Frauen der Weltgeschichte – Caroline Neuber

Caroline Neuber
1697 – 1760
deutsche Schauspielerin und Mitbegründerin des regelmäßigen deutschen Schauspiels


Titel: Friederike Caroline Neuber (Neuberin; 1697–1760), German actress and playwright (Quelle)
Künstler: Unbekannt; Quelle: Die Neuberin und ihr Denkmal. In: Neuer Theater-Almanch. vol. 9, 1898, p.53–59

Die aus dem Vogtland stammende Caroline Neuber gründete 1727 die Neuber´sche Komödiantengesellschaft und erhielt das Hofprivileg, ein feststehendes Theater zu errichten.
Aufgrunddessen wurde der Gelehrte Johann Christoph Gottsched auf sie aufmerksam. Sowohl Neuber als auch Gottsched waren mit dem Zustand des deutschen Theaters unzufrieden. Das damals übliche Stegreifspiel mit derben Späßen und Effekten, meist mit der Figur eines Hanswurst, der in verschiedenen Rollen auf der Bühne sein Unwesen trieb, fand bei den beiden nur Verachtung. In ihren Augen schickte dieser Hanswurst die Zuschauer dümmer, roher und entfesselter nach Hause, als sie gekommen waren.
Neuber besann sich auf die antike Form und schuf Dramen in deutscher Hochsprache.
Ihre Bildung verdankte sie ihrer ebenfalls gebildeten Mutter, die ihr Lesen, Schreiben und Französisch beibrachte. Die Mutter von Neuber verstarb früh. Der Vater, der schon seine Frau zu Lebzeiten schlug, züchtigte Neuber so hart, dass diese davon zeitlebens eine Narbe im Gesicht trug. Nach einem ersten fehlgeschlagenen Fluchtversuch mit 15 Jahren, schaffte sie 1717 die Flucht vor ihrem Vater, zusammen mit ihrem Geliebten.
Nach ihrem Tod errichtete man ihr ein Denkmal mit folgender Inschrift: „Zur Ehrung einer Frau voll männlichen Geistes, der berühmtesten Schauspielerin ihrer Zeit, der Urheberin des guten Geschmacks auf der deutschen Bühne wurde dieser Denkstein errichtet […].“
Johann Wolfgang von Goethe verewigte Neuber in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ als Madame de Retti.

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Filmstadt Görlitz – Schnappschüsse vom Filmdreh zu „Alone in Berlin“

Hallo liebe Leser,

zurzeit wird bei uns „Jeder stirbt für sich allein“ oder auch „Alone in Berlin“ (Name international) gedreht. Es ist einfach schön, wieder eine Filmcrew bei uns zu haben, durch die Straßen von Görlitz zu laufen und hier und da mal in ein Filmset reinzustolpern.
Gestern konnte ich ein paar Schnappschüsse für euch erhaschen, die euch schonmal neugierig auf den Film machen können!

Hier ein Schnappschuss von der Berliner Straße in Görlitz. Das ist unsere „Shoppingmeile“, die sich vom Bahnhof bis zum Postplatz erstreckt. Vom Postplatz ist es nur noch ein Katzensprung bis in die historische Altstadt. Die Berliner Straße wurde auch beim Filmdreh von „The Grand Budapest Hotel“ genutzt. Gestern hätte auch ich beim Dreh dabei sein können, aber leider musste ich arbeiten und musste schweren Herzens meine nächste Komparsenerfahrung in den Wind schreiben. Dann durfte ich aber sehen, wie sie gedreht haben, was mich etwas aufgemuntert hat.

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Filmdreh auf der Berliner Straße

Auch wurde auf der Konsulstraße ein Bäcker in ein „Radiogeschäft“ umgewandelt, nebenan gibt es Milch, Eier und andere Sachen, die man zum Backen benötigen würde. Die Fassade hat eine ganz andere Farbe als sonst. Auf der Straße standen vor einigen Tagen noch Kostümwagen und Wohnmobile der „Stars“.

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Ein Bäcker, der zum Radiogeschäft wurde

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Quark, Sahne, Hefe und noch mehr

Vor ein paar Tagen hingen dort auch ein paar Flaggen aus der Zeit des dritten Reichs. Das hat so manchen Einheimischen und auch Gast der Stadt verschreckt. Doch das Filmteam ist sehr sensibel damit umgegangen. Auch beim Filmdreh der Bücherdiebin machten diese Flaggen Schlagzeilen, da auf dem Untermarkt eine Bücherverbrennung dargestellt wurde und der Bahnhof auf den Gleisen komplett damit behangen war.

Ich versuche euch soweit es geht weiter mit Infos zu versorgen, falls ich irgendwie mit dem Filmdreh in Berührung komme.

Wer sich schonmal ein Bild über die Schauplatzanordnung in Görlitz machen möchte, kann unter diesem Link eine Karte dazu finden:
http://www.goerlitz-filmstadt.de/LocationsFilm

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DIY – „Amigurumi“, eine Häkelwelt für sich

Hallo liebe Leser,

seit langer Zeit gibt es heute wieder einen Do-it-yourself-Beitrag!
Ich habe mich wieder im Häkeln versucht und möchte meine Erfahrungen wieder mit euch teilen! 🙂

Und zwar hat mich etwas nachhaltig für das Häkeln begeistert:
Die Amigurumis.

Was ist „Amigurumi“?
Das Wort „amigurumi“ kommt aus der japanischen Sprache und setzt sich aus zwei Wortteilen zusammen. Aus dem Grundwort „amu“ für Stricken bzw. Häkeln und dem Wort für Kuscheltier („nuigurumi“), um genau zu sein. Auch das Wort „kurumu“ (einpacken oder verhüllen), soll laut verschiedenen Quellen in das Wort mit einfließen.
Daraus ergibt sich der Name „Amigurumi“, der Name für einen aus Japan stammenden Stofftierhäkeltrend.


By Thesunandtheturtle (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Wo finde ich Anleitungen für „Amigurumi“?
Generell kann man diese Anleitungen (wie alles andere auf dieser Welt) googeln. Schöne Beispiele habe ich persönlich auf Pinterest gefunden und auf einigen privaten Webseiten. Angefangen habe ich aber mit einer Zeitschrift über Amigurumis und andere Näh- oder Strickprojekte. Dort waren auch die Anleitungen sehr detailliert und ein Häkel 1×1 im hinteren Teil, was für mich als Anfänger echt toll war. Auch die Abkürzungen habe ich so etwas gefestigt.


By Artsandrules (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Sind „Amigurumi“ leicht und schnell gemacht?Jein. Es kommt natürlich darauf an, was man sich am Anfang aussucht. Generell haben die meistens Amigurumi allerdings das gleiche Grundmuster, an das man sich schnell gewöhnt. Umso kleiner das Amigurumi, umso schwieriger finde ich es persönlich. Die Schwierigkeit liegt hier allerdings nur in der Winzigkeit und die damit verbundene Friemelarbeit. Ansonsten würde ich Amigurumi als einfache Häkelarbeit einstufen, da man fast immer  einfache feste Maschen nutzt und die Maschen abnimmt. Das lernt sich allerdings schnell und es gibt auch genügend Youtube-Videos dazu.
Je nach Größe variiert natürlich auch die Zeit, die man damit zubringt. Allerdings kann man ein normales Amigurumi mit Sicherheit an einem Tag fertigstellen, wenn man einige Stunden Zeit hat und genug geübt hat. Am Anfang habe ich nach der Arbeit den Nachmittag und Abend genutzt und war in drei bis viert Tagen mit dem Projekt fertig.


By Gcasasi (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Soviel zum allgemeinen Überblick über Amigurumis.
Demnächst werde ich über einige meiner Projekte berichten und einige Anleitungen posten.

Bis bald!
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Buchtipp – „Die Bestimmung“ von Veronica Roth

Auch heute gibt es wieder einen Buchtipp für euch, meine lieben Leser!
In meinem letzten Leseanfall habe ich auch „Die Bestimmung“ von Veronica Roth gelesen. Hier jetzt ein Überblick.

 

Begegnung mit dem Buch:

Wieder eines dieser Bücher, was ich schon seit geraumer Zeit im Buchladen anstarre und mich aufgrund des Klappentextes und des Covers nicht entscheiden kann, ob ich es mitnehmen soll oder nicht. Ich hatte im Buchladen die ersten fünf Seiten gelesen und war mir danach sicher, dass ich es mit diesem Buch probieren möchte. Ich wurde nicht enttäuscht und ärgere mich ein weiteres Mal, dass ich es nicht in gebundener Version gekauft habe. xD

Inhalt:

Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes zünftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie.

Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft.

Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und ssich den wagemutigen Ferox anzuschließen. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht …
(Quelle: http://www.die-bestimmung.de/buecher.html)

Fazit:

Veronica Roth schreibt die Geschichte in der Ich-Perspektive, was ich bei „Tribute von Panem“ von sehr erfrischend fand. Ich mag es einfach, weil man sich komplett in den Gedanken der Hauptperson verlieren kann. Beatrice, die Hauptperson wird dabei in all ihrer Zerrissenheit und Liebenswürdigkeit dargestellt. Aber auch die „schlechten“ Seiten werden nicht vergessen, weswegen sie zu einer authentischen Figur heranwächst. Nach den ersten paar Seiten konnte ich das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich hatte zu keiner Zeit das Gefühl, dass das Buch nicht in die Gänge kommt, nein, es war vielmehr eine Entdeckungstour durch diese Welt, in der die fünf Fraktionen existieren. Nach und nach wurden meine Fragen, die ich mir während dem Lesen stellte aufgeklärt. Es bleibt allerdings auch genug Spielraum für eigene Vorstellungen, wie ich finde. Alles in allem wirkt die Welt sehr stimmig. Man merkt außerdem die Liebe zu den Charakteren. Sie sind so beschrieben, dass man selbst Nebencharaktere irgendwie lieb gewinnt. Und der unnahbare Four ist schließlich das letzte i-Tüpfelchen, um sich komplett in das Buch zu verlieben.
Thematisch ist das Buch eine Art utopische Zukunftvision unserer Gesellschaft, dargestellt werden die menschlichen, politischen und gesellschaftlichen Differenzen, Probleme, Schwierigkeiten.
Es ist spannend, diese Art von Gesellschaft zu durchdenken und die einzelnen Personen bei ihrem Weg durch die Veränderungen, die sie selbst durchmachen zu begleiten.
Spannung ist für mich sowieso DAS Wort für dieses Buch. Es ist außerdem angenehm leicht geschrieben, weswegen es die perfekte Abendlektüre ist. Auch wenn man sich oft zügeln muss, nicht die ganze Nacht durchzulesen……………
Unbedingte Leseempfehlung!
EURE HACHIDORI

Buchtipp – „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer

Hallo liebe Leser,

heute gibt es wieder mal einen neuen Buchtipp!

 

Begegnung mit dem Buch:
Vor nicht allzu langer Zeit habe ich das Buch „Die Seiten der Welt“ von Kai Meyer, geradezu verschlungen. Meine erste Begegnung mit dem Buch war eine Buchhandlung, in der mich vor allem das Cover des Buchs interessiert hat. Es hat mich irgendwie in seinen Bann gezogen. Der Klappentext klang auch toll und deswegen setzte ich es auf meine Wunschliste. Als ich dann zu meinem Geburtstag ein paar Büchergutscheine bekam, war das erste Buch, was ich davon kaufte „Die Seiten der Welt“. Nachdem ich auf den ersten paar Seiten das Gefühl hatte, das Buch würde nicht in die Gänge kommen, wurde es auf einmal so spannend, dass ich es nicht mehr aus der Hand legen konnte.

Inhalt:
Furia Salamandra Faerfax lebt in einer Welt der Bücher. Der Landsitz ihrer Familie birgt eine unendliche Bibliothek. In ihren Tiefen ist Furia auf der Suche nach einem ganz besonderen Buch: ihrem Seelenbuch. Mit ihm will sie die Magie und die Macht der Worte entfesseln.
Doch dann wird ihr Bruder entführt, und Furia muss um sein Leben kämpfen. Ihr Weg führt sie nach Libropolis, die Stadt der verschwundenen Buchläden, und an die Grenzen der Nachtrefugien. Sie trifft auf Cat, die Diebin im Exil, und Finnian, den Rebellen. Gemeinsam ziehen sie in den Krieg – gegen die Herrscher der Bibliomantik und die Entschreibung aller Bücher. (Quelle: http://seiten-der-welt.de/das-buch/)

Fazit:
Kai Meyer schafft eine für mich völlig einzigartige und nie dagewesene Welt der Bücher. Eine Mischung aus Fantasy und irgendwas „buchigem“. Bücher sind für mich eher stille Unterhaltung, aber in diesem Roman bekommen sie eine laute, vielsagende und auch zerstörende Rolle. Diese Welt ist von Kai Meyer in sich so schlüssig beschrieben, dass ich mich manchmal gefragt habe, ob es sowas nicht wirklich geben kann. Außerdem frage ich mich die ganze Zeit, was wohl mein eigenes Seelenbuch wäre. Die verschiedenen Charaktere sind mit Liebe gestaltet, die Handlung geheimnisvoll, zunächst nicht ganz durchsichtig und am Ende erwartet einen auch die eine oder andere Überraschung. Die Geschichte ist noch nicht abgeschlossen, es folgt ein zweiter Band.
Für mich ein ganz besonderes Buch, denn es ist ein Buch über Bücher, eine Hommage an alle Leseratten dieser Welt und eine garantiert abendfüllende Lektüre.
Ganz klare Leseempfehlung!

EURE HACHIDORI

 

 

Filmstadt Görlitz – „Meine erste Erfahrung als Komparsin“ oder auch: „Die Kostümproben-Odyssee“

Hallo liebe Leser,

letztens habe ich darüber geschrieben, dass Görlitz (meine Heimatstadt) ein beliebter Drehort für diverse Filme ist und war. Auch aktuell werden wieder fleißig Komparsen für eine internationale Produktion gesucht.
Heute möchte ich euch über meine erste Erfahrung als Komparsin berichten. Das war im Jahr 2013.
Damals kam Hollywood nach Görlitz. Mit Wes Anderson und seinem Ziel, das „Grand Budapest Hotel“ hier zu drehen. Dafür waren die Schauspieler um die 3 Monate zu Gast in dieser kleinen Stadt an der polnischen Grenze.
Und es wurden sehr sehr viele Komparsen gebraucht. Auch ich hatte mich beworben, bevor ich aber meinen „großen Auftritt“ hatte (tatsächlich nur ein paar Sekunden im Film), stand mir erstmal eine Kostümproben-Odyssee bevor. 😀
Insgesamt war ich dreimal zur Kostümprobe.
Die erste Kostümprobe:
Ich traf ein und der Pförtner bemerkte mich nicht sofort. Als ich ihn nach dem Weg fragte, zeigte er nur in eine unbestimmte Richtung, sodass ich erstmal in ein Set reingeplatzt bin. Woher sollte ich auch wissen, dass der Pfeil des Schild „costumes“, welches auf die Tür zeigte, für die Treppe hinter der Tür bestimmt war!? 😀 Dann bin ich gefühlte 1 Mio. Stufen in unserem Kaufhaus nach oben gelaufen. Dort bin ich dann endlich richtig gewesen. Völlig außer Atem hat mich dort eine englischsprachige Empfangsdame begrüßt. Danach musste ich erstmal warten. Und zwar auf eine Frau, die von Statur und Kleidungsstil aussah wie „Cruella de Vil“ aus 101 Dalmatiner! Sie sah haargenau so aus! Nur die Haare waren rot… aber sie hatte einen Pelzmantel an, wenn auch ohne Dalmatiner-Punkte. Sehr beeindruckend. Diese Person war anscheinend zuständig für die Verteilung der Rollen, denn sie musterte mich von oben bis unten und sagte nur: „Hotel Fire Guest…“. Damit war also besiegelt, dass ich ein Hotelgast werden sollte. Nach dieser Festlegung ging es zur Maske. Eine Stunde wurde an meinen Haaren geglättet, gelockt, gesprayt und geföhnt. Ich sollte eine „Edeldamenfrisur“ bekommen. Die Leute in der Maske sprachen alle Deutsch, da sie vom Filmstudio Babelsberg waren. In dieser einen Stunde hatte ich drei verschiedene Damen, die sich an meinem Haar zu schaffen machten. Und vor mir waren solche dreiteiligen Spiegel, wie man sie aus der Gaderobe von Stars in irgendwelchen Filmen kennt (sogar mit der obligatorischen Beleuchtung!!!). Die Damen waren aus irgendeinem Grund total verzückt von mir und meinten ständig wie süß ich wäre. (>///<) Keine Ahnung warum.

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Meine erste Frisur bei der ersten Kostümprobe

Die Frisur war fertig und ich durfte wieder auf dem Gang warten. Unter den Komparsen wurden Kontakte geknüpft. Ein Mann mit Hund und ein kleiner Junge mit Latzhose kamen an mir vorüber. Alle in den für sie vorgesehenen Kostümen. Es war sehr interessant die Verwandlung der anderen zu beobachten. Umso ungeduldiger wurde man selbst, da man immer noch auf sein Kostüm warten musste. Dann war es endlich soweit. Ich wurde in einen Raum voller Kostüme gebracht und eine Angestellte hielt mir verschiedene Morgenmäntel an. Keiner war so wirklich in meiner Größe, ich war schlichtweg zu klein. Aber es fand sich dann doch einer in sattem Nachtblau mit Verzierungen. Die passenden Hausschuhe und das passende Nachthemd bekam ich ebenfalls. Und dann musste ich zu drei verschiedenen Personen, um mich absegnen zu lassen. Alle sprachen verschiedene Sprachen…
Irgendwas passte nicht, deswegen sollte ich mich umziehen und ein andermal wiederkommen, da ich insgesamt schon fünf Stunden dort war.

 

Die zweite Kostümprobe:

Zur zweiten Kostümprobe bin ich natürlich auch pünktlich erschienen und es ging auch alles etwas schneller. Zumindest, was die Frisur anging, denn die hatten sie ja letztes Mal schon festgelegt. Da wieder kein passender Morgenmantel gefunden wurde und zwischendurch bei den Tennisspielerinnen eine Komparsin abgesprungen war, wurde ich auf einmal dort eingeteilt. Als ich das Kostüm dafür schon anhatte und neben meiner neuen Partnerin stand, stellte Mrs. Cruella de Vil fest, dass ich etwas kleiner als meine Partnerin war und das geht natürlich nicht, deswegen musste ich mein Tennisspielerinnen-Dasein an den Nagel hängen. Aber halt, da kam die Idee auf, dass ich doch auch eine Zugreisende sein könnte! Gerade, als man mir dieses Kostüm anzog, sagte man mir für diese Rolle den Drehtag und da ich an diesem Tag eine Prüfung hatte, wurde ich wieder zum Hotelgast. 😀 So ein Hin und Her.
Am Ende wurde wieder kein passender Morgenmantel gefunden und ich sollte noch ein drittes Mal wiederkommen.

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Meine Frisur nach der zweiten Kostümprobe

 

Die dritte Kostümprobe:

Zur dritten Kostümprobe kam ich, oh Wunder, etwas demotiviert und in dem Glauben, dass es wohl nie einen passenden Morgenmantel für mich geben müsste und ich den Job als Edeldamen-Hotelgast ebenfalls an den Nagel hängen müsste, mein Dreheinsatz also somit gestorben wäre.
Der Dreheinsatz kam zwar… aber wenn ich gewusst hätte, wie ich für den Filmdreh zurechtgemacht werde, hätte ich es mir vielleicht nochmal überlegt. 😀 haha.
Zwischen der zweiten und dritten Kostümprobe (man kannte mich dann mittlerweile schon xD) wurde festgelegt, dass ich ein Hotelgast bleibe, allerdings nicht als Edeldame, sondern als kleines Mädchen.
Deshalb wurde mir kurzerhand ein totaler Lockenkopf verpasst. Um das noch etwas zu verschlimmern, gab es zwar nun einen Morgenmantel, der mir passte… der allerdings komplett in Rosa war, passend zu dem ebenfalls rosafarbenen Nachthemd und den rosa Pantoffeln. xD Ich dachte nur „Hilfe!“ und „Schlimmer gehts ja bald nicht!“… doch… es ging schlimmer. Zur Abrundung bekam ich eine „wunderschöne“ rosa Schleife in meine Locken gebunden. Die Folge: Ich lachte aus purer Verzweiflung. 😀 haha. Eine Komparsin, die ich kennenlernte, wurde ebenfalls in Rosa gekleidet. Ebenfalls als Mädchen. Das hat uns irgendwie für den Drehtag zusammengeschweißt. 😀
Aber Spaß beiseite, es war sehr witzig und spannend, auch wenn ich vielleicht lieber eine Edeldame geblieben wäre.

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Mein schlussendliches Kostüm

 

Meine Szene:

Meine Szene, wie ich vorhin schon erwähnte, ist nicht mehr als ein paar Sekunden lang und man sieht auch nichts von dem „ach so schlimmen“ Kostüm. Nur die obere Hälte meines Kopfes ist mit viel Mühe hinter dem Feuerwehrauto zu erkennen. Aber hey! Ich war dabei! 😀 Und der Film ist Oscar-Preisträger!

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Ich hoffe euch hat dieser kleine Einblick gefallen.
Und wer weiß, vllt kann ich euch mal wieder von so einer Erfahrung berichten.

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London-Impressionen – Shopping und Camden Town

Hallo liebe Leser,

nach langer Zeit endlich mal wieder ein Beitrag über meine London-Reise. Ohje, das ist schon echt lange her, ein dreiviertel Jahr, um genau zu sein… ich sollte mir echt auf die Finger klopfen, was Beiträge schreiben hier angeht. *Schande über mich*
Das hier wird dann aber auch der vorletzte Beitrag zu dieser Reise sein. Es waren ja auch nur 6 Tage, die ich in dieser wunderschönen Stadt verbringen durfte.
In diesem Beitrag erzähle ich euch also etwas über den Tag vor unserer Abreise. Wir haben diesen Tag ganz dem Shoppen gewidmet, was man zweifelsohne gemacht haben sollte, wenn man in London war. Dabei hat mich die Oxford Street nicht so dermaßen beeindruckt, wie viele andere.Das war irgendwie auch nichts anderes als hier in Deutschland.
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Aber ein Laden hatte es mir und meinen zwei besten Freundinnen besonders angetan: Hamleys.
Das ist ein vierstöckiges Spielzeugkaufhaus. Der Tipp kam von einer Freundin, die öfter in London zu Gast ist und diesen Tipp möchte ich euch jetzt auch ans Herz legen. Hamleys ist nicht einfach nur ein Spielzeugkaufhaus… es ist die Hochburg des Kitschs und Zuhause jedes nur erdenklichen Kindertraums.
Im Erdgeschoss hat uns erstmal die unendliche Vielfalt an Kuscheltieren erschlagen. Egal, was man gesucht hat…man fand es dort. Stockenten gabs auch 😀

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Auch, wenn ich eigentlich zu alt für sowas bin, konnte ich an Mr. Beans Teddy nicht vorbeigehen. Ich musste ihn einfach kaufen! Mittlerweile ist er mein treuer Reise-Teddy mit dem Namen „Teddy James“, da ich der Meinung war, dass er einen englisch klingenden Namen bräuchte.

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Neben solchen besonderen Andenken, gab es aber auch einige Kuriositäten zu entdecken. Dass die Briten ihre Königsfamilie lieben, wissen wir alle, aber das Buch „Dress up Kate“ war dann doch eher etwas für die hartgesottenen Extrem-Fans. Aber immerhin enthielt es über „350 Sticker“ und war natürlich jetzt angepasst auf das royale Baby, was durch den Zusatz „now includes royal baby pages“ verdeutlicht wurde. Das fand ich so amüsant, dass ich ein Erinnerungsfoto schießen musste.

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Etwas gruselig fand ich dagegen den Hasen hinter der „Welcome“-Tür, der in der Abteilung von Hasen-Figuren stand. Dieser starrte durch die Tür etwas verstörend nach draußen. Die Tür konnte man übrigens öffnen.

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Besonders beeindruckt hatten mich nicht nur die vielen Murmeln, mit denen wir früher auf dem Schulhof bezahlt haben, sondern auch die Mitarbeiter in diesem Kaufhaus. Wer den Film „Das Wunder von Manhattan“ liebt, wünscht sich schon immer genau wie ich, solche Mitarbeiter in süßen Kleidchen, die die neuesten Spielzeuge vorzeigen und einen zum Spielen einladen. Genau so sind die Mitarbeiter in Hamleys. Angezogen in süßen Kleidchen oder Latzhosen, bewaffnet mit Seifenblasenpistolen und umgeben von Disneymusik oder anderen Kinderliedern, laden sie gerne ein, die neuesten Dinge auszuprobieren. Herrlich!
Abgerundet wurde das Erlebnis „Hamleys“ durch die vielen Legofiguren im Kaufhaus. Wer die Kronjuwelen im Tower of London nicht ansehen will, weil der Eintritt zu teuer ist, der kann sich auch hier an der Legoversion ergötzen.

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Nach unserer längeren Shoppingtour, die uns nochmal zum Covent Garden und über viele Straßen brachte, kamen wir an einem Laden vorbei, in dem man Teesorten per Postkarte verschicken kann. Auch wenn wir das nicht gemacht haben, fand ich die Idee entzückend.

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Danach führte unsere Planung uns zum Camden-Market. Vergleichbar mit einem Straßenmarkt, wie wir ihn von hier auch kennen. Allerdings erstreckt sich der Camden-Market über eine vielfach größere Fläche. Das ganze Stadtviertel gleicht einer riesigen Ansammlung von Marktständen und -hallen. Läden verschiedenster Art sind hier nebeneinander angeordnet. Gothic- neben Landhaus-Stil, kitschig neben schick, billig neben teuer. An den Fassaden sind teilweise riesige Skulpturen angebracht und man kann sich leicht in dem Wirrwarr der Händler verlieren. Wer was richtig Verrücktes sehen will, ist hier in Camden Town genau richtig!

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Camden Town war für uns ein ganz anderes London fernab der Touristenrouten, welches ich nur empfehlen kann. So viel Individualität auf verschiedenste Weisen… das ist echt einen Besuch wert!

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Weitere Impressionen:

London-Impressionen: Anreise und erste Eindrücke
London-Impressionen: Sightseeing und andere Erlebnisse
London-Impressionen: Sherlock Holmes, Wachsfiguren und AntiquitätenLondon-Impressionen: U-Bahn, Kultur und Süßigkeiten

Filmstadt Görlitz – Über Görlitz und die Filme

Hallo liebe Leser,

wie versprochen hier ein Beitrag zum neuen Thema „Görlitz als Filmstadt“.
Ich möchte euch dieses Mal Görlitz vorstellen.
Görlitz ist die östlichste Stadt Deutschlands und liegt direkt an der polnischen Grenze. Früher, also vor dem zweiten Weltkrieg, gehörten Görlitz und die heutige polnische Stadt Zgorzelec zusammen. Der damals mitten durch die Stadt fließende Fluss „Neiße“ trennt die beiden Städte nun. Zum alljährlichen Altstadtfest bekommt man das Gefühl, dass beide Städte wieder verbunden sind, da dieses Fest in Kooperation beider Städte stattfindet.
Görlitz ist in den letzten Jahren als Filmstadt und Drehort immer bekannter geworden, nicht zuletzt durch große Hollywood-Produktionen wie „Der Vorleser“ mit Kate Winslet, „Inglourious Basterds“ oder der „The Grand Budapest Hotel“. Warum gerade die beschauliche Stadt Görlitz?
Diese Stadt hat eine Besonderheit. Sie ist im Krieg kaum zerstört worden, weshalb die Bauwerke vieler verschiedener Epochen bunt gemixt nebeneinander stehen. Nirgendwo sonst in Deutschland gibt es so viele restaurierte Baudenkmäler. Ob Renaissance, Gotik oder Jugendstil, all das kann man hier finden. Viele Restaurants in der Altstadt bestechen durch ihre Gewölbekeller.

Diese einzigartige und gut erhaltene Architekturgeschichte bietet für die Filmproduktionen die Möglichkeit aus verschiedenen Zeiten authentische Aufnahmen zu gewinnen. Deshalb kann Görlitz auf eine beachtliche Filmchronik zurückblicken. Erst vor wenigen Tagen fand wieder ein Casting für den bald anstehenden Dreh von „Jeder stirbt für sich allein“ statt.

Filmchronik:
Filmtitel; Details zur Filmart (Drehzeit)

  • Jeder stirbt für sich allein (voraussichtlich ab März/April 2015)
  • Käthe-Kruse (2014)
  • Der Überfall; ZDF-Doku (2014)
  • Das richtige Leben (2014)
  • Nacht über Deutschland – Die Pogromnacht 1938; ZDF-Doku (2013)
  • The Monuments Men; Kinofilm (2013)
  • Die Bücherdiebin; Kinofilm (2013)
  • Die letzte Instanz; ZDF-Krimi (2013)
  • The Grand Budapest Hotel; Kinofilm (2013)
  • Eine gute Geschichte; Kurzfilm (2012)
  • Zum Geburtstag (2012)
  • Der Turm; TV-Mehrteiler (2011)
  • Die Vermessung der Welt; Kinofilm (2011)
  • Lore; Kinofilm (2011)
  • Nicht mit mir Liebling; Spielfilm (2010)
  • Lebendkontrolle; Kurzfilm (2010)
  • Barriere; Spielfilm (2010)
  • Goethe!; Kinofilm (2009)
  • Danach; Doku (2009)
  • Vom Suchen; Doku-Spielfilm (2008)
  • Inglourious Basterds; Kinofilm (2008)
  • Noise; Kurzfilm (2008)
  • Polska Love Serenade; Spielfilm (2008)
  • Der Vorleser; Kinofilm (2007-08)
  • Schröders wunderbare Welt; Spielfilm (2006)
  • Karol Wojtyła – Geheimnisse eines Papstes; Doku-Drama (2006)
  • In 80 Tagen um die Welt; Kinofilm (2004)
  • NeuFundLand; Spielfilm (2003)
  • Die Frau des Architekten; Spielfilm (2003)
  • Abendland; Spielfilm, Thriller (1999)
  • Wege in die Nacht; Drama (1998)
  • Das 7. Jahr -Ansichten zur Lage der Nation; Doku (1997)
  • Kreuz und quer; Doku (1996)
  • Bruder Lustig, Polizeiruf 110; TV-Krimi (1994)
  • Grange Hill; BBC (1993)
  • Rosenemil; Komödie (1992)
  • Der Geisterseher; Kinderfilm (1987)
  • Merkwürdiges Beispiel einer weiblichen Rache; Spielfilm (1986)
  • Bedenkzeit, Polizeiruf 110; TV-Krimi (1986)
  • Ernst Thälmann; TV (1985)
  • Flug des Falken; Serie (1985)
  • Junge Leute in der Stadt; Spielfilm (1984)
  • Sachsens Glanz und Preußens Gloria (1983)
  • Die Mahnung; Spielfilm (1981)
  • Dein unbekannter Bruder; Drama (1981)
  • Zwei Freunde in Preußen; Spielfilm (1980)
  • Der ungebetene Gast; TV-Serie (1980)
  • Gevatter Tod; Spielfilm (1980)
  • Yvonne; Spielfilm (1979)
  • Die Tänzerin mit der Maske; Spielfilm (1977)
  • Über sieben Brücken musst du gehen; Spielfilm (1977)
  • Büchner (Addio, Piccola mia); Historie (1977)
  • Karl Marx – Die jungen Jahre; Historie (1976-80)
  • Die Jagd nach der Handschrift (1975)
  • Dimitri Kantemir; Historie (1974)
  • Die Elixiere des Teufels; Spielfilm (1972)
  • Lützower; Spielfilm (1972)
  • Die Bilder des Zeugen Schattmann; Serie (1971)
  • Verwandte und Bekannte; Spielfilm (1970-71)
  • Jeder stirbt für sich allein; Spielfilm (1969)
  • Jungfer, sie gefällt mir; Spielfilm (1968)
  • Kleiner Mann, was nun?; Spielfilm (1967)
  • Chronik eines Mordes; Spielfilm (1964)
  • Heißes Geld, Blaulicht 18; Krimi (1962)
  • Der Tod hat ein Gesicht; Spielfilm (1961)
  • An französischen Kaminen; Spielfilm (1961)
  • Normandie – Njemen (1960)
  • Der Nachtschmied zu Görlitz; Trickfilm (1960)
  • Das Lied der Matrosen (1958)
  • Gejagt bis zum Morgen (1957)
  • Der Ochse von Kullm; Spielfilm (1954)


Hättet ihr so eine riesige Chronik erwartet?
Wart ihr schonmal in Görlitz?
Oder wart ihr sogar schonmal Komparse in einem der hier genannten Filme?
Schreibt mir, ich freue mich auf eure Kommentare 🙂

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Rückblick Leipziger Buchmesse 2015

Hallo liebe Leser,

gestern war es also soweit. Die Leipziger Buchmesse stand für mich wieder an. Nachdem ich letztes Jahr schon am Freitag da war und die Hallen nicht ganz so überflutet waren, musste ich mich dieses Jahr am Samstag natürlich erstmal wieder in diesen ganzen Massenauflauf reinfinden. Wahnsinn, wie viele Menschen da waren.
Etwas ärgerlich war durch den großen Andrang das veränderte Wegesystem, sodass man die Hallen teilweise nur durch andere Hallen erreichen konnte, weil die Wege gesperrt waren.
Ansonsten habe ich nicht viel zu beanstanden.

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Die tolle Aktion „Vorsicht Buch!“ war wieder mit am Start, wenn auch viel kleiner aufgezogen als die letzten Jahre. Ich konnte viele schöne Bücher und Leseproben ergattern und bin nun für gefühlte 10 Jahre mit Lesestoff ausgestattet, auch wenn ich nächstes Jahr auf jeden Fall wieder so viel mitnehmen werde.
Auch auf den Toiletten wurde dieses Mal passend dekoriert. 😀

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Was soll ich viel drum rum reden? Es war wie in den letzten Jahren echt eine schöne Messe und ich will gar nicht so viel schwafeln, sondern euch einfach ans Herz legen, nächstes Jahr unbedingt selbst dabei zu sein.
Ich finde es jedes Jahr wieder erhebend zu sehen, wie viele Menschen sich trotz „digitalisierter Welt“ für Bücher begeistern lassen.
Ich hoffe darauf, euch nächstes Jahr auf der Messe zu sehen. 😉

EURE HACHIDORI

Leipziger Buchmesse 2015

Hallo liebe Leser,

habt ihr auch alle auf dem Schirm, dass diese Woche die Leipziger Buchmesse ist? Ich bin gespannt, ob sie mich dieses Jahr wieder so fesselt wie letztes Jahr.

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Rückblick 2014:
Die Aktion „Vorsicht Buch!“ war wieder mit dabei und dieses Mal konnte man vor einer riesigen Leinwand Fotos machen. Das war ziemlich cool und man hat die Fotos sogar kostenlos ausgedruckt bekommen. Ansonsten war für mich das Ereignis überhaupt, dass letztes Jahr die Manga/ Comic-Convention eine eigene Halle bekommen hat. Einfach, weil es sonst immer viel zu voll in Halle 2 war. Das war auf jeden Fall eine gute Entscheidung der Veranstalter. Eine weitere gute Änderung war, dass die ganzen Cosplayer, die eh nur auf die Convention wollen, einen eigenen Eingang direkt zu Halle 1 hatten und somit der Andrang im Eingangsbereich reduziert wurde. Auch das war wirklich sinnvoll und da war ich echt begeistert. Ansonsten gab es natürlich wieder jede Menge kostenlose Leseproben und Stände, an denen man sich schon überlegen musste, ob das Budget reicht. Ein sehr großes und mich nachhaltig beeinflussendes Ereignis war jedoch das Treffen mit einer Bloggerin auf der Messe. Ich hatte mit Miss Boleana und meinen zwei besten Freundinnen wirklich einen tollen Tag. Es war, als würde man sich schon immer kennen und ich war so begeistert, dass wir jemand so Besonderen kennengelernt haben und sich dieser Kontakt weiterhin gehalten hat! Ihr seht, die Buchmesse verbindet. 😀

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Vorfreude 2015:
Dieses Jahr sehen wir Miss Boleana sogar wieder! Und ich habe mich die letzten Wochen beim Bücherkauf zurückgehalten, damit ich ordentlich auf der Messe zuschlagen kann. *höhö* Dieses Jahr kam ich irgendwie noch gar nicht recht dazu mich auf die Messe zu freuen. Aber heute hat die Vorfreude mich doch gepackt!

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Was ist mit euch? Geht ihr euch zur Buchmesse? Ist eure Vorfreude auch so groß?
Plant ihr Einkäufe vorher? Geht ihr immer mit einem Buch nach Hause oder ist euch das egal?

EURE HACHIDORI