*** Exklusives GEWINNSPIEL *** zum Release von „Seele aus Licht“ von Marie Rapp ***

Hallo meine Lieben,

wie ihr noch aus meinen Rezensionen zu „Seele aus Eis“ und „Seele aus Feuer“ wisst, bin ich ein großer Fan der Seelen-Saga geworden, seitdem ich den ersten Band gelesen hatte. Der Debütroman von Marie Rapp konnte mich einfach auf kompletter Linie überzeugen. Ein paar Fragen direkt an die Autorin hatte ich damals in einem Interview gestellt.

Zum Release des dritten Bandes der Seelen-Saga „Seele aus Licht“ von Marie Rapp erwartet euch heute ein ganz besonderes Gewinnspiel!
Damit versüßen wir uns die Wartezeit auf diesen lang ersehnten Nachfolger!

Was könnt ihr gewinnen?

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1 x eine exklusive „Seele aus Licht“ (Band 3) Bücherbox inkl. Goodies und kleinen Überraschungen:
Exklusiv verlose ich als offizieller Teil des Bloggerteams rund um den dritten Band der Seelen-Saga eine von Marie Rapp eigenhändig gepackte Bücherbox. Diese enthält eine signierte Ausgabe von „Seele aus Licht“ mit einem „Seele aus Licht“-Lesezeichen, einer offiziellen Totem-Kette und einem exklusiven Lesezeichen der Hauptfigur Lena. Ein paar weitere kleine Goodies bzw. Überraschungen hat die Autorin extra für euch beigelegt. Und nicht nur das! Ich, als offizielle Botschafterin des Buchs, werde das Paket ebenfalls um ein paar kleine Herzigkeiten reicher machen. Damit überrasche ich sicherlich nicht nur euch, sondern auch die Autorin selbst. 😉

ODER

1 x eine „Seele aus Eis“ (Band 1) Bücherbox – wahlweise mit Lenas oder Darians Totem-Kette
Falls ihr den ersten Band der Seelen-Saga noch nicht kennen solltet, gebe ich euch hiermit die Gelegenheit, das zu ändern. Ich verlose nämlich auch noch eine Bücherbox zum ersten Band „Seele aus Eis“. Enthalten ist neben einer signierten Ausgabe des Buchs  auch eine Postkarte, ein Lesezeichen und eine Totem-Kette. Hier könnt ihr sogar entscheiden, ob ihr lieber das Totem von Lena oder Darian haben möchtet. Hier könnt ihr euch die Totems und die Bücherbox zu Band 1 anschauen.

Was müsst ihr tun, um teilzunehmen?

  • Ihr folgt meinem Blog. Vergewissert euch bitte, dass euch mein Blog auch gefällt. Entfolgen nach dem Gewinnspiel ist nämlich echt doof.
  • Lasst bitte ein Like und einen lieben Kommentar für diesen Beitrag da. Ihr wandert dann direkt in den Lostopf.
  • Optional: Sag das Gewinnspiel gern weiter! Wenn du möchtest, darfst du diesen Beitrag gern auf allen Kanälen, die du verwenden möchtest, teilen.

!!! Wichtig !!! Vergesst bitte nicht, mir in euren Kommentaren anzugeben, welche der zwei Buchboxen ihr gewinnen möchtet, damit ich euch berücksichtigen kann. Solltet ihr euch für die Buchbox „Seele aus Eis“ entscheiden, gebt bitte zusätzlich an, welches Totem euch lieber wäre.

Extralose ergattern:

Und nun kommen wir zu der Besonderheit dieses Gewinnspiels! Ihr könnt massig EXTRALOSE ergattern! Für jede dieser unten aufgeführten Möglichkeiten bekommt ihr ein weiteres Los im Lostopf und erhöht somit eure Gewinnchancen. Insgesamt könnt ihr so also eure Gewinnchancen vervielfachen, denn insgesamt könnt ihr so ganze 4 Lose pro Kopf sammeln.

!!! Wichtig !!! Vergesst bitte nicht, mir in euren Kommentaren anzugeben, welche der zwei Buchboxen ihr gewinnen möchtet, damit ich euch berücksichtigen kann. Solltet ihr euch für die Buchbox „Seele aus Eis“ entscheiden, gebt bitte zusätzlich an, welches Totem euch lieber wäre.

Bitte beachtet in jedem Fall die Teilnahmebedingungen!

Teilnahmebedingungen:

  • Der Teilnahmeschluss des Gewinnspiels ist der 05.12.2019 um 23:59 Uhr. Bis dahin habt ihr Zeit, teilzunehmen, Extralose zu sammeln und in den Lostopf zu hüpfen. Danach wird ausgelost.
  • Für die Teilnahme musst du mindestens 16 Jahre alt sein.
  • Für die Teilnahme benötigst du eine Postadresse in Deutschland, an die ich den Gewinn schicken kann.
  • Keine Barauszahlung des Gewinns, keine Haftung für den Postweg und Rechtsweg ist ausgeschlossen.
  • Die Gewinner werden spätestens am 07.12.2019 bekanntgegeben. Die Bekanntgabe der Gewinner erfolgt hier auf dem Blog, auf meinem Instagram-Account und meiner Facebook-Seite.
  • Die Gewinner haben 48 Stunden Zeit, sich nach Bekanntgabe der Gewinner bei mir zu melden (per E-Mail oder PN). Andernfalls wird erneut ausgelost.
  • Mit der Teilnahme am Gewinnspiel erklärst du dich einverstanden, dass ich deinen Namen auf meinem Blog, meinem Instagram-Account und meiner Facebook-Seite im Rahmen der Nennung der Gewinner bekanntgeben darf.

Und zu guter Letzt noch ein paar obligatorische Hinweise:

  • Instagram und Facebook haben nichts mit diesem Gewinnspiel zu tun.
  • Die Verlosung der Buchbox „Seele aus Licht“ erfolgt in Kooperation mit der Autorin Marie Rapp.
  • Die Verlosung der Buchbox „Seele aus Eis“ erfolgt durch mich als kleine Überraschung für euch und die liebe Marie. 🙂
  • Habt bitte Verständnis dafür, dass die Pakete nach der Auslosung so schnell wie möglich versendet werden, du die Bücher aber aufgrund des Auslosungsdatums erst nach dem Release erhältst. 🙂

Viel Glück euch allen!

EURE HACHIDORI

 

Als kleiner Ausblick:
Wie beim letzten Mal erwartet euch bald auch ein tolles Interview mit der Autorin selbst auf meinem Blog. Schaut also unbedingt zum offiziellen Release-Tag am 05.12. vorbei, wenn ihr neugierig auf ein paar Eindrücke hinter den Kulissen seid. ❤

Rezension – „Land of Stories – Das magische Land – Die Suche nach dem Wunschzauber“ von Chris Colfer

Meine lieben Leser,

eines der Bücher, was für dieses Jahr ganz groß auf meiner To-Read-Liste stand, war „Land of Stories“. Schon, als es noch gar nicht absehbar war, dass es übersetzt wird, habe ich mit diesem Schmuckstück geliebäugelt. Da ich allerdings nicht so gern Bücher in englischer Sprache lese, habe ich mich selbst zur Geduld ermahnt. Als ich dann endlich gesehen habe, dass dieses Werk von Chris Colfer auch in Deutsch erhältlich sein wird, war meine Freude groß. Ich war sehr gespannt. In den letzten Jahren hatten mich Märchenadaptionen doch eher enttäuscht. Doch das Buch von Colfer wurde sehr gelobt und es klang einfach super. Im Folgenden will ich euch deswegen erzählen, ob es mich auch begeistern konnte.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Land of Stories – Das magische Land – Die Suche nach dem Wunschzauber (Band 1)
  • Autor: Chris Colfer
  • Anzahl der Seiten: 477 Seiten
  • Verlag: FISCHER Sauerländer
  • Ausgabe: 1. Auflage (2018)
  • Genre: Fantasy, Kinderbuch

INHALT:

In der Geschichte von Colfer lernen wir gleich zu Anfang die Geschwister Alex und Conner kennen. Die beiden gehen noch zur Schule und während sich Alex als vorbildliche Schwester und Schülerin zeigt, ist Conner eher vom Schlag eines frechen Bengels. Die beiden verloren leider schon früh ihren Vater und leben seitdem mit ihrer Mutter allein. Diese arbeitet sehr viel, um den Lebensunterhalt für die kleine Familie zu bestreiten, denn ihr Haus musste sie bereits verkaufen. Eine weitere Bezugsperson ist für die beiden Protagonisten ist deren Großmutter. Diese kommt zwar nur selten zu Besuch, weil sie sich sozial für benachteiligte Kinder engagiert, aber sobald sie da ist, sind Alex und Conner nicht mehr zu bremsen.
Noch relativ am Anfang des Buches erleben wir einen dieser Besuche der Großmutter mit. Sie schenkt Alex ihr altes Märchenbuch, welches sie den Kindern immer vorgelesen hatte. Alex ist überglücklich, denn obwohl es ihr im echten Leben an Freunden mangelt, findet sie Halt in den Seiten ihrer Bücher und vor allem in diesem Märchenbuch, welches ihr so vertraut ist.
Die Geschichte nimmt ihre erste Wendung, als Conner Veränderungen an seiner Schwester wahrnimmt. Komische Geräusche und Licht dringen aus dem Zimmer seiner Schwester, wenn sie eigentlich schlafen sollte. In der Schule wirkt Alex auf einmal abwesend und schläft sogar ein! Conner muss dem auf den Grund gehen. Da er sich Sorgen um Alex macht, überrascht er Alex eines Tages dabei, wie sie kopfüber in dem Märchenbuch steckt. Durch den Schreck fällt sie hinein und als Conner versucht, sie zu retten, zieht sie ihn mit sich. Schwupps, sind die Geschwister im magischen Land, welches sie aus den Geschichten der Großmutter kennen. Wieso sind sie denn in das Buch gefallen? Was sollen sie nun tun? Und wie kommen sie bloß wieder zurück?
Unerwartet treffen sie Froggy, einen Froschmenschen, der ihnen vom sogenannten Wunschzauber erzählt. Dafür müssen sie mehrere Gegenstände in diesem Märchenland finden und zusammenführen, um einen Wunsch zu äußern.
Und so beginnt eine abenteuerliche Suche für die zwei Geschwister. Auf dem Weg durch das magische Land begegnen sie nicht nur liebgewonnenen Märchenfiguren, sondern sehen sich auch bösen Kreaturen gegenüber. Doch nicht nur Alex und Conner sind hinter dem Wunschzauber her – und so beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit.

„Weil (…) man nicht in die Nachbarschaft hungriger Kinder zieht, wenn man in einem Haus aus Lebkuchen wohnen will. Es gibt jede Menge Märchenfiguren, denen es schlicht an gesundem Menschenverstand fehlt.“

– Conner in „Land of Stories – Die Suche nach dem Wunschzauber“ von Chris Colfer, S. 37 – 

Ob Alex und Conner alle Gegenstände für den Wunschzauber bekommen, ob sie wieder nach Hause finden und wer ebenfalls hinter dem Zauber her ist – das dürft ihr gern selbst lesen.

SCHREIBSTIL:

„Seid tapfer, Kinder (…) Tapferkeit ist das Einzige, was euch niemand je nehmen kann.“

– Goldlöckchen in „Land of Stories – Die Suche nach dem Wunschzauber“ von Chris Colfer, S. 395 –

Zugegeben, der Schreibstil von Colfer ist sehr einfach, allerdings darf hier nicht außer Acht gelassen werden, dass es sich um ein Kinderbuch handelt. Für diesen Zweck ist der Schreibstil angemessen. Es soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass das Buch durchaus auch von Erwachsenen gelesen werden kann.
Leider hat das Buch einige Längen. Auf der Suche nach den Gegenständen für den Wunschzauber geraten die beiden Protagonisten zwar in einige Schwierigkeiten, allerdings bleibt die Spannung immer nur oberflächlich. Nach kurzer Zeit stellt sich wieder ein heimeliges Gefühl ein, bevor das nächste Abenteuer angegangen wird.
Ein bisschen gestört hat mich, dass die Kinder noch zur Schule gehen, manchmal aber wie Erwachsene reden. Nur vom Schreibstil her hätten die beiden Figuren auch älter sein können, als sie wirklich waren. Sowas finde ich immer etwas schade. Schließlich sollen sich die Kinder in diesem Alter auch mit den Helden einer Geschichte identifizieren können.
Insgesamt war der Schreibstil sehr liebevoll und bildhaft, hätte für mich aber gern an einigen Stellen noch einen höheren Detailgrad haben können.

FAZIT:

„Und es ist bequemer und einfacher, zu hassen, Schuld zuzuweisen und zu fürchten, als zu verstehen. Niemand will hören, wie es wirklich war; die Leute wollen unterhalten werden.“

– Böse Königin in „Land of Stories – Die Suche nach dem Wunschzauber“ von Chris Colfer, S. 413-414 –

Die Geschichte um die beiden Geschwister Alex und Conner ist magisch und unglaublich liebevoll geschrieben. Da ich gegenüber Märchenadaptionen immer etwas skeptisch bin, war ich positiv überrascht, dass auch das Wiedersehen mit bekannten Märchenfiguren sehr schlüssig und authentisch war.
Für die leider doch öfter vorhandenen Längen muss ich leider einen Punkt abziehen, doch die entspannte Atmosphäre dieses Märchenbuches macht das wieder wett. Leider habe ich ein etwas minderwertiges Exemplar des Buchs abbekommen: Die goldene Beschriftung auf dem Einband ist nach dem Lesen abgerubbelt, obwohl ich es nur einmal im Koffer mitgenommen habe und ansonsten immer auf der Couch gelesen habe. Sehr schade, denn gerade das schöne Cover begeistert mich besonders. Auch die Bindung war bei mir fehlerhaft. Die Seiten sind im unteren Bereich auseinander geklafft, sodass ich immer Angst hatte, dass die Seiten auseinander reißen. Da das aber hoffentlich nur ein Einzelfall ist, werde ich es nicht in die Bewertung mit einfließen lassen.
Das Ende des ersten Bandes war dann sogar überraschender als gedacht und ich bin schon gespannt auf den Nachfolger.
Eine ruhige, entspannte und gelungene Märchenadaption, die liebevoll erzählt wird. Ein Kinderbuch, welches auch Erwachsene begeistern kann. Längen werden durch ein magisches Setting und sympathische Protagonisten wettgemacht. Lesenswert!

BEWERTUNG: ❤❤❤❤♡

Bis bald,
EURE HACHIDORI

Hachidoris Welt – Wissenswertes über meine Histaminintoleranz oder auch: Histamin, was ist das?

Meine lieben Leser,

heute gibt es nach langer Zeit wieder mal etwas aus Hachidoris Welt zu berichten. Ich habe lange überlegt, ob ich so einen Beitrag schreiben soll, habe mich jetzt aber dafür entschieden, weil ich denke, dass es bezüglich dieses Themas einfach Aufklärungsbedarf gibt. Zudem bekommt dieses Thema zu wenig Aufmerksamkeit.

Es geht heute um meine Histaminintoleranz.
Als ich die Diagnose vor einem guten Jahr erhielt, war ich nicht nur unwissend, sondern auch maßlos überfordert. Mein ganzes Leben hat sich dadurch massiv verändert.

Leider ist dieses Krankheitsbild noch nicht allzu bekannt, obwohl es mittlerweile ungefähr 2-4% der Bevölkerung betrifft.
Das Problem als Betroffener: Man wird nicht ernst genommen und hat bis zur Diagnose eine wahre Odyssee hinter sich. Ich möchte helfen, damit sich das ändert.

Noch ein Hinweis:
Mein Ziel ist es, die wissenschaftlichen und medizinischen Grundlagen auch für Laien einigermaßen verständlich darzustellen. Ich möchte betonen, dass ich selbst Laie bin, mir mein Wissen selbst angeeignet habe und ich es euch in meinen Worten wiedergebe. Über Anregungen, Kritik oder Ergänzungen freue ich mich sehr.

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Was ist denn Histamin?

Histamin ist ein Stoff, der im Körper von Menschen und Tieren, in Pflanzen und Bakterien vorkommt. Er dient als Gewebshormon und Neurotransmitter (Botenstoff).

Bei uns Menschen hat Histamin eine zentrale Aufgabe bei allergischen Reaktionen und im Immunsystem bei der Abwehr körperfremder Stoffe.
Als Botenstoff sorgt es dafür, dass Entzündungsreaktionen ausgelöst werden, damit bspw. das Gewebe an bestimmten Stellen anschwillt.
Im Magen reguliert Histamin die Magensäureproduktion.
Im Zentralnervensystem steuert es den Schlaf-Wach-Rhythmus und die Appetitkontrolle.

Histamin ist ein sogenanntes biogenes Amin. Es entsteht, wenn aus der Aminosäure Histidin das Kohlendioxid abgespalten wird. Diese Herstellung des Histamins passiert in der Haut, der Magenschleimhaut und den Nervenzellen. Und danach wird es in Mastzellen (die sitzen vor allem in Schleimhäuten), basophilen Granulozyten (eine Art weiße Blutkörperchen) und Nervenzellen gespeichert.
Mastzellen setzen explosionsartig viel Histamin frei, wenn an ihren zugehörigen Antikörpern was haften bleibt und dadurch das Kommando für eine allergische Reaktion gegeben wird. Ihnen kommt eine besondere Rolle im Zusammenhang mit der HIT (Histaminintoleranz) zu. Es gibt sogar eine ganz bestimmte Art dieser Intoleranz, die sich auf diese Zellen bezieht. Das würde an dieser Stelle allerdings zu weit führen.

Und was läuft schief bei Histaminintoleranz?

Um diese Frage zu beantworten, muss man den Abbau von Histamin betrachten.

Histamin bildet farblose Kristalle, die bei 84 Grad schmelzen. Wichtiger ist es aber, zu wissen, dass diese Kristalle sich leicht in Wasser oder Ethanol lösen. Deshalb wird Betroffenen oft empfohlen bei einem Histaminschub sehr viel Wasser zu trinken. Alkohol enthält nämlich noch andere, wiederum Histamin triggernde Stoffe.
Wasser ist also eine Möglichkeit, manuell Histamin abzubauen. Unterstützend können bestimmte Mineralstoffe oder Vitamine (bspw. Vitamin C) wirken.

Histamin wird aber eigentlich vom Körper selbst abgebaut. Da gibt es mehrere Möglichkeiten.
Die bekannteste Variante ist die sogenannte Diaminoxidase (DAO). Dieser Vorgang findet im Darm statt und praktisch kann man sich vorstellen, dass dort das passende Enzym als Bodyguard rumsteht und das Histamin, was aufgenommen wurde, einfach nicht in die Körper-Disco lässt, wenn es dort drin zu voll wird.
Im Inneren der Zellen selbst wird Histamin durch die sogenannte Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) abgebaut. Das funktioniert ähnlich, denn auch hier wirkt ein Enzym-Bodyguard, der hier ungebetene Gäste raus schmeißt.
Ein weiterer Sicherheitsmann kümmert sich im Zuge der sogenannten Monoaminoxidase B (MAO-B) um den Abbau von Histamin, allerdings ist sein Bereich vor allem das zentrale Nervensystem und das periphere Gewebe.

Und wie kommt es zur Intoleranz? Ganz einfach gesagt – diese Abbau-Mechanismen sind kaputt. Manchmal ist nur ein einziger Mechanismus betroffen, manchmal mehrere oder sogar alle.

Als wäre das nicht schon kompliziert genug, geht die HIT gern einher mit vielfältigen anderen Intoleranzen, Erkrankungen und natürlich sehr unspaßigen Symptomen. Zudem ist die Therapie durch Ernährungsumstellung sehr hart und das Leben ab da sehr eingeschränkt. Und als wäre es nicht genug, spielen dort noch ganz andere Faktoren wie die Reaktionen der Mitmenschen, Ärzte und die erschwerte Teilnahme am alltäglichen Leben bspw. in den Urlaub fahren eine große Rolle.

Wenn euch das Thema interessiert, würde ich darüber gern eine eigene Beitragsreihe machen. Deshalb lasst mich durch ein Like oder Kommentare wissen, ob es euch interessiert!
Dann berichte ich euch im nächsten Beitrag nämlich über meinen Weg zur Diagnose, meine Symptome und wie es mir mittlerweile damit geht.

Bis bald,
EURE HACHIDORI

 

 

Erste weiterführende Literatur zur Histaminintoleranz:
https://www.histaminintoleranz.ch/de/histaminose_histaminstoffwechsel.html
https://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/nahrungsmittelunvertraeglichkeiten/histaminintoleranz.html
https://www.aerzteblatt.de/archiv/53958/Die-verschiedenen-Gesichter-der-Histaminintoleranz

Hilfreiche Accounts / Kontakte bei Histaminintoleranz:
https://www.facebook.com/groups/SJH.Histaminintoleranz/
https://www.facebook.com/groups/1181517258585418/
https://www.instagram.com/histaminfreigeniessen/
https://www.instagram.com/histaminfreivon/
https://www.instagram.com/histaminarmes_essen/
https://www.instagram.com/histaminefreelife/

 

Frauen der Weltgeschichte – Karen (Tania) Blixen

Karen „Tania“ Blixen
1885 – 1962
Dänische Schriftstellerin

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Titel: Svenska: Ungdomsfotografi av Karen Dinesen (Karen Blixen). Fotograf Carl Sonne cirka 1903. (Quelle)
Fotograf: Carl Sonne 1845-1919

Karen Blixen wurde weltberühmt durch den Hollywood-Film „Jenseits von Afrika“, in dem sie von Meryl Streep dargestellt wurde. Auf dem deutschen Buchmarkt trägt die Schriftstellerin das Pseudonym Tania Blixen. Als Isak Dinesen veröffentlichte sie englischsprachige Bücher.

Aufgewachsen ist Blixen in Dänemark. Ihre Kindheit war geprägt durch eine strenge, bürgerliche Erziehung. Ihr Vater war Offizier, Schriftsteller und Politiker. Ihre Mutter lebte streng religiös. Sie hatte vier Geschwister.
Schon als Kind hatte sie viel Kontakt zu ihrem späteren Ehemann Bror von Blixen-Finecke, da er der Sohn der Cousine ihres Vaters war.
Karen wandte sich zeitig von der strengen und religiösen Lebensweise der Eltern ab. Ihrem Vater stand sie dennoch sehr nah, weswegen sein Selbstmord sie besonders schwer traf. Sie war erst zehn Jahre alt, als es geschah.
Karen Blixen besuchte in Kopenhagen mehrere Kunstschulen. Während ihres Studiums an der Kunstakademie begann sie zu schreiben. Auch ihre ersten Kurzgeschichten aus dieser Zeit veröffentlichte sie unter einem ihrer vielen Pseudonyme, die schon fast so etwas wie weitere Persönlichkeiten wurden.

Nach der Heirat mit ihrem Halbcousin Bror, wanderten die beiden nach Kenia aus, um dort eine Milchfarm zu betreiben. So hatte Karen endlich die Chance, den Ketten ihres strengen Elternhauses zu entfliehen. In Kenia angekommen, erkannte sie aber, dass ihr Mann anstatt einer Milch- eine Kaffeefarm gekauft hatte. Diese lag außerdem zu hoch, denn bis dato sah man es als unmöglich an, in 1700 Metern Höhe Kaffee anzubauen. Karen versuchte das Unmögliche. Später sollte ihr Buch „Afrika, dunkel lockende Welt“ mit ein paar Worten zu dieser Farm beginnen, genauso die bekannte Hollywood-Verfilmung. Später besaßen sie nicht nur Kaffeefarmen, sondern auch die anfänglich geplante Milchfarm.
Ihr Mann Bror verschwendete ihr Geld und das ihrer Familie, denn er war schon beim Kauf der Farm pleite. Er war ein Weiberheld und Anhänger der Prostitution. Aus diesem Grund erkrankten er und Karen an Syphilis. Neuartige Behandlungen mit Quecksilber und arsenhaltigen Mitteln und die Spätfolgen der Erkrankung führten dazu, dass sie lebenslang unter chronischen Schmerzen litt. Später litt sie zudem an der Spanischen Grippe, Blutvergiftung und ständigen Schmerzattacken. Die Ehe mit Bror wurde schlussendlich geschieden, nachdem sich Karen zunächst gegen eine Trennung wehrte. Nach der Trennung half ihr Bruder dabei, die Farmen allein weiterzuführen. Nach 17 Jahren Ertragslosigkeit musste sie jedoch endgültig dieses Projekt aufgeben. Allerdings sorgte sie dafür, dass ihre Angestellten vom Volksstamm der Kikuyu nicht vertrieben, sondern gemeinsam umgesiedelt wurden. Das Land um die Farm trägt bis heute den Namen „Karen“.

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Titel: Baroness Karen Blixen and her brother, engineer Thomas Dinesen, on the baroness’s African farm (Quelle)
Fotograf: Gottlieb Foto

Ihre spätere große Liebe zu Denys Finch Hatton war von Wirrungen durchzogen. Sie pflegte bereits eine Affäre zu ihm, als die Trennung zu Bror noch nicht vollzogen war. Als sie schwanger wurde, konnte sich Denys nicht vorstellen, Vater zu werden und verließ sie – Schluss gemacht hat er per Telegramm. Karen erlitt danach ihre zweite Fehlgeburt. Danach kehrte Denys wieder zu ihr zurück und wohnte mit auf der Farm. Das Verhältnis zerbrach, als Denys bei einem Besuch des Prinzen von Wales auch Bror mit auf die königliche Safari einlud. Denys kam bei einem Flugzeugabsturz ums Leben.

Nach Karens Rückkehr nach Dänemark veröffentlichte sie dann mehrere Bücher, von denen nicht nur eines verfilmt wurde. Für eines dieser Werke gewann sie einen Preis. Mit „Sieben phantastische Geschichten“ gelang ihr der Durchbruch. 1954 munkelte man, sie wäre für den Literaturnobelpreis nominiert, den allerdings Ernest Hemingway gewann. Dieser betonte, Blixen wäre dem Preis würdiger gewesen.
Aufgrund ihrer Gesundheit war ihr das Schreiben schließlich unmöglich, aber sie sprach in vielen Radiosendungen vor. Viele ihrer Werke erschienen postum. Sie wurde 77 Jahre alt.
Sie starb kurz vor der Verleihung des Literaturnobelpreises, für den sie nominiert war. Aufgrund ihres Todes konnte sie ihn nicht mehr entgegen nehmen und so wurde er John Steinbeck verliehen.

(Vgl. Rustikal u.a.: Karen Blixen. https://de.wikipedia.org/wiki/Karen_Blixen [Stand: 15.11.2019])

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Titel: Baroness Karen Blixen-Finecke at Kastrup Airport CPH, Copenhagen 1957-11-02. (Quelle)
Fotograf: SAS Scandinavian Airlines

Bis bald,
EURE HACHIDORI

Es ist wieder soweit – Lovelybooks-Leserpreis nominieren!

Meine lieben Leser,

es ist wieder soweit! Wie jedes Jahr kann zurzeit jeder beim Lovelybooks-Lesepreis seine Lieblingsbücher nominieren.

Untergliedert ist das ganze nach den verschiedenen Genres. Neben den eigenen Nominierungen findet man hier auch mal ein paar neue Anregungen, was den anderen Lesern noch gefallen hat. Also worauf wartet ihr noch? 🙂 Die Autoren warten auf eure Stimmen.

Pro Kategorie können drei Stimmen vergeben werden.

Ganz viel Spaß und bis bald,

Eure Hachidori