Hachidoris Welt- Psychologie auf der Autobahn

Gestern, der letzte Tag im Mai. Ein bewegter emotionaler Tag für mich. Und wie es der Zufall will, fahre ich dann auch noch an einer psychologischen Glanzleistung auf der Autobahn vorbei, die mit den Emotionen der Fahrer zu spielen scheint.
Wer kennt das nicht: Autobahn, Geschwindigkeit und ruckzuck von A nach B…wenn da nicht diese Baustellen wären!!!
Deutschland, du schönes Land der Baustellen! (>_<)“ Da ist man schon sehr schnell mal frustriert, weil es dann auf einmal nicht mehr ganz so schnell voran geht. Im schönen 40 km/h- Tempo geht es dann nur noch voran, anstatt den guten 120.
Wir steuerten also nun auf solch eine Baustelle zu und irgendwo in meiner Magengegend meldete sich das Gefühl der Ungeduld. Wir standen doch schon im Stau und dann sowas! ABER! Da sah ich auf einmal ein Schild, das meinen ganzen Frust zur Seite blies. Da war ein Schild (von diesem ersten Schild habe ich leider kein Foto, weil ich es mir ja erst angeschaut habe.), auf diesem Schild war ein roter trauriger Smiley und darunter stand „noch 6 km“. Ich meinte noch: „Wow, wie aufbauend. Na wenigstens wissen die, dass das ätzend ist.“ Psychologisch echt nicht schlecht, meine lieben Initiatoren! Danach folgten in 2 km- Abständen weitere Schilder. Der Smiley schaute immer freundlicher! Psychologisch ist hieran, dass hier Verständnis für die Situation der Fahrer aufgebracht wird (durch die Emotionen der Smileys), weiterhin erhält man ein Feedback (noch soundsoviel Kilometer) und außerdem habe ich mich die ganze Baustellenfahrt über auf diese Smileys gefreut. Die Baustelle war für mich auf einmal nebensächlich. Und mein Ärger auch. Und da auf dem letzten Schild „Danke, Sachsen.“ stand, bedanke ich mich also bei Sachsen für diese erfrischende Kampagne. Da macht das Fahren durch eine 40er-Baustellen-Zone doch wirklich mal Spaß.
zweiter-Smiley

dritter-Smiley

letzter Smiley

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In Leipzig entdeckt… (5)

Leipzig bringt Farbe ins Leben!
Was sich wie ein billiger Werbespruch anhört, ist wunderbare Realität. Bei einem meiner ersten Spaziergänge durch die Leipziger Innenstadt entdeckte ich eine bunt bemalte Häuserwand. In anderen Städten wird sie einfach kahl gelassen und wenn wir ehrlich sind, ist das (vor allem bei Regenwetter) doch ein recht trister Anblick.
Leipzig begeistert mich nun schon 2 ganze Monate und ich muss sagen, dass diese Stadt nicht nur mit den unzähligen Parks, den wunderschönen Kulissen und vielen Shoppingmöglichkeiten eine attraktive Umgebung abgibt. Es sind noch viel mehr die Kleinigkeiten. Eben wie diese Häuserwand. Die hat einfach dieses gewisse Etwas. Und beim Stromern durch diese Stadt gibt es so viele Orte, bei denen ich mich im Nachhinein immer geärgert habe, dass ich keine Kamera mithatte, damit ich hier darüber schreiben kann. Deswegen bin ich nochmal zu dieser Stelle gelaufen und habe nach der Wand gesucht. Praktischerweise war das an einem Regentag und das zeigte noch viel schöner , wie viel Farbe diese Wand in einen grauen Tag gebracht hat.

leipzig

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In Leipzig entdeckt… (4)

Ich melde mich zurück! Lange habe ich nichts geschrieben!
In Leipzig habe ich während dieser Zeit natürlich einiges entdeckt!
Letztens war ich unterwegs und da habe ich (unglaublicherweise) hier in der Großstadt doch tatsächlich einen Reiher gesehen!
Leipzig scheint sich auch für Vögel gut zu leben. Erst vor einigen Woche habe ich hier einen Eisvogel betrachten dürfen. Auch mitten in der Stadt, nur eben am Wasser.
Ich staune jedesmal wieder, wenn ich hier sowas sehe, aber wahrscheinlich sollte ich mich daran gewöhnen!?

reiher

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