Rezension – „Star Wars – Dooku – Der verlorene Jedi“ von Cavan Scott & Andreas Kasprzak

Meine lieben Leser,

und es geht weiter mit meinem Star-Wars-Leseprojekt!
Das heutige Buch ist eine der Neuerscheinungen, die ich unbedingt lesen wollte. Im vorliegenden Werk geht es um die bekannte Figur des Count Dooku, genauer gesagt um dessen Vergangenheit. Wie mir das Buch gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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Vielen Dank an den Blanvalet Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – Dooku – Der verlorene Jedi
  • Autor/in: Andreas Kasprzak (Roman), Cavan Scott (Hörspiel)
  • Anzahl der Seiten: 624 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (September 2021)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

Dooku ist zugegebenermaßen nicht direkt die erste Figur, die mir aus dem Star-Wars-Universum einfallen würde. Die Fans kennen ihn als typischen Antagonisten, der meiner Meinung nach aber trotzdem recht blass bleibt. Ein Antagonist eben, mehr aber auch nicht. Ich kannte seine Figur, hatte ihn aber ansonsten nicht weiter auf dem Schirm. Ich kann schonmal sagen, dass dieses Buch meine Einstellung zu der Person Dooku komplett geändert hat. Eventuell bin ich sogar ein kleiner Dooku-Fan geworden. 😛

Dieses Buch wird in vier Teilen erzählt. Zunächst widmet sich die Geschichte Dooku als Initiand im Jedi-Tempel. Hier lernt der Leser viel über den Alltag der Schüler und Dookus besten Freund Sifo-Dyas, kurz Si. Die beiden Rabauken haben eine sehr enge Bindung, was unter den Jedi allerdings nicht erlaubt ist. Ihre Freundschaft ist allerdings gegen alle Zweifel erhaben und sie bringen sich nicht nur einmal in ihrem Leben gemeinsam in Schwierigkeiten.
Der Leser begleitet Dooku anschließend durch seine Zeit als Padawan des Großmeisters Yoda bis hin zum Jedi-Meister, als er Qui-Gon Jinn unterweist. Im Prinzip werden in der Handlung minutiös die Karriereschritte und Dookus gesamtes Leben im Dienste der Jedi beschrieben. Er wächst heran und wird erwachsen und schließlich alt, alles unter den Augen der Leser, sodass er einem richtig ans Herz wächst.
Auch die ersten kontroversen Gefühle in Dooku, die ihn versuchen auf die Seite der dunklen Macht zu ziehen, erlebt der Leser hautnah mit und obwohl der Ausgang völlig klar scheint, hofft und bangt man mit dem jungen und alte Dooku, dass er sich nicht vom Licht abwendet.

Ein weiterer Handlungsstrang, der im Prinzip den roten Faden durch das Buch darstellt ist die Storyline um Ventress, die Schülerin von Dooku, als er bereits der dunklen Seite angehört. Sie wirkt ebenfalls zerrissen und noch nicht komplett der dunklen Seite zugewandt, sodass sie auch ein viel tiefgründigerer Charakter wird, als ich sie bisher wahrgenommen hatte. Sie hat deutlich weniger Seiten in diesem Buch zur Verfügung, aber dennoch wird ihre Geschichte sehr tief erzählt und hat mich berührt.

SCHREIBSTIL:

Eine große Besonderheit dieses Buches ist, dass es in der usprünglichen Form nur ein Hörspiel ist, zu welchem Cavan Scott das Skript schrieb. Die exklusive deutsche Romanversion entstammt komplett der Feder von Andreas Kasprzak, der viele der vergangenen Romane übersetzte.

Im Buch liest man hauptsächlich aus der Sicht Dookus, aber immer wieder einzelne Kapitel aus der Sicht von Ventress. Ganz selten bekommt der Leser auch Einblicke in andere Personen wie Dookus Schwester Jenza.
Eine Besonderheit an Kasprzaks Schreibstil ist, dass die Geschichte um Ventress, die im Auftrag von Dooku seine Schwester sucht und auf deren Spuren über Aufzeichnungen und Tagebücher mehr über Dooku erfährt, den roten Faden für alle Geschehnisse bildet. Nur durch diese Rahmenhandlung erfährt der Leser die Hintergrundgeschichte des Bösewichts Dooku. Ein großes Kompliment muss dem Autor dafür gemacht werden, dass Ventress trotz der wenigen Seiten im Buch fast den gleichen Raum einnimmt wie Dooku in seiner Geschichte. Beide Charaktere werden sehr lebendig und tiefgründig an den Leser gebracht und ich bin immer noch fasziniert, wie sich mein Bild dieser Personen nach der Lektüre komplett verändern konnte.

Allgemein ist der Schreibstil sehr tauglich für eine Abendlektüre, da keine zu anspruchsvollen Wörter genutzt werden und der Lesefluss sehr gut ist. Der Autor braucht nur wenige Worte, um eine Szene im Kopf entstehen zu lassen oder Emotionen auszulösen. Sehr eingängig und mit einer Prise Charme hat sich diese Geschichte in mein Herz schreiben können.

FAZIT:

Das Buch hat mich von Anfang an abholen können. Ich liebe Geschichten, in denen ich die Protagonisten beim Erwachsenwerden begleiten kann. Das hat immer etwas heimeliges. Die Geschichte hat immer wieder Spannungselemente, die einen bei der Stange halten und bietet einen guten Einblick in das Leben in einem Jedi-Tempel. Die Charaktere Dooku und Ventress konnte ich auf einer ganz anderen Ebene kennenlernen, sodass sie für mich vielschichtiger wurden und tatsächlich erst hierdurch so richtig spannende Charaktere wurden. Das einzige Manko war für mich das Ende, welches mir für die Ausführlichkeit der vorherigen Erzählung dann doch etwas abrupt vorkam. Außerdem bin ich nach wie vor unsicher, wie ich das Ende finden soll, welches ich hier nicht spoilern will. Nur so viel: Es kann eventuell alles infrage stellen, was man als Leser während des Lesens dachte. Nicht falsch verstehen, ich finde das Ende gut, aber auch etwas verwirrend und zu plötzlich. Dennoch ist das Buch durch meine Kategorien so gut bewertet, dass es für mich unter meine Jahreshighlights rangiert. 🙂

Ein Überraschungs-Highlight! Dooku, ein absolut unterschätzter Charakter, bekommt durch dieses Werk nicht nur Farbe, sondern auch viel Tiefe durch eine umfassende Background-Story. Auch seine Schülerin Ventress wird auf einmal vielschichtiger als gedacht. Spannung, Charme und unerwartete Wendungen machen dieses Buch für mich zu einer runden Sache, auch wenn das Ende für mich etwas abrupt war.

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♥


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♥♡
Emotionen: ♥♥♥♥♡
Science-Fiction: ♥♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥♥
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♥♥

Gesamtwertung = 4,6


Wer sich für Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzählige Bücher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dürft mir Glück wünschen bei diesem galaktischen Unterfangen. 😉


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „William Shakespeares Star Wars – Fürwahr, eine neue Hoffnung“ von Ian Doescher

Meine lieben Leser,

als ich die Liste der Star-Wars-Romane aktualisierte, fielen mir ein paar ganz besondere Ausgaben in die Augen. Und zwar handelt es sich um die Bände „William Shakespeares Star Wars“. Da ich sowohl Shakespeare als auch Star Wars mag, war das für mich direkt eine interessante Kombination, die ich mir zunächst gar nicht so vorstellen konnte. Die Cover sind aber so traumhaft schön, dass ich sie mir direkt bestellt habe. Leider wurden nur drei Bände übersetzt, der Rest ist nur auf Englisch erhältlich und der Verlag wird das auch nicht mehr ändern, so antworteten sie auf meine Nachfrage. Wie mir das Buch „Fürwahr eine neue Hoffnung“ zu Episode 4 gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: William Shakespeares Star Wars – Fürwahr eine neue Hoffnung
  • Autor/in: Ian Doescher
  • Übersetzer/in: Justin Aardvark, Jürgen Zahn
  • Anzahl der Seiten: 210 Seiten
  • Verlag: Panini Verlag
  • Ausgabe: 3. Auflage (Oktober 2019)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

Das gesamte Buch stellt die Ereignisse der vierten Star-Wars-Episode in Form eines Theaterstücks in Art von Shakespeare dar. In fünf Auszügen und unterschiedlichen Szenen wird dabei in Versform wiedergegeben, was wir aus dem bekannten Film kennen.
Besonders toll fand ich die gereimten Wortmeldungen des Chors.
Außerdem stellt Ian Doescher stilecht alle Protagonisten unter der Überschrift „Dramatis Personae“ vor. Im Nachwort stehen interessante Fakten zur Entstehung dieser Bücher. Hier werden auch die Parallelen zwischen den Star-Wars-Geschichten und Shakespeare erläutert, was interessanter ist, als sich das manch einer denken wird. Das Nachwort trägt nach der Lektüre nochmal maßgeblich dazu bei, dass die Arbeit, die in diesem Buch steckt entsprechend gewürdigt wird. Aber auch das Verständnis für die Umsetzung wird vertieft.
Eine große Besonderheit sind die wunderschönen Illustrationen im Buch, die alles noch hochwertiger erscheinen lassen.

SCHREIBSTIL:

Wie bereits erwähnt, wird das gesamte Buch in Versform wiedergegeben. Bei der Übersetzung wurde dabei darauf geachtet, dass die Versform der Art entspricht, in der auch die Werke von Shakespeare übersetzt wurden. Dazu finden sich ebenfalls Informationen im Nachwort, die sehr interessant sind.
Trotz der Versform hat sich das Buch unheimlich schnell und gut gelesen. Ein gewisser Humor entsteht durch die Art des Schreibstils und ich musste häufig über die Formulierungen schmunzeln.

FAZIT:

Die Kombination von Star Wars und Shakespeare wirkt zunächst vielleicht abwegig, doch dieses Buch beweist das Gegenteil. Es passt beides besser zusammen als gedacht und es entsteht ein einmaliges Leseerlebnis für jeden Fan. Die Illustrationen tun ihr übriges und ich blieb nach dem Lesen über alle Maßen begeistert zurück.

Was für eine überraschende Kombination von Shakespeare und Star Wars! Ein gelungenes Experiment, welches durch einen ganz einzigartigen Charme überzeugt und mich völlig begeistern konnte. Ein großartiges Buch für echte Fans.

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♥


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♥♥
Illustrationen: ♥♥♥♥♥
Science-Fiction: ♥♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥♥
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♥♥

Gesamtwertung = 5,0


Wer sich für Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzählige Bücher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dürft mir Glück wünschen bei diesem galaktischen Unterfangen. 😉


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars – The Old Republic – Revan“ von Drew Karpyshyn

Meine lieben Leser,

und es geht weiter mit meinem Star-Wars-Leseprojekt! Heute widmen wir uns dem chronologisch dritten Roman und auf den habe ich mich richtig gefreut, da es mit dem Spiel „Star Wars – Knights of the Old Republic“ zusammenhängt, was ich mal gezockt hatte (und nun eventuell nochmals spiele). Wie mir das Buch nun abschließend gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – The Old Republic – Revan
  • Autor/in: Drew Karpyshyn
  • Übersetzer/in: Jan Dinter
  • Anzahl der Seiten: 315 Seiten
  • Verlag: Panini Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (März 2012)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

Wer das Spiel „KotoR“ gespielt hat, wird die Figur Revan eventuell kennen. Das Spiel muss man als Leser jedoch nicht zwangsweise kennen.
Revan, ein Jedi, der zur dunklen Seite der Macht wechselte und danach wieder zurück auf die helle Seite. Diese ambivalente Figur ist genau aus diesem Grund so spannend – und auch so mächtig.
Das vorliegende Buch behandelt sozusagen das Ende der Geschichte um Revan. Nach seiner Beteiligung an den Mandalorianischen Kriegen ohne Zustimmung des Jedi-Rates und als er zurückkehrt, löscht der Rat seine Erinnerungen, um ihn vor sich selbst zu schützen.

Revan lebt nun ohne Erinnerungen an seine Taten mit seiner Frau Bastila und seinem Sohn in Coruscant. Er wird immer wieder von Albträumen geplagt. Schlussendlich macht er sich mit seinem Freund Canderous auf die Suche nach dem Ort aus seinen Träumen und auch nach seinen Erinnerungen. Während dieses Abenteuers sieht er sich sowohl Mandalorianern als auch Sith gegenüber und er gerät in einen Kampf auf Leben und Tod. Warum gleich zwei Masken/Helme eine Rolle in diesem Buch spielen, dürft ihr gern selbst lesen.

SCHREIBSTIL:

Der Schreibstil hat mir enorm gut gefallen. Er ist sehr angenehm und trotzdem anspruchsvoll genug. Ich mochte die vielen, lebendigen Dialoge und epischen Kämpfe.
Am Anfang kam ich zwar etwas schleppend in die Geschichte hinein, aber ich wurde danach mit ordentlich Spannung, Action und Emotionen entschädigt. Vor allem das Ende hat mich sehr bewegt und war ganz anders als erwartet, vor allem tiefgehender als vermutet. Ich möchte hier allerdings nichts verraten, um niemanden zu spoilern.
Die Charaktere waren allesamt charmant und interessant, insbesondere der tapfere, kleine Droide T3-M4 hat mein Herz im Sturm erobert. 🙂

FAZIT:

Die Geschichte ist wirklich ein würdiger Abschluss der Erzählung um Revan, eine der spannendsten Figuren im Star-Wars-Universum. Das Ende der Geschichte hat mich praktisch umgehauen und emotional leicht zerstört, allerdings ist es so stimmig, dass ich es dem Autor nicht übel nehmen kann. Es hat sich auch so schnell weggelesen, dass ich es nur jedem Fan dieses Universums ans Herz legen kann.

Ein Buch, das mich zugegebenermaßen überrascht hat. Für mich eins der besten Bücher der Star-Wars-Romane. Gerade das Ende hat es in sich und ich habe einen neuen Lieblingscharakter für mich gefunden. Nein, nicht Revan, sondern T3-M4.

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♡


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♥♡
Emotionen: ♥♥♥♥♡
Science-Fiction: ♥♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥♥
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♥♡

Gesamtwertung = 4,4


Wer sich für Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzählige Bücher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dürft mir Glück wünschen bei diesem galaktischen Unterfangen. 😉


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars – Die Hohe Republik – Das Licht der Jedi“ von Charles Soule

Meine lieben Leser,

und es geht weiter mit meinem Star-Wars-Leseprojekt! Dieses Mal weiche ich ab von meiner chronologischen Reihenfolge beim Lesen und zwar für die Neuerscheinung „Das Licht der Jedi“, welches der Auftakt zu einer ganz neuen Epoche in der Star-Wars-Zeitrechnung ist. Es werden mehrere Romane und anderes zur Hohen Republik erscheinen. Mit „Das Licht der Jedi“ wird hier also der Startschuss gesetzt. Ich hatte das Buch lange herbeigesehnt und bin froh, dass ich es nun gelesen habe. Wie es mir gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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Vielen Dank, an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!

ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – Die Hohe Republik – Das Licht der Jedi
  • Autor/in: Charles Soule
  • Übersetzer/in: Andreas Kasprzak
  • Anzahl der Seiten: 496 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (August 2021)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

Und endlich beginnt sie, die neue Epoche im Star-Wars-Universum! Endlich können Fans die Zeit der Hohen Republik erkunden! Zeitlich gesehen spielen die Ereignisse nach „The Old Republic“ und vor Episode I, um für euch eine ungefähre Einordnung zu erreichen. In meiner chronologischen Liste der Romane findet ihr allerdings noch eine genauere Zuordnung.

Die Ereignisse starten im Hetzal-System und überschlagen sich. Im System erscheinen unzählige Objekte aus dem Hyperraum, die nicht identifiziert werden können. Da die Objekte nicht angreifen, wird eine feindliche Invasion ausgeschlossen. Außerdem gibt es im Hetzal-System nichts zu holen, da sie nur Landwirtschaft betreiben. Dennoch steuern die Objekte direkt auf die Planeten, Monde und Stationen in diesem Sonnensystem zu und müssen um jeden Preis gestoppt werden, da sie sonst drohen, die komplette Bevölkerung auszulöschen.
Es wird eine Hilfseinheit der Republik informiert, die gemeinsam mit den Jedi alles versucht und ihr Leben aufs Spiel setzt, um die Bewohner des Hetzal-Systems zu retten.
Was sie nicht wissen, ist, dass sie sich durch diese Rettungsmission bald einem bisher unbekannten, aber skrupellosen Gegner gegenübersehen werden …

Die Geschichte ist in drei Teilen geschrieben.
Im ersten Teil werden hauptsächlich die Ereignisse im Hetzal-System beschrieben inklusive der Schicksale vieler Menschen, die daran beteiligt sind.
In Teil zwei lernt der Leser dann mehr über einige dieser Personen, aber auch viele neue tauchen auf, die eine mehr oder minder große Rolle spielen. Eine besonders hervorstechende Figur ist der Antagonist Marchion Ro. Dieser entwickelt sich vom Mittelsmann zum brutalen Drahtzieher und macht durch seine geheimnisvolle Vergangenheit neugierig auf die Folgebände.
Im letzten Teil werden die Ereignisse des ersten und die Erkenntnisse des zweiten Teils gekonnt miteinander verwoben, eine Brücke zum Anfang geschlagen, was alle Ereignisse im Buch in einem anderen Licht erscheinen lässt und ein großartiges Ende abgeliefert, das neugierig auf mehr macht. Das Ende hat mich tatsächlich nochmal richtig hart erwischt und war einfach nur episch, sodass ich fassungslos, begeistert und voll des Lobes für Charles Soule und seinen Roman zurückbleibe.

SCHREIBSTIL:

Da ich vom Buch zuerst etwas ganz anderes erwartet hatte, war ich umso überraschter, wie sehr mich der Autor auch mit seinem Schreibstil abholen konnte. Dabei hat das Buch einige sehr hervorstechende Besonderheiten!

Tatsächlich gibt es in diesem Buch keine expliziten Protagonisten, denn es gibt nicht nur unzählige Charaktere, sondern es wird auch kaum zwischen Haupt- und Nebencharakter entschieden. Diese sind in ihren Schicksalen meisterhaft mit der Rahmenhandlung verstrickt, auf die das Buch den Fokus legt. Dennoch schafft der Autor es, innerhalb kürzester Zeit Nähe zu den Charakteren zu schaffen und ihnen Tiefe zu verleihen. Chapeau!

Die Handlung steigt mit einem sehr hohen Tempo und Spannungsbogen ein – das besondere ist, dass dieses Niveau fast durchgängig bis zum Ende gehalten wird, was ich als eher untypisch, aber gerade deshalb sehr erfrischend für ein Star-Wars-Buch empfinde. Der Autor hat es wirklich geschafft, niemals langweilig zu schreiben, sondern mich stets wieder aufzurütteln.

Das Buch glänzt außerdem durch seine zahlreichen Wendungen und deren Kompromisslosigkeit, die mich emotional einnehmen konnten. Hier ist es dem Autor gelungen, mich sehr oft zu überraschen. Viele Ereignisse habe ich so absolut nicht kommen sehen und er zögert auch nicht, den ein oder anderen Charakter umzubringen, der dem Leser durchaus wichtig erscheint. Und immer, wenn ich dachte, dass jetzt alles gut wird oder die Gerechtigkeit siegen würde, kam der Autor mit einem Moment um die Ecke, der mich einfach eiskalt erwischte.

FAZIT:

Ich kann echt nicht viel meckern, das Buch hat mich absolut begeistert. Wow, wow, wow! Was für ein Auftakt für diese neue Epoche in der Star-Wars-Welt! Falls ihr einen Star-Wars-Roman lesen wollt, dann lest diesen hier. Es war für mich wie ein spannender Blockbuster, der mich nicht mehr losgelassen hat. Eigentlich hatte ich eine gemütliche „Meister-Schüler-retten-die-Welt“-Geschichte erwartet und dann war es so anders und gerade dadurch so absolut meisterhaft!

Temporeich, spannungsgeladen, kompromisslos. Der Auftakt zu den Romanen aus der Zeit der Hohen Republik mit einem grandiosen Antagonisten, dem Fokus auf einer Rahmenhandlung, die viele Charaktere in ihren Schicksalen verbindet und prominent platzierte Protagonisten überflüssig macht. Das epische Ende konnte mich vollends begeistern. Eines meiner absoluten Jahreshighlights!

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♥


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♥♥
Emotionen: ♥♥♥♥♥
Science-Fiction: ♥♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥♡
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♥♥

Gesamtwertung = 4,8


Wer sich für Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzählige Bücher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dürft mir Glück wünschen bei diesem galaktischen Unterfangen. 😉


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars – Das Alphabet Geschwader“ von Alexander Freed

Meine lieben Leser,

und es geht weiter mit meinem Star-Wars-Leseprojekt! Dieses Mal weiche ich ab von meiner chronologischen Reihenfolge beim Lesen und zwar für die Neuerscheinung „Das Alphabet Geschwader“ von Alexander Freed. Das Cover hat mich sehr begeistert, weil es ein bisschen Retro-Charme hat und im Folgenden könnt ihr lesen, wie es mir gefallen hat.

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Vielen Dank, an den Blanvalet Verlag für das Rezensionsexemplar!

ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – Das Alphabet Geschwader
  • Autor/in: Alexander Freed
  • Übersetzer/in: Andreas Kasprzak
  • Anzahl der Seiten: 574 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (Juni 2021)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

Das Buch ist unterteilt in drei Teile. Der erste Teil „Elemente einer Vernichtungsmaschine“ führt den Leser in die Leben der verschiedenen Protagonisten ein, zeigt erste Weltraumschlachten und lässt das Team des Alphabet Geschwaders aufeinandertreffen. Im zweiten Teil „Symptome eines endlosen Krieges“ werden die Charaktere dann schon detaillierter behandelt und das Team fängt an unter Konflikten zusammenzuwachsen. Hier wird auch einiges an Rahmenhandlung vermittelt. Die Tiefe, die ich mir im ersten Teil so sehr erhofft hatte, wurde in diesem Teil langsam umgesetzt. Im dritten Teil „Phasen eines gescheiterten Plans“ reift das Team nun weiter und muss sich einigen Herausforderungen stellen. Die Tiefe der Charaktere wird noch sichtbarer und es treten einige unerwartete Wendungen zutage.

Im Fokus des Buches stehen fünf Piloten, die sich zum Alphabet Geschwader zusammensetzen.
Zunächst liegt der Fokus auf Quell, eine ehemalige Pilotin des Imperiums. Sie ist nach Operation Asche zu den Rebellen übergewechselt, weil ihre bestehenden Zweifel durch die Tötung von Unschuldigen nur noch bestärkt wurden. Als ehemalige Imperiale hat sie einen schweren Stand bei den Rebellen und muss sich mehr als einmal beweisen. Quells einziger Wunsch ist es, als Pilotin zu fliegen – und das Schattengeschwader, dessen Mitglied sie war, auszuschalten.
Wyl ist genau wie Chass ein Pilot der Republik und sie sind die einzigen Überlebenden ihrer Staffel, nachdem sie einen harten Kampf gegen das Schattengeschwader hinter sich gebracht haben.
Kairos ist eine stumme, sehr geheimnisvolle Person, über die der Leser nur wenig erfährt. Sie fliegt von Anfang an mit Quell zusammen, zunächst als überwachende Einheit. Was sich jedoch hinter ihrer Maske verbirgt bleibt zumindest in diesem Band größtenteils ungeklärt.
Nath Tensent, ebenfalls ein Pilot mit imperialer Vergangenheit, hatte sich bereits vor dem Sturz des Imperiums auf die Seite der Rebellen geschlagen und gern Geschäfte auf der eher nicht so legalen Seite des Universums getätigt.

Gerade bei Quell hatte ich auf einen Konflikt zwischen ihrer imperialen Vergangenheit und ihrer Mission gehofft. Diese Erwartungen wurden vollends erfüllt und ich habe ihre Zerissenheit und ihre Fehler geliebt. Das hat sie unheimlich authentisch gemacht. Auch, dass sie Schwierigkeiten hatte, sich ihren Kameraden zu öffnen und sie in den imperialen Angewohnheiten feststeckte, war sehr interessant umgesetzt.
Auch die anderen Personen bekamen immer mehr Tiefe, da im Laufe der Geschichte über alle Vergangenheiten gesprochen wurde. Eines eint sie alle – sie wollen das 204. Geschwader (das Schattengeschwader) des Imperiums vernichten. Dafür hat jeder spezielle Gründe, aber es wird ihr gemeinsames Ziel.

Das Buch besteht zu einem großen Teil aus der Beschrebung von Weltraumschlachten. Meiner Meinung nach hätten sie auch etwas reduzierter auftreten können, weil mir manchmal der Fokus zu sehr von den Konflikten und Gefühlen der Charaktere abgelenkt wurde. Nichtsdestotrotz waren einige dieser Gefechte unheimlich unterhaltsam geschrieben und ich war trotzdem immer von der Handlung gefesselt.

Auch die anderen Figuren wie die leitenden Personen auf Rebellen- sowie Imperiumsseiten haben genügend Raum bekommen. Für mich wie immer ein Higlight waren die unzähligen Droiden, die man einfach nur ins Herz schließen konnte. Allen voran IT-O und D6-L haben mir jedes Mal ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

SCHREIBSTIL:

Zunächst einmal muss ich vor dem Autor den Hut ziehen. Die Story ist wahnsinnig komplex und es ist eine echte Meisterleistung, dass er all diese Handlungsstränge dieser vielen Charaktere zu einem schlüssigen Konzept verwoben hat. Natürlich hatte ich als Leser auch meine Lieblingsfiguren, aber das ist ja immer so, wenn mehrere Protagonisten am Start sind. Der Schreibstil war gerade in den Weltraumgefechten sehr technisch und Sci-Fi at it´s best, allerdings trotzdem sehr eingängig und spannend geschrieben. Ein paar Längen sind dadurch entstanden, über die ich aber getrost hinwegsehen kann.
Am besten gefielen mir die Stellen, an denen der Autor sein Hauptaugenmerk auf die Gefühlswelt der Figuren gelegt hat. Das ist ihm wirklich außerordentlich gut gelungen, vor allem, wenn ich mich auf Quell beziehe. Sie war für mich eine so besondere Person, ein richtig spannender Charakter, von dem man bis zuletzt nicht wusste, ob man das richtige Bild von ihr hat.
Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen, weil es sich auch als Abendlektüre geeignet hat, jedoch trotzdem einen gewissen Anspruch mitbrachte.

FAZIT:

Alles in allem bin ich wirklich erstaunt darüber, wie gut mir das Buch am Ende gefallen hat. Da ich nicht wusste, ob mich die vielen Weltraumschlachten abschrecken werden, war ich erstmal etwas skeptisch. Doch die Charaktere haben mich so in ihren Bann geschlagen und einige Wendungen haben mich erstaunt zurückgelassen. Vor allem das Ende des ersten Bandes hat mich so dermaßen vom Hocker gehauen, dass ich nicht weiß, wie ich es bis zum zweiten Band aushalten soll.

Unzählige Weltraumschlachten, Charaktere mit Tiefe und Charme sowie viel Spannung, Unterhaltung und unerwartete Wendungen. Meiner Meinung nach großes Kino mit kleineren Längen, auch wenn einige Fragen für die Folgebände offen blieben. Her mit dem zweiten Band! Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht.

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♡


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♥♡
Emotionen: ♥♥♥♥♡
Science-Fiction: ♥♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥♥
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♥♡

Gesamtwertung = 4,4


Wer sich für Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzählige Bücher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dürft mir Glück wünschen bei diesem galaktischen Unterfangen. 😉


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars – Jedi-Chroniken: Das goldene Zeitalter der Sith“ von K. J. Anderson / D. Carrasco u.a.

Meine lieben Leser,

nach den chronologisch ersten Comics aus dem Star Wars Universum habe ich mich nun an den nächsten gewagt. Dieser sollte mir helfen, die Geschehnisse des zweiten Romans besser einzuordnen, weil dort eine Person aus dem Comic eingegangen wird. Wie er mir abschließend gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – Jedi-Chroniken: Das goldene Zeitalter der Sith
  • Autor/in: K. J. Anderson / D. Carrasco u.a.
  • Anzahl der Seiten: 144 Seiten
  • Verlag: Panini Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (2019)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

In diesem zeitlich gesehen ersten Comic der Jedi-Chroniken verfolgen wir die Geschehnisse rund um die beiden Geschwister Gav und Jori Daragon. Die beiden sind machtsensitiv, aber haben sich gegen die Ausbildung als Jedi entschieden. Sie geraten durch Umwege in die Fänge von Naga Sadow, einem Sith. Dieser steht im Wettstreit mit Ludo Kressh. Sie beide buhlen um die soeben frei gewordene Position als Sith Lord. Zwischen diesen Fronten stolpern die Geschwister ins Geschehen und wissen noch nicht, welche Bedrohung Sadow für die Jedi sein wird. Lediglich ein Jedi-Schüler namens Odan-Urr sieht die verhängnisvollen Geschehnisse voraus.

Mehr möchte ich gar nicht verraten, um nichts zu spoilern.

SCHREIBSTIL:

Der Zeichenstil hat mir erst nicht so sehr gefallen, wurde aber im Verlaufe der Geschichte immer besser. Ähnlich des ersten Bandes der vorherigen Comic-Reihe, fehlt mir bei diesem hier ein wenig mehr Tiefe und Information. Es wurde alles eher oberflächlich behandelt und hier und da mit coolen Sprüchen unterlegt. Besonders gut fand ich allerdings, dass ich mehr über Naga Sadow erfahren habe, welcher auch im zweiten Roman Erwähnung findet.
Der Schreibstil war leider etwas flach und substanzlos, wenn man einige Charaktere betrachtete. Es bleibt zu hoffen, dass es bei den Folgebänden eine Besserung gibt.

FAZIT:

Ich bin selbst noch ganz überrascht, das ich mal Star-Wars-Comics in der Hand halte. Wer hätte das gedacht? Auf jeden Fall hat mich dieser Comic nicht ganz überzeugen können. Ich hatte mir etwas anderes erwartet, denn die Grundidee ist wirklich klasse. Vielleicht wird das Potential aber wieder in den Nachfolgern ausgeschöpft.

Alles in allem eine solide und unterhaltsame Geschichte, mit aber teils blassen Hauptcharakteren. Es fehlte etwas an Substanz, weswegen der Comic für mich nur durchschnittlich bleibt.

BEWERTUNG: ♥♥♥♡♡


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♡♡
Emotionen: ♥♥♥♡♡
Science-Fiction: ♥♥♥♥♡
Charaktere: ♥♥♥♥♡
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♡♡

Gesamtwertung = 3,4


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars – Der vergessene Stamm der Sith“ von J.J. Miller

Meine lieben Leser,

nach einer sehr sehr langen Pause habe ich mich endlich dazu durchgerungen, mein Star-Wars-Leseprojekt mal weiter voranzutreiben. Dieses Mal habe ich den chronologisch zweiten Roman gelesen. Ich war sehr gespannt, ob mir dieses Buch besser gefallen würde, weil ich das erste Buch nur eher durchschnittlich fand.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – Der vergessene Stamm der Sith
  • Autor/in: John jackson Miller
  • Übersetzer/in: Andreas Kasprzak
  • Anzahl der Seiten: 512 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag
  • Ausgabe: 3. Auflage (2013)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

Dieser Star-Wars-Band umfasst mehrere Geschichten. Diese können auch unabhängig voneinander gelesen werden, allerdings bauen sie sozusagen historisch aufeinander auf. Die Personen in den Geschichten haben aber trotzdem keine wirklich direkte Verbindung zueinander.

Die Ausgangsgeschichte berichtet, wie eine Sith-Crew mit ihrem Raumschiff ‚Omen‘ auf einem fremden Planeten abstürzt. Diese Planet ist nicht so weit entwickelt und kennt weder die Technik der Raumschiffe, noch die Macht, die die Sith beherrschen. Der Anführer der Crew, Yaru Korsin, nutzt diesen Umstand zusammen mit einer verstoßenen Einheimischen namens Adari Vaal aus. Sie überzeugen die Bewohner des Planeten, die Keshiri, davon, dass sie Gottheiten wären, die vom Himmel herabgestiegen wären. So baut sich der kleine Sith-Stamm ein eigenes kleines Imperium auf.
Der Leser begleitet nun neben Korsin und Adari auch weitere Sith wie Ori auf ihrem ganz persönlichen Weg im Zusammenhang mit dem Absturz der Omen und der Gesellschaft, die die Sith schufen. Später wird der Leser auch Zeuge des Schicksals zweier Keshiri, die auf einem anderen Kontinent leben und dem Angriff der Sith trotzen müssen.
Das Buch schildert viel Politik, Intrigen, wirft Fragen über die Sinnhaftigkeit des Wesens der Sith auf und bietet auch die ein oder andere Liebesgeschichte (die aber eher am Rande).

SCHREIBSTIL:

Der Stil von Miller kam anfangs recht schwerfällig daher und strotzte vor technischen Beschreibungen, was mir den Einstieg nicht gerade schmackhaft machte. Doch schon bald entpuppte der Autor sich als angenehmer Schreiber, der auf das Wesentliche fokussiert auch komplexe Zusammenhänge leicht verständlich darstellt.
An einigen Stellen fehlte mir zwar noch etwas mehr Detailgrad und ein wenig mehr Gefühl sowie Erklärungen, alles in allem war es aber ein sehr angenehmes Leseerlebnis.

FAZIT:

Alles in allem war ich sehr überrascht, wie gut mir das Buch doch gefallen hat. Die Bewertungen auf einschlägigen Portalen waren eher mäßig und ich muss sagen, dass ich diesen Meinungen oft nicht zustimmen kann. Ich denke, die Anfangshürde ist bei diesem Buch groß. Wenn man sich allerdings voll auf das Setting und die Charaktere einlässt, dann kann das Buch unerwartet viel Spaß machen. Mir hat es gefallen, dass es nicht so richtig Sci-Fi-mäßig war, sondern fast ein Bisschen Fantasy-Seefahrer-Feeling zwischendurch hatte. Auch dachte ich vorher, dass ich mit den verschiedenen Geschichten nicht klarkommen würde, aber diese haben sich super ergänzt.

Unerwartet gut! Der Anfang war etwas schwerfällig, aber danach konnten mich das Setting und die Charaktere abholen. Ich war richtig überrascht, wie viel Spaß mir das Buch am Ende gemacht hat. Vielleicht für eingefleischte Fans zu wenig Sci-Fi-Anteil durch den Verlust des Raumschiffes. Ich mochte es.

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♡


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♥♡
Emotionen: ♥♥♥♡♡
Science-Fiction: ♥♥♥♥♡
Charaktere: ♥♥♥♥♡
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♥♡

Gesamtwertung = 3,8


Wer sich für Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzählige Bücher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dürft mir Glück wünschen bei diesem galaktischen Unterfangen. 😉


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars: Dawn of the Jedi III – Machtkrieg“ von John Ostrander & Jan Duursema

Meine lieben Leser,

und da hab ich auf einmal den letzten Band zuende gelesen. Offensichtlich hat mich das Star-Wars-Comic-Fieber ereilt. 😀 Ich musste nun einfach direkt wissen, wie es mit dieser Geschichte „Dawn of the Jedi“ weitergeht und habe mir den finalen Band geschnappt. Wie er mir gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – Dawn of the Jedi: Machtkrieg
  • Autor/in: John Ostrander / Jan Duursena
  • Übersetzer/in: Michael Nogla
  • Anzahl der Seiten: 121 Seiten
  • Verlag: Panini Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (Oktober 2014)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

*** Achtung! Es handelt sich um den dritten und letzten Band – evtl. Spoiler zum den vorherigen Bänden vorhanden! ***

Im dritten und letzten Band der „Dawn of the Jedi“-Reihe müssen sich die Je’daii nun dem Angriff der Rakata stellen, den Daegen Lok schon vor langer Zeit in seiner Vision sah. Nach und nach wird aber klar, dass es auf beiden Seiten Verräter gibt und so wird die Schlacht auch zu einem Kräftemesse im Verborgenen.
Außerdem betritt der Leser den sagenumwobenen Spalt auf Tython, aus dem noch nie ein Je’daii zurückkam, ohne dem Wahnsinn zu verfallen. Was wird dort wohl zu finden sein? Da möchte ich gar nicht spoilern, ein Hinweis darauf findet sich aber im chronologisch ersten Roman. 😉
Leider kam mir das Ende dann doch etwas abrupt vor, aber dafür konnte der dritte Teil durch seine Handlung, die Charakterentwicklung und erneut durch die Zeichnungen begeistern. Und sogar ein bisschen Romantik wurde eingebaut, was in Star Wars ja nun nicht unbedingt Standard ist.
Es blieb für mich bis zum Ende spannend, ob die Je’daii oder die Rakata die Schlacht für sich entscheiden, denn beides war denkbar. Wie es ausgegangen ist und was aus Xesh, den Je’daii-Gesellen und Daegen Lok wurde, dürft ihr gern selbst herausfinden.

SCHREIBSTIL:

Auch der letzte Band konnte ähnlich wie der zweite begeistern, indem er sehr viel mehr Tiefe zeigte als der Auftakt. Die Dialoge waren zum Glück größtenteils gelungen und es wurden wieder viele Hintergrundinfos geliefert, die für Star-Wars-Fans interessant sind. Ansonsten ist mir aufgefallen, dass sich manchmal ein paar Tippfehler eingeschlichen hatten und ich frage mich, ob bei der Übersetzung, wirklich alles richtig ist. Die Je’daii und auch Daegen Lok und Xesh nennen sich „Bruder“ oder „kleiner/großer Bruder“, was ich irgendwie sehr merkwürdig fand.

FAZIT:

Auch wenn das Ende abrupt war und für mich einige Fragen offen geblieben sind, konnte das Finale mich abholen. Eventuell bin ich jetzt im totalen Star-Wars-Rausch. Es sei mir gegönnt, denn ich habe noch einige Jahre mit diesem Leseprojekt zu tun, vor allem, wenn ich mich jetzt auch noch in die Comics verliebe. 

Ein würdiges Finale mit Action, einer Mini-Prise Romantik und wirklich starken Zeichnungen. Konnte mich abholen, obwohl das Ende recht abrupt kam und Fragen offen blieben. Hat mich begeistern können.

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♡


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♥♡
Emotionen: ♥♥♥♡♡
Zeichnungen: ♥♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥♡
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♥♡

Gesamtwertung = 4,0


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars: Dawn of the Jedi II – Der Gefangene von Bogan“ von John Ostrander & Jan Duursema

Meine lieben Leser,

direkt nach dem ersten Teil des Star-Wars-Comics musste ich unbedingt weiterlesen und wissen, ob der zweite Band besser wäre. Wie er mir gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – Dawn of the Jedi: Der Gefangene von Bogan
  • Autor/in: John Ostrander / Jan Duuserna
  • Übersetzer/in: Michael Nagula
  • Anzahl der Seiten: 121 Seiten
  • Verlag: Panini Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (Oktober 2013)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

*** Achtung! Es handelt sich um den zweiten Band – evtl. Spoiler zum vorherigen Band vorhanden! ***

In Band 2 fliehen Daegen Lok und Xesh vom Mond Bogan.
Gleichzeitig vermuten die Je’daii, dass an den Visionen, die Daegen Lok hatte, vielleicht doch etwas dran sein und der Planet Tython in Gefahr sein könnte. Die Gefahr besteht in den Rakata, die eine Invasion auf den Planeten planen.
Während Daegen Lok besessen von seiner Vision seine eigenen Pläne durchführen will, um unter den Jedi wieder zu einem Stand zu gelangen, schlägt sich Xesh auf die Seite der Je’daii und wird von ihnen ausgebildet.
Er zeigt ihnen außerdem, wie sie Machtschwerter nutzen und herstellen können. Dies birgt nur ein Problem – die Je’daii müssen sich für deren Nutzung der dunklen Seite öffnen. Doch ihnen bleibt keine Wahl, wenn sie ihre Heimat schützen wollen. Können sie Xesh trauen? Werden sie der dunklen Seite verfallen? Und können sie Tython retten? Das dürft ihr gern selbst lesen.

SCHREIBSTIL:

Der zweite Band hat mir bedeutend besser gefallen als der erste Band. Ich habe ihn deshalb geradezu inhaliert und kann sagen, dass ich mir einen Star-Wars-Comic so vorstelle und nicht wie den ersten Band! Der zweite Teil hatte mehr Tiefe, mehr Bezug zu den Charakteren und mehr Hintergrundinfos zu bieten. Dass ein zweiter Band mich so begeistert, passiert wirklich selten, weswegen ich mich umso mehr freue, dass dieser hier meine Erwartungen erfüllen konnte. Vor allem waren die Dialoge nicht mehr so platt und es war etwas niveauvoller – und man hatte etwas mehr zum Lesen.

FAZIT:

Der zweite Band lässt noch mehr aufs Finale hoffen, dass dieses einen ähnlich guten Eindruck machen wird. Aus meiner Sicht haben die Charaktere sich sehr zum besseren entwickelt und ich war wirklich fasziniert von den Infos über diese Zeit, die so weit vor den allseits bekannten Filmen liegt.

Ein Nachfolger, der den ersten Band übertreffen konnte. Mehr Tiefe, mehr Hintergrundinfos und mehr Charakterbezug machten dieses Leseerlebnis viel spannender als den Auftakt. Bin gespannt aufs Finale!

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♡


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♥♡
Emotionen: ♥♥♥♡♡
Zeichnungen: ♥♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♥♡
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♡♡

Gesamtwertung = 3,8


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars: Dawn of the Jedi I – Machtsturm“ von John Ostrander & Jan Duursema

Meine lieben Leser,

wie ihr ja mitbekommen habt, habe ich mir seit letztem Jahr das Ziel gesetzt, alle Star-Wars-Romane zu lesen. Alleine das wird ein richtig langes Mehrjahresprojekt. Jetzt habe ich die chronologisch ersten Comics gelesen und bin total angefixt. So richtig weiß ich da glaub nicht, worauf ich mich eingelassen habe, denn das sind mindestens genau so viele wie die Romane. 😀 Ihr dürfte mich also offiziell als komplett irre abstempeln. Wie mir der erste Comic gefallen hat, lest ihr im Folgenden:

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – Dawn of the Jedi: Machtsturm
  • Autor/in: John Ostrander / Jan Duursena
  • Übersetzer/in: Michael Nagula
  • Anzahl der Seiten: 143 Seiten
  • Verlag: Panini Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (Februar 2013)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

Die Handlung spielt seeehr lange vor den sehr bekannten Filmen, zu einer Zeit, als es nur den Vorgänger des Jedi-Ordens gibt und auch Laserschwerter noch nicht existieren. Lediglich ein sehr mächtiges Volk namens Rakata führt sogenannte Machtschwerter (die Vorgänger der Laserschwerter) und macht sich viele Welten Untertan. Mit Gewalt unterjochen sie viele Planeten und deren Einwohner. Machtsensitive Bürger werden als sogenannte Machthunde versklavt, Personen ohne Zugang zur Macht landen auf den Speisetellern der Rakata.
Wir lernen in diesem Zusammenhang den Machthund Xesh kennen, der für seinen Herren einen Planeten ausfindig machen soll, der in besonderem Maße von der Macht durchdrungen ist.
Dieser Planet ist Tython, auf dem die sogenannten Je’daii wohnen und ausgebildet werden. Hier lernen wir unterschiedlichste Charaktere kennen. Unter anderem wird uns ein Dreiergespann an Je’daii-Gesellen vorgestellt – Tasha Ryo – eine Twi’lek, die eine Seherin ist, Sek’nos Rath – ein reinblütiger Sith und ein Macho vor dem Herrn sowie Shae Koda, die zur menschliche Waisin wurde, als ihre Eltern im Tyrannenkrieg fielen.
Als der Machthund Xesh auf Tython eintrifft, entfesselt er einen gefährlichen Machtsturm, den die drei Gesellen aufhalten wollen. Ob sie das schaffen und welche Hintergrundinfos der Comic über das Star-Wars-Universum liefert, dürft ihr dann aber selbst entdecken.

SCHREIBSTIL:

Natürlich kann ein 143 Seiten starker Comic nicht die Tiefe eines 500-Seiten-Romans erreichen. Ein bisschen mehr Dichte hätte ich mir dennoch gewünscht. Vieles blieb oberflächlich, die Handlung eher steif, die Charaktere blass. Lediglich der „Bösewicht“ war da etwas interessanter. Die Dialoge waren leider auch sehr platt, das können auch Comics besser. So richtig interessant wurde es erst am Ende und dann war der erste Band schon vorbei. Ich beendete die dreiteilige Serie trotzdem, aber ich hätte mir mehr erwartet, wo doch das Printexemplar nicht mehr unter 119 Euro zu haben ist.
Der Planet Tython kam ja bereits im ersten Roman vor und es hat mich sehr gefreut, da einiges wiederzuerkennen. 🙂

FAZIT:

Leider war der Auftakt eher schwach. Die Zeichnungen waren grandios, aber die Story sehr undurchsichtig, die Dialoge sehr schwach und im Allgemeinen war es für mich nicht wirklich spannend genug. Das Ende lässt auf einen besseren Nachfolger hoffen.

Schwacher Auftakt mit zu wenigen guten Dialogen. Zwar sind die Zeichnungen grandios, diese trösten aber nicht über die fehlende Tiefe hinweg. Das Ende lässt trotzdem auf die Folgebände hoffen.

BEWERTUNG: ♥♥♥♡♡


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♡♡
Emotionen: ♥♥♡♡♡
Zeichnungen: ♥♥♥♥♥
Charaktere: ♥♥♥♡♡
Sprache/Schreibstil: ♥♥♡♡♡

Gesamtwertung = 3,0


Bis bald,
EURE HACHIDORI