Frauen der Weltgeschichte – Rita Levi-Montalcini

Rita Levi-Montalcini
italienisch-US-amerikanische Medizinerin
1909 – 2012


Titel: The 98 year-old mother of neuroscience special guest speaker at the international NGF meeting 2008: Katzir Conference on Life and Death in the Nervous System, at Kfar Blum, Israel. (Quelle – CC-BY-SA)
Fotograf: audrey_sel

Als das Kindermädchen von Montalcini an Krebs verstarb, stand fest, dass sie ein Medizinstudium anstrebte. Nach ihrem Examen 1936 fand sie im damals faschistischen Italien keine Arbeit, da sie Jüdin war. Aus diesem Grund zog sie nach Belgien. 1943-45 lebte sie illegal in Florenz und forschte in ihrem Schlafzimmer weiter. Später wurde sie sogar Leiterin des nationalen Labors für Zellbiologie in Rom.

Rita Levi-Montalcini erforschte ihr Leben lang den Wachstumsmechanismus von Zellen und Organen. Sie entdeckte 1952 das Protein, welches für das Wachstum von Zellen verantwortlich ist. Sie erhielt 1986 den Nobelpreis in Medizin, gemeinsam mit dem US-Amerikaner Stanley Cohen.
Vom italienischen Präsident wurde sie im Jahre 2001 zur Senatorin auf Lebenszeit ernannt.
2009 war sie schließlich die erste Nobelpreisträgerin der Geschichte, die 100 Jahre alt geworden war.

(Vgl. Codc u.a.: Rita Levi-Montalcini. https://de.wikipedia.org/wiki/Rita_Levi-Montalcini [Stand: 12.05.2017])

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