Rezension – „Star Wars – Galaxyยดs Edge – AuรŸenposten Black Spire“ von Delilah S. Dawson

Meine lieben Leser,

und es geht weiter mit meinem Star-Wars-Leseprojekt!
Das heutige Buch ist eine der Neuerscheinungen, die ich unbedingt lesen wollte. Im vorliegenden Werk geht es um die Agentin Vi Moradi, die von Leia auf eine Mission zum Planeten Batuu geschickt wird. Wie mir das Buch gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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Vielen Dank an den Blanvalet Verlag fรผr die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel:ย Star Wars – Galaxyยดs Edge – AuรŸenposten Black Spire
  • Autor/in:ย Delilah S. Dawson
  • รœbersetzer/in: Andreas Kasprzak
  • Anzahl der Seiten:ย 540Seiten
  • Verlag:ย Blanvalet Verlag
  • Ausgabe:ย 1. Auflage (September 2021)
  • Genre:ย Science-Fiction

INHALT:

Der vorliegende Roman handelt von Vi Moradi, einer Agentin des Widerstands. Sie wird von Generalin Organa alias Prinzessin Leia auf den Planeten Batuu entsendet, um dort eine Basis des Widerstands zu errichten. Diese soll irgendwann dabei helfen, die Erste Ordnung – den Nachfolger des Imperiums – zu stoppen.
Als Partner bekommt Vi Moradi jemanden zur Seite gestellt, den sie lieber nicht wiedergesehen hรคtte. Es handelt sich um einen ehemaligen Sturmtruppler, der unter dem Namen Captain Cardinal in seiner roten Rรผstung bekannt wurde. Unter dieser Identitรคt folterte er Vi und diese gemeinsame Vergangenheit sitzt tief, auch wenn Cardinal, der sich jetzt Archex nennt, nun zum Widerstand รผbergelaufen ist.
Gemeinsam sollen sie den neuen Stรผtzpunkt aufbauen und neue Anhรคnger rekrutieren. Doch kurz vor der Landung werden sie in einem Weltraumkampf getroffen und stรผrzen auf Batuu ab. Wรคhrend ihrer Bewusstlosigkeit wurden zudem alle ihre Vorrรคte geklaut. Die beiden sitzen also mit ihrem nervtรถtenden Droiden Peka auf einem fremden Planeten fest, haben keinerlei Vorrรคte mehr und auch keine Materialien fรผr den Aufbau eines Stรผtzpunktes. Auch ihre Kommunikationsmรถglichkeiten wurden entwendet. Zudem mรผssen sie sich nun auch mit den Einheimischen rumschlagen, die von der Gefahr um die Erste Ordnung nichts wissen wollen. Eine Verbecherfรผrstin auf dem Planeten und das Anrรผcken der Ersten Ordnung lassen somit einen Wettlauf gegen die Zeit beginnen.

SCHREIBSTIL:

Der Schreibstil war sehr gemรผtlich und unaufgeregt, was mir leider nicht durchgรคngig gefallen hat. Zwar vermittelte das Buch eine heimelige Atmosphรคre, hatte aber auch so gut wie keinen Spannungsbogen, auรŸer auf den letzten 100 Seiten. Tatsรคchlich habe ich mich manchmal wรคhrend der Lektรผre etwas gelangweilt, weil gefรผhlt nichts passiert ist.
Das mag auch an den vielen alltรคglichen Beschreibungen liegen, die zeigen, wie Vi und Archex das Leben auf Batuu meistern. Jedoch sind sowohl die Rekrutengewinnung als auch die Fortschritte dieser ungleichen Partner sehr schwerfรคllig.
Zwar bietet die ambivalente Beziehung der beiden zueinander genรผgend Potenzial, was aber meiner Meinung nach nicht vollends ausgeschรถpft wurde. Die Auseinandersetzung erfolgt auch hier nur oberflรคchlich und erst am Ende wird hier etwas mehr Gas gegeben.
Mir persรถnlich hat alles zu lange gedauert und das Buch war sehr lang gezogen, um dann in den letzten 100 Seiten ein wahnsinniges Tempo vorzulegen. Meiner Meinung nach hรคtten einige Sachverhalte durchaus komprimierter dargestellt werden kรถnnen, damit das Buch mehr Dichte erhรคlt. So plรคtscherte es fรผr mich grรถรŸtenteils dahin und hinterlรคsst bei mir eher einen wenig aussagekrรคftigen Eindruck.
Die Charaktere waren zwar sympathisch und einzigartig, hatten durchaus Potenzial, aber die Tiefe hat mich oft gefehlt. Das finde ich sehr schade, da mir Batuu als Planet und die Lebensart der Einwohner sehr gefallen hat. Auch das Konzept von sozusagen zwei Feinden, die sich selbst spinnefeind sind, war durchaus eine spannende Idee. Leider war auch hier die Umsetzung etwas lahm.

FAZIT:

Alles in allem ist „AuรŸenposten Black Spire“ eines der mittelklassigen Star-Wars-Bรผcher. Es bietet tolle Charaktere, die zwar wenig Tiefe bieten, dafรผr aber durch eine liebevolle Welt und eine gemรผtliche Atmosphรคre stolpern. Es waren genรผgend Konflikte vorhanden, um den Leser neugierg zu machen, aber das Potenzial der gesamten Geschichte und auch der Charaktere wurde nicht vollstรคndig genutzt. Der Geschichte fehlte es einfach an Tempo, um mich so richtig zu begeistern. Auch Wendungen waren kaum vorhanden. Das Ende war tatsรคchlich eine positive รœberraschung und konnte mich nochmal etwas mehr abholen zum Abschluss.

Ein Star-Wars-Buch der soliden Mittelklasse. Liebenswerte Charaktere, eine gemรผtliche Atmosphรคre und viel Potenzial haben mich gut unterhalten. Leider wurde weder das Potenzial genutzt, noch genug Tiefe geboten, um mich zu begeistern. Das Werk hatte leider nicht genug Tempo fรผr mich. Das Ende konnte mich dann รผberraschenderweise noch รผberzeugen.

BEWERTUNG: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก
Emotionen: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก
Science-Fiction: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก
Charaktere: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
Sprache/Schreibstil: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก

Gesamtwertung = 3,2


Wer sich fรผr Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzรคhlige Bรผcher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dรผrft mir Glรผck wรผnschen bei diesem galaktischen Unterfangen. ๐Ÿ˜‰


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars – Dooku – Der verlorene Jedi“ von Cavan Scott & Andreas Kasprzak

Meine lieben Leser,

und es geht weiter mit meinem Star-Wars-Leseprojekt!
Das heutige Buch ist eine der Neuerscheinungen, die ich unbedingt lesen wollte. Im vorliegenden Werk geht es um die bekannte Figur des Count Dooku, genauer gesagt um dessen Vergangenheit. Wie mir das Buch gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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Vielen Dank an den Blanvalet Verlag fรผr die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel:ย Star Wars – Dooku – Der verlorene Jedi
  • Autor/in:ย Andreas Kasprzak (Roman), Cavan Scott (Hรถrspiel)
  • Anzahl der Seiten:ย 624 Seiten
  • Verlag:ย Blanvalet Verlag
  • Ausgabe:ย 1. Auflage (September 2021)
  • Genre:ย Science-Fiction

INHALT:

Dooku ist zugegebenermaรŸen nicht direkt die erste Figur, die mir aus dem Star-Wars-Universum einfallen wรผrde. Die Fans kennen ihn als typischen Antagonisten, der meiner Meinung nach aber trotzdem recht blass bleibt. Ein Antagonist eben, mehr aber auch nicht. Ich kannte seine Figur, hatte ihn aber ansonsten nicht weiter auf dem Schirm. Ich kann schonmal sagen, dass dieses Buch meine Einstellung zu der Person Dooku komplett geรคndert hat. Eventuell bin ich sogar ein kleiner Dooku-Fan geworden. ๐Ÿ˜›

Dieses Buch wird in vier Teilen erzรคhlt. Zunรคchst widmet sich die Geschichte Dooku als Initiand im Jedi-Tempel. Hier lernt der Leser viel รผber den Alltag der Schรผler und Dookus besten Freund Sifo-Dyas, kurz Si. Die beiden Rabauken haben eine sehr enge Bindung, was unter den Jedi allerdings nicht erlaubt ist. Ihre Freundschaft ist allerdings gegen alle Zweifel erhaben und sie bringen sich nicht nur einmal in ihrem Leben gemeinsam in Schwierigkeiten.
Der Leser begleitet Dooku anschlieรŸend durch seine Zeit als Padawan des GroรŸmeisters Yoda bis hin zum Jedi-Meister, als er Qui-Gon Jinn unterweist. Im Prinzip werden in der Handlung minutiรถs die Karriereschritte und Dookus gesamtes Leben im Dienste der Jedi beschrieben. Er wรคchst heran und wird erwachsen und schlieรŸlich alt, alles unter den Augen der Leser, sodass er einem richtig ans Herz wรคchst.
Auch die ersten kontroversen Gefรผhle in Dooku, die ihn versuchen auf die Seite der dunklen Macht zu ziehen, erlebt der Leser hautnah mit und obwohl der Ausgang vรถllig klar scheint, hofft und bangt man mit dem jungen und alte Dooku, dass er sich nicht vom Licht abwendet.

Ein weiterer Handlungsstrang, der im Prinzip den roten Faden durch das Buch darstellt ist die Storyline um Ventress, die Schรผlerin von Dooku, als er bereits der dunklen Seite angehรถrt. Sie wirkt ebenfalls zerrissen und noch nicht komplett der dunklen Seite zugewandt, sodass sie auch ein viel tiefgrรผndigerer Charakter wird, als ich sie bisher wahrgenommen hatte. Sie hat deutlich weniger Seiten in diesem Buch zur Verfรผgung, aber dennoch wird ihre Geschichte sehr tief erzรคhlt und hat mich berรผhrt.

SCHREIBSTIL:

Eine groรŸe Besonderheit dieses Buches ist, dass es in der usprรผnglichen Form nur ein Hรถrspiel ist, zu welchem Cavan Scott das Skript schrieb. Die exklusive deutsche Romanversion entstammt komplett der Feder von Andreas Kasprzak, der viele der vergangenen Romane รผbersetzte.

Im Buch liest man hauptsรคchlich aus der Sicht Dookus, aber immer wieder einzelne Kapitel aus der Sicht von Ventress. Ganz selten bekommt der Leser auch Einblicke in andere Personen wie Dookus Schwester Jenza.
Eine Besonderheit an Kasprzaks Schreibstil ist, dass die Geschichte um Ventress, die im Auftrag von Dooku seine Schwester sucht und auf deren Spuren รผber Aufzeichnungen und Tagebรผcher mehr รผber Dooku erfรคhrt, den roten Faden fรผr alle Geschehnisse bildet. Nur durch diese Rahmenhandlung erfรคhrt der Leser die Hintergrundgeschichte des Bรถsewichts Dooku. Ein groรŸes Kompliment muss dem Autor dafรผr gemacht werden, dass Ventress trotz der wenigen Seiten im Buch fast den gleichen Raum einnimmt wie Dooku in seiner Geschichte. Beide Charaktere werden sehr lebendig und tiefgrรผndig an den Leser gebracht und ich bin immer noch fasziniert, wie sich mein Bild dieser Personen nach der Lektรผre komplett verรคndern konnte.

Allgemein ist der Schreibstil sehr tauglich fรผr eine Abendlektรผre, da keine zu anspruchsvollen Wรถrter genutzt werden und der Lesefluss sehr gut ist. Der Autor braucht nur wenige Worte, um eine Szene im Kopf entstehen zu lassen oder Emotionen auszulรถsen. Sehr eingรคngig und mit einer Prise Charme hat sich diese Geschichte in mein Herz schreiben kรถnnen.

FAZIT:

Das Buch hat mich von Anfang an abholen kรถnnen. Ich liebe Geschichten, in denen ich die Protagonisten beim Erwachsenwerden begleiten kann. Das hat immer etwas heimeliges. Die Geschichte hat immer wieder Spannungselemente, die einen bei der Stange halten und bietet einen guten Einblick in das Leben in einem Jedi-Tempel. Die Charaktere Dooku und Ventress konnte ich auf einer ganz anderen Ebene kennenlernen, sodass sie fรผr mich vielschichtiger wurden und tatsรคchlich erst hierdurch so richtig spannende Charaktere wurden. Das einzige Manko war fรผr mich das Ende, welches mir fรผr die Ausfรผhrlichkeit der vorherigen Erzรคhlung dann doch etwas abrupt vorkam. AuรŸerdem bin ich nach wie vor unsicher, wie ich das Ende finden soll, welches ich hier nicht spoilern will. Nur so viel: Es kann eventuell alles infrage stellen, was man als Leser wรคhrend des Lesens dachte. Nicht falsch verstehen, ich finde das Ende gut, aber auch etwas verwirrend und zu plรถtzlich. Dennoch ist das Buch durch meine Kategorien so gut bewertet, dass es fรผr mich unter meine Jahreshighlights rangiert. ๐Ÿ™‚

Ein รœberraschungs-Highlight! Dooku, ein absolut unterschรคtzter Charakter, bekommt durch dieses Werk nicht nur Farbe, sondern auch viel Tiefe durch eine umfassende Background-Story. Auch seine Schรผlerin Ventress wird auf einmal vielschichtiger als gedacht. Spannung, Charme und unerwartete Wendungen machen dieses Buch fรผr mich zu einer runden Sache, auch wenn das Ende fรผr mich etwas abrupt war.

BEWERTUNG: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
Emotionen: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
Science-Fiction: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Charaktere: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Sprache/Schreibstil: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ

Gesamtwertung = 4,6


Wer sich fรผr Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzรคhlige Bรผcher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dรผrft mir Glรผck wรผnschen bei diesem galaktischen Unterfangen. ๐Ÿ˜‰


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „William Shakespeares Star Wars – Fรผrwahr, eine neue Hoffnung“ von Ian Doescher

Meine lieben Leser,

als ich die Liste der Star-Wars-Romane aktualisierte, fielen mir ein paar ganz besondere Ausgaben in die Augen. Und zwar handelt es sich um die Bรคnde „William Shakespeares Star Wars“. Da ich sowohl Shakespeare als auch Star Wars mag, war das fรผr mich direkt eine interessante Kombination, die ich mir zunรคchst gar nicht so vorstellen konnte. Die Cover sind aber so traumhaft schรถn, dass ich sie mir direkt bestellt habe. Leider wurden nur drei Bรคnde รผbersetzt, der Rest ist nur auf Englisch erhรคltlich und der Verlag wird das auch nicht mehr รคndern, so antworteten sie auf meine Nachfrage. Wie mir das Buch „Fรผrwahr eine neue Hoffnung“ zu Episode 4 gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: William Shakespeares Star Wars โ€“ Fรผrwahr eine neue Hoffnung
  • Autor/in: Ian Doescher
  • รœbersetzer/in: Justin Aardvark, Jรผrgen Zahn
  • Anzahl der Seiten: 210 Seiten
  • Verlag: Panini Verlag
  • Ausgabe: 3. Auflage (Oktober 2019)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

Das gesamte Buch stellt die Ereignisse der vierten Star-Wars-Episode in Form eines Theaterstรผcks in Art von Shakespeare dar. In fรผnf Auszรผgen und unterschiedlichen Szenen wird dabei in Versform wiedergegeben, was wir aus dem bekannten Film kennen.
Besonders toll fand ich die gereimten Wortmeldungen des Chors.
AuรŸerdem stellt Ian Doescher stilecht alle Protagonisten unter der รœberschrift „Dramatis Personae“ vor. Im Nachwort stehen interessante Fakten zur Entstehung dieser Bรผcher. Hier werden auch die Parallelen zwischen den Star-Wars-Geschichten und Shakespeare erlรคutert, was interessanter ist, als sich das manch einer denken wird. Das Nachwort trรคgt nach der Lektรผre nochmal maรŸgeblich dazu bei, dass die Arbeit, die in diesem Buch steckt entsprechend gewรผrdigt wird. Aber auch das Verstรคndnis fรผr die Umsetzung wird vertieft.
Eine groรŸe Besonderheit sind die wunderschรถnen Illustrationen im Buch, die alles noch hochwertiger erscheinen lassen.

SCHREIBSTIL:

Wie bereits erwรคhnt, wird das gesamte Buch in Versform wiedergegeben. Bei der รœbersetzung wurde dabei darauf geachtet, dass die Versform der Art entspricht, in der auch die Werke von Shakespeare รผbersetzt wurden. Dazu finden sich ebenfalls Informationen im Nachwort, die sehr interessant sind.
Trotz der Versform hat sich das Buch unheimlich schnell und gut gelesen. Ein gewisser Humor entsteht durch die Art des Schreibstils und ich musste hรคufig รผber die Formulierungen schmunzeln.

FAZIT:

Die Kombination von Star Wars und Shakespeare wirkt zunรคchst vielleicht abwegig, doch dieses Buch beweist das Gegenteil. Es passt beides besser zusammen als gedacht und es entsteht ein einmaliges Leseerlebnis fรผr jeden Fan. Die Illustrationen tun ihr รผbriges und ich blieb nach dem Lesen รผber alle MaรŸen begeistert zurรผck.

Was fรผr eine รผberraschende Kombination von Shakespeare und Star Wars! Ein gelungenes Experiment, welches durch einen ganz einzigartigen Charme รผberzeugt und mich vรถllig begeistern konnte. Ein groรŸartiges Buch fรผr echte Fans.

BEWERTUNG: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Illustrationen: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Science-Fiction: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Charaktere: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Sprache/Schreibstil: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ

Gesamtwertung = 5,0


Wer sich fรผr Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzรคhlige Bรผcher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dรผrft mir Glรผck wรผnschen bei diesem galaktischen Unterfangen. ๐Ÿ˜‰


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars – The Old Republic – Revan“ von Drew Karpyshyn

Meine lieben Leser,

und es geht weiter mit meinem Star-Wars-Leseprojekt! Heute widmen wir uns dem chronologisch dritten Roman und auf den habe ich mich richtig gefreut, da es mit dem Spiel „Star Wars – Knights of the Old Republic“ zusammenhรคngt, was ich mal gezockt hatte (und nun eventuell nochmals spiele). Wie mir das Buch nun abschlieรŸend gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – The Old Republic – Revan
  • Autor/in: Drew Karpyshyn
  • รœbersetzer/in: Jan Dinter
  • Anzahl der Seiten: 315 Seiten
  • Verlag: Panini Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (Mรคrz 2012)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

Wer das Spiel „KotoR“ gespielt hat, wird die Figur Revan eventuell kennen. Das Spiel muss man als Leser jedoch nicht zwangsweise kennen.
Revan, ein Jedi, der zur dunklen Seite der Macht wechselte und danach wieder zurรผck auf die helle Seite. Diese ambivalente Figur ist genau aus diesem Grund so spannend – und auch so mรคchtig.
Das vorliegende Buch behandelt sozusagen das Ende der Geschichte um Revan. Nach seiner Beteiligung an den Mandalorianischen Kriegen ohne Zustimmung des Jedi-Rates und als er zurรผckkehrt, lรถscht der Rat seine Erinnerungen, um ihn vor sich selbst zu schรผtzen.

Revan lebt nun ohne Erinnerungen an seine Taten mit seiner Frau Bastila und seinem Sohn in Coruscant. Er wird immer wieder von Albtrรคumen geplagt. Schlussendlich macht er sich mit seinem Freund Canderous auf die Suche nach dem Ort aus seinen Trรคumen und auch nach seinen Erinnerungen. Wรคhrend dieses Abenteuers sieht er sich sowohl Mandalorianern als auch Sith gegenรผber und er gerรคt in einen Kampf auf Leben und Tod. Warum gleich zwei Masken/Helme eine Rolle in diesem Buch spielen, dรผrft ihr gern selbst lesen.

SCHREIBSTIL:

Der Schreibstil hat mir enorm gut gefallen. Er ist sehr angenehm und trotzdem anspruchsvoll genug. Ich mochte die vielen, lebendigen Dialoge und epischen Kรคmpfe.
Am Anfang kam ich zwar etwas schleppend in die Geschichte hinein, aber ich wurde danach mit ordentlich Spannung, Action und Emotionen entschรคdigt. Vor allem das Ende hat mich sehr bewegt und war ganz anders als erwartet, vor allem tiefgehender als vermutet. Ich mรถchte hier allerdings nichts verraten, um niemanden zu spoilern.
Die Charaktere waren allesamt charmant und interessant, insbesondere der tapfere, kleine Droide T3-M4 hat mein Herz im Sturm erobert. ๐Ÿ™‚

FAZIT:

Die Geschichte ist wirklich ein wรผrdiger Abschluss der Erzรคhlung um Revan, eine der spannendsten Figuren im Star-Wars-Universum. Das Ende der Geschichte hat mich praktisch umgehauen und emotional leicht zerstรถrt, allerdings ist es so stimmig, dass ich es dem Autor nicht รผbel nehmen kann. Es hat sich auch so schnell weggelesen, dass ich es nur jedem Fan dieses Universums ans Herz legen kann.

Ein Buch, das mich zugegebenermaรŸen รผberrascht hat. Fรผr mich eins der besten Bรผcher der Star-Wars-Romane. Gerade das Ende hat es in sich und ich habe einen neuen Lieblingscharakter fรผr mich gefunden. Nein, nicht Revan, sondern T3-M4.

BEWERTUNG: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
Emotionen: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
Science-Fiction: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Charaktere: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Sprache/Schreibstil: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก

Gesamtwertung = 4,4


Wer sich fรผr Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzรคhlige Bรผcher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dรผrft mir Glรผck wรผnschen bei diesem galaktischen Unterfangen. ๐Ÿ˜‰


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars – Die Hohe Republik – Das Licht der Jedi“ von Charles Soule

Meine lieben Leser,

und es geht weiter mit meinem Star-Wars-Leseprojekt! Dieses Mal weiche ich ab von meiner chronologischen Reihenfolge beim Lesen und zwar fรผr die Neuerscheinung „Das Licht der Jedi“, welches der Auftakt zu einer ganz neuen Epoche in der Star-Wars-Zeitrechnung ist. Es werden mehrere Romane und anderes zur Hohen Republik erscheinen. Mit „Das Licht der Jedi“ wird hier also der Startschuss gesetzt. Ich hatte das Buch lange herbeigesehnt und bin froh, dass ich es nun gelesen habe. Wie es mir gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

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Vielen Dank, an den Blanvalet Verlag fรผr das Rezensionsexemplar!

ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – Die Hohe Republik – Das Licht der Jedi
  • Autor/in: Charles Soule
  • รœbersetzer/in: Andreas Kasprzak
  • Anzahl der Seiten: 496 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (August 2021)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

Und endlich beginnt sie, die neue Epoche im Star-Wars-Universum! Endlich kรถnnen Fans die Zeit der Hohen Republik erkunden! Zeitlich gesehen spielen die Ereignisse nach „The Old Republic“ und vor Episode I, um fรผr euch eine ungefรคhre Einordnung zu erreichen. In meiner chronologischen Liste der Romane findet ihr allerdings noch eine genauere Zuordnung.

Die Ereignisse starten im Hetzal-System und รผberschlagen sich. Im System erscheinen unzรคhlige Objekte aus dem Hyperraum, die nicht identifiziert werden kรถnnen. Da die Objekte nicht angreifen, wird eine feindliche Invasion ausgeschlossen. AuรŸerdem gibt es im Hetzal-System nichts zu holen, da sie nur Landwirtschaft betreiben. Dennoch steuern die Objekte direkt auf die Planeten, Monde und Stationen in diesem Sonnensystem zu und mรผssen um jeden Preis gestoppt werden, da sie sonst drohen, die komplette Bevรถlkerung auszulรถschen.
Es wird eine Hilfseinheit der Republik informiert, die gemeinsam mit den Jedi alles versucht und ihr Leben aufs Spiel setzt, um die Bewohner des Hetzal-Systems zu retten.
Was sie nicht wissen, ist, dass sie sich durch diese Rettungsmission bald einem bisher unbekannten, aber skrupellosen Gegner gegenรผbersehen werden …

Die Geschichte ist in drei Teilen geschrieben.
Im ersten Teil werden hauptsรคchlich die Ereignisse im Hetzal-System beschrieben inklusive der Schicksale vieler Menschen, die daran beteiligt sind.
In Teil zwei lernt der Leser dann mehr รผber einige dieser Personen, aber auch viele neue tauchen auf, die eine mehr oder minder groรŸe Rolle spielen. Eine besonders hervorstechende Figur ist der Antagonist Marchion Ro. Dieser entwickelt sich vom Mittelsmann zum brutalen Drahtzieher und macht durch seine geheimnisvolle Vergangenheit neugierig auf die Folgebรคnde.
Im letzten Teil werden die Ereignisse des ersten und die Erkenntnisse des zweiten Teils gekonnt miteinander verwoben, eine Brรผcke zum Anfang geschlagen, was alle Ereignisse im Buch in einem anderen Licht erscheinen lรคsst und ein groรŸartiges Ende abgeliefert, das neugierig auf mehr macht. Das Ende hat mich tatsรคchlich nochmal richtig hart erwischt und war einfach nur episch, sodass ich fassungslos, begeistert und voll des Lobes fรผr Charles Soule und seinen Roman zurรผckbleibe.

SCHREIBSTIL:

Da ich vom Buch zuerst etwas ganz anderes erwartet hatte, war ich umso รผberraschter, wie sehr mich der Autor auch mit seinem Schreibstil abholen konnte. Dabei hat das Buch einige sehr hervorstechende Besonderheiten!

Tatsรคchlich gibt es in diesem Buch keine expliziten Protagonisten, denn es gibt nicht nur unzรคhlige Charaktere, sondern es wird auch kaum zwischen Haupt- und Nebencharakter entschieden. Diese sind in ihren Schicksalen meisterhaft mit der Rahmenhandlung verstrickt, auf die das Buch den Fokus legt. Dennoch schafft der Autor es, innerhalb kรผrzester Zeit Nรคhe zu den Charakteren zu schaffen und ihnen Tiefe zu verleihen. Chapeau!

Die Handlung steigt mit einem sehr hohen Tempo und Spannungsbogen ein – das besondere ist, dass dieses Niveau fast durchgรคngig bis zum Ende gehalten wird, was ich als eher untypisch, aber gerade deshalb sehr erfrischend fรผr ein Star-Wars-Buch empfinde. Der Autor hat es wirklich geschafft, niemals langweilig zu schreiben, sondern mich stets wieder aufzurรผtteln.

Das Buch glรคnzt auรŸerdem durch seine zahlreichen Wendungen und deren Kompromisslosigkeit, die mich emotional einnehmen konnten. Hier ist es dem Autor gelungen, mich sehr oft zu รผberraschen. Viele Ereignisse habe ich so absolut nicht kommen sehen und er zรถgert auch nicht, den ein oder anderen Charakter umzubringen, der dem Leser durchaus wichtig erscheint. Und immer, wenn ich dachte, dass jetzt alles gut wird oder die Gerechtigkeit siegen wรผrde, kam der Autor mit einem Moment um die Ecke, der mich einfach eiskalt erwischte.

FAZIT:

Ich kann echt nicht viel meckern, das Buch hat mich absolut begeistert. Wow, wow, wow! Was fรผr ein Auftakt fรผr diese neue Epoche in der Star-Wars-Welt! Falls ihr einen Star-Wars-Roman lesen wollt, dann lest diesen hier. Es war fรผr mich wie ein spannender Blockbuster, der mich nicht mehr losgelassen hat. Eigentlich hatte ich eine gemรผtliche „Meister-Schรผler-retten-die-Welt“-Geschichte erwartet und dann war es so anders und gerade dadurch so absolut meisterhaft!

Temporeich, spannungsgeladen, kompromisslos. Der Auftakt zu den Romanen aus der Zeit der Hohen Republik mit einem grandiosen Antagonisten, dem Fokus auf einer Rahmenhandlung, die viele Charaktere in ihren Schicksalen verbindet und prominent platzierte Protagonisten รผberflรผssig macht. Das epische Ende konnte mich vollends begeistern. Eines meiner absoluten Jahreshighlights!

BEWERTUNG: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Emotionen: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Science-Fiction: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Charaktere: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
Sprache/Schreibstil: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ

Gesamtwertung = 4,8


Wer sich fรผr Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzรคhlige Bรผcher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dรผrft mir Glรผck wรผnschen bei diesem galaktischen Unterfangen. ๐Ÿ˜‰


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars – Das Alphabet Geschwader“ von Alexander Freed

Meine lieben Leser,

und es geht weiter mit meinem Star-Wars-Leseprojekt! Dieses Mal weiche ich ab von meiner chronologischen Reihenfolge beim Lesen und zwar fรผr die Neuerscheinung „Das Alphabet Geschwader“ von Alexander Freed. Das Cover hat mich sehr begeistert, weil es ein bisschen Retro-Charme hat und im Folgenden kรถnnt ihr lesen, wie es mir gefallen hat.

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Vielen Dank, an denย Blanvalet Verlagย fรผr das Rezensionsexemplar!

ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel:ย Star Wars – Das Alphabet Geschwader
  • Autor/in:ย Alexander Freed
  • รœbersetzer/in:ย Andreas Kasprzak
  • Anzahl der Seiten:ย 574 Seiten
  • Verlag:ย Blanvalet Verlag
  • Ausgabe:ย 1. Auflage (Juni 2021)
  • Genre:ย Science-Fiction

INHALT:

Das Buch ist unterteilt in drei Teile. Der erste Teil „Elemente einer Vernichtungsmaschine“ fรผhrt den Leser in die Leben der verschiedenen Protagonisten ein, zeigt erste Weltraumschlachten und lรคsst das Team des Alphabet Geschwaders aufeinandertreffen. Im zweiten Teil „Symptome eines endlosen Krieges“ werden die Charaktere dann schon detaillierter behandelt und das Team fรคngt an unter Konflikten zusammenzuwachsen. Hier wird auch einiges an Rahmenhandlung vermittelt. Die Tiefe, die ich mir im ersten Teil so sehr erhofft hatte, wurde in diesem Teil langsam umgesetzt. Im dritten Teil „Phasen eines gescheiterten Plans“ reift das Team nun weiter und muss sich einigen Herausforderungen stellen. Die Tiefe der Charaktere wird noch sichtbarer und es treten einige unerwartete Wendungen zutage.

Im Fokus des Buches stehen fรผnf Piloten, die sich zum Alphabet Geschwader zusammensetzen.
Zunรคchst liegt der Fokus auf Quell, eine ehemalige Pilotin des Imperiums. Sie ist nach Operation Asche zu den Rebellen รผbergewechselt, weil ihre bestehenden Zweifel durch die Tรถtung von Unschuldigen nur noch bestรคrkt wurden. Als ehemalige Imperiale hat sie einen schweren Stand bei den Rebellen und muss sich mehr als einmal beweisen. Quells einziger Wunsch ist es, als Pilotin zu fliegen – und das Schattengeschwader, dessen Mitglied sie war, auszuschalten.
Wyl ist genau wie Chass ein Pilot der Republik und sie sind die einzigen รœberlebenden ihrer Staffel, nachdem sie einen harten Kampf gegen das Schattengeschwader hinter sich gebracht haben.
Kairos ist eine stumme, sehr geheimnisvolle Person, รผber die der Leser nur wenig erfรคhrt. Sie fliegt von Anfang an mit Quell zusammen, zunรคchst als รผberwachende Einheit. Was sich jedoch hinter ihrer Maske verbirgt bleibt zumindest in diesem Band grรถรŸtenteils ungeklรคrt.
Nath Tensent, ebenfalls ein Pilot mit imperialer Vergangenheit, hatte sich bereits vor dem Sturz des Imperiums auf die Seite der Rebellen geschlagen und gern Geschรคfte auf der eher nicht so legalen Seite des Universums getรคtigt.

Gerade bei Quell hatte ich auf einen Konflikt zwischen ihrer imperialen Vergangenheit und ihrer Mission gehofft. Diese Erwartungen wurden vollends erfรผllt und ich habe ihre Zerissenheit und ihre Fehler geliebt. Das hat sie unheimlich authentisch gemacht. Auch, dass sie Schwierigkeiten hatte, sich ihren Kameraden zu รถffnen und sie in den imperialen Angewohnheiten feststeckte, war sehr interessant umgesetzt.
Auch die anderen Personen bekamen immer mehr Tiefe, da im Laufe der Geschichte รผber alle Vergangenheiten gesprochen wurde. Eines eint sie alle – sie wollen das 204. Geschwader (das Schattengeschwader) des Imperiums vernichten. Dafรผr hat jeder spezielle Grรผnde, aber es wird ihr gemeinsames Ziel.

Das Buch besteht zu einem groรŸen Teil aus der Beschrebung von Weltraumschlachten. Meiner Meinung nach hรคtten sie auch etwas reduzierter auftreten kรถnnen, weil mir manchmal der Fokus zu sehr von den Konflikten und Gefรผhlen der Charaktere abgelenkt wurde. Nichtsdestotrotz waren einige dieser Gefechte unheimlich unterhaltsam geschrieben und ich war trotzdem immer von der Handlung gefesselt.

Auch die anderen Figuren wie die leitenden Personen auf Rebellen- sowie Imperiumsseiten haben genรผgend Raum bekommen. Fรผr mich wie immer ein Higlight waren die unzรคhligen Droiden, die man einfach nur ins Herz schlieรŸen konnte. Allen voran IT-O und D6-L haben mir jedes Mal ein Lรคcheln ins Gesicht gezaubert.

SCHREIBSTIL:

Zunรคchst einmal muss ich vor dem Autor den Hut ziehen. Die Story ist wahnsinnig komplex und es ist eine echte Meisterleistung, dass er all diese Handlungsstrรคnge dieser vielen Charaktere zu einem schlรผssigen Konzept verwoben hat. Natรผrlich hatte ich als Leser auch meine Lieblingsfiguren, aber das ist ja immer so, wenn mehrere Protagonisten am Start sind. Der Schreibstil war gerade in den Weltraumgefechten sehr technisch und Sci-Fi at itยดs best, allerdings trotzdem sehr eingรคngig und spannend geschrieben. Ein paar Lรคngen sind dadurch entstanden, รผber die ich aber getrost hinwegsehen kann.
Am besten gefielen mir die Stellen, an denen der Autor sein Hauptaugenmerk auf die Gefรผhlswelt der Figuren gelegt hat. Das ist ihm wirklich auรŸerordentlich gut gelungen, vor allem, wenn ich mich auf Quell beziehe. Sie war fรผr mich eine so besondere Person, ein richtig spannender Charakter, von dem man bis zuletzt nicht wusste, ob man das richtige Bild von ihr hat.
Der Schreibstil hat mir insgesamt sehr gut gefallen, weil es sich auch als Abendlektรผre geeignet hat, jedoch trotzdem einen gewissen Anspruch mitbrachte.

FAZIT:

Alles in allem bin ich wirklich erstaunt darรผber, wie gut mir das Buch am Ende gefallen hat. Da ich nicht wusste, ob mich die vielen Weltraumschlachten abschrecken werden, war ich erstmal etwas skeptisch. Doch die Charaktere haben mich so in ihren Bann geschlagen und einige Wendungen haben mich erstaunt zurรผckgelassen. Vor allem das Ende des ersten Bandes hat mich so dermaรŸen vom Hocker gehauen, dass ich nicht weiรŸ, wie ich es bis zum zweiten Band aushalten soll.

Unzรคhlige Weltraumschlachten, Charaktere mit Tiefe und Charme sowie viel Spannung, Unterhaltung und unerwartete Wendungen. Meiner Meinung nach groรŸes Kino mit kleineren Lรคngen, auch wenn einige Fragen fรผr die Folgebรคnde offen blieben. Her mit dem zweiten Band! Ich muss unbedingt wissen, wie es weitergeht.

BEWERTUNG: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
Emotionen: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
Science-Fiction: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Charaktere: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Sprache/Schreibstil: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก

Gesamtwertung = 4,4


Wer sich fรผr Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzรคhlige Bรผcher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an die zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dรผrft mir Glรผck wรผnschen bei diesem galaktischen Unterfangen. ๐Ÿ˜‰


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars – Jedi-Chroniken: Das goldene Zeitalter der Sith“ von K. J. Anderson / D. Carrasco u.a.

Meine lieben Leser,

nach den chronologisch ersten Comics aus dem Star Wars Universum habe ich mich nun an den nรคchsten gewagt. Dieser sollte mir helfen, die Geschehnisse des zweiten Romans besser einzuordnen, weil dort eine Person aus dem Comic eingegangen wird. Wie er mir abschlieรŸend gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

| Werbung | unbezahlt |

ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel:ย Star Wars – Jedi-Chroniken: Das goldene Zeitalter der Sith
  • Autor/in:ย K. J. Anderson / D. Carrasco u.a.
  • Anzahl der Seiten:ย 144 Seiten
  • Verlag:ย Panini Verlag
  • Ausgabe:ย 1. Auflage (2019)
  • Genre:ย Science-Fiction

INHALT:

In diesem zeitlich gesehen ersten Comic der Jedi-Chroniken verfolgen wir die Geschehnisse rund um die beiden Geschwister Gav und Jori Daragon. Die beiden sind machtsensitiv, aber haben sich gegen die Ausbildung als Jedi entschieden. Sie geraten durch Umwege in die Fรคnge von Naga Sadow, einem Sith. Dieser steht im Wettstreit mit Ludo Kressh. Sie beide buhlen um die soeben frei gewordene Position als Sith Lord. Zwischen diesen Fronten stolpern die Geschwister ins Geschehen und wissen noch nicht, welche Bedrohung Sadow fรผr die Jedi sein wird. Lediglich ein Jedi-Schรผler namens Odan-Urr sieht die verhรคngnisvollen Geschehnisse voraus.

Mehr mรถchte ich gar nicht verraten, um nichts zu spoilern.

SCHREIBSTIL:

Der Zeichenstil hat mir erst nicht so sehr gefallen, wurde aber im Verlaufe der Geschichte immer besser. ร„hnlich des ersten Bandes der vorherigen Comic-Reihe, fehlt mir bei diesem hier ein wenig mehr Tiefe und Information. Es wurde alles eher oberflรคchlich behandelt und hier und da mit coolen Sprรผchen unterlegt. Besonders gut fand ich allerdings, dass ich mehr รผber Naga Sadow erfahren habe, welcher auch im zweiten Roman Erwรคhnung findet.
Der Schreibstil war leider etwas flach und substanzlos, wenn man einige Charaktere betrachtete. Es bleibt zu hoffen, dass es bei den Folgebรคnden eine Besserung gibt.

FAZIT:

Ich bin selbst noch ganz รผberrascht, das ich mal Star-Wars-Comics in der Hand halte. Wer hรคtte das gedacht? Auf jeden Fall hat mich dieser Comic nicht ganz รผberzeugen kรถnnen. Ich hatte mir etwas anderes erwartet, denn die Grundidee ist wirklich klasse. Vielleicht wird das Potential aber wieder in den Nachfolgern ausgeschรถpft.

Alles in allem eine solide und unterhaltsame Geschichte, mit aber teils blassen Hauptcharakteren. Es fehlte etwas an Substanz, weswegen der Comic fรผr mich nur durchschnittlich bleibt.

BEWERTUNG: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก
Emotionen: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก
Science-Fiction: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
Charaktere: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
Sprache/Schreibstil: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก

Gesamtwertung = 3,4


Bis bald,
EURE HACHIDORI

MEIN LESEMONAT MAI & NEUZUGร„NGE

Meine lieben Leser,

da steht der Sommer praktisch schon vor der Tรผr und trotzdem war bisher eher mieses Wetter. Den Pflanzen hat es gut getan, aber ich wรผnsche mir endlich etwas mehr Sonne und Glรผcksgefรผhle. Da der vierte Mai der Star-Wars-Tag ist, habe ich diesen Monat auch fรผr einige Star-Wars-Geschichten genutzt, um mein Leseprojekt voranzubringen. Das hat dann mehr oder minder gut geklappt, weil ich auch in die Comics reingeschaut habe. Alles in allem war der Mai wirklich Sci-Fi-lastig. Im Juni und Juli folgt aber wieder mehr Abwechslung, denn unser Sommerloch-Bingo ist gestartet!

LESEMONAT MAI

Insgesamt waren es sieben Bรผcher (und Comics), die ich im Mai gelesen habe. Auf „Der Astronaut“ hatte ich wirklich lange hingefiebert und deshalb war ich umso glรผcklicher, dass ich es als Rezensionsexemplar lesen durfte. ๐Ÿ™‚ Mit den Comics habe ich mal etwas auรŸerhalb meiner normalen Lese-Routine ausprobiert und war sogar recht angetan. Da ich mein Star-Wars-Leseprojekt aber nicht noch weiter vergrรถรŸern will, wird es wohl vorerst bei den Romanen als Zielstellung bleiben.

Und aus folgenden Bรผchern besteht mein Lesemonat:

โ€“ โ€žDer Astronautโ€œ von Andy Weir โ€“ โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
โ€“ โ€žRoboterlandโ€œ von Jenny Kleeman โ€“ โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
โ€“ โ€žStar Wars – Jedi-Chroniken: Das goldene Zeitalter der Sithโ€œ von K. J. Anderson / D. Carrasco u.a. โ€“ โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก
โ€“ โ€žStar Wars – Der vergessene Stamm der Sithโ€œ von John Jackson Miller โ€“ โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
โ€“ โ€žStar Wars – Dawn of the Jedi: Machtsturmโ€œ von John Ostrander / Jan Duuserna โ€“ โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก
โ€“ โ€žStar Wars – Dawn of the Jedi: Der Gefangene von Boganโ€œ von John Ostrander / Jan Duuserna โ€“ โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก
โ€“ โ€žStar Wars – Dawn of the Jedi: Machtkriegโ€œ von John Ostrander / Jan Duuserna โ€“ โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ก

BรœCHER-NEUZUGร„NGE MAI

Und hier ist die Liste meiner Neuzugรคnge und wie ich dazu gekommen bin:

โ€“ โ€žDas fehlende Glied in der Ketteโ€œ von Agatha Christie aus dem Fischer Verlag (gebraucht gekauft)
โ€“ โ€žDie Wรคchter von Londonโ€œ von Benedict Jacka aus dem Blanvalet Verlag  (Mรคngelexemplar)
โ€“ โ€žStar Wars – Darth Bane: Schรถpfer der Dunkelheitโ€œ von Drew Karpyshyn aus dem Blanvalet Verlag (gebraucht gekauft)
โ€“ โ€žStar Wars – Darth Scabrousโ€œ von Joe Schreiber aus dem Blanvalet Verlag  (gebraucht gekauft)
โ€“ โ€žStar Wars – Darth Bane: Die Regel der Zweiโ€œ von Drew Karpyshyn aus dem Blanvalet Verlag (gebraucht gekauft)
โ€“ โ€žArtemisโ€œ von Andy Weir aus dem Heyne Verlag  (Mรคngelexemplar)
โ€“ โ€žDer Totgeglaubteโ€œ von Michael Punke aus dem Malik Verlag (gebraucht gekauft)
โ€“ โ€žStar Wars – The Old Republic: Eine unheilvolle Allianzโ€œ von Sean Williams aus dem Panini Verlag  (gebraucht gekauft)
โ€“ โ€žAufstieg und Fall der Dinosaurierโ€œ von Steve Brusatte aus dem Piper Verlag (Mรคngelexemplar)

SUB-ABBAU

Ende Mรคrz lag der SuB bei 178 Bรผchern.
Der SuB liegt momentan bei 186 Bรผchern.

Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars: Dawn of the Jedi I – Machtsturm“ von John Ostrander & Jan Duursema

Meine lieben Leser,

wie ihr ja mitbekommen habt, habe ich mir seit letztem Jahr das Ziel gesetzt, alle Star-Wars-Romane zu lesen. Alleine das wird ein richtig langes Mehrjahresprojekt. Jetzt habe ich die chronologisch ersten Comics gelesen und bin total angefixt. So richtig weiรŸ ich da glaub nicht, worauf ich mich eingelassen habe, denn das sind mindestens genau so viele wie die Romane. ๐Ÿ˜€ Ihr dรผrfte mich also offiziell als komplett irre abstempeln. Wie mir der erste Comic gefallen hat, lest ihr im Folgenden:

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel:ย Star Wars – Dawn of the Jedi: Machtsturm
  • Autor/in:ย John Ostrander / Jan Duursena
  • รœbersetzer/in:ย Michael Nagula
  • Anzahl der Seiten:ย 143 Seiten
  • Verlag:ย Panini Verlag
  • Ausgabe:ย 1. Auflage (Februar 2013)
  • Genre:ย Science-Fiction

INHALT:

Die Handlung spielt seeehr lange vor den sehr bekannten Filmen, zu einer Zeit, als es nur den Vorgรคnger des Jedi-Ordens gibt und auch Laserschwerter noch nicht existieren. Lediglich ein sehr mรคchtiges Volk namens Rakata fรผhrt sogenannte Machtschwerter (die Vorgรคnger der Laserschwerter) und macht sich viele Welten Untertan. Mit Gewalt unterjochen sie viele Planeten und deren Einwohner. Machtsensitive Bรผrger werden als sogenannte Machthunde versklavt, Personen ohne Zugang zur Macht landen auf den Speisetellern der Rakata.
Wir lernen in diesem Zusammenhang den Machthund Xesh kennen, der fรผr seinen Herren einen Planeten ausfindig machen soll, der in besonderem MaรŸe von der Macht durchdrungen ist.
Dieser Planet ist Tython, auf dem die sogenannten Je’daii wohnen und ausgebildet werden. Hier lernen wir unterschiedlichste Charaktere kennen. Unter anderem wird uns ein Dreiergespann an Je’daii-Gesellen vorgestellt – Tasha Ryo – eine Twi’lek, die eine Seherin ist, Sek’nos Rath – ein reinblรผtiger Sith und ein Macho vor dem Herrn sowie Shae Koda, die zur menschliche Waisin wurde, als ihre Eltern im Tyrannenkrieg fielen.
Als der Machthund Xesh auf Tython eintrifft, entfesselt er einen gefรคhrlichen Machtsturm, den die drei Gesellen aufhalten wollen. Ob sie das schaffen und welche Hintergrundinfos der Comic รผber das Star-Wars-Universum liefert, dรผrft ihr dann aber selbst entdecken.

SCHREIBSTIL:

Natรผrlich kann ein 143 Seiten starker Comic nicht die Tiefe eines 500-Seiten-Romans erreichen. Ein bisschen mehr Dichte hรคtte ich mir dennoch gewรผnscht. Vieles blieb oberflรคchlich, die Handlung eher steif, die Charaktere blass. Lediglich der „Bรถsewicht“ war da etwas interessanter. Die Dialoge waren leider auch sehr platt, das kรถnnen auch Comics besser. So richtig interessant wurde es erst am Ende und dann war der erste Band schon vorbei. Ich beendete die dreiteilige Serie trotzdem, aber ich hรคtte mir mehr erwartet, wo doch das Printexemplar nicht mehr unter 119 Euro zu haben ist.
Der Planet Tython kam ja bereits im ersten Roman vor und es hat mich sehr gefreut, da einiges wiederzuerkennen. ๐Ÿ™‚

FAZIT:

Leider war der Auftakt eher schwach. Die Zeichnungen waren grandios, aber die Story sehr undurchsichtig, die Dialoge sehr schwach und im Allgemeinen war es fรผr mich nicht wirklich spannend genug. Das Ende lรคsst auf einen besseren Nachfolger hoffen.

Schwacher Auftakt mit zu wenigen guten Dialogen. Zwar sind die Zeichnungen grandios, diese trรถsten aber nicht รผber die fehlende Tiefe hinweg. Das Ende lรคsst trotzdem auf die Folgebรคnde hoffen.

BEWERTUNG: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Handlung: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก
Emotionen: โ™ฅโ™ฅโ™กโ™กโ™ก
Zeichnungen: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™ฅ
Charaktere: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก
Sprache/Schreibstil: โ™ฅโ™ฅโ™กโ™กโ™ก

Gesamtwertung = 3,0


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Rezension – „Star Wars – Der Aufstieg der Jedi-Ritter – Ins Nichts“ von Tim Lebbon

Meine lieben Leser,

wer kennt sie nicht, die Filme รผber den Krieg der Sterne? Tatsรคchlich haben ja viele eine Abneigung gegen Science-Fiction, was ich auch lange von mir dachte. Doch irgendwann habe ich entdeckt, dass es sich gar nicht so sehr von Fantasy unterscheidet – zumindest nicht in den Grundfesten. AuรŸerdem fasziniert mich der Weltraum seit meiner Kindheit und vielleicht auch deswegen habe ich die Star-Wars-Filme immer gern gemocht. Da die Filme aber nur einen geringen Teil des Star-Wars-Universums abdecken und mein Freund da viel besser durchsieht als ich, habe ich mir vorgenommen, da tiefer einzusteigen. Und wie ihr wisst, mache ich keine halben Sachen. ๐Ÿ˜‰ Der Roman „Der Aufstieg der Jedi-Ritter – Ins Nichts“ von Tim Lebbon ist chronologisch gesehen der erste Band der Star-Wars-Romane. Eine vollstรคndige รœbersicht mit interessanten Zusatz-Infos findet man auf westhoefer-online.de. Wie ihr dort sehen kรถnnt, kommen alle Star-Wars-Romane auf eine stattliche Anzahl von 231 Bรผchern. Comics sind da ja noch nicht mitgerechnet. Ihr seht, es gibt im Star-Wars-Universum deutlich mehr zu erzรคhlen, als die bekannten Filme uns weismachen wollen.
Mit diesem Roman startet also mein bisher grรถรŸtes Leseprojekt. Ich mรถchte nach und nach all diese Romane lesen – was fรผr viele verrรผckt und fรผr andere ambitioniert klingt. Mir ist klar, dass ich nicht รผbermorgen dieses Projekt beenden werde, sondern dass es mich wahrscheinlich Jahre begleiten wird, aber ich habe einfach richtig Lust darauf.

Wer jetzt Angst bekommt – ich lese natรผrlich trotzdem weiterhin alle anderen Genres und bleibe bei meinem gemischten Bรผchergeschmack – es wird sich also nicht primรคr um Star Wars drehen auf meinem Blog. ๐Ÿ˜‰

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Star Wars – Der Aufstieg der Jedi-Ritter – Ins Nichts
  • Autor/in: Tim Lebbon
  • รœbersetzer/in: Andreas Kasprzak
  • Anzahl der Seiten: 400 Seiten
  • Verlag: Blanvalet Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (Juni 2014)
  • Genre: Science-Fiction

INHALT:

Lanoree ist eine Jedaii-Rangerin, die auf ihren Missionen quer durch das Universum reist. Als sie zu den Jedaii-Meistern gerufen wird, erwartet sie jedoch eine auรŸergewรถhnliche Aufgabe.
Die Welten und allen voran Lanorees Heimat Tython scheint bedroht – durch einen neuen Widersacher, der versucht, die alten Technologien der Gree zu aktivieren. Jedoch bergen diese die Gefahr, dass der Planet zerstรถrt werden kรถnnte, allen voran die Aktivierung des sogenannten Hypertors. Lanoree soll den Drahtzieher aufhalten, doch da erfรคhrt sie, dass es sich dabei um ihren Bruder handelt. Eine Jagd quer durch den Weltraum beginnt.

Die Handlung spielt sehr lange Zeit vor den bekannten Star-Wars-Filmen und es ist alles noch sehr viel natรผrlicher. Tython wird als ein Planet dargestellt, der voll ist von der Macht und der Natur. Es wird auf das Jedaii-Rekrutierungsverfahren der Bewohner von Tython eingegangen und mich hat auch fasziniert, dass die Jedaii damals noch keine Laserschwerter fรผhrten, sondern ganz normale Schwerter, in die sie ihre Macht leiten konnten. Es wurden auch viele interessante Themen angeschnitten wie vorherige Kriege oder Rebellionen oder auch das Volk der Gree und deren Technologien sowie andere geheimnisumwobene Schilderungen.

SCHREIBSTIL:

Der Schreibstil war anfangs recht trocken und ich hatte so meine liebe Mรผhe, damit warm zu werden. Mitte des Buches wurde die Spannung erhรถht, sodass ich ab da richtig Gefallen am Buch fand. Ob der Schreibstil im Original รคhnlich ist, kann ich nicht sagen, aber ich kann mir hier nur denken, dass es am รœbersetzer liegt. Da ich bereits das nรคchste Buch von demselben รœbersetzer lese, kann ich da zumindest eine Parallele entdecken. Wie gesagt hat dieser sich im ersten Band deutlich ab der Hรคlfte gesteigert, aber ich hoffe ehrlich gesagt auch darauf, dass die Star-Wars-Bรคnde von anderen Autoren bzw. รœbersetzern mich dann doch noch etwas mehr packen kรถnnen.

FAZIT:

„Mit sich im Einklang sein ist leicht. Doch aus dem Gleichgewicht zu geraten und die Balance wiederzufinden bedeutet, dass man stรคrker sein muss als die meisten anderen … „

Dam Powl in „Der Aufstieg der Jedi-Ritter – Ins Nichts“ von Tim Lebbon, S. 395

Die Geschichte um Lanoree habe ich supergern verfolgt und gerade einige Charaktere haben die Geschichte deutlich aufgewertet – allen vorander Schurke Tre Sana, der fรผr mich die absolut beste Figur in der gesamten Geschichte war. Ich fand auch die Ansรคtze sehr interessant, hรคtte aber zu gern noch mehr Tiefe erfahren. Viele Themen wie das Volk der Gree oder Visionen von Lanoree blieben unkommentiert, sodass bei mir megaviele Fragen offen sind. Ich fand, da wurde leider oft viel zu viel angeschnitten und der Leser heiรŸ gemacht und am Ende weiรŸ man nichts damit anzufangen. Da es ja praktisch unmรถglich ist, alle Comics und Romane zu lesen, hรคtte ich mir da schon mehr Vollstรคndigkeit gewรผnscht.
Ein Star-Wars-Roman mit tollen Charakteren, Weltraum-Flair und einer spannenden Grundidee, deren Potenzial leider nicht an allen Stellen ausgeschรถpft wurde. Einige Lรคngen und viele offene Fragen am Ende lassen den Roman nur durchschnittlich fรผr mich zurรผck. Trotzdem eine gute Lektรผre fรผr Zwischendurch, die mich gespannt auf die Folgebรคnde schauen lรคsst.

BEWERTUNG: โ™ฅโ™ฅโ™ฅโ™กโ™ก


Wer sich fรผr Star Wars interessiert, wird wissen, dass es unzรคhlige Bรผcher und Comics aus diesem Universum gibt. Ich hatte irgendwann die fixe Idee, alle Romane zu lesen, die mit Star Wars zu tun haben. Ich halte mich dabei an dieย zeitliche Chronologie. In anderen Quellen wird noch zwischen den Legends-Romanen und den Kanon-Romanen unterschieden. Ihr dรผrft mir Glรผck wรผnschen bei diesem galaktischen Unterfangen. ๐Ÿ˜‰


Bis bald,
EURE HACHIDORI