Frauen der Weltgeschichte – Hatschepsut

Hatschepsut

zwischen 1479 – 1457 v.Chr.
erste Pharaonin der Welt

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Titel: Hatshepsut, Eighteenth dynasty of Egypt, c. 1473-1458 B.C. Indurated limestone sculpture at the Metropolitan Museum of Art, New York City (Quelle)
Fotograf: User:Postdlf

Hatschepsut war sehr wahrscheinlich die erste Pharaonin der Welt. Ungesichert ist zwar, ob sie überhaupt eine Frau war, aber ich stelle sie hier dennoch vor. Es ranken sich nicht nur Geheimnisse um ihr Geschlecht, sondern auch um ihr Leben und ihren Tod.
Fest steht, dass sie ihren Halbbruder heiratete und ihm eine Tochter gebar, somit also keinen Thronnachfolger. Eigentlich sollte ihr Stiefsohn (der Sohn einer Nebenfrau des Halbbruders) den Thron besteigen, aber Hatschepsut bestieg einfach selbst den Thron und regierte Ägypten, obwohl eine Frau auf dem Thron als Gotteslästerung galt.
Nach ihrem Tod wurden sämtliche Skulpturen und Bildnisse von ihr ausgelöscht, wahrscheinlich wegen eben dieser Gotteslästerung. Dadurch verschwand sie für mehrere tausend Jahre aus den Geschichtsbüchern.
Eine Theorie besagt, dass Hatschepsut deswegen für einen Mann gehalten werden könnte, weil sie während ihrer Amszeit den traditionellen Königsbart trug, um ihre Machtsposition zu unterstreichen. Es könnte auch sein, dass sie sich absichtlich als Mann darstellen ließ.

EURE HACHIDORI

 

Jubiläum – 2 Jahre „Sani Hachidori“

Hallo liebe Leser,

heute feiert dieser Blog seinen zweiten Geburtstag. Ich möchte euch auf diesem Weg einfach mal Danke sagen für eure Treue, euer Interesse und dafür, dass sich mein Wunsch von letztem Jahr erfüllt hat. Vor einem Jahr hatte ich mir gewünscht dass mein Blog ein paar mehr Kommentare bekommt und somit interaktiver wird. Das habt ihr super hinbekommen und mir jedes Mal einen ganz persönlichen Glücksmoment beschert. Auch wenn ich durch die Arbeit nicht mehr so oft schreibe, möchte ich mein Bestes geben, um euch weiterhin einen Blog zu bieten, der euch mit dem ein oder anderen Thema begeistern kann. Bleibt mir als Leser erhalten! Und schreibt gern weiterhin so fleißig Kommentare!
EURE HACHIDORI

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Buchtipp – Silber – Bücher der Träume von Kerstin Gier

Hallo liebe Leser,

ich melde mich nach einer etwas längeren Pause wieder zurück. Und gleich mit einem Büchertipp! Vor gar nicht allzu langer Zeit hatte ich euch die Edelstein-Trilogie von Kerstin Gier vorgestellt. Ihr nächstes Werk, das ich gelesen habe, ist die Silber-Reihe.

 

Begegnung mit dem Buch:
Lange bin ich an einem Schaufenster vorbeigegangen, in dem dieses Buch stand. Letztendlich hatte ich überlegt, ob ich es erst kaufe, wenn das Taschenbuch draußen ist, aber der „Weihnachtsmann“ hat mir beide Teile in gebundener Fassung beschert. 🙂

Worum geht´s?
Um Liv Silber und ihre Familie, bestehend aus ihrer Mutter, kleinen Schwester und Lottie, dem Kindermädchen, die nie an einem Ort sesshaft wurden und durch die Weltgeschichte getingelt sind. Doch am Anfang dieses Buches steht die Veränderung: Livs Mutter hat in England ihren Traummann gefunden, weswegen sie jetzt endlich ein sesshaftes normales Leben aufbauen können. Dieser „Traummann“ hat auch zwei Kinder. Indirekt durch ihren neuen Stiefbruder, Grayson, schlittert Liv in ein kleines Abenteuer. Sie entdeckt, dass man seine eigenen Träume in eine Art Korridor verlassen kann und die Macht hat, die Träume zu kontrollieren, verschiedene Formen anzunehmen etc.
Leider bleibt es nicht bei ein paar Spielereien. Die Geschichte wird immer verworrener und Liv muss aufpassen, denn bald geht es nicht nur um ein paar Träume, sondern auch um das reale Leben, welches dadurch beeinflusst wird.

Fazit:
Kerstin Gier erschafft wieder eine in sich stimmige Welt mit liebevoll beschriebenen Charakteren. Die Idee mit den Träumen ist wieder mal ein spannendes Konzept, das Platz für Spielraum lässt. Auch die Romantik kommt in ihren Büchern wie immer nicht zu kurz, ist aber nicht der Hauptschauplatz im Roman.  Herrlich leicht geschrieben, ist es wieder einmal eine gelungene Abendlektüre, die nicht zu sehr anstrengt, aber dennoch spannend bleibt. Lesenswert!

P.S.: Ich kann den dritten Teil kaum erwarten. ^^

 

EURE HACHIDORI

 

 

Japan – Die kleine Lehrstunde ~ Eins, zwei, drei … Zählen mal anders ~

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Meine lieben Leser und Japanverrückten da draußen,

heute widme ich mich nach viel zu langer Zeit endlich wieder einer Eigenheit der japanischen Sprache.
Und zwar möchte ich euch heute die unglaubliche Welt der Zahlen näherbringen.

Da diese Welt fast schon ein eigenes Universum in der japanischen Sprache darstellt, möchte ich mir gar nicht anmaßen, euch da komplett etwas beizubringen. Ich möchte euch lediglich einen Einblick in dieses Phänomen geben, dass ich irgendwie toll, aber zugleich abschreckend und mysteriös finde.

Japaner haben eine außergewöhnliche Art, die Welt zu zählen. Jede Zählweise hat eine bestimmte Endung. Und welche Endung man benutzt, hängt davon ab, welche Form das zu Zählende hat, welche Größe usw.
Da es kein festes System zu geben scheint, wirkt es wie ein unmögliches Unterfangen, alle Zählweisen zu lernen, weswegen man sich am Anfang einfach auf die allgemeingültige und einfachste Form zum Zählen konzentrieren sollte.

 

Grundzahlen
Die Grundzahlen sind:
1 – ichi
2 – ni
3 – san
4 – yon
5 – go
6 – roku
7 – nana
8 – hachi
9 – kyuu
10 – juu

 

Allgemeine Zahlen zum Zählen

ein/e … – hitotsu
zwei … – futatsu
drei … – mittsu
vier … – yottsu
fünf … – itsutsu
sechs … – muttsu
sieben … – nanatsu
acht … – yattsu
neun … – kokonotsu
zehn … – tou

 

  1. Der Unterschied zwischen Stift und Apfel

Die Japaner haben sich wie gesagt ein etwas undurchsichtiges System überlegt. Ein Stift wird beispielsweise mit – hon gezählt, weil er lang ist. Zu dieser Zählweise gehören auch Blumen, Bäume, Golfschläger und so weiter. Natürlich verwundert es nicht, dass auch Filme mit –hon gezählt werden … ??? Hä? 😀
Äpfel werden dagegen mit den „allgemeinen Zählwörtern“ bzw. den universell einsetzbaren, die ich euch oben aufgeschrieben habe gezählt und enden auf –tsu.
Flache, dünne Gegenstände wie eine CD oder Papier werden mit –mai gezählt.
Na? Alles klar? 😀

  1. Menschen haben eine Extrawurst … Vögel auch.

Dass die Menschen eine eigene Zählweise bekommen haben, verstehe ich ja noch. Aber warum Vögel? 😀
Menschen zählt man mit –nin. Drei Menschen werden also „sannin“ gezählt.
Vögel haben im Gegensatz zu anderen Tieren auch eine eigene Zählform … warum auch immer.
Sie werden mit der Endung –wa gezählt, die als einzeln stehendes Wort „wa“ Flügel bedeuet.

  1. Ab Pferd bis Wal … die Größe machts.

Bei allen Tieren, außer beim Vogel eben, entscheidet die Größe über die Zählform.
Alles, was kleiner ist als ein Pferd und kein Vogel ist, wird mit –hiki bzw. –biki gezählt. Insekten gehören auch dazu.
Und alle großen Tiere werden mit –to gezählt, was bei mir die Frage aufkommen ließ, was groß ist. „Ab Pferd bis Wal“ wurde zum Leitspruch für mich. Alles, ab der Größe eines Pferdes wird also so gezählt und ist „groß“.

Die japanischen Zahlensysteme gehören wohl zu den komplexesten Themen der japanischen Sprache. Und ganz verstehen wird man es wohl nicht. Ich finde es allerdings bewundernswert und bin angespornt, irgendwann voll durchzublicken.
Für den Anfang reicht ja auch die normale Zählform. 😉

Ich hoffe ich konnte euch etwas für dieses Thema begeistern.

Findet Ihr die Zahlen auch so schwer? Was fällt euch beim Japanischlernen überhaupt nicht leicht?
Und was findet ihr an dieser Sprache schön
?

EURE HACHIDORI

Buchtipp – „Nach dem Sommer“ von Maggie Stiefvater

 

Inhalt:

Grace wartet jeden Winter auf die Wölfe. Vor allem auf ihren Wolf. Den Wolf mit den goldenen Augen. Den Wolf, der ihr das Leben rettete, als sie als Kind von den Wölfen gebissen und verschleppt wurde.
Trotz dieser traumatischen Erfahrung sind die Wölfe ihre große Leidenschaft. Sie wartet jeden Winter, dass sie plötzlich erscheinen. Vor allem ihr Wolf, der sich sogar nahe an ihr Haus heranwagt.
Irgendwann soll Jagd auf die Wölfe gemacht werden und Grace findet einen blutverschmierten nackten Jungen auf ihrer Veranda. Langsam begreift sie, warum die Wölfe im Sommer plötzlich verschwinden…
Grace wird durch ihre Liebe zu ihrem Wolf verwickelt in das Schicksal des Wolfsrudels und gerät zwischen Fronten Mensch gegen Wolf.

Fazit:

Dieses Buch habe ich wegen dem wunderschönen Einband gekauft. Ich hatte extra auf die Taschenbücher gewartet, weil ich Angst vor einem Fehlkauf hatte. Welche Illusion! Ich hatte eine typische und abgedroschene „Werwolf“-Geschichte erwartet, aber tatsächlich war es eine überraschend neue und gar nicht abgedroschene Erzählung.
Das Buch erzählt aus zwei Perspektiven. Über jedem Kapitel ist der Name des Charakters abgedruckt, aus dessen Perspektive erzählt wird und die Grad-Zahl, die zu diesem Zeitpunkt herrscht. Warum das eine Rolle spielt, erfährt man während der Geschichte.
Ich finde, es ist ein tolles Buch, es war mal etwas ganz anderes, obwohl es ja genug „Werwolf“-Storys gibt. Insofern das geht, würde ich sogar sagen, es war sehr realistisch geschrieben.
Die Stimmung des Buches ist eher melancholisch. Es ist der erste Teil von bisher drei Büchern. Den zweiten Teil habe ich allerdings noch nicht gelesen.
Besonders schön finde ich an der Reihe auch, dass die Titel der Bücher im Zusammenhang gelesen einen Satz ergeben. „Nach dem Sommer“, „Ruht das Licht“ und „In deinen Augen“ sind die Namen der drei Bücher. Das lässt vermuten, dass es bei einer Trilogie bleibt. Die Bücher waren gut geschrieben, es hat sich gut gelesen. Nur die Stimmung ist manchmal sehr wehmütig.
Alles in allem kann ich den ersten Teil voll und ganz empfehlen, da das Buch folgende Bewertung bekommt:

– spannend
– realistisch genug, um nicht albern zu sein
– abgedroschenes Thema in neuer Manier dargestellt
– wunderschön melancholische Liebesgeschichte

Mich hat das Buch begeistert, nachdem es mich wochenlang im Bücherladen angelächelt hat.
Unbedingt lesen!

 

EURE HACHIDORI

 

Buchtipp – Die Edelsteintrilogie „Rubinrot, Saphirblau, Smaragdgrün“

Ich habe mich ewig nicht an diese Trilogie herangewagt. Ich dachte, es wäre zu jugendlich, zu kindisch und wahrscheinlich auch nicht mein Thema, da die Klappentexte eher eine stinknormale und nur durch einige Fantasy-Details verschönerte Romanze vermuten lassen.
Ich wurde überrascht mit einer Geschichte, die mich gefesselt hat.

 

Inhalt:
Es geht um Gwendolyn, die ein ganz „normales“ Leben führt. Naja, fast normal. Sie hat eine ziemlich nervige Familie, die man über die Zeit immer besser kennenlernt. Da gibt es verschiedene Charaktere, die man lieb gewinnt oder eben auch nicht. Ihre Cousine und deren Mutter sind dabei die schlimmsten. Sie halten sich für etwas Besseres, weil Gwendolyns Cousine Charlotte das in ihrer Familie existierende „Zeitreisegen“ besitzt und ihr ganzes Leben auf ihre erste Reise vorbereitet wird.
Dann stellt sich allerdings heraus, dass Gwendolyn die Erbin dieses Gens ist und das stellt ihr Leben auf den Kopf. Sie muss nicht nur mit den Zeitsprüngen in die Vergangenheit leben lernen, sondern muss sich auch noch mit ihrem fürchterlich gut aussehenden Zeitreisepartner Gideon herumschlagen.
Nach und nach werden Geheimnisse entdeckt, die lieber im Verborgenen geblieben wären, denn die Wächter der Zeitreisen dienen dem unheimlichen Grafen von Saint Germain, der anscheinend nicht der Wohltäter zu sein scheint, als der er sich ausgibt…
Wer eine abgedrehte Science-Fiction-Geschichte erwartet, ist hier falsch. Denn Gwendolyn kann nur in die Vergangenheit reisen, bevor sie geboren wurde. Sie reist in verschiedenste Epochen Londons und wird in ein spannendes Abenteuer um das Geheimnis des Grafen von Saint Germain verwickelt. Ganz nebenbei wird hier die Romantik zwischen „Gwenny“ und Gideon erzählt. Es ist also keine pure Romanze, es ist ein spannendes Fantasy-Werk, das für mich eine große Überraschung war. Die Klappentexte verraten viel zu wenig über das Potenzial des Buches.
Mein Fazit:
Es ist einfach geschrieben und liest sich deshalb unheimlich gut. Mein Höhepunkt war der Showdown im dritten Buch und ein Rätsel im zweiten Buch, welches man nur lösen konnte, indem man aufmerksam gelesen hatte.
Ein kleiner Kritikpunkt ist die Zusammenfassung der bisherigen Ereignisse am Anfang des zweiten und dritten Buches, was einen etwas nervt, wenn man die Bücher direkt hintereinander schmökert. Allerdings lag zwischen den Büchern eine gewisse Zeit, was die Zusammenfassungen rechtfertigt. Kerstin Gier schafft es eine schlüssige und in sich stimmige Geschichte zu erzählen, die einen fesselt und die man nicht weglegen möchte.
Man merkt, dass es ein Jugendbuch ist, aber wie Kerstin Gier selbst sagt, ist es für jede Frau mit einem „Marzipanherzen“ geschrieben. Ich würde auch zustimmen, dass es eher lesenswert für Frauen ist. Für männliche Vertreter ist es doch einen Tick zu romantisch.
Für mich war das mit den Zeitreisen eine völlig neue Idee. Kerstin Gier schafft es das typische Science-Fiction-Thema „Zeitreise“ in die Fantasybranche zu integrieren. Außerdem erschafft sie mit dem Orden der Zeitreise-Wächter eine wunderbar mysteriöse Untergrundorganisation. Ich habe jede Minute mit „Gwenny“ mitgefiebert.
Die vielen liebenswerten Charaktere machen es leicht, sich in sie zu verlieben.
Spannend, liest sich gut, empfehlenswert!

EURE HACHIDORI

 

Do it yourself – Die Tuffschleife *Weihnachtsspecial*

Hallo liebe Leser,

hier kommt die nächste Anleitung für eure ganz persönliche Schleife auf dem Weihnachtsgeschenk!
Mögt ihr es festlich? Anmutig? Und einzigartig? Dann kommt hier die richtige Schleife für euch!

Die Tuffschleife
oder „Die Festliche“

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Für dieses Stück Schleifenglück benötigt ihr:

  • Geschenkband (ca. 120-150 cm lang und in der Breite, die ihr wünscht)
  • Bindeband (also ebenfalls ein Geschenkband, mit dem ihr die Schleife befestigt und welches um euer Geschenk passt)
  • eine Stecknadel zum Fixieren
  • Schere
  • optional Deko, die ihr an und um die Schleife platziert

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Beginnt damit, das Geschenkband, welches zur Schleife werden soll, um eure Hand zu wickeln. Um die sechs Schlaufen sind nötig, damit die Schleife schön wird.

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Nehmt diese „Rolle“ von der Hand. Durch leichtes Klopfen auf einem festen Untergrund, kann man Unregelmäßigkeiten vom Wickeln ausgleichen.

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Faltet die „Rolle“ in der Mitte zusammen.

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Schneidet an der geschlossenen Seite dieser gefalteten „Rolle“ die Ecken schräg ab, sodass es ungefähr so aussieht wie im nächsten Bild. Achtet dabei darauf, dass ihr eine stabile und scharfe Schere benutzt. Wie ihr seht, ist es bei mir auch etwas ausgefranst, das macht aber nichts. da man diese Stellen der Schleife dann eh nicht mehr wirklich sieht.

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Faltet es wieder auf und fixiert die Mitte mit einer Stecknadel.

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Legt die fixierte Basis der Schleife auf das Bindeband, welches später um euer Geschenk gelegt wird.

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Knotet die Schleifenbasis fest.

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Zieht nun nacheinander auf beiden Seiten die Schlaufen heraus.

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Dreht, kneift und formt sie nach euren Wünschen, bis die Schleife nach „Tuff“ aussieht.

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Nun könnt ihr die Schleife um das Geschenk binden. Knotet das Bindeband auf der Rückseite zusammen oder befestigt es mit Klebeband.

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Fertiiig! Und schon habt ihr eine festliche Tuffschleife. 🙂

Viel Spaß beim weihnachtlichen Gestalten, wünscht euch
EURE HACHIDORI

Hier gehts zu den anderen Anleitungen:
Der Klassiker – Die Weihnachtsschleife
Die Mächtige – Die Doppelflügelschleife

Do it yourself – Die Doppelflügelschleife *Weihnachtsspecial*

Hallo liebe Leser,

Ihr wollt einen Hingucker unterm Weihnachtsbaum? Etwas Pompöses? Etwas Aufsehenerregendes? Eine Schleife, die förmlich „Weihnachten“ schreit? Dann ist diese Schleife das Richtige für euch:
Die Doppelflügelschleife
oder „Die Mächtige“

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Für dieses Stück Schleifenglück benötigt ihr

  • 3 Geschenkbänder (für den besonderen Effekt in drei verschiedenen Breiten und Längen)
  • 1 Stecknadel
  • wahlweise Deko, die ihr unter, an oder neben der Schleife auf dem Geschenk platzieren könnt
  • ein Geschenk zum Einpacken 😉

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Angefangen wird bei mir mit dem mittelbreiten Schleifenband. Legt das Geschenk auf das Band und achtet darauf, dass dieses Band nicht zu kurz ist, denn mit diesem Band befestigt ihr durch Knoten die anderen Schleifen.
Kreuzt dieses mittlere Band vor dem Geschenk…

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… und macht einen Knoten.
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Nehmt euch nun das dicke Geschenkband, um eine Schleife zu formen. Dazu die Enden kreuzen…

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…und dann in der Mitte zusammenklappen und mit einer Stecknadel die Form fixieren.

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Nun legt ihr die Schleife auf den vorher erstellten Knoten.

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Knotet die dicke Schleife fest. Vergesst nicht, die Stecknadel wieder herauszuziehen!

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Als nächstes kümmert ihr euch um das dünne Geschenkband (bei mir das mit dem Muster).
Verfahrt hier genau wie vorher mit dem dicken Geschenkband und erstellt so eine zweite Schleife.
Kreuzen…

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…in der Mitte zusammenführen …

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… und fixieren.

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Legt die zweite Schleife auf die festgeknotete dicke Schleife.

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Knotet sie fest. Auch hier: Bitte achtet darauf, die Stecknadel wieder zu entfernen!

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Jetzt seid ihr fast fertig!

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Für einen besonderen Hingucker, schneide ich immer die Enden des Geschenkbandes schräg.

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Nun ist eure Doppelflügelschleife fertig.

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Dekoriert das Geschenk und die Schleife abschließend nach eurem Ermessen. 🙂

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TADAAA!
Viel Spaß beim weihnachtlichen Gestalten, wünscht euch
EURE HACHIDORI

 

Hier gehts zu den anderen Tutorials:
Der Klassiker – Die Weihnachtsschleife
Die Festliche – Die Tuffschleife

Was wurde eigentlich aus den Themen … ?

Was wurde eigentlich aus den Themen … ???

Während Kategorien wie „Frauen der Weltgeschichte“ oder „Reisetagebuch“ ziemlich regelmäßig Beiträge bekommen haben in letzter Zeit, sind einige meiner Themen etwas in Vergessenheit geraten. Was wurde aus ihnen? Warum wurden sie bisher nicht weitergeführt? Dieser kleine Kurzartikel bringt Licht ins Dunkel!

Do it yourself – Sticken:
Das Projekt „Sticken“ habe ich im Sommer erstmal auf Eis gelegt. Grund war mein Job, der mich auch in eine andere Stadt schickte und ich musste mich erstmal orientieren. Weiterhin arbeite ich gerade an einem „Häkel“-Projekt für meine Geburtstagsfeier, doch dazu mehr in den baldig folgenden Artikeln 😉

Japan – die kleine Lehrstunde:
Das wurde nicht auf Eis gelegt, aber eine kleine Sommerpause wurde eingelegt, da mein Japanisch-Kurs diese ebenfalls hatte. Doch bald darf man auf eine Fortsetzung hoffen!

Produkttests:
Ich bin ehrlich. Dafür habe ich einfach gerade keine Zeit. Ich bin nicht immer zuhause und viel unterwegs, auch beruflich, weswegen sich weitere Produkttests erstmal nicht lohnen würden.

Und worauf könnt ihr euch dennoch freuen?
Auf viele weitere Artikel zu Frauen der Weltgeschichte, zu meinen Reiseerlebnissen und zu den baldig kommenden Do-it-yourself-Beiträgen, passend zur Weihnachtszeit. 🙂

Viel Spaß und bleibt mir als Leser erhalten!
EURE HACHIDORI