MEINE HISTAMININTOLERANZ – MEINE GESCHICHTE TEIL 2 ODER „Wie die erste Diagnose wieder in der Versenkung verschwand“

Hallo meine lieben Leser,

wie ihr wisst, habe ich vor einiger Zeit meine Beitragsreihe zur Histaminintoleranz gestartet. Jetzt möchte ich den Versuch wagen und parallel auf meinem Blog und Instagram über meine eigene HIT-Geschichte berichten. Es wird also persönlich werden.
Meine Histaminintoleranz begleitet mich nun schon seit 1,5 Jahren und ich möchte meine Erfahrungen teilen – mit anderen Betroffenen, aber auch Menschen, die es nicht betrifft. Mittlerweile trifft man HIT immer mehr an und es mangelt trotz allem an Verständnis.
Außerdem ist HIT ein sehr komplexes Thema, welches nicht nur mit Ernährung, Gesundheit und den Alltag zusammenhängt, sondern auch mit der Psyche. Ihr seht, es wird hier sehr persönlich, aber auch spannend, wie ich hoffe. 😅
Wenn alles gut läuft, begleitet ihr mich von Diagnose (eigentlich schon davor) bis zur evtl. Linderung / Heilung / dem Finden der Ursache. Denn ich stecke noch mittendrin in meiner HIT-Geschichte.

Bitte lest als Betroffene meine Hinweise am Ende des Artikels. *

Im letzten Beitrag habe ich euch berichtet, wie alles anfing und wie sich meine Intoleranzen bereits angekündigt haben, ohne dass ich es wirklich gemerkt habe oder ein Arzt es erkannte.

Heute geht es darum …
wie die erste Diagnose wieder in der Versenkung verschwand.

Denn nachdem ich die Ernährung auf laktose- und nussfrei umgestellt hatte, bekam ich während des Studiums immer schlimmere Beschwerden. Schlussendlich wurde beim Hautarzt ein Pricktest angeordnet, mit dem die gängigsten Allergien und Heuschnupfen abgeklärt werden.
Bei diesem Test gab es keine großen Ergebnisse, außer einer kleinen Reaktion auf Ambrosia-Pollen.
Der Hautarzt kam aufgrund dieses Tests zu der Diagnose Pseudoallergie. Er meinte, dass ich keine Allergien habe und auch keinen Heuschnupfen. Da die Symptome aber bestehen, wäre es wahrscheinlich, dass ich eine Intoleranz habe, die sich wie eine Allergie äußert. Er tippte auf Histaminintoleranz. Damit lag er zwar schon damals im Jahre 2013 richtig, aber er ließ mich damit komplett alleine und meinte nur, dass ich keine Fertiggerichte mehr essen soll und ab jetzt jeden Tag frisch kochen soll. Das sollte ich für drei Wochen durchziehen und dann sollte es wieder weg sein, so seine Worte.

Ich habe seinen Anweisungen Folge geleistet und jeden Tag frisch gekocht. Allerdings auch viel selbstgemachte Tomaten-Soße und in der Weihnachtszeit natürlich auch Rotkraut und Bratwurst mit Sauerkraut. Alles wahre Histaminbomben, aber das wusste ich ja nicht. Mir wurde ja nur gesagt, dass ich frisch kochen soll und, dass ich auf Rotwein und Hartkäse verzichten soll – was ich alles sowieso fast nie zu mir genommen hatte.

Wie man sich denken kann, hat die 3-Wochen-Diät nichts gebracht – es ging mir sogar schlechter als vorher! Weil ich sehr histaminhaltig gekocht habe. Das wusste ich aber nicht. Darum habe ich das Ganze dann einfach wieder sein lassen und mit den Beschwerden gelebt. Der Arzt meinte auch, dass er da nichts weiter für mich tun könnte. Ich fühlte mich allein gelassen. Denn die Krämpfe im Bauch, die verrückt spielende Verdauung und die heuschnupfenartigen Symptome – Sommer wie Winter – machten mir immer mehr zu schaffen. Dazu kamen oftmals Schwindel oder auch Kreislaufbeschwerden.

Beim nächsten Mal erzähle ich euch über die zweite Diagnose Asthma, die sich als falsch herausstellte und völlig falsch therapiert wurde.

Bis bald,
EURE HACHIDORI


* Achtung! – Ich beschreibe hier lediglich meine persönliche Erfahrung bei Sali und HIT. Da diese Krankheitsbilder individuell höchst unterschiedlich sind, kann keine Garantie dafür übernommen werden, dass dies auch auf alle anderen Personen mit HIT zutrifft. Bitte prüft als Betroffener oder falls ihr den Verdacht auf HIT habt eure Beschwerden gemeinsam mit eurem Arzt. Ich muss hier aus rechtliche Gründen darauf hinweisen, dass meine Schilderungen keinen Arztbesuch, eine Diagnose oder eine Behandlung durch Ärzte ersetzen.

Ein Gedanke zu “MEINE HISTAMININTOLERANZ – MEINE GESCHICHTE TEIL 2 ODER „Wie die erste Diagnose wieder in der Versenkung verschwand“

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