* Jubiläum – 3. Blog-Geburtstag *

Meine lieben Leser,

heute hat dieser Blog Geburtstag!!!
Drei Jahre existiert sanihachidori.com nun schon.
*Fanfaren* *Trommelwirbel* *Konfetti*

Viele von euch begleiten mich schon lange Zeit auf diesem Weg und dafür möchte ich euch, meinen Lesern, danken.
Ohne euch würde es diesen Blog nicht geben, denn ihr macht den Blog erst lebendig!

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Ein Rückblick:
Wie hat alles angefangen?
Vor drei Jahren war ich für mein Studienpraktikum in Leipzig und sollte mich näher mit Content Management Systemen beschäftigen. Die Idee entstand während dieser Recherche, einen eigenen Blog zu beginnen, um mich selbst aktiv im Web zu betätigen. Am Anfang war ich unsicher, welches Thema ich für den Blog wählen sollte und so kam es dazu, dass sich über die drei Jahre einige immer wiederkehrende Themen entwickelten und dieser Blog eben nicht nur ein einziges Thema behandelte.
Mittlerweile gibt es wichtige Kategorien, wie „Frauen der Weltgeschichte„, „Produkttests“ oder „Do it yourself„, die immer wieder behandelt werden. Auch „Bücher- und Spieletipps“ und „Japan – Die kleine Lehrstunde“ wachsen stetig, wenn auch nicht so regelmäßig, wie andere Kategorien.
Über die Jahre hinweg veränderten sich nicht nur die Inhalte des Blogs, sondern auch das Design und tatsächlich überlege ich, wieder ein neues Design zu wählen.

Mit der Entwicklung des Blogs bin ich sehr zufrieden.
Hier eine kleine Übersicht in Zahlen:

Besucher:
2013: ca. 4000
2014: ca. 14 500
2015: ca. 22 300

bis zum 3. Bloggeburtstag 2016 schon:
ca. 8444

Gefällt mir:
2013: ca. 80
2014: ca. 240
2015: ca. 370

bis zum 3. Bloggeburtstag 2016 schon:
ca. 90

Kommentare:
2013: ca. 40
2014: ca. 75
2015: ca. 140

bis zum 3. Bloggeburtstag 2016 schon:
ca. 40

Ich bin sehr zufrieden, dass ich im März diesen Jahres überall schon höhere Zahlen habe, als in meinem ersten Jahr als Bloggerin. Das stellt mich ungemein zufrieden. Ich hoffe natürlich, dass dieser Trend nach oben weiter anhält, denn das ist ein tolles Feedback für mich. 🙂

Was waren meine Highlights?
Eines meiner absoluten Highlights war 2015 die Besichtigung des alten Kaufhauses in Görlitz, welches als Drehort für das „Grand Budapest Hotel“ aus dem gleichnamigen Film genutzt wurde. Dieser Blick hinter die Kulissen und die vielen interessanten Infos waren einfach Weltklasse.

Natürlich möchte ich auch auf der sentimentalen Schiene etwas erwähnen. Eine meiner Lieblingsgeschichten dieses Blogs, wenn nicht sogar DIE Geschichte, ist, dass ich eine wirklich gute Freundin durch das Bloggen gefunden habe. An dieser Stelle ein ganz besonderer Dank an Miss Boleana!
Eigentlich war es doch eher Zufall, dass ich las, dass sie auch auf die Leipziger Buchmesse fährt und dann haben wir uns ziemlich unkompliziert verabredet. Besonders schön und immer noch faszinierend ist, dass wir sofort auf einer Wellenlänge waren und ich das Gefühl hatte, man kennt sich schon ewig. Hört sich echt kitschig an, aber liebe Miss Boleana, so ist es nunmal. 😀 Ich bin dafür so dankbar und wenn ich es nicht selbst erlebt hätte, würde ich es nicht glauben. Mittlerweile kennen wir uns schon fast 2 Jahre und ich freue mich auf jedes weitere Jahr und jede weitere Messe mit dir. 😉

Was erwartet euch in Zukunft?
Die Kategorien, die sich etabliert haben, werden weitergeführt.
Auch meine neueste Kategorie „Tagebuch einer Bekanntschaft in Zeiten der Flüchtlingskrise“ werde ich wohl weiterschreiben, da ich gute Resonanz erhalten habe. Vielleicht schaffe ich es auch wieder, etwas mehr und regelmäßiger zu schreiben.

Wünsche für den Blog:
Die letzten Jahre wünschte ich mir für den Blog mehr Kommentare und somit mehr Interaktivität. Diese Wünsche haben sich bisher wirklich super erfüllt! Danke, liebe Leser!
Mein größter Wunsch ist es, euch als Leser zu erhalten und ein paar mehr zu gewinnen.
Und wenn es nur wenige sind, freue ich mich, wenn dieser Blog jemandem Freude bereiten kann.


Ich freue mich über Anregungen, Meinungen und Verbesserungsvorschläge!
Jedes Feedback ist erwünscht!
Was wünscht ihr dem Blog? Welche Themen gefallen euch am besten? Welche Themen kommen euch zu kurz?
Ich bin gespannt auf eure Antworten!

EURE HACHIDORI

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Filmstadt Görlitz – Das Kaufhaus (The Grand Budapest Hotel)

Liebe Leser,

im Gastbeitrag von meiner Bloggerkollegin Miss Boleana habt ihr ja schon etwas über unseren Stadtrundgang durch Görlitz erfahren können. Heute widme ich mich speziell dem Görlitzer Kaufhaus, welches Drehort für das Innenleben des „Grand Budapest Hotel“ im gleichnamigen Film war.

Hachidori
Ich habe mich verewigt… bis Staub gewischt wird…😉

Miss Boleana und ich hatten die Gelegenheit einen exklusiven Einblick in das Kaufhaus und aktuelle Informationen zu den Zukunftsplänen des Hauses zu bekommen.
Doch zuerst: Alles begann mit…


Historisches:
Eröffnet wurde das Görlitzer Kaufhaus 1913 unter dem Namen „Kaufhaus zum Strauß“ und ist mittlerweile das einzige noch erhaltene Gebäude aus der frühen deutschen Warenhauskultur. Für den Bau des Kaufhauses wurde von der Firma „Lindemann und Ploschitzki“ das alte Gebäude und das Nachbarhotel „Hotel zum Strauß“ abgerissen und das heutige Kaufhaus errichtet. Solch ein Gebäude war zu damaligen Zeiten nur in großen europäischen Metropolen zu finden. Die Entwürfe für das Kaufhaus stammen aus der Feder von Architekt Carl Schmanns.

1929 fusionierte man mit dem Karstadt-Konzern. Danach folgten schwere Jahre des Krieges. 1968 wurde das Gebäude zum „Centrum Warenhaus“. Nach der Wende kam 1991 Karstadt zurück in das wunderschöne Ambiente. Damals wurde das Gebäude für über 20 Millionen D-Mark saniert. 2004 kam die erste Krise und das Kaufhaus wurde unter dem Namen „Hertie“ an einen britischen Finanzinvestor verkauft. Im August 2009 schloss man das Kaufhaus trotz eigenem wirtschaftlich erfolgreichem Betrieb aufgrund der Insolvenz des Investors.

Seitdem hofften und bangten alle Görlitzer um IHR Kaufhaus, mit dem ich selbst viele schöne Kindheitserinnerungen verbinde. Die urigen, knarrenden Holzstufen der Treppen… die wunderschön glänzenden Säulen aus gelbem Marmor… die beiden großen Kronleuchter, die vor allem in der Weihnachtszeit meine Kinderaugen zum Leuchten brachten…
Eine Parfümerie hat bis zum erneutem Sanierungsbeginn die Stellung gehalten. Jetzt ist sie ausgezogen, denn unser Kaufhaus startet einen erneuten Neuanfang sozusagen. Und es passiert so einiges da drinnen, das kann ich euch sagen!


Das Kaufhaus als Filmkulisse
Der Film „The Grand Budapest Hotel“ wurde zu größten Teilen in Görlitz gedreht. Kulisse für die Innenaufnahmen des Hotels war das Kaufhaus. Ab Oktober 2012 waren in Görlitz dafür mehrere Monate bekannte Hollywood-Stars wie Jude Law, Owen Wilson, Bill Murray oder Ralph Fiennes zu Gast in der kleinen Stadt an der polnischen Grenze. Wer erkennt nicht, dass hier die Rezeption des Hotels stand?

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Neuer Besuch im Grand Budapest Hotel

Oder die Säulen, die bei der wilden Schießerei durchlöchert werden?

Säulen
Die Säulen sind doch nicht zerschossen! 😉

Das Grand Budapest Hotel steht hier in Görlitz.
Auch kleinere Werbefilme wurden hier gedreht und das Kaufhaus-Team erhält immer noch Anfragen diesbezüglich.

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Das Kaufhaus von innen

Ein Beitrag, der sich auf das Kaufhaus aus Filmsicht konzentriert,
findet ihr bei meiner lieben Bloggerkollegin Miss Boleana.


Die Auferstehung des Kaufhauses
Über die neuesten Pläne für das Kaufhaus wurden wir vom „Kaufhaus“-Team direkt vor Ort informiert. Miss Boleana, unsere Foto-Crew und ich wurden Teil einer interessanten und spannenden Führung durch das Gebäude.

Was bisher geschah…
Der Unternehmer Prof. Dr. med. Winfried Stöcker erwarb das Kaufhaus  im übertragenen Sinne „für einen Apfel und ein Ei“ und wird um ein Vielfaches mehr investieren müssen, damit es wieder in altem Glanz erstrahlen kann.
Uns wurde berichtet, dass jede Entscheidung für das Kaufhaus genauestens durchdacht und geplant wird. Im Fokus stehen dabei vor allem die Haus- und Klimatechnik sowie die Lichtkonzepte. Von zahlreichen Handwerkern wurden schon viele Stunden Vorarbeit geleistet. Laut den offiziellen Broschüren, die uns vom Kaufhaus-Team zur Verfügung gestellt wurden, sind über 10 Zentimeter dicker Estrich abgetragen worden. Ganze 272 Bauschutt-Container wurden abgefahren. Alleine 141 Tonnen Altholz sind bisher aus dem Gebäude entsorgt worden.
Alle Baumaßnahmen werden mit dem Denkmalschutz abgestimmt, denn das große Ziel ist es, den Gesamteindruck des Hauses zu erhalten.


Was ist geplant?
Die Fenster, ganze 216 Stück an der Zahl, sind weitesgehend noch aus dem Jahre 1913 und werden komplett erneuert. Ein Fenster wurde bereits erneuert, wir durften es sogar betrachten. Nebenbei wies man uns darauf hin, dass dieses eine Fenster schon den Wert eines Kleinwagens hätte. Nicht auszumalen, wieviel alleine die Erneuerung der zahlreichen Fenster kosten dürfte.

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Alte Fenster mit Blick auf dicken Turm

Auch das Glaskuppeldach bleibt im Originalzustand erhalten. Es wurde mit Jugendstilelementen bemalt und bereits in den 80er Jahren restauriert. Die Technik, mit der das Dach verziert ist, wird Schwarzlotmalerei genannt und dabei wird Schmelzfarbe bei 600°C in das Glas eingebrannt.

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Das Glaskuppeldach mit den Kronleuchtern

Ursprünglich, so wird uns erzählt, war das Glasdach von außen bemalt. Trotz des weiteren Schutzdaches, welches sich über der Kuppel befindet, erlitt die Bemalung Schäden (vor allem durch Reinigungsarbeiten), weswegen man es, wie vorher erwähnt, in den 80er Jahren von innen gestaltete. Dazu wurde ein abenteuerliches, freihstehendes Gerüst erichtet, erzählt man uns. Dieses Gerüst schwankte zwischendurch so stark, dass alle, die daran arbeiteten innehalten mussten und erst bei Stillstand des Gerüsts weitergestalten konnten.

Kuppeldach3
Über dem Dach, Gestaltung befindet sich innen am Glas

Auch bei der erneuten Sanierung wird ein kleines Fenster im Glaskuppeldach erneuert werden müssen. Denn es ist kaputt, eine Ecke fehlt. Heutzutage jemanden aufzutreiben, der diese Kunst noch beherrscht, war eine Odyssee, wird uns vom Kaufhaus-Team berichtet.

Kuppeldach2
Das Dach aus einem anderen Blickwinkel

Kuppeldach
Suchbild: Findet die kaputte Ecke bei einem Fenster!

Besonders imposant sind auch die zwei großen Kronleuchter in der Mitte des Lichthofs. Diese sind allerdings schon seit DDR-Zeiten nicht mehr original. Die originalgetreuen Nachbauten von 1993 bleiben uns jedoch erhalten.

Marmor, Kuppeldach
Die Kronleuchter

Atrium
und nochmal von oben 😉

Die alten Holztreppen sind vor allem den Görlitzern noch in Erinnerung und machen eine Besonderheit des Gebäudes aus. Viele wünschen sich natürlich, dass auch diese erhalten bleiben. Diesbezüglich wurden auch wir bei der Führung beruhigt. Die Treppen bleiben. Wie wir aber sehen konnten, wird jede einzelne Stufe aufgerissen, überprüft, erneuert usw. um jegliche Sicherheit zu garantieren. Rolltreppen werden NICHT an die Stelle der Holztreppen treten. Allerdings werden im geplanten Anbau wahrscheinlich Rolltreppen installiert.

Treppen, Geländer
Treppen von Stockwerk zu Stockwerk

Treppe, Atrium
Treppen in der Eingangshalle

Der Anbau soll dort entstehen, wo sich der jetzige Lagereingang befindet. Dieser wird laut derzeitiger Planung verglast.

Anbau
Hier entsteht der neue Anbau

Die alten Aufzüge, an die ich mich noch erinnere, weil ich damit immer hoch bis in die Spielzeugabteilung gefahren bin, werden natürlich ausgetauscht und auf den neuesten Stand gebracht. Ich konnte es mir jedoch nicht verkneifen, ein paar Abschiedsfotos zu schießen.

Aufzug
Die alten Aufzüge

Die Holzgeländer sollen erhalten bleiben, sind allerdings niedriger als heutige Richtlinien vorgeben. Das Team vom Kaufhaus lässt uns wissen, dass man sich da noch etwas einfallen lassen muss.
Geländer
Die Verzierung des Geländers

Geländer2
Leider zu niedrig: Die Geländer

Geplant ist auch eine ausgefeilte Lichttechnik, denn es ist nicht gewollt, dass die Fenster, wie vorher so oft, verstellt werden und somit weniger Licht ins Kaufhaus gelangen kann. Dies wurde zuletzt aus einem ganz plausiblen Grund gemacht: Alle Waren sollten in einheitlichem Licht präsentiert werden. Um diesen Punkt auch in Zukunft zu gewährleisten, wird an der Lichttechnik gefeilt.
Sehr spannend war für mich außerdem, dass es im Kaufhaus eine „Musterfläche“ gibt, wo verschiedene Bodenbeläge, Soundanlagen oder Möbel getestet werden.

Musterfläche
Die Musterfläche

Aber auch, und das ist dem Inhaber und dem Kaufhaus-Team wichtig, dass die Elektronik gut versteckt wird und wie man das am besten bewerkstelligt. Das ist ein nicht zu unterschätzendes Thema, denn der Denkmalschutz soll nicht verletzt werden. Ein Vorschlag für den Bodenbelag wurde schon verworfen. Uns wurde mitgeteilt, dass es definitiv eine Mischung aus Holz, Stein und hochwertigem Teppich werden soll.

Boden
Dieser Boden passte noch nicht ganz…

In der Eingangshalle wird der Boden auch erneuert, denn das, was wir als schöne Fliesen wahrgenommen haben, ist PVC. An seine Stelle tritt echter Steinboden.

Atrium, Fußboden
Der alte Boden

Der gelbe Marmor, der die Säulen in der unteren Halle so warm erstrahlen lässt, wird auch an einigen Stellen repariert. Dazu wird natürlich überlegt, ob man dazu unbedingt in die Toskana fahren muss, denn ursprünglich dachte man, dass es der Marmor von hier kommt, was sich als falsch herausstellte.

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Der gelbe Marmor und die Zierstreifen

Die Säulen im oberen Bereich waren ursprünglich komplett weiß. Von der Filmcrew für „The Grand Budapest Hotel“ wurden sie mit Gold verziert. Und so gelassen. Mit dem Denkmalschutz wird nun überlegt, ob man die Säulen in diesem Zustand belässt, denn wirklich schlimm, seien wir ehrlich, sieht es nicht aus. Die Filmcrew hatte die Wahl, alle Säulen wieder zu weißen, oder einen Wasserschaden zu beheben. Nun sehen die Säulen etwas anders aus, aber ich finde es persönlich nicht wirklich dramatisch.

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Relikt der Filmcrew: Goldene Bemalung

Was wenige wissen: Unter dem Kaufhaus existiert sogar ein Keller, welcher ebenfalls zukünftig genutzt werden soll.



Das Konzept hinter dem zukünftigen Kaufhaus Görlitz
:
Hochwertige Qualität und gute bezahlbare Produkte, auch regionale, sollen eine Grundphilosophie bilden. Auf den 7000 Quadratmetern soll man sich zuhause fühlen, ein ansprechendes Sortiment vorfinden und gerne verweilen. Im Atrium sollen regelmäßig Veranstaltungen wie Modenschauen, Konzerte oder Lesungen stattfinden. Angestrebt wird für das Kaufhaus ein Shop-in-Shop Geschäft. Das bedeutet, es werden keine Läden an sich hereinkommen, sondern die Verkaufsfläche bleibt offen und die Produkte werden in abgegrenzten Bereichen präsentiert. Im Untergeschoss soll es Lebensmittel geben, im Erdgeschoss eine Parfümerie, Accessoires, Aktionen und regionale Produkte. In den Ebenen 1 und 2 werden die Damen- und Herrenbekleidung untergebracht. Auf Ebene 3 sind Gastronomie, Designer, Feinkost, ein „Männer“- und Kinderland, sowie Kinderbekleidung und Spielzeug die Stichwörter. Auf Ebene 4 soll ein Restaurant mit Terrasse entstehen, von dem aus man bis ins Riesengebirge schauen kann.
Den Platz für diese Terrasse durften wir exklusiv von oben betrachten. Über dem jetzigen Lagereingang entsteht ein Anbau, oben drauf dann die Terrasse. Und den Ausblick durften wir schonmal genießen.

Anbau2
Der Ausblick



Weiteres zu baulichen Neuerungen:

Auf den kleinen äußeren Podesten des Hauses, wo sonst die Weihnachtsbäume stehen, sollen kleine Mini-Terrassen entstehen, zum gemütlichen Kaffeetrinken mit Blick auf den Demianiplatz, Marienplatz und den dicken Turm. An dieser Stelle wird überlegt, auch einen Bereich der Fenster komplett zu verglasen, um einen ungetrübten Blick auf den dicken Turm zu haben. Die jetzigen Fenster haben ein feines Holzgitter.
Es werden nicht nur neue Fahrstühle und im Anbau auch Rolltreppen installiert, das ganze Haus wird auch voll klimatisiert.
Es ist außerdem immer noch im Gespräch, ob es einen gläsernen Übergang vom Kaufhaus zum City-Center geben wird. Aber entschieden ist diese Neuerung noch nicht.

Raum
Hier kommen viele neue Produkte hin

Parkhaus oder Tiefgarage?
Lange Zeit war im Gespräch, dass unter dem anliegenden Marienplatz eine Tiefgarage errichtet wird. Dieser Plan wurde schnell verworfen, denn unter dem Platz ist nur Granit. Ein weiterer Plan war eine Tiefgarage unter dem Elisabethplatz. Einziges Problem dort: Es verläuft unterirdisch noch die alte Stadtmauer, welche unter Denkmalschutz steht. Diese hätte erhalten und hinter Plexiglas in der Garage integriert werden müssen. Die Idee war gut, aber leider für die Stadt zu teuer, wird uns mit Bedauern mitgeteilt. Wahrscheinlich wird es jetzt doch das Parkhaus neben dem City-Center treffen. Dieses wird vergrößert und vom Kaufhaus mitgenutzt.



Planung der Ebenen des Kaufhauses im Detail:

Eine wichtige Aussage, die uns vermittelt wurde: „Das Kaufhaus will keine Einzelhändler vertreiben, sondern mit ihnen zusammenarbeiten.“

Säulen, Kuppeldach
Mehrere Ebenen zum Austoben

Ebene 5
In der obersten Etage sind Büros und Kanzleien geplant.

Ebene 4 (Hauptnutzfläche: 945 Quadratmeter)
Restaurant; Filmausstellung; Waschräume

Ebene 3 (Hauptnutzfläche: 1265 Quadratmeter)
Gastronomie mit Show-Cooking; High-Tech-Store (mit Kursen); „Männerland“; Kinderland; Kinderbekleidung; Spielzeug; Stöcker-Feinkost; Coiffeur (im Volksmund Friseur); Waschräume

Ebene 2 (Hauptnutzfläche: 1261 Quadratmeter)
Herrenbekleidung; Herrenschuhe; Sportartikel; Young Fashion; Sondergrößen; Eventkleidung; Espresso-Bar; Änderungsschneider

Ebene 1 (Hauptnutzfläche: 1082 Quadratmeter)
Damenbekleidung; Damenschuhe; Taschen; Sektbar

Erdgeschoss (Hauptnutzfläche: 1586 Quadratmeter)
Parfümerie; Accessoires; Zeitschriften; Bücher; Geschenkartikel; Regionale Produkte; Café; Eventfläche

Ebene -1 (Hauptnutzfläche: 1282 Quadratmeter)
Lebensmittel; Biomarkt


Fazit:
Es war ein sehr lehrreicher Rundgang und ich bin nun mehr als vorher überzeugt, dass unser Kaufhaus wirklich wieder ein Juwel werden kann. Nachdem ich so viele Infos bekommen habe, kann ich es kaum erwarten, es wieder zu betreten und zwar dann, wenn es in neuem Glanz erstrahlt.
Kommt doch auch mal vorbei! Und besucht unser Grand Budapest Hotel im Herzen des Dreiländerecks! Wir sehen uns 2017 zum Einkaufsbummel!


Und zum Schluss:
Dieser Beitrag war nur möglich durch die Unterstützung vieler lieber Leute.
Deswegen möchte ich meiner Bloggerkollegin Miss Boleana für ein wirklich tolles Wochenende danken; dem Kaufhaus-Team für den Zutritt ins Gebäude und die unzähligen Informationen, die wir erhalten haben, besonders ein Dank an Lisa Helmers und Livia Kaiser. Und natürlich danke ich auch meiner Foto-Crew, für dieses schöne Shooting in herrlicher Kulisse.

EURE HACHIDORI

P.S.:
Ich hoffe mein Beitrag hat euch gefallen, auch wenn er dieses Mal etwas länger ausgefallen ist. Und vielleicht konnte ich euch sogar etwas in Vorfreude versetzen? Was denkt ihr über die Pläne? Freut ihr euch schon auf die Auferstehung des Kaufhauses? Seid ihr schonmal dort gewesen? Oder möchtet ihr zukünftig auf jeden Fall mal im ehemaligen „Grand Budapest Hotel“ vorbeischauen?
Ich freue mich auf eure Kommentare!

EURE HACHIDORI

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