bis bald,
EURE HACHIDORI


* Achtung! – Ich beschreibe hier lediglich meine persönliche Erfahrung bei Sali und HIT. Da diese Krankheitsbilder individuell höchst unterschiedlich sind, kann keine Garantie dafür übernommen werden, dass dies auch auf alle anderen Personen mit HIT zutrifft. Bitte prüft als Betroffener oder falls ihr den Verdacht auf HIT habt eure Beschwerden gemeinsam mit eurem Arzt. Ich muss hier aus rechtliche Gründen darauf hinweisen, dass meine Schilderungen keinen Arztbesuch, eine Diagnose oder eine Behandlung durch Ärzte ersetzen.

Meine Histaminintoleranz – Neues Rezept: „Kaninchenkeule mit Klößen, heller Sauce und Pak-Choi“

Hallo meine lieben Leser,

heute gibt es wieder ein neues Rezept für euch aus meiner Histamin-Salicylat-Intoleranz-Küche. 🙂 Ich habe beschlossen, die Rezepte hier zu teilen, um anderen Betroffenen einen leichteren Einstieg in die Ernährungsumstellung zu geben.

Dieses Mal zeige ich euch, was ich Ostern gekocht habe. Es war sehr lecker, wenn auch in etwas abgewandelter Form. Es gab Kaninchenkeulen. Das Kaninchen bekommen wir immer von einer Bekannten frisch geschlachtet. Überhaupt ist nur frisches Fleisch erlaubt, wenn man mit diesen Intoleranzen zu kämpfen hat. Abgehangenes Fleisch, wie man es an Supermarkttheken bekommt, ist daher nicht zu empfehlen. Kauft bitte auch niemals Hackfleisch aus der Auslage, sondern lasst es euch immer frisch durchleiern. Je kleiner das Fleisch bereits zerkleinert ist, umso schneller geht der Verfall vonstatten. Normalerweise macht das einem gesunden Körper nichts – doch eine Hühnerbrust kann schon nach einigen Stunden Lagerung im Kühlschrank zu viel Histamin haben. Deswegen gehe ich das Fleisch immer erst kurz vor der Zubereitung kaufen. Und seit einiger Zeit kaufe ich nur noch Bio-Fleisch, da ich das sehr viel besser vertrage. Es gibt sowieso selten Fleisch bei mir, da kann man dann auch mal etwas mehr Geld ausgeben. Ich kann euch nur raten, bei jedem Fleischkauf nachzufragen, wann das Fleisch geliefert wurde. Außerdem sollte man immer eine kleine Kühltasche mithaben, damit die Kühlkette nicht unterbrochen wird.

Kommen wir jetzt zum Rezept!

Bitte lest als Betroffene vor dem Nachkochen meine Hinweise am Ende des Artikels. *

 

Kaninchenkeule mit Klößen, heller Sauce und Pak-Choi

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⏰ Zubereitungszeit: ca. 60 Min.

Zutaten:

– 2 Kaninchenkeulen
– Salz (unjodiert und ohne Zusätze, am besten Steinsalz oder Urmeersalz/Ursalz) **(Normales Tafelsalz, Speisesalz und Meersalz gilt als nicht verträglich!)
– wenig Pfeffer (falls verträglich – ganz wenig ist für mich verträglich, die Dosis macht das Gift, da hilft nur ausprobieren)
– wenig Paprikapulver edelsüß (falls verträglich – ganz wenig ist für mich verträglich, die Dosis macht das Gift, da hilft nur ausprobieren)
– Rapsöl
– 1 große oder 2 kleine Frühlingszwiebeln (normale Speisezwiebeln gelten als nicht verträglich)
– 2 große oder 4 kleine Pak-Choi
– verträgliches Kloßmehl halb & halb **
– 2 Becher Sahne (bitte darauf achten, dass keine unverträglichen Zusatzstoffe enthalten sind)
– 2 EL Stärke (ich verwende reine Maisstärke) **

Zubereitung:

  1. Die Kaninchenkeulen mit Salz, Pfeffer und Paprika einreiben.
  2. Frühlingszwiebel hacken.
  3. Die gewürzten Kaninchenkeulen mit den kleingehackten Frühlingszwiebeln in einer Pfanne in Rapsöl anbraten.
  4. Die Keulen mit den Frühlingszwiebeln in einen Bräter geben und bei 180°C Umluft für 45-60 Min. in den Ofen schieben. (Ich nutze einen Bräter von Tupper, wo nichts anbrennt und man kein Wasser nachgießen muss – falls ihr also normale Bräter o.ä. nutzt, müsstet ihr da drauf achten, Wasser hinzuzufügen.)
  5. Während die Kaninchenkeulen im Ofen schmoren, Klöße nach Packungsanleitung zubereiten.
  6. Schneide den Pak-Choi in Stücke und brate oder koche ihn für ein paar Minuten, sodass er noch knackig bleibt.
  7. Hole die Keulen aus dem Ofen, lege sie auf einen separaten Teller und gieße den Sud mit den Frühlingszwiebeln in einen kleinen Topf.
  8. Gib 2 Becher Sahne und 2 EL Stärke in den Sud und rühre alles mit einem Quirl, damit keine Klumpen entstehen.
  9. Sauce kurz auf höchster Stufe aufkochen und dann auf niedriger Stufe unter Rühren weiter köcheln, bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Abschmecken und anschließend in ein Kännchen füllen.

Alles zusammen servieren – Guten Appetit!

Bis bald,
EURE HACHIDORI


* Achtung! – Das Rezept ist durch meine persönliche Erfahrung verträglich bei Sali und HIT. Da diese Krankheitsbilder individuell höchst unterschiedlich sind, kann keine Garantie für die Verträglichkeit übernommen werden. Bitte prüft als Betroffene vorerst pro Woche nur ein neues Lebensmittel in kleinen Mengen aus, ob ihr es vertragt, bevor ihr es in größeren Mengen und Kombinationen zu euch nehmt.

** Anmerkung zu Verlinkungen! – Dieser Artikel enthält Verlinkungen zu den Produkten, die ich aus persönlicher Erfahrung als verträglich einstufen kann. Das soll Betroffenen die Auswahl ihrer Produkte erleichtern. Ich bekomme dadurch keinerlei Bezahlung der jeweiligen Firmen oder Anbieter – jedoch muss ich euch trotzdem darauf hinweisen, dass so eine Verlinkung als Werbung gilt. Da diese Krankheitsbilder individuell höchst unterschiedlich sind, kann keine Garantie für die Verträglichkeit übernommen werden.

 

 

Meine Histaminintoleranz – Neues Rezept: „Selbstgemachte Kroketten und Hühnchen-Gemüse aus dem Ofen“

Hallo meine lieben Leser,

vor einiger Zeit habe ich meine neue Beitragsreihe zu meiner Histaminintoleranz (Abk.: HIT) gestartet. In dieser Kategorie werde ich euch demnächst auch über meine Salicylatintoleranz (Abk.: Sali) berichten, die häufig gemeinsam mit der HIT auftritt.

Doch heute gibt es erstmal ein Rezept für euch! Ich habe beschlossen, dass ich meine eigenen Rezepte aus meiner Experimentierküche hier teilen werde, wenn ich sie gut vertragen habe. Ich möchte anderen Betroffenen die Umstellung der Ernährung vielleicht etwas leichter machen, denn es ist wirklich gar nicht so einfach, da am Anfang durchzusehen. Gerade mit einer kombinierten HIT+Sali steht man vor einer noch größeren Herausforderung. Und vielleicht ist es auch für euch, die nicht betroffen sind, eine tolle Anregung für ein nächstes Kochexperiment!

Bitte lest als Betroffene vor dem Nachkochen meine Hinweise am Ende des Artikels. *

 

Selbstgemachte Kroketten und Hühnchen-Gemüse aus dem Ofen

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⏰ Zubereitungszeit: ca. 90 Min.

Zutaten für Kroketten:

– 1 kg Kartoffeln
– 4 Eigelb für Teig (das Eiweiß gilt als nicht verträglich)
– 40 g Stärke (ich verwende reine Maisstärke) **
– 40 g Butter, flüssig geschmolzen (Süßrahm) (Sauerrahm gilt als nicht verträglich!)
– Salz (unjodiert und ohne Zusätze, am besten Steinsalz oder Urmeersalz/Ursalz) **(Normales Tafelsalz, Speisesalz und Meersalz gilt als nicht verträglich!)
– evtl. Reismehl und 4 Eigelb zum Panieren (ihr könnt auch Paniermehl nehmen, wenn es für euch verträglich ist)
– Rapsöl (Sonnenblumenöl gilt als unverträglich)

Zutaten für Hühnchen-Gemüse:

– 400-500 g Bio-Hühnchen > Menge könnt ihr nach Belieben anpassen (Bio-Fleisch gilt generell als besser verträglich)
– 2 große oder 4 kleine Pak-Choi
– 1 große oder 2 kleine Frühlingszwiebeln (normale Speisezwiebeln gelten als nicht verträglich)
– Salz (unjodiert und ohne Zusätze, am besten Steinsalz oder Urmeersalz/Ursalz) **(Normales Tafelsalz, Speisesalz und Meersalz gilt als nicht verträglich!)
– 3 EL Rapsöl (Sonnenblumenöl gilt als unverträglich)
– 1/2 Becher Creme fraiche
– 2 EL Stärke (ich verwende reine Maisstärke) **

 

Zubereitung Kroketten:

1. Kartoffeln schälen und halbieren. Anschließend für 20 Min. kochen, bis sie weich sind.
2. Kartoffeln abgießen und im Topf auf kleiner Hitze abdämpfen lassen, bis alles Wasser verdampft ist.
3. Kartoffeln in eine Schüssel geben und klein stampfen oder durch eine Kartoffelpresse geben. Möglichst kein Rührgerät verwenden.
4. Kartoffeln zum Abkühlen stellen, bis sie lauwarm sind.
(Während die Kartoffeln abkühlen ist übrigens der richtige Zeitpunkt, um mit dem Hühnchen-Gemüse anzufangen und es in den Ofen zu schieben.)
5. Eigelb von Eiweiß trennen.
6. Butter schmelzen.
7. Stärke abwiegen.
8. Eigelb, flüssige Butter und Stärke unter die lauwarmen, gestampften Kartoffeln rühren.
9. evtl. Zutaten zum Panieren vorbereiten – Teller mit Eigelb und Teller mit bspw. Reismehl (oder Paniermehl, wenn verträglich).
10. Ausreichend Öl zum Frittieren in eine Pfanne geben.
11. Aus dem Kartoffelgemisch kleine Kroketten formen, evtl. in Ei und Reismehl (o. Paniermehl) wälzen und in heißem Fett frittieren, bis sie rundherum goldbraun sind – mehrmals wenden. Abtropfen und auf einer Servierplatte ablegen.

Zubereitung Hühnchen-Gemüse:

(Ich nutze einen Bräter von Tupper, wo nichts anbrennt und man kein Wasser nachgießen muss – falls ihr also normale Bräter o.ä. nutzt, müsstet ihr da drauf achten, Wasser hinzuzufügen.)

1. Pak-Choi in Stücken schneiden.
2. Frühlingszwiebeln hacken.
3. Bio-Hühnchen-Filets zerkleinern.
4. Klein geschnittenen Pak-Choi und gehackte Frühlingszwiebeln in den Bräter legen. Hühnchen auf dem Gemüse platzieren, mit Salz bestreuen und 3 EL Öl darüber verteilen.
5. Den mit den Zutaten befüllten Bräter auf 200°C für 20 Minuten bei Umluft im Ofen garen.
6. Wenn es fertig ist, Hühnchen mit Gemüse in eine Schüssel schöpfen.
7. Den übrig gebliebenen Sud in einen Topf geben, um die Soße anzurühren.
8. Einen halben Becher Creme fraiche und 2 EL Maisstärke mit einem Quirl einrühren, sodass keine Klumpen entstehen.
9. Auf hoher Flamme kurz aufkochen und dann auf niedriger Flamme unter Rühren weiter köcheln lassen bis die gewünschte Sämigkeit erreicht ist. Soße abschmecken und in ein Kännchen geben.

 

Jetzt kann alles zusammen serviert werden – Guten Appetit! 🙂 

Bis bald,
EURE HACHIDORI

 


* Achtung! – Das Rezept ist durch meine persönliche Erfahrung verträglich bei Sali und HIT. Da diese Krankheitsbilder individuell höchst unterschiedlich sind, kann keine Garantie für die Verträglichkeit übernommen werden. Bitte prüft als Betroffene vorerst pro Woche nur ein neues Lebensmittel in kleinen Mengen aus, ob ihr es vertragt, bevor ihr es in größeren Mengen und Kombinationen zu euch nehmt.

** Anmerkung zu Verlinkungen! – Dieser Artikel enthält Verlinkungen zu den Produkten, die ich aus persönlicher Erfahrung als verträglich einstufen kann. Das soll Betroffenen die Auswahl ihrer Produkte erleichtern. Ich bekomme dadurch keinerlei Bezahlung der jeweiligen Firmen oder Anbieter – jedoch muss ich euch trotzdem darauf hinweisen, dass so eine Verlinkung als Werbung gilt. Da diese Krankheitsbilder individuell höchst unterschiedlich sind, kann keine Garantie für die Verträglichkeit übernommen werden.

*** 7. Blog-Geburtstag ***

Meine lieben Leser,

ist das zu glauben? Mein Blog existiert bereits seit 7 Jahren!
Beinahe hätte ich diesen besonderen Tag vergessen – deswegen kommt der Blogbeitrag dazu heute etwas verspätet.

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Jedes Jahr zum Blog-Geburtstag kann ich es immer wieder nicht fassen, dass dieser Blog eigentlich nur ein Projekt in meinem Studienpraktikum sein sollte. Trotzdem wurde daraus eine Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen. Ich weiß, ich bin kein großer Blogger und ich bin auch nicht aktiv genug für eine große Reichweite. Außerdem bin ich wahnsinnig schlecht darin, andere Blogs regelmäßig zu lesen. Aber so bin ich – und so ist mein Blog. Ich habe mir gesagt, dass ich nicht mein Leben nach dem Blog richten möchte, sondern der Blog soll mich widerspiegeln und zu mir passen. Dazu gehört auch, dass ich mich nicht unter Druck setzen möchte, um einen Beitrag zu schreiben. Dazu gehört, dass ich über das schreiben möchte, worauf ich Lust habe – und wenn das irgendwann beispielsweise keine Buchrezensionen mehr sind – dann ist das so. Momentan kommen neben den Rezensionen andere Themen zu kurz – und für mich ist das okay. Es geht mir besser damit, dass der Blog zu mir passen soll. Lange Zeit habe ich mich sehr unter Druck gesetzt und jetzt fühlt es sich alles richtig an.

Und trotzdem liebe ich meine Seite. Über alles. Der Blog ist zu einem Teil von mir geworden und dadurch seid auch IHR ein Teil von mir. Es ist so wunderbar, was ich für tolle Charaktere hier kennenlernen durfte. Es ist so bereichernd, meine Stammgäste hier zu lesen und neue Gesichter zu entdecken. Jeder Kommentar lässt mich strahlen und staunen. Ich freue mich über jede eurer Reaktionen, weil es so toll ist, dass es Menschen gibt, die sich meine Worte hier wirklich durchlesen. Ohne euch wäre mein Blog leblos. Deswegen möchte ich eine lieb gewonnene Tradition wiederholen und euch ein großes DANKE aussprechen. DANKE für eure Worte, eure Reaktionen, eure Interaktionen und eure Geduld.

Zusammen hat der Blog mit euch und mir eine echte Wandlung durchgemacht. Letztes Jahr hat er ein neues Logo bekommen, welches mir immer noch wahnsinnig gut gefällt.
Seit ein paar Jahren lese ich wieder mehr und habe unglaublichen Spaß daran, Rezensionen zu schreiben. Ich bin sehr gespannt, wie sich dieser Blog im achten Jahr weiterentwickeln wird.

Dieses Jahr möchte ich gar nicht zu viel schreiben, die letzten Jahre habe ich bereits ausführlich die Entwicklung des Blogs analysiert. Deswegen möchte ich einfach nur mit euch feiern! Happy Birthday to me! 🙂

Bis bald,
Eure Hachidori

Wissenswertes über meine Histaminintoleranz oder auch: Histamin, was ist das?

Meine lieben Leser,

heute gibt es nach langer Zeit wieder mal etwas aus Hachidoris Welt zu berichten. Ich habe lange überlegt, ob ich so einen Beitrag schreiben soll, habe mich jetzt aber dafür entschieden, weil ich denke, dass es bezüglich dieses Themas einfach Aufklärungsbedarf gibt. Zudem bekommt dieses Thema zu wenig Aufmerksamkeit.

Es geht heute um meine Histaminintoleranz.
Als ich die Diagnose vor einem guten Jahr erhielt, war ich nicht nur unwissend, sondern auch maßlos überfordert. Mein ganzes Leben hat sich dadurch massiv verändert.

Leider ist dieses Krankheitsbild noch nicht allzu bekannt, obwohl es mittlerweile ungefähr 2-4% der Bevölkerung betrifft.
Das Problem als Betroffener: Man wird nicht ernst genommen und hat bis zur Diagnose eine wahre Odyssee hinter sich. Ich möchte helfen, damit sich das ändert.

Noch ein Hinweis:
Mein Ziel ist es, die wissenschaftlichen und medizinischen Grundlagen auch für Laien einigermaßen verständlich darzustellen. Ich möchte betonen, dass ich selbst Laie bin, mir mein Wissen selbst angeeignet habe und ich es euch in meinen Worten wiedergebe. Über Anregungen, Kritik oder Ergänzungen freue ich mich sehr.

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Was ist denn Histamin?

Histamin ist ein Stoff, der im Körper von Menschen und Tieren, in Pflanzen und Bakterien vorkommt. Er dient als Gewebshormon und Neurotransmitter (Botenstoff).

Bei uns Menschen hat Histamin eine zentrale Aufgabe bei allergischen Reaktionen und im Immunsystem bei der Abwehr körperfremder Stoffe.
Als Botenstoff sorgt es dafür, dass Entzündungsreaktionen ausgelöst werden, damit bspw. das Gewebe an bestimmten Stellen anschwillt.
Im Magen reguliert Histamin die Magensäureproduktion.
Im Zentralnervensystem steuert es den Schlaf-Wach-Rhythmus und die Appetitkontrolle.

Histamin ist ein sogenanntes biogenes Amin. Es entsteht, wenn aus der Aminosäure Histidin das Kohlendioxid abgespalten wird. Diese Herstellung des Histamins passiert in der Haut, der Magenschleimhaut und den Nervenzellen. Und danach wird es in Mastzellen (die sitzen vor allem in Schleimhäuten), basophilen Granulozyten (eine Art weiße Blutkörperchen) und Nervenzellen gespeichert.
Mastzellen setzen explosionsartig viel Histamin frei, wenn an ihren zugehörigen Antikörpern was haften bleibt und dadurch das Kommando für eine allergische Reaktion gegeben wird. Ihnen kommt eine besondere Rolle im Zusammenhang mit der HIT (Histaminintoleranz) zu. Es gibt sogar eine ganz bestimmte Art dieser Intoleranz, die sich auf diese Zellen bezieht. Das würde an dieser Stelle allerdings zu weit führen.

Und was läuft schief bei Histaminintoleranz?

Um diese Frage zu beantworten, muss man den Abbau von Histamin betrachten.

Histamin bildet farblose Kristalle, die bei 84 Grad schmelzen. Wichtiger ist es aber, zu wissen, dass diese Kristalle sich leicht in Wasser oder Ethanol lösen. Deshalb wird Betroffenen oft empfohlen bei einem Histaminschub sehr viel Wasser zu trinken. Alkohol enthält nämlich noch andere, wiederum Histamin triggernde Stoffe.
Wasser ist also eine Möglichkeit, manuell Histamin abzubauen. Unterstützend können bestimmte Mineralstoffe oder Vitamine (bspw. Vitamin C) wirken.

Histamin wird aber eigentlich vom Körper selbst abgebaut. Da gibt es mehrere Möglichkeiten.
Die bekannteste Variante ist die sogenannte Diaminoxidase (DAO). Dieser Vorgang findet im Darm statt und praktisch kann man sich vorstellen, dass dort das passende Enzym als Bodyguard rumsteht und das Histamin, was aufgenommen wurde, einfach nicht in die Körper-Disco lässt, wenn es dort drin zu voll wird.
Im Inneren der Zellen selbst wird Histamin durch die sogenannte Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) abgebaut. Das funktioniert ähnlich, denn auch hier wirkt ein Enzym-Bodyguard, der hier ungebetene Gäste raus schmeißt.
Ein weiterer Sicherheitsmann kümmert sich im Zuge der sogenannten Monoaminoxidase B (MAO-B) um den Abbau von Histamin, allerdings ist sein Bereich vor allem das zentrale Nervensystem und das periphere Gewebe.

Und wie kommt es zur Intoleranz? Ganz einfach gesagt – diese Abbau-Mechanismen sind kaputt. Manchmal ist nur ein einziger Mechanismus betroffen, manchmal mehrere oder sogar alle.

Als wäre das nicht schon kompliziert genug, geht die HIT gern einher mit vielfältigen anderen Intoleranzen, Erkrankungen und natürlich sehr unspaßigen Symptomen. Zudem ist die Therapie durch Ernährungsumstellung sehr hart und das Leben ab da sehr eingeschränkt. Und als wäre es nicht genug, spielen dort noch ganz andere Faktoren wie die Reaktionen der Mitmenschen, Ärzte und die erschwerte Teilnahme am alltäglichen Leben bspw. in den Urlaub fahren eine große Rolle.

Wenn euch das Thema interessiert, würde ich darüber gern eine eigene Beitragsreihe machen. Deshalb lasst mich durch ein Like oder Kommentare wissen, ob es euch interessiert!
Dann berichte ich euch im nächsten Beitrag nämlich über meinen Weg zur Diagnose, meine Symptome und wie es mir mittlerweile damit geht.

Bis bald,
EURE HACHIDORI

 

 

Erste weiterführende Literatur zur Histaminintoleranz:
https://www.histaminintoleranz.ch/de/histaminose_histaminstoffwechsel.html
https://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/nahrungsmittelunvertraeglichkeiten/histaminintoleranz.html
https://www.aerzteblatt.de/archiv/53958/Die-verschiedenen-Gesichter-der-Histaminintoleranz

Hilfreiche Accounts / Kontakte bei Histaminintoleranz:
https://www.facebook.com/groups/SJH.Histaminintoleranz/
https://www.facebook.com/groups/1181517258585418/
https://www.instagram.com/histaminfreigeniessen/
https://www.instagram.com/histaminfreivon/
https://www.instagram.com/histaminarmes_essen/
https://www.instagram.com/histaminefreelife/

 

*** Blog-Geburtstag – 6 Jahre sanihachidori.com ***

Meine lieben Leser,

etwas verspätet möchte ich mit euch den Blog-Geburtstag feiern. Denn mein Blog wird heute schon stattliche 6 Jahre alt. Happy Birthday to me!

Wenn ich diese Zahl lese, kann ich es überhaupt nicht glauben, dass seit dem Anfang meines Blogs schon 6 Jahre vergangen sein sollen. In diesen 6 Jahren hat sich nicht nur mein Blog, sondern auch ich selbst gewandelt. Der Blog hat mich in diesen vielen Jahren begleitet und ich bin froh, dass ich nicht daran denken möchte, aufzuhören. 🙂

Betrachten wir doch mal gemeinsam, wie sich der Blog über die Jahre entwickelt hat!

Das Jahr 2013 – Anfang auf Probe

Tatsächlich hatte ich das Projekt „Blog“ nur angefangen, weil ich in meinem damaligen Studienpraktikum etwas über Content Management Systeme lernen sollte. Als ich mich dann zu diesem Thema durch das Web geklickt habe, stieß ich auf WordPress. Und da beschloss ich, dass ich das einfach mal ausprobiere, damit ich direkt mal lerne, was ein CMS so zu bieten hat. Ich hatte damals keine Ahnung, was Bloggen wirklich heißt und wie ich am besten anfangen soll. Deswegen habe ich zu diesem Zeitpunkt einfach nur über meine Zeit in Leipzig berichtet, wenn ich etwas Spannendes entdeckte.

In diesem ersten Jahr meines Blogs veröffentlichte ich 41 Beiträge. Diese wurden von 4085 Besuchern gelesen. Insgesamt wurde der Blog aber doppelt so oft (8095 Mal) aufgerufen. Im Schnitt hat also jeder Leser zweimal meinen Blog aufgerufen. 🙂
83 Likes und 39 Kommentare sind in diesem Jahr zusammengekommen.

Begonnen habe ich mit einem Theme namens „Balloons“. Das sah ungefähr so aus:

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Der Clou daran war, dass die Ballons beim Runterscrollen über den Bildschirm geflogen sind. Etwas kitschig, dennoch aber ein reduziertes Design. Und so fing es an. Ich hatte damals wie gesagt keine Ahnung, wo ich mit dem Blog hin will oder über welche Themen ich schreiben möchte. Das war auch gar nicht so einfach, denn ich habe mich gefragt, wen das interessieren soll im großen World Wide Web, was ich kleine Person hier als wichtig empfinde und aufschreibe. Aber Fakt ist, dass sich bereits im Jahr 2013 ganze 20 Follower gefunden hatten, die meinen Blog verfolgen wollten. Darunter Menschen, die mir auch nach 6 Jahren noch viel bedeuten, da sie für mich zu festen Größen in meiner ganz eigenen Blogosphäre geworden sind – und die ich teilweise mittlerweile persönlich kenne oder mit denen ich auch privateren Kontakt habe. Dazu gehören unter anderem die superliebe spinatmädchen, die wunderbare Miss Booleana und die sympathische TheRealDarkFairy. An dieser Stelle möchte ich euch für eure Treue und eure Inspiration danken. Auch, wenn ich irgendwie kaum noch Zeit habe, um als Leser eurer Blogs aktiv zu werden, verfolge ich euch – auch auf sozialen Netzwerken – immer noch regelmäßig und fiebere bei eurer Entwicklung mit. Ich habe mich für eure Erfolge und Fortschritte immer sehr mit gefreut. 🙂 Und da ihr von mir nicht mehr so viele Wortmeldungen gehört habt – möchte ich diesen Anlass einfach mal nutzen, um das loszuwerden.

Die Themen des Jahres 2013 konzentrierten sich auf DIY-Beiträge, Beiträge über mein alltägliches Leben, Beiträge über meine Japan-Liebe, Beiträge zu Görlitz als Filmstadt und Reiseberichte.

Den erfolgreichsten Beitrag des Jahres 2013 schrieb ich über das Sorgenfresserchen, welches ich selbst genäht hatte. Die Anleitung dafür hatte ich auf meinen Blog gestellt und sie wurde zu einem Dauerbrenner.

Das Jahr 2014 – Schritt für Schritt

Im Jahr 2014 baute ich mir langsam eine kleine Community auf und probierte mich in einigen Themen aus, über die ich schreiben wollte. Eigentlich war das Jahr 2014 für mich als Blogger relativ unspektakulär, weil ich mich erstmal selbst im Blog-Universum zurechtfinden musste.

In diesem Jahr meines Blogs veröffentlichte ich 53 Beiträge. Diese wurden von 14.470 Besuchern gelesen. Insgesamt wurde der Blog aber 22.465 Mal aufgerufen.
242 Likes und 74 Kommentare sind in diesem Jahr zusammengekommen. Somit hatten sich diese Werte zum Vorjahr verdoppelt.

Auch in diesem Jahr kamen um die 20 Follower dazu. Darunter befand sich unter anderem die tolle nettebücherkiste, die ebenso wie die anderen genannten Blogger zu einer meiner festen Größen in der Blogger-Welt wurde.

Die Themen des Jahres 2014 konzentrierten sich auf Japan-Beiträge, Beiträge aus Hachidoris Welt, DIY-Beiträge und ich habe meine Kategorie „Bücherecke“ mit Buchrezensionen und -empfehlungen gestartet. Ebenfalls in diesem Jahr habe ich begonnen, über Frauen der Weltgeschichte zu schreiben. Die erste Frau, über die ich in diesem Zusammenhang geschrieben habe war Amelia Earhart.

Die erfolgreichsten Beiträge im Jahr 2014 waren immer noch der kleine Sorgenfresser aus dem Vorjahr und ein Reisebericht über unseren Urlaub in den Voralpen.

Das Jahr 2015 – Das Wachstum geht weiter

Im Jahr 2015 gingen die Zahlen im Allgemeinen weiter nach oben. Obwohl ich beim Schreiben der Beiträge nicht so aktiv war, wie im Vorjahr, hatten sich alle Zahlen nach oben orientiert. Die neuen Kategorien habe ich weiterentwickelt und habe mich immer besser in das Bloggen eingefunden. Und 2015 war auch das Jahr, in dem ich für mich selbst festgestellt habe, dass der Blog ein wirkliches Hobby geworden ist, obwohl er nur ein Versuch sein sollte, Content Management Systeme zu verstehen.

Außerdem hatte ich mich in diesem Jahr entschieden, ein neues Design für meinen Blog zu verwenden. Der Blog wandelte sich also in folgende Erscheinung:

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In diesem Jahr meines Blogs veröffentlichte ich 39 Beiträge. Diese wurden von 22.264 Besuchern gelesen. Insgesamt wurde der Blog aber 39.932 Mal aufgerufen.
373 Likes und 134 Kommentare sind in diesem Jahr zusammengekommen.

36 Follower sind in diesem Jahr dazugekommen und geblieben. Auch hier wieder Personen, die ich bis heute immer wieder auf meinem Blog begrüßen darf, die besonders aktiv sind und die mir besonders in Erinnerung geblieben sind. Dazu gehören unter anderem die zauberhafte Meloftheshell und der inspirierende Arne.

Die Themen des Jahres 2015 waren geprägt von Beiträgen über Japan, Buchrezensionen, Beiträgen über die Filmstadt Görlitz, Reiseberichten, DIY-Beiträge und neuen Beiträgen zu Frauen der Weltgeschichte.

Ein besonderes Highlight des Jahres 2015 war der Besuch von Miss Booleana in meiner Heimatstadt Görlitz, wo wir die Filmschauplätze einiger Hollywood-Produktionen besuchten. Unter anderem schrieb ich damals einen detaillierten Bericht über das Kaufhaus in Görlitz, welches zum Grand Budapest Hotel wurde.

Die beliebtesten Beiträge in diesem Jahr waren neben dem Dauerbrenner DIY-Sorgenfresser nähen auch die Anleitung zu kleinen Amigurumi-Pilzdöschen, die ich gehäkelt hatte. Anscheinend waren 2015 besonders meine Häkel-Beiträge beliebt, denn der Artikel zu meinem gehäkelten Baby-Donald war ebenfalls sehr erfolgreich.

Das Jahr 2016 – Das bisher beste Blog-Jahr

Schaut man auf die Statistik war 2016 das bisher beste Jahr für meinen Blog. Dabei hatte ich damals noch weniger Beiträge geschrieben als im Vorjahr. Richtig erklären kann ich es mir nicht, was in diesem Jahr anders lief. Allerdings war ich damals selbst noch aktiver und hatte mehr Zeit, auch mal in anderen Blogs zu stöbern und bei bestehenden Blogger-Kollegen vorbeizuschauen.

Außerdem bekam mein Blog nochmal ein neues Design, denn ich wollte gern weg von Kitsch und ein bisschen professioneller wirken. In diesem Jahr entstand auch mein Logo und ich strukturierte generell meinen Blog etwas um. Die Kategorien wurden nochmal um- und aussortiert. Hier legte ich praktisch den Grundstein für den Blog, so wie er heute noch ist.

In diesem Jahr meines Blogs veröffentlichte ich nur 29 Beiträge. Diese wurden von 44.250 Besuchern gelesen. Insgesamt wurde der Blog aber 73.925 Mal aufgerufen.
267 Likes und 134 Kommentare sind in diesem Jahr zusammengekommen.

In diesem Jahr sind 20 neue Follower dazugekommen. Darunter wieder jemand, der mir besonders in Erinnerung geblieben ist, nämlich die grandiose Kathrin alias phantasiereisen.

Die Themen dieses Jahres waren vor allem in den Bereichen von Buchrezensionen, Frauen der Weltgeschichte, Hachidoris Welt, Filmstadt Görlitz und DIY zu finden. Außerdem schrieb ich über meine Erfahrungen mit einer syrischen Bekanntschaft in Zeiten der Flüchtlingskrise. Ebenfalls in diesem Jahr begann ich, in Buch-Communities an Leserunden teilzunehmen und neben meinen Rezensionen hier, mich auch auf diesen Portalen darüber zu auszutauschen.

Beliebteste Beiträge waren weiterhin die DIY-Beiträge aus den Vorjahren.

Das Jahr 2017 – Das Leben 1.0 fordert erste Tribute

Das Jahr 2017 verlangte mir einiges ab. Trotzdem schaffte ich es, mehr als in den beiden Vorjahren zu bloggen. Die Zahlen gingen trotzdem ein wenig zurück, was ich für mich auch in Zusammenhang mit dem Leben 1.0 brachte. Denn meine Aktivität auf anderen Blogs hat sich damals deutlich verringert. Noch dazu konnte ich im ersten Quartal dieses Jahres nicht bloggen, weil ich mir den rechten Arm gebrochen hatte. 😦 Im Laufe des Jahres bin ich dann auch noch umgezogen und kam zwischen all den Kisten und Vorbereitungen auch eher mäßig zum Bloggen. Nach meinem Armbruch hatte ich dann auch noch ein Fernstudium zum Social Media Manager begonnen. Dieses gab mir zwar neue Impulse für den Blog, allerdings spannte es mich auch ziemlich ein.

In diesem Jahr meines Blogs veröffentlichte ich 46 Beiträge. Diese wurden von 33.780 Besuchern gelesen. Insgesamt wurde der Blog aber 56.139 Mal aufgerufen.
334 Likes und 160 Kommentare sind in diesem Jahr zusammengekommen. Die Interaktionen mit euch Lesern sind in diesem Jahr allerdings höher gewesen, was mich ungemein freute.

In diesem Jahr sind 38 Follower dazugekommen. Auch hier besonderen Dank an die kreative Nandis heilende Maschen, die abenteuerlustige Reni´s Odds and Sods und die unglaubliche Dani von „Die wirklich wichtigen Dinge“.

Hauptsächlich beschäftigte sich der Blog in diesem Jahr mit Buchrezensionen, Reiseberichte, Hachidoris Welt, DIY, Japanisch und ich veranstaltete mein erstes Gewinnspiel.

Das Artikel des Gewinnspiels war ein besonderes Highlight, weil ich es mit einem Autoren-Interview verbunden hatte. In dem Jahr 2017 hatte ich bei einer Leserunde den ersten Band „Seele aus Eis“ von Marie Rapp gewonnen und rezensiert und im Laufe des Jahres den zweiten Band verschlungen. Mittlerweile warte ich sehnsüchtig auf Band 3 und habe sehr lieben Kontakt zu Marie Rapp selbst. Ihre Bücher kann ich nur wärmstens empfehlen!

Auch in diesem Jahr war die Beliebtheit der DIY-Beiträge aus den Vorjahren ungebrochen.

Das Jahr 2018 – Blog-Pause

Das Leben 1.0 kam nun völlig zum Tragen und ich habe den Blog gefühlt fast stillgelegt. Ich habe sehr wenig Beiträge geschrieben und musste mir diese Pause wohl auch einfach gönnen. Hoffen wir auf ein besseres Jahr 2019.

In diesem Jahr meines Blogs veröffentlichte ich 12 Beiträge. Diese wurden von 19.612 Besuchern gelesen. Insgesamt wurde der Blog aber 32.474 Mal aufgerufen.
140 Likes und 27 Kommentare sind in diesem Jahr zusammengekommen.

Trotz der Pause sind 16 neue Follower dazugekommen. Ich hoffe, dass sich auch hier einige Leser als feste Größen etablieren. Ich bin gespannt. 😉

Hauptsächlich ging es in diesem Jahr auf dem Blog um die Vorbereitung meiner Japanreise, um Buchrezensionen und um Reiseberichte aus Japan.

Die DIY-Beiträge blieben auch in diesem Jahr auf den ersten Plätzen der Beliebtheit.

Das Jahr 2019 – Motivierter Aufbruch in ein besseres Blog-Jahr

Das Jahr 2019 hat zwar auch nicht so begonnen, wie ich das erwartet hatte, allerdings hatte ich schonmal wieder etwas mehr Zeit zum Bloggen. Bisher hatte ich es regelmäßig geschafft, jede Woche einen Beitrag zu posten. Ich bin jedenfalls motiviert, mal wieder ein besseres Blog-Jahr zu starten!

Wie ist der aktuelle Stand? Bisher habe ich 11 Beiträge gepostet, es waren 2027 Besucher auf dem Blog und insgesamt wurde er 5657 Mal aufgerufen. Dazu gesellen sich 80 Likes und 25 Kommentare. Das läuft doch bisher ganz gut. Und nicht zuletzt wegen euch!

Insgesamt habe ich über die 6 Jahre 227 Beiträge geschrieben. Und am allerliebsten lest ihr meine Beiträge übrigens am Samstag um 9:00 Uhr. 🙂

Und jetzt kommen wir nochmal zur Hall of Fame meiner Leser! Die meisten Kommentare und somit wichtigsten Interaktionen kamen von Miss Booleana, effieweka und TheRealDarkFairy. Danke an euch dafür!

Und wo stehe ich so generell im Vergleich zu 2013? Natürlich hat der Blog sich entwickelt, das Design sich geändert und ich habe mich auch verändert. Allerdings sind meine Grundregeln fürs Bloggen gleich geblieben. Ich habe weiterhin nicht den Anspruch, möglichst viele Follower zu generieren, ich möchte viel lieber, dass sich die Leute hier einfinden, denen meine Beiträge wirklich etwas geben können. Qualität vor Quantität und so. Ich bin froh über jeden einzelnen meiner Leser – auch wenn ich einige heute hier namentlich nannte. 😉 Jedes Like und jeder Kommentar erfreut mich und deshalb wie jedes Jahr – wünsche ich mir für den Blog einfach nur viel Interaktion und Austausch – und das gemeinsam mit euch. Ich freue mich auf viele weitere Blogging-Jahre mit euch als Lesern und meinem Blog als Medium. ❤

In diesem Sinne!
Happy Birthday to me again.

EURE HACHIDORI

Ein frohes neues Jahr 2019!

Meine lieben Leser,

das Jahr 2018 ist nun vorüber. Es war ein Jahr voller Highlights und großer Tiefpunkte für mich, sehr turbulent ging es also zu. Das führte unter anderem zu einem sehr stillen Jahr auf meinem Blog. Ich bedauere, dass ich mir nicht mehr Zeit nehmen konnte, diese Zeit wiederum nahm ich mir für mich und in den letzten Jahren hat das Leben 1.0 immer mehr Aufmerksamkeit von mir verlangt.

Ich werde allerdings nicht aufgeben und freue mich auf ein hoffentlich produktives Blogger-Jahr 2019. Ich werde auf jeden Fall weiter über die Japanreise schreiben, die schon fast ein Jahr her ist (kommt mir nicht so vor) und wieder ein paar mehr Rezensionen posten. Auch die Frauen der Weltgeschichte sollen wiederbelebt werden.

Euch wünsche ich von Herzen einen tollen Start ins neue Jahr!

Bleibt mir treu und danke für alles.

EURE HACHIDORI

Jubiläum – 5. Blog-Geburtstag

Hallo meine lieben Leser,

ich melde mich erfolgreich von meiner Japanreise zurück! Und da stolpere ich auch gleich ins nächste Highlight, denn der Blog hat Geburtstag!

Vogel_SandraxD

Noch dazu ein großes Jubiläum! Schon 5 Jahre wird er alt. Mensch, wie die Zeit vergeht. Ich sehe mich noch immer nicht als professionelle Bloggerin und trotzdem hat sich der Blog in meinen Augen ganz schön gemacht in den letzten fünf Jahren.

Es kommt mir vor, als wäre es gestern gewesen, als ich in Leipzig saß und WordPress ausprobieren wollte, weil ich mich über CMS (Content Management Systeme) belesen habe. Und doch ist es schon so lange her.

Der Blog hat sich von einem etwas eintönigen tagebuchähnlichen Ding zu einem vielseitigen Fabelwesen entwickelt, denn hier kann ich alles mit der Welt (vor allem mit euch) teilen, was mir wichtig erscheint.

Der Blog hat mich aber auch durch viele Lebensphasen begleitet, denn die 5 Jahre waren ganz schön turbulent. Von Studienabschluss über erste Wohnung bis hin zum Jobwechsel war alles dabei. Sicher erinnert ihr euch noch an die Zwangspause letztes Jahr durch meinen Armbruch. Wichtig ist aber, dass der Blog all diese Ereignisse überstanden hat. Denn, ich werde nicht müde zu betonen, dass ich schon mehrmals, ja fast regelmäßig vor dem Entschluss stand, den Blog aufzugeben. Und da möchte ich an dieser Stelle mal Danke an die Menschen sagen, die mich stets ermutigt haben, in der Blogosphäre dabei zu bleiben, allen voran meine allerliebste Bloggerkollegin Miss Booleana. Ich komme viel zu wenig dazu ihren wahnsinnig tollen Blog zu lesen, der mit so viel Herzblut und Einzigartigkeit gespickt ist. Und auch ihr anderen Blogger da draußen – verzeiht mir… ich bin ein Lump.

Um auf den Blog-Geburtstag zurückzukommen. Egal, wie viele Dinge mich im Leben 1.0 vom Bloggen abhalten, egal, wie viele Jahre der Blog alt ist, egal, wie viele Leser oder Kommentare ich bekomme … er ist und bleibt mein Blog. Und auch, wenn ich nicht so regelmäßig Beiträge einspeise, wie ich das gern möchte, ist er doch ein Teil meines Lebens und ich freue mich, dass er dazu gehört.

Und da kommen wir auch zum wichtigsten Teil – nämlich euch! Es ist so klasse, dass ihr kommentiert und liked und, dass ihr mir das Gefühl gebt, dass das Geschriebene für irgendwen da draußen was bedeutet hat. Danke, liebe Leser. Ich bin ein Glückspilz so viele von euch zu haben! ❤

Happy Birthday, lieber Blog!

EURE HACHIDORI

Frohes neues Jahr!

Meine lieben Leser,

etwas spät melde ich mich bei euch, um euch ein tolles neues Jahr 2018 zu wünschen.

Vogel_SandraxD

Ich gebe zu, dass ich mich über Weihnachten und das Neujahr etwas rar gemacht habe, aber ihr wisst ja mittlerweile, dass mir das Leben 1.0 manchmal einfach wichtiger ist. Nichtsdestotrotz möchte ich es mir nicht nehmen lassen, auf das Blog-Jahr 2017 zurückzublicken.

Leider hat das Jahr 2017 für den Blog nicht allzu gut begonnen. Ich hatte mir den rechten Arm gebrochen und konnte nicht auf der Tastatur rumtippen, weswegen es eine elendig lange Pause hier auf dem Blog gab. Und trotzdem ging diese „Krise“ für den Blog vorbei. Nicht zuletzt wegen euch, meinen treuen Lesern, die ihr selbst nach so einer langen Funkpause zu mir gehalten habt. Danke dafür!
Ansonsten habe ich mich für die fehlenden Beitragsmonate ganz gut geschlagen. Ich habe auch durch mein Fernstudium ein paar Sachen verändert und angepasst, weswegen ihr mich nun besser kontaktieren könnt – beispielsweise über mein Kontaktformular.

Wie jedes Jahr will ich natürlich mein Bestes geben, um euch auch 2018 mit interessanten Beiträgen zu beglücken. Ich denke, einige von euch wissen es und freuen sich schon auf die Berichte über Japan. Bisher konntet ihr ja schon ein paar Dinge über die Reisevorbereitung erfahren, zum Beispiel über die Planung für das Ghibli-Museum und eine japanische SIM-Karte für mobiles Internet. Das wird mein zentrales Highlight. Die altbekannten und klassischen Themen werde ich aber auch nicht vernachlässigen, versprochen! 😉
Und natürlich freue ich mich schon auf das zweite Jahreshighlight – denn der Blog wird dieses Jahr schon ganze 5 Jahre alt! Ein wichtiges Jubiläum für mich und ich lade euch schonmal herzlich dazu ein, mit mir zu feiern! ❤

Vielen Dank, ihr Lieben!
Wir lesen uns bald!

EURE HACHIDORI