Frauen der Weltgeschichte – Ada Lovelace

Ada Lovelace
britische Mathematikerin
1815 – 1852


Titel: Watercolor portrait of Ada King, Countess of Lovelace (Ada Lovelace) (Quelle)
Künstler: Edward Alfred Chalon

Ada Lovelace äußerte einmal: „Ich glaube nicht, dass mein Vater ein ebenso guter Dichter war, wie ich eine gute Mathematikerin sein werde!“
Sie war nämlich die einzige Tochter des englischen Dichters Lord Byron. Während er als einer der großen Dichter der Romantik gefeiert wurde, ließen seine Qualitäten als Vater zu wünschen übrig. Er verließ die Familie kurz nach der Geburt von Ada.
Lovelace war eine begnadete, pragmatische und leidenschaftliche Mathematikerin. Sie schrieb für Charles Babbage die Programme für seine Rechenmaschine, einen Vorläufer des Computers und entwickelte außerdem ein System nach welchem sie Wetten auf Pferderennen abschloss.
Allerdings hatte sie vorher schon ein großes Vermögen auf der Rennbahn verloren, als ihr diese Idee kam.
Der grundlegende Beitrag von Ada Lovelace zur Entwicklung des Computers wurde im 20. Jahrhundert noch einmal gewürdigt, indem das Pentagon in Erinnerung an sie dessen 1975 entwickelte universelle Computersprache ADA nannte.

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Frauen der Weltgeschichte – Francoise Barré-Sinoussi

Francoise Barré-Sinoussi
französische Virologin und Entdeckerin des Aidsvirus
*1947


Titel: Françoise Barré-Sinoussi, Nobelpreisträger für Physiologie oder Medizin 2008, auf einer Pressekonferenz am Karolsinska, Solna (Quelle)
Künstler: Prolineserver (talk)

Francoise sah in der Wissenschaft Hoffnung und führte die Forschung zu neuen Erkenntnissen.
Sie entdeckte zusammen mit Luc Montagnier das HI-Virus und verfasste den ersten wissenschaftlichen Bericht darüber.
Dafür erhielten die beiden 2008 eine Hälfte  des Nobelpreises für Medizin. Die andere Hälfte bekam der deutsche Virologe Harald zur Hausen.
Barré-Sinoussi wurde Professorin und Leiterin der Forschungsgruppe über Retroviren im Institut Pasteur.
Der Expertenrat von Barré-Sinoussi ist weltweit gefragt. Als Beraterin der Vereinten Nationen nahm sie an den Programmen der WHO zur Bekämpfung von Aids sowie dem Programm UNAIDS teil.
Mit dieser Immunschwächekrankheit hat sie sich in über 200 Veröffentlichungen beschäftigt.

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Frauen der Weltgeschichte – Lady Di

Lady Di (Diana)
Prinzessin von Wales
1961 – 1997

Lady Di war umfangreich karitativ tätig. Besonders galt ihr Engagement den Opfern von Landminen, für deren Verbot sie sich hartnäckig einsetzte. Ihr Ziel wurde 1997 erreicht, als 122 Länder dazu einen internationalen Vertrag schlossen.
Lady Di war adeliger Abstammung und arbeitete als Kindergärtnerin. Ihre Stationen im Leben reichten aber noch über die unglückliche Ehefrau, gefeierte britische Kronprinzessin und geschiedene Jetsetterin, die sich, wie oben erwähnt in vielen Wohltätigkeitsprojekten engagierte.
Seit der Hochzeit mit Thronfolger Charles lebte sie unter ständiger Beobachtung der Öffentlichkeit. Zu öffentlichen Themen wurden dabei unter anderem ihre Figur oder Frisur, sowie das Verhältnis von Charles und Camilla Parker-Bowles, die er in zweiter Ehe heiratete. Auch Dianas Affären waren ein Thema.
Selbst nach der Scheidung blieb sie im Blickpunkt der Presse. Ihren tödlichen Unfall soll eine Verfolgung durch Paparazzis verursacht haben.

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