MEINE HISTAMININTOLERANZ – Meine Geschichte Teil 1 oder „Wie alles anfing …“

Hallo meine lieben Leser,

wie ihr wisst, habe ich vor einiger Zeit meine Beitragsreihe zur Histaminintoleranz gestartet. Jetzt möchte ich den Versuch wagen und parallel auf meinem Blog und Instagram über meine eigene HIT-Geschichte berichten. Es wird also persönlich werden.
Meine Histaminintoleranz begleitet mich nun schon seit 1,5 Jahren und ich möchte meine Erfahrungen teilen – mit anderen Betroffenen, aber auch Menschen, die es nicht betrifft. Mittlerweile trifft man HIT immer mehr an und es mangelt trotz allem an Verständnis.
Außerdem ist HIT ein sehr komplexes Thema, welches nicht nur mit Ernährung, Gesundheit und den Alltag zusammenhängt, sondern auch mit der Psyche. Ihr seht, es wird hier sehr persönlich, aber auch spannend, wie ich hoffe. 😅
Wenn alles gut läuft, begleitet ihr mich von Diagnose (eigentlich schon davor) bis zur evtl. Linderung / Heilung / dem Finden der Ursache. Denn ich stecke noch mittendrin in meiner HIT-Geschichte.

Bitte lest als Betroffene vor dem Nachkochen meine Hinweise am Ende des Artikels. *


Heute soll es erstmal darum gehen, wie es vor der Diagnose aussah – und wie sich alles bereits anbahnte, ohne, dass ich es merkte.

Dazu müssen wir weit zurückgehen. Schon immer habe ich recht diffuse Beschwerden wie Magenschmerzen, Völlegefühl oder Durchfall gehabt. Im Rückblick hat das bereits als Jugendliche angefangen, denn da ist mir von zu viel Ei schlecht geworden und nach einer Quattro-Formagi-Käse-Soße habe ich Magenkrämpfe bekommen. Auch Milch war auf einmal ein Problem. Davon wurde mir immer schlecht. Aber nur Milch pur – verarbeitet ging es, weswegen ich es nicht ernst nahm. Plötzlich vertrug ich keine Haselnüsse mehr. Das passierte das erste Mal 2010-2011. Ich biss in ein Hanuta, was ich mit in der Schule hatte und mir schwoll der Hals zu. Seitdem meide ich alles mit Haselnüssen und wo „Spuren von Nüssen“ draufsteht. Recht kurz danach vertrug ich keine Mandeln mehr. Viele, viele Jahre habe ich also immer auf Nüsse und Mandeln verzichtet – noch der kleinste nussige Geschmack lässt bei mir die Alarmglocken angehen. Natürlich gingen alle von einer Allergie aus und der Arzt hat mir gesagt, dass ich wahrscheinlich eine Laktoseintoleranz habe. Getestet wurde damals rein gar nichts.
(An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass eine Laktoseintoleranz nicht zwingend mit einer HIT zu tun hat. Bei mir hat sie lediglich bereits als erstes Anzeichen darauf hingewiesen, dass etwas im Körper nicht rund läuft. Es ist jedoch zu beobachten, dass HIT-Betroffene öfter auch andere Intoleranzen haben.)

Ich habe mich dann einfach angepasst und auf laktosefreie und nussfreie Ernährung umgestellt. Meine Verdauungsbeschwerden wurden jedoch nicht beseitigt, sondern immer schlimmer. Ich habe immer öfter mit starken Schmerzen auf Toilette gesessen und dachte, dass das normal ist. Wohl gefühlt habe ich mich sehr lange nicht.

Das war also der Anfang … nächstes Mal geht es weiter mit der ersten HIT-Vermutung und warum das aber einfach wieder in der Versenkung verschwunden ist. Ich hoffe, der erste kurze Beitrag konnte euch neugierig auf diese Beitragsreihe machen und ich hoffe, dass ihr mich auf meinem Weg begleitet. 🙂

Bis bald,
EURE HACHIDORI


* Achtung! – Ich beschreibe hier lediglich meine persönliche Erfahrung bei Sali und HIT. Da diese Krankheitsbilder individuell höchst unterschiedlich sind, kann keine Garantie dafür übernommen werden, dass dies auch auf alle anderen Personen mit HIT zutrifft. Bitte prüft als Betroffener oder falls ihr den Verdacht auf HIT habt eure Beschwerden gemeinsam mit eurem Arzt. Ich muss hier aus rechtliche Gründen darauf hinweisen, dass meine Schilderungen keinen Arztbesuch, eine Diagnose oder eine Behandlung durch Ärzte ersetzen.

3 Gedanken zu “MEINE HISTAMININTOLERANZ – Meine Geschichte Teil 1 oder „Wie alles anfing …“

  1. Kathrin schreibt:

    Danke, dass du deine Geschichte mit uns teilst und wir so ein bisschen mehr über HIT erfahren. Vor deinen Posts hier und auf Instagram habe ich nie von Histaminontoleranz gehört und bin daher interessiert, mehr darüber zu wissen.

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen (Sie erklären sich dadurch mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden.)

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.