Rezension – „Eve of Man – Die letzte Frau“ von Giovanna & Tom Fletcher

Meine lieben Leser,

das vierte Buch des Sommerloch-Bingos 2021 war „Eve of Man – Die letzte Frau“ von Giovanna und Tom Fletcher. Dieses Buch habe ich in einem Gewinnspiel gewonnen und hatte mich darüber riesig gefreut, weil es schon länger auf meiner Wunschliste stand. Wie es mir gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Eve of Man – Die letzte Frau
  • Autor/in: Giovanna & Tom Fletcher
  • Übersetzer/in: Friedrich Pflüger
  • Anzahl der Seiten: 445 Seiten
  • Verlag: dtv Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (2019)
  • Genre: Dystopie

INHALT:

Dieses Buch entführt den Leser in eine dystopische Welt, in der der Wasserspiegel so hoch ist, dass viele Gebäude unter Wasser stehen. Neue Gebäude wurden auf alte gebaut, die Bevölkerung lebt in ärmlichen Verhältnissen. Zu allem Übel sucht ein unerklärliches Phänomen die Menschen heim. Es werden keine Mädchen mehr geboren. Die Frauen sind alle bereits alt und es werden keine Nachfolgerinnen zur Welt gebracht. Der Fortbestand der Menschheit steht auf dem Spiel. Doch dann passiert das Unglaubliche: Ein Paar bringt ein gesundes Mädchen zur Welt. Dieses Mädchen mit dem Namen Eve wird fortan als Hoffnung der Menschheit gesehen und vermarktet.
Um sie und die Menschheit zu schützen, wird sie in dem sogenannten Turm großgezogen – mit allen Annehmlichkeiten, die es zu bieten gibt. Nur eines fehlt ihr: Freiheit.
Ihre einzige Freundin ist ein Hologramm, gesteuert von sogenannten Piloten, die aber alle Männer sind. Eve darf den Turm nicht verlassen und für viele hat sie nur einen Zweck, nämlich Mädchen zur Welt zu bringen.

Doch dann wird alles auf den Kopf gestellt, als sie die potenziellen Väter ihrer Kinder kennenlernt. Dabei trifft sie auch auf Bram, der ihre beste Freundin verkörpert. Zwischen den beiden herrscht direkt eine gewisse Anziehung.
Eve muss sich nicht nur zwischen ihrer Liebe und dem Erhalt der Menschheit entscheiden, sondern versteht langsam, welche Lügen ihr Leben bestimmen. Ein Wettrennen um die Selbstbestimmung und den Körper von Eve beginnt.

SCHREIBSTIL:

Die beiden Autoren haben es geschafft, dass die zwei Protagonisten Eve und Bram sehr vielfältige Persönlichkeiten darstellen. Ich frage mich tatsächlich, ob jeder von ihnen eine dieser Personen geschrieben haben könnte. Die Geschichte wird im Perspektivwechsel aus Eves und Brams Sicht erzählt. Dadurch erhält der Leser auch Informationen, die Eve nicht bekannt sind und das Gesamtbild abrunden.
Mir hat besonders das Setting und die Grundidee gefallen. Die schon fast apokalyptische Außenwelt und die zunächst behütende Atmosphäre im Turm bieten einen schönen Kontrast. Doch bald kehrt sich dieses Gefüge um, als Eve hinter die Lügen kommt, die ihr aufgetischt werden. Das fand ich sehr spannend.
Allgemein war für mich der Spannungsbogen am Anfang und Ende der Geschichte am höchsten. Das Buch war aber auch mittig nicht langweilig, sondern konnte mich durch den eingängigen Schreibstil und einige Wendungen an die Seiten fesseln.

FAZIT:

Zusammenfassend war „Eve of Man“ eine solide Dystopie, bei der der Fokus nicht zentral auf der Liebesgeschichte lag, aber dennoch ein Einfluss vorhanden war. Die Grundidee war toll umgesetzt und das Setting bzw. Worldbuilding waren überzeugend. Die wenigen offenen Fragen können hoffentlich im zweiten Band beseitigt werden. Ein wirklich unterhaltsames Buch, welches sich schnell wegliest.

Ein Pageturner, der mit einer speziellen Grundidee und authentischem Setting überzeugen kann. Sympathische Protagonisten runden das Bild ab. Ein bisschen Luft nach oben gibt es für den zweiten Band, aber bis dahin muss eine klare Leseempfehlung für diesen Auftakt ausgesprochen werden.

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♡


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♥♡
Emotionen: ♥♥♥♥♡
Dystopischer Rahmen: ♥♥♥♥♡
Charaktere: ♥♥♥♥♡
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♥♡

Gesamtwertung = 4,0


Bis bald,
EURE HACHIDORI

[LESE-CHALLENGE] SOMMERLOCH-BINGO 2021: DAS SIEBTE BUCH WURDE AUSGELOST!

Meine lieben Leser,

pünktlich zum 01. Juni 2021 ist das Sommerloch-Bingo gestartet. Alle Infos zu dieser Lese-Challenge findet ihr auf der Aktionsseite auf meinem Blog.

Nur so viel: Es werden wieder 9 Bücher ausgewählt, die in den kommenden 2 Monaten gelesen werden sollen. Die Reihenfolge wird bei mir von der lieben Gabriela von Buchperlenblog ausgelost.

Hier seht ihr den aktuellen Stand des Sommerloch-Bingos 2021:

Meine Losfee hat mir als siebtes Buch ein Buch ausgelost, welches ich schon das ganze Bingo über herbeisehne und welches mit 600 Seiten der dickste Wälzer ist:

„DIE LEGENDER DER ADLERKRIEGER“ VON JIN YONG

Geschrieben wurde er von DEM chinesischen Fantasy-Autor und ich bin sehr gespannt, ob es mich abholen wird.

Ich halte euch wie letztes Mal beim Frühjahrsputz-Bingo auf dem Laufenden!

Bis bald,
EURE HACHIDORI

[BLOGOSPHÄRE] – Der Innovations-Award!

Meine lieben Leser,

die liebe Gabriela von Buchperlenblog hat sich etwas ganz Besonderes für uns einfallen lassen!
Die Welt der Blogger ist etwas stiller geworden, Gründe sind vielfältig. Fakt ist, dass ich selbst auch etwas faul geworden bin, was das Lesen anderer Blogs angeht. Woran das liegt, ich kann es es nicht sagen und wenn, wären es auch hier vielfältige Gründe.
Und so wurde von Gabriela der Innovations-Award ins Leben gerufen, der an die vielen Awards aus der Blogosphären-Vergangenheit erinnern soll. So können wir uns untereinander vernetzen und neue oder bekannte Gesichter entdecken und unterstützen.
Nachdem ich mit ihr darüber gesprochen hatte, wurde ich natürlich direkt nominiert und freue mich sehr, dass ich ein Teil davon sein darf. Ich mache gern mit, wenn es darum geht, die Blogosphäre wieder ein wenig bunter werden zu lassen!

Die Regeln zum Award:

  • Nenne den Schöpfer des Awards und setze einen Link auf den Blog
  • Du kannst Bucherplenblogs Header nutzen oder selbst einen gestalten, ganz wie du magst!
  • Danke der Person, die Dich nominiert hat und verlinke ihren Blog in Deinem Post
  • Nominiere selbst ein paar Blogger
  • Vor allem, hab Spaß daran mitzumachen!

Vorschlag zur Beitragsgestaltung:

  • Den eigenen Blog kurz vorstellen.
  • Welche Genres liest und bespricht man?
  • Was bietet man eventuell an abseits der Rezensionen?
  • Kurze Vorstellung eines anderen Blogs.
  • Welche Aktionen möchte man mit anderen Bloggern gemeinsam starten? Stelle diese Ideen vor.
  • Weitere Infos findet ihr im Beitrag von Buchperlenblog zum Award.


Über mich und meinen Blog:

Also dann beginne ich mal mit dem Award. Etwas aufgeregt und mit schwitzigen Händen, versuche ich gerade die richtigen Worte zu finden, während an meinem Vogelhaus ein Spatz herumpickt und mich extrem davon ablenkt, was ich eigentlich schreiben will. 😀

Mein Künstlername bzw. Bloggername „Sani Hachidori“ ist jetzt schon seit über 8 Jahren Teil meines Lebens. Denn so lange blogge ich nun schon – mal mehr, mal weniger viel und erfolgreich. Trotz der langen Dauer habe ich nie so viele Follower erreicht wie andere, was mir mittlerweile nichts mehr ausmacht. Ich hatte gesundheitliche Pausen und mein Leben 1.0 hat für mich immer noch Priorität, denn das Bloggen soll mir vor allem Spaß machen.
Ansonsten habe ich nach einer sehr langen inaktiven Phase wieder zurückgefunden ins Lesen und Bloggen. Früher habe ich über alles mögliche geschrieben, vielleicht sogar etwas zu konzeptlos. Und als ich dann endlich wieder meine Leidenschaft für Bücher ausgelebt habe, was lange nicht möglich war – ja, seitdem schreibe ich hier auf dem Blog auch hauptsächlich Rezensionen.
Ich genieße es, dass ich dieses Hobby so intensiv für mich wieder entfachen konnte und möchte die tollen Geschichten mit euch teilen. Noch vor ein paar Jahren war ich froh, wenn ich 10 Bücher im Jahr in der Hand hielt, letztes Jahr habe ich das erste Mal in meinem Leben 50 Bücher im Jahr gelesen. Und dieses Jahr scheine ich auf einem guten Weg zu sein, das zu übertreffen.
Ansonsten habe ich mich sehr gefreut, bei den Bloggeraktionen wie dem Frühjahrsputz-Bingo und dem Sommerloch-Bingo dabei zu sein. Das hat frischen Wind gebracht – auch in meinen Blog.
Zukünftig würde ich gern ein paar mehr Ideen umsetzen auf dem Blog, aber immer so, dass es zeitlich für mich passt und ich mich nicht unter Druck setze.

Am liebsten lese ich übrigens in den Genres Fantasy, Science-Fiction und Sachbuch, bin aber auch offen und wage mich auch mal an Klassiker, stinknormale Romane oder ganz selten mal an eine Liebesgeschichte. Krimis und Thriller sind so gar nicht meins, es sei denn, es handelt sich um Cozy Crime. Bücher über Japan oder in einem asiatischen Kontext sind für mich übrigens auch immer direkt interessant.

Und was sonst noch, außer Rezensionen?

Ich habe eine eigene Beitragsreihe über meine beiden täglichen Begleiter: Meine Histaminintoleranz und meine Salicylatintoleranz. Diese beiden sind zwar gar nicht mal so selten, wie man denken könnte, aber immerhin so unbekannt, dass die Diagnose eine wahre Odyssee war. Ein paar Beiträge dazu habe ich bereits geschrieben. Wer regelmäßig dazu Updates möchte, kann einmal im Monat meine HIT-Talks auf Instagram verfolgen.
Mein Ziel ist es, darüber aufzuklären, anderen Betroffenen zu helfen, einen Lichtblick zu geben und vielleicht auch das Gefühl zu geben, nicht allein zu sein. Mehr dazu findet ihr in der betreffenden Beitragskategorie.

Im letzten November haben Gabriela von Buchperlenblog und ich den Historischen November ins Leben gerufen. Eine Aktion, die auf die vielen tollen Geschichten im historischen Kontext aufmerksam machen soll. Allzu oft merkt man, dass diesem Genre ein schlechtes Image anhaftet, dabei gibt es so viel mehr als die klassischen historischen Romane. Nach Ablauf des HistoNovs wurde diese Aktion zur HistoLove – und soll stetig um weitere Bücher erweitert werden. Mehr dazu findet ihr auf der Aktionsseite.

Eine meiner größten Beitragsreihen war in der Vergangenheit „Frauen der Weltgeschichte„, die ich gern wiederbeleben würde. Ich habe immer versucht, in Kurzbiografien interessante Frauen unserer Weltgeschichte vorzustellen. Mein Antrieb war, darüber aufzuklären, wie viele tolle, erfolgreiche und selbstständige Frauen es zu allen Zeiten gegeben hat und dass jede von uns das Recht hat zu träumen und alles zu schaffen, was sie sich vornimmt. Mehr dazu findet ihr in der betreffenden Beitragskategorie.

Außerdem habe ich mehrere Leseprojekte wie beispielsweise mein Star-Wars-Leseprojekt, bei dem ich mir vorgenommen habe, alle Star-Wars-Romane zu lesen. Oder mein Projekt, das Gesamtwerk von Walter Moers und Kai Meyer zu lesen.

Meine Blogempfehlung:

Ich möchte euch heute Leos Buchblog vorstellen. Sie ist nicht nur eine wahnsinnig liebe und offene Persönlichkeit, sondern hat auch eine absolut positive Ausstrahlung, die mich schon öfter total beeindruckt hat. Außerdem gibt sie sich mit ihren Bildern so viel Mühe, dass ich immer wieder begeistert bin. Es gibt wenige Menschen, deren Werdegang ich so gern verfolge wie Leos. Ihr Lesegeschmack reicht von Kinderbüchern über Fantasy, New Adult bis hin zu Thrillern. Sie ist also mit ihrem Buchgeschmack richtig breit aufgestellt.
Schaut doch einfach mal bei ihr vorbei und lasst etwas Liebe bei ihr. 🙂

Ich gebe den Award weiter an:

The_Blook | Joysbellabooks | Bee Buchkind | nettebuecherkiste | Nerd mit Nadel | Darkfairys Senf |

Viel Spaß beim Entdecken und Nominieren!

[LESE-CHALLENGE] SOMMERLOCH-BINGO 2021: DAS SECHSTE BUCH WURDE AUSGELOST!

Meine lieben Leser,

pünktlich zum 01. Juni 2021 ist das Sommerloch-Bingo gestartet. Alle Infos zu dieser Lese-Challenge findet ihr auf der Aktionsseite auf meinem Blog.

Nur so viel: Es werden wieder 9 Bücher ausgewählt, die in den kommenden 2 Monaten gelesen werden sollen. Die Reihenfolge wird bei mir von der lieben Gabriela von Buchperlenblog ausgelost.

Hier seht ihr den aktuellen Stand des Sommerloch-Bingos 2021:

Meine Losfee hat mir als sechstes Buch ein Buch gelesen, was ganz anders ist als mein normales Beuteschema:

„DIE KURIOSEN SYMPTOME DER LIEBE“ VON COLLEEN OAKLEY

Ich bin gespannt, ob mich dieser Roman über eine junge Frau, die an einer Menschenallergie leidet, überzeugen kann.

Ich halte euch wie letztes Mal beim Frühjahrsputz-Bingo auf dem Laufenden!

Bis bald,
EURE HACHIDORI

[LESE-CHALLENGE] SOMMERLOCH-BINGO 2021: DAS FÜNFTE BUCH WURDE AUSGELOST!

Meine lieben Leser,

pünktlich zum 01. Juni 2021 ist das Sommerloch-Bingo gestartet. Alle Infos zu dieser Lese-Challenge findet ihr auf der Aktionsseite auf meinem Blog.

Nur so viel: Es werden wieder 9 Bücher ausgewählt, die in den kommenden 2 Monaten gelesen werden sollen. Die Reihenfolge wird bei mir von der lieben Gabriela von Buchperlenblog ausgelost.

Hier seht ihr den aktuellen Stand des Sommerloch-Bingos 2021:

Meine Losfee hat mir als fünftes Buch ein Sci-Fi-Buch gezogen, auf das ich schon richtig heiß bin:

„DIE LETZTE ASTRONAUTIN“ VON DAVID WELLINGTON

Dieses Buch hatte ich schon vor Erscheinen auf meiner Liste und bin direkt zum Erscheinen in den Buchladen gerannt, um es zu kaufen. Allerdings kamen mir dann so viele andere Projekte dazwischen, dass es immer noch auf meinem SuB auf mich gewartet habe. Ich freue mich total, es jetzt zu erlösen!

Ich halte euch wie letztes Mal beim Frühjahrsputz-Bingo auf dem Laufenden!

Bis bald,
EURE HACHIDORI

[LESE-CHALLENGE] SOMMERLOCH-BINGO 2021: DAS VIERTE BUCH WURDE AUSGELOST!

Meine lieben Leser,

pünktlich zum 01. Juni 2021 ist das Sommerloch-Bingo gestartet. Alle Infos zu dieser Lese-Challenge findet ihr auf der Aktionsseite auf meinem Blog.

Nur so viel: Es werden wieder 9 Bücher ausgewählt, die in den kommenden 2 Monaten gelesen werden sollen. Die Reihenfolge wird bei mir von der lieben Gabriela von Buchperlenblog ausgelost.

Hier seht ihr den aktuellen Stand des Sommerloch-Bingos 2021:

Es gab das erste B-B-Bingo! 🙂

Meine Losfee hat mir als viertes Buch etwas gezogen, was ich schon ewig lesen wollte, weil mir die Gestaltung auch einfach so gut gefällt:

„LOVE SHOW – IST DEINE LIEBE ECHT?“ VON BRITTA SABBAG

Das Buch hatte ich mir damals in einer Bücherbox mit passendem Zubehör zum Buch bestellt. Bisher kam ich aber einfach nicht dazu, es zu lesen. Hoffen wir, dass es meinen Erwartungen gerecht wird.

Ihr könnt gern immer noch einsteigen, wenn ihr euren SuB etwas erleichtern wollt.  Es sind schon viele Blogs dabei!
Ich halte euch wie letztes Mal beim Frühjahrsputz-Bingo auf dem Laufenden!

Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Nahtod – Grenzerfahrungen zwischen den Welten“ von Dr. med. Bruce Greyson

Meine lieben Leser,

das Thema der Nahtoderfahrungen ist für viele Menschen etwas, was nicht zu greifen ist. Für einige ist es Hokus Pokus, andere haben sie selbst erlebt und berichten davon wie von echten Erlebnissen. Und sie werfen viele Fragen auf. Nicht zuletzt sind sie für uns Menschen so interessant, weil sie uns die Möglichkeit vermitteln, etwas darüber zu erfahren, was nach unserem Tod passiert. Doch ist das wirklich so? Und was weiß die Wissenschaft über das Phänomen der Nahtoderfahrungen? Das wird in diesem Buch von Dr. med. Bruce Greyson erläutert, dem führenden Forscher, wenn es um dieses Thema geht. Wie mir das Buch gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

| Werbung | Rezensionsexemplar |

Danke, an den Ansata Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Nahtod – Grenzerfahrungen zwischen den Welten
  • Autor/in: Dr. med. Bruce Greyson
  • Übersetzer/in: Juliane Molitor
  • Anzahl der Seiten: 400 Seiten
  • Verlag: Ansata Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (Juni 2021)
  • Genre: Sachbuch

INHALT:

„Es wurde schon viel über das Sterben und darüber, was danach kommen könnte, gesagt und geschrieben – und oft werden wissenschaftliche und religiöse Standpunkte gegeneinander ausgespielt. (…) Ich hoffe, zeigen zu können, dass Wissenschaft und Spiritualität durchaus vereinbar sind und dass Sie die Wissenschaft nicht aufgeben müssen, um spirituell zu sein.“

– Dr. med. Bruce Greyson in „Nahtod – Grenzerfahrungen zwischen den Welten“ von Dr. med. Bruce Greyson, S. 26 –

Der Autor Dr. med. Bruce Greyson arbeitet seit vielen Jahren als Psychiater und forscht mittlerweile seit über 45 Jahren an dem Phänomen der Nahtoderfahrungen. Ausgangspunkt war eine Erfahrung mit einer Patientin, die einen Tomatensoßenfleck auf seiner Krawatte bemerkte, als sie im Koma lag.
Dieses Ereignis beschäftigte Greyson jahrelang, bis andere Patienten ebenfalls merkwürdige Beobachtungen und Erfahrungen schilderten. Als Psychiater und Kind eines nicht religiösen Chemikers war er sehr skeptisch und machte es sich zur Aufgabe, dieser Sache auf den Grund zu gehen.
Der Begriff der Nahtoderfahrungen geht zwar auf einen anderen Forscher zurück, aber schnell avancierte Greyson zu DER Person, die andere Mediziner mit diesem Phänomen und dessen Erforschung in Verbindung brachten. Es wurde das Herzensthema des Autors und in diesem Buch stellt er verschiedene Ergebnisse vor sowie Fragen, die während der Forschungen aufgeworfen wurden.

Dabei geht Bruce Greyson darauf ein, wie man ein vermeintlich unwissenschaftliches Thema wissenschaftlich untersucht. Er betont immer wieder, dass nicht das Thema eine Untersuchung wissenschaftlich macht, sondern die Art der Untersuchung die Wissenschaft definiert.
Im Buch beschreibt er außerdem eindrucksvoll die verschiedenen wissenschaftlich untersuchten, typischen Merkmale von Nahtoderfahrungen wie das Gefühl der Zeitlosigkeit, die Lebensrückschau, außerkörperliche Erfahrungen, „göttliche“ Erscheinungen, das Treffen von Verstorbenen sowie die positiven und negativen Gefühle während dieses Ereignisses.
Zur Verdeutlichung zitiert er immer wieder die Erfahrungsberichte von Betroffenen und analysiert diese unter den wissenschaftlich möglichen Prämissen.
Zudem wird auf die Biologie eingangen. Also was passiert im Gehirn während einer Nahtoderfahrung? Welche Fragen werden dadurch wiederum aufgeworfen? Und was hat das alles mit der größten, bisher ungeklärten Frage der Neurowissenschaft zu tun: „Wo sitzt das Bewusstsein?“? Anders als wir vielleicht denken ist es nämlich keineswegs wissenschaftlich nachzuweisen, dass das Gehirn das Bewussstsein erzeugt.
Einer der interessantesten Aspekte des Buches waren für mich die Auswirkungen der Nahtoderfahrungen auf die Betroffenen – danach. Es gibt zumeist gut, aber auch schlechte Nachwirkungen. Die positiven können nachweislich sogar zur Prävention von Selbstmorden oder als Unterstützung in der Trauerarbeit fungieren.

Die letztendlichen Schlussfolgerungen zum sehr komplexen Thema der Nahtoderfahrungen möchte ich an dieser Stelle nicht spoilern, weil sie meiner Meinung nach als Fazit das Buch rund werden lassen und ich nichts vorweg nehmen möchte.
Nur soviel: Wir müssen offen sein und vielleicht in Kauf nehmen, dass da etwas ist, was wir nicht erklären können. Allerdings ist der Beweis für ein Leben nach dem Tod vielleicht gar nicht so wichtig, sondern die Wirkung, die diese Erfahrungen auf uns Menschen ausüben können.

SCHREIBSTIL:

Direkt zum Anfang der Lektüre überraschte mich der doch sehr eingängige, fast schon romanartige, erzählerische Ton des Autors. Sollte ich gar kein Sachbuch lesen? Meine Befürchtung wurde zerstreut, denn Greyson beleuchtet wirklich jeden noch so kleinen Aspekt zum Thema Nahtoderfahrungen sehr genau und wissenschaftlich fundiert. Der doch recht ungewöhnliche Schreibstil hat hier allerdings sehr dazu beigetragen, dass die Seiten praktisch dahinflogen, was für ein Sachbuch eine außergewöhnliche Leistung ist, wie ich finde. Dieses Werk ist kein bisschen trocken. Informationen aus Wissenschaft und Medizin werden stets aufgelockert durch Erfahrungsberichte und Beispiele, die einen emotionale berühren, tief bewegen und auch manchmal erschrecken.
Ein bisschen lesen sich die themengebundenen Kapitel dann aber übergreifend auch wie eine beruflich geprägte Biografie des Autors, was ebenfalls sehr zum Unterhaltungswert des Buches beitrug. Es ist überraschend, wie leichtfüßig dieses Buch geschrieben ist, obwohl es ein so ernstes, anspruchsvolles sowie in der Kritik stehendes Thema aufgreift. Meine Sympathie konnte Greyson durch seine Art der Schreibe auf jeden Fall für sich gewinnen.

Besonders gut fand ich, dass dieses Buch frei von religiösen Wertungen war, wie es in anderen Werken zu diesem Thema der Fall war. Der Autor schrieb stets wertungsfrei und gab dem Leser somit die Möglichkeit, sich auf Basis der Schilderungen selbst eine Meinung zu bilden.

FAZIT:

Dieses Buch beginnt als Reise in unbekannte, mysteriöse Gefilde und endet mit einem hoffnungsvollen Ausruf an das Leben. Wieder einmal hat mir ein Buch gezeigt, dass die Auseinandersetzung mit dem Tod – egal in welcher Form – nichts schreckliches sein muss, sondern die Chance beinhaltet, die Wertigkeit des Lebens zu betonen. Das Leben kann durch eine Begegnung mit diesem Phänomen – in Buchform oder anderweitig – dazu führen, das Leben neu zu bewerten, einen neuen Blickwinkel zu gewinnen, Veränderungen anzustoßen oder mehr Freude zu empfinden.
Aus meiner Sicht eine völlig zu unrecht unterschätztes Thematik in der Literatur, die mehr Aufmerksamkeit verdient hat.

Ein Buch, welches mit einer unfassbaren Leichtigkeit über ein sehr komplexes Thema berichtet. Nie wurde wissenschaftlicher über den Nahtod berichtet, nie neutraler Schlussfolgerungen dazu gezogen. Ein Werk für Betroffene, Interessierte, aber auch und vor allem für alle anderen, die sich bisher nicht an solche Themen herangewagt haben. Ein wichtiges Stück Literatur – unbedingt lesen!

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♥


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Informationen: ♥♥♥♥♥
Unterhaltung: ♥♥♥♥♡
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♥♥
Botschaft / Praxisbezug: ♥♥♥♥♥
Strukturiertheit: ♥♥♥♥♥

Gesamtwertung = 4,8


Bis bald,
EURE HACHIDORI

[LESE-CHALLENGE] SOMMERLOCH-BINGO 2021: DAS DRITTE BUCH WURDE AUSGELOST!

Meine lieben Leser,

pünktlich zum 01. Juni 2021 ist das Sommerloch-Bingo gestartet. Alle Infos zu dieser Lese-Challenge findet ihr auf der Aktionsseite auf meinem Blog.

Nur so viel: Es werden wieder 9 Bücher ausgewählt, die in den kommenden 2 Monaten gelesen werden sollen. Die Reihenfolge wird bei mir von der lieben Gabriela von Buchperlenblog ausgelost.

Hier seht ihr den aktuellen Stand des Sommerloch-Bingos 2021:

Meine Losfee hat erneut ein glückliches Händchen bewiesen und mir als drittes Buch das gezogen, was mein erstes Bingo komplettiert:

„EVE OF MAN – DIE LETZTE FRAU“ VON GIOVANNA & TOM FLETCHER

Dieses Buch habe ich mal bei einem Gewinnspiel ergattert und wollte es unbedingt lesen, nachdem andere Kritiken so positiv ausfielen. Ich bin gespannt, ob es mich auch so überzeugen kann und werde selbstverständlich berichten. 🙂

Ihr könnt gern immer noch einsteigen, wenn ihr euren SuB etwas erleichtern wollt.  Es sind schon viele Blogs dabei!
Ich halte euch wie letztes Mal beim Frühjahrsputz-Bingo auf dem Laufenden!

Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Iron Flowers – Die Kriegerinnen“ von Tracy Banghart

Meine lieben Leser,

nachdem ich im Rahmen des Frühjahrsputz-Bingos den ersten Teil der Dilogie „Iron Flowers“ las, beschloss ich nun, den zweiten Teil endlich auch zu lesen. Wie mir der Nachfolger und gleichzeitig das Finale gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Iron Flowers – Die Kriegerinnen
  • Autor/in: Tracy Banghart
  • Übersetzer/in: Anna Julia Strüh
  • Anzahl der Seiten: 400 Seiten
  • Verlag: Fischer Sauerländer Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (Januar 2019)
  • Genre: Dystopie

INHALT:

*** Achtung! Es handelt sich um den zweiten und letzten Band – evtl. Spoiler zum vorherigen Band vorhanden! ***

Nach den Geschehnissen des ersten Bandes befindet sich Serina weiterhin auf der Gefängnisinsel. Der erste Band endete damit, dass Nomi nach den Ereignissen am Hof auf eben diese Insel gebracht wird. Mit ihr an Bord des Schiffes sind der lebensgefährlich verletzte Malachi und eine weitere Grace.
Während Nomi versucht, Malachi am Leben zu erhalten und einen Ausweg aus der Situation zu finden, hat Serina mit den anderen Gefangenen eine Rebellion angezettelt und sie schmieden einen Plan, wie sie die Insel unter ihre Kontrolle bringen.
Schließlich treffen die Schwestern auf der Insel wieder aufeinander, was im Leser eine tiefgehende Freude auslöst. Diese währt jedoch nicht lang, denn die Schwestern verfolgen ganz unterschiedliche Ziele, um ihr Land und die Bevölkerung sowie die Gefangenen der Insel zu befreien. So trennen sich die Wege erneut und während Serina die Frauen der Insel in ein anderes Land bringen will, versuchen Nomi und Malachi die Unterstützung eines Regiments zu erlangen, um seinen Bruder vom Thron zu stürzen.
Warum die Schwestern unter anderen Umständen als geplant wieder zusammenfinden, ob sie es schaffen den falschen Thronfolger zu stürzen und mehr Rechte für die Frauen des Landes zu erkämpfen, das dürft ihr aber gern selbst lesen.

SCHREIBSTIL:

Der Schreibstil war schon wie im ersten Band sehr klar, ohne Schnörkel und las sich schnell weg. Allerdings konnte mich der zweite Band auch sehr viel weniger fesseln. Manchmal fühlte ich mich sogar etwas gelangweilt. Die Entscheidungen der Charaktere waren mir dieses Mal zu klischeehaft, es fehlte mir an überraschenden Wendungen wie im ersten Teil. Spannung war zwar gegeben, aber nicht in dem Maße, wie ich es erhofft hatte.
Eines der größten Mankos war für mich, dass die Frauen sich ihre Rechte sehr brutal – also mit viel Gewalt – erkämpfen und danach keine Reflektion oder Auseinandersetzung damit erfolgte. Ich hätte mir da irgendwie einen moralischeren Umgang mit der Situation gewünscht, beispielsweise, dass sie ihre Ziele erreichen, aber für immer mit ihren schrecklichen Taten zurechtkommen müssen. Ich fand die Darstellung der Gewalt im zweiten Band sehr glorifiziert und heroisch, was ich so nicht als gut bewerten kann.

FAZIT:

Der zweite Teil war deutlich schwächer als der erste Band und ich war wirklich etwas enttäuscht, dass das Potential nicht ausgeschöpft wurde. Die Geschichte hätte doch einen deutlich reiferen Umgang mit dem Thema Frauenrechte und Gleichberechtigung hergegeben. Schade, dass die Umsetzung dann so lieblos und wenig moralisch erfolgte. Die Charaktere waren wirklich super und das Buch konnte unterhalten, abschließend fehlte mir allerdings noch etwas Tiefe.

Ein schwächerer Band als der Auftakt und deshalb ein etwas enttäuschendes Finale. Zu wenig überraschen, zwar spannend aber an einigen Stellen zu wenig reflektiert. Schade. Ein unterhaltsames Buch, was sein Potential leider nicht nutzen konnte.

BEWERTUNG: ♥♥♥♡♡


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♡♡
Emotionen: ♥♥♥♡♡
Dystopischer Rahmen: ♥♥♥♡♡
Charaktere: ♥♥♥♥♡
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♡♡

Gesamtwertung = 3,2


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Blackcoat Rebellion – Das Schicksal der Zehn“ von Aimée Carter

Meine lieben Leser,

und endlich habe ich es geschafft! Ich habe die Blackcoat-Rebellion-Reihe beendet! 🙂 Ich freue mich riesig, dass ich mit meinem Vorhaben vorankomme, alle Fortsetzungen auszulesen, die ich noch ungelesen im Regal stehen habe. Das sind jetzt zwar noch ein paar, aber es wird! Auf den letzten Band dieser bisher überzeugenden Dystopie war ich natürlich super gespannt. Wie er mir gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Blackcoat Rebellion – Das Schicksal der Zehn
  • Autor/in: Aimée Carter
  • Übersetzer/in: Tess Martin
  • Anzahl der Seiten: 320 Seiten
  • Verlag: Dragonfly Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (2020)
  • Genre: Dystopie, Jugendbuch

INHALT:

*** Achtung! Es handelt sich um den dritten und letzten Band – evtl. Spoiler zum den vorherigen Bänden vorhanden! ***

Nach den dramatischen Geschehnissen in Anderswo im zweiten Band, geht es jetzt ans Eingemachte. Kitty und die Rebellen setzen alles auf eine Karte, um die Bevölkerung über die Machenschaften des maskierten Premierministers aufzuklären. Dazu offenbart sie sich öffentlich und deckt ihre wahre Identität auf.
Zusammen mit Knox und den anderen Rebellen liefern sie sich einen wahren Medienkampf mit dem Premierminister, der vor keinerlei Maßnahmen zurückschreckt.
Als Kitty schließlich entführt wird und sich die Ereignisse zuspitzen, liegt es in ihrer Hand, das Blutvergießen zu stoppen und den Menschen die Freiheit und Unabhänhigkeit zu geben, die sie schon lange ersehnen. Doch der Premierminister hat Menschen in der Hand, die ihr etwas bedeuten – was wird ihr wichtiger sein?

SCHREIBSTIL:

Wenn eine Autorin Spannung in Reinform beherrscht, dann ist es Aimée Carter. Wieder einmal hat sie es geschafft, mich an die Seiten zu fesseln. Dabei ist die Handlung nicht ausladend, dafür aber fokussiert.
Dieser letzte Band hatte für mich ein paar kleinere Logiklücken, die ich gern beantwortet haben wöllte. Im Gesamtbild lässt sich sicherlich darüber hinwegsehen, aber gerade bei einer Dystopie kommt es auf Authentizität und auch Realismus an, wie ich finde. Mir fehlten bei technischen Geräten ein paar plausible Details und auch manche Entscheidungen der Hauptcharaktere waren alles andere als klug und passten nicht zu ihrem sonstigen Verhalten.
Deshalb erschien mit der letzte Band rein vom Stil her etwas schwächer.
Die Story jedoch hat Carter wieder astrein umgesetzt und mich wie erwartet begeistern können.
Das Ende war für meine Verhältnisse zu wenig überraschend und zu sehr Standard, als dass es mich hätte abholen können. Der große Showdown, der dem Ende voranging war jedoch meisterhaft geschrieben.

FAZIT:

Ich bin fast ein bisschen traurig, dass diese großartige Reihe vorbei ist. Andererseits bin ich froh, dass Kitty dieses Martyrium überstanden hat. Die Autorin hat ja zum Glück noch mehr Bücher, die ich noch nicht gelesen habe – da werde ich mich also draufstürzen müssen. Insgesamt war der letzte Band für mich der schwächste, aber dennoch wirklich gut und spannend umgesetzt. Er hat mich unterhalten und ich konnte das Buch praktisch nicht aus der Hand legen. Wie gewohnt glänzt Carter mit Wendungen und Überraschungen, die der Leser nicht voraussehen kann.

Ein würdiger Abschluss, der mit kleineren Logiklücken etwas schwächer daherkommt als die Vorgänger. Kann dennoch durch die gewohnte Spannung, die unerwarteten Wendungen und die Charaktere überzeugen.

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♡


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: ♥♥♥♥♡
Emotionen: ♥♥♥♥♡
Dystopischer Rahmen: ♥♥♥♡♡
Charaktere: ♥♥♥♥♡
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♥♥

Gesamtwertung = 4,0


Bis bald,
EURE HACHIDORI