pรผnktlich zum 01. Juni 2021 ist das Sommerloch-Bingo gestartet. Alle Infos zu dieser Lese-Challenge findet ihr auf der Aktionsseite auf meinem Blog.
Nur so viel: Es werden wieder 9 Bรผcher ausgewรคhlt, die in den kommenden 2 Monaten gelesen werden sollen. Die Reihenfolge wird bei mir von der lieben Gabriela von Buchperlenblog ausgelost.
Hier seht ihr den aktuellen Stand des Sommerloch-Bingos 2021:
Meine Losfee hat ein glรผckliches Hรคndche bewiesen und mir als zweites Buch direkt einen meiner Favoriten gezogen:
„The Beach [Der Strand]“ von Alex Garland
Ich bin so gespannt, wie dieses Buch ist und ob es mich begeistern kann. Normalerweise lese ich ja keine Thriller, aber den Film hatte ich vor vielen Jahren mal gesehen. Mit etwas Glรผck steht beim nรคchsten Mal vielleicht sogar schon ein Bingo an!
Ihr kรถnnt gern immer noch einsteigen, wenn ihr euren SuB etwas erleichtern wollt. ๐ Es sind schon viele Blogs dabei! Ich halte euch wie letztes Mal beim Frรผhjahrsputz-Bingo auf dem Laufenden!
direkt nach dem ersten Teil des Star-Wars-Comics musste ich unbedingt weiterlesen und wissen, ob der zweite Band besser wรคre. Wie er mir gefallen hat, lest ihr im Folgenden.
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ALLGEMEINES ZUM BUCH:
Titel:ย Star Wars – Dawn of the Jedi: Der Gefangene von Bogan
Autor/in:ย John Ostrander / Jan Duuserna
รbersetzer/in:ย Michael Nagula
Anzahl der Seiten:ย 121 Seiten
Verlag:ย Panini Verlag
Ausgabe:ย 1. Auflage (Oktober 2013)
Genre:ย Science-Fiction
INHALT:
*** Achtung! Es handelt sich um den zweiten Band โ evtl. Spoiler zum vorherigen Band vorhanden! ***
In Band 2 fliehen Daegen Lok und Xesh vom Mond Bogan. Gleichzeitig vermuten die Je’daii, dass an den Visionen, die Daegen Lok hatte, vielleicht doch etwas dran sein und der Planet Tython in Gefahr sein kรถnnte. Die Gefahr besteht in den Rakata, die eine Invasion auf den Planeten planen. Wรคhrend Daegen Lok besessen von seiner Vision seine eigenen Plรคne durchfรผhren will, um unter den Jedi wieder zu einem Stand zu gelangen, schlรคgt sich Xesh auf die Seite der Je’daii und wird von ihnen ausgebildet. Er zeigt ihnen auรerdem, wie sie Machtschwerter nutzen und herstellen kรถnnen. Dies birgt nur ein Problem – die Je’daii mรผssen sich fรผr deren Nutzung der dunklen Seite รถffnen. Doch ihnen bleibt keine Wahl, wenn sie ihre Heimat schรผtzen wollen. Kรถnnen sie Xesh trauen? Werden sie der dunklen Seite verfallen? Und kรถnnen sie Tython retten? Das dรผrft ihr gern selbst lesen.
SCHREIBSTIL:
Der zweite Band hat mir bedeutend besser gefallen als der erste Band. Ich habe ihn deshalb geradezu inhaliert und kann sagen, dass ich mir einen Star-Wars-Comic so vorstelle und nicht wie den ersten Band! Der zweite Teil hatte mehr Tiefe, mehr Bezug zu den Charakteren und mehr Hintergrundinfos zu bieten. Dass ein zweiter Band mich so begeistert, passiert wirklich selten, weswegen ich mich umso mehr freue, dass dieser hier meine Erwartungen erfรผllen konnte. Vor allem waren die Dialoge nicht mehr so platt und es war etwas niveauvoller – und man hatte etwas mehr zum Lesen.
FAZIT:
Der zweite Band lรคsst noch mehr aufs Finale hoffen, dass dieses einen รคhnlich guten Eindruck machen wird. Aus meiner Sicht haben die Charaktere sich sehr zum besseren entwickelt und ich war wirklich fasziniert von den Infos รผber diese Zeit, die so weit vor den allseits bekannten Filmen liegt.
Ein Nachfolger, der den ersten Band รผbertreffen konnte. Mehr Tiefe, mehr Hintergrundinfos und mehr Charakterbezug machten dieses Leseerlebnis viel spannender als den Auftakt. Bin gespannt aufs Finale!
pรผnktlich zum 01. Juni 2021 ist das Sommerloch-Bingo gestartet. Alle Infos zu dieser Lese-Challenge findet ihr auf der Aktionsseite auf meinem Blog.
Nur so viel: Es werden wieder 9 Bรผcher ausgewรคhlt, die in den kommenden 2 Monaten gelesen werden sollen. Die Reihenfolge wird bei mir von der lieben Gabriela von Buchperlenblog ausgelost.
Hier seht ihr meine Auswahl fรผr das Sommerloch-Bingo 2021:
Meine Losfee hat direkt zu Beginn ein Schmankerl gezogen und zwar:
„Der Palast im Himmel“ von Diana Wynne Jones
Dies wird also das erste Buch, welches ich im Rahmen des Bingos schmรถkern darf.
Ihr kรถnnt gern immer noch einsteigen, wenn ihr euren SuB etwas erleichtern wollt. ๐ Es sind schon viele Blogs dabei! Ich halte euch wie letztes Mal beim Frรผhjahrsputz-Bingo auf dem Laufenden!
da steht der Sommer praktisch schon vor der Tรผr und trotzdem war bisher eher mieses Wetter. Den Pflanzen hat es gut getan, aber ich wรผnsche mir endlich etwas mehr Sonne und Glรผcksgefรผhle. Da der vierte Mai der Star-Wars-Tag ist, habe ich diesen Monat auch fรผr einige Star-Wars-Geschichten genutzt, um mein Leseprojekt voranzubringen. Das hat dann mehr oder minder gut geklappt, weil ich auch in die Comics reingeschaut habe. Alles in allem war der Mai wirklich Sci-Fi-lastig. Im Juni und Juli folgt aber wieder mehr Abwechslung, denn unser Sommerloch-Bingo ist gestartet!
LESEMONAT MAI
Insgesamt waren es sieben Bรผcher (und Comics), die ich im Mai gelesen habe. Auf „Der Astronaut“ hatte ich wirklich lange hingefiebert und deshalb war ich umso glรผcklicher, dass ich es als Rezensionsexemplar lesen durfte. ๐ Mit den Comics habe ich mal etwas auรerhalb meiner normalen Lese-Routine ausprobiert und war sogar recht angetan. Da ich mein Star-Wars-Leseprojekt aber nicht noch weiter vergrรถรern will, wird es wohl vorerst bei den Romanen als Zielstellung bleiben.
Und aus folgenden Bรผchern besteht mein Lesemonat:
Und hier ist die Liste meiner Neuzugรคnge und wie ich dazu gekommen bin:
โ โDas fehlende Glied in der Ketteโ von Agatha Christie aus dem Fischer Verlag (gebraucht gekauft) โ โDie Wรคchter von Londonโ von Benedict Jacka aus dem Blanvalet Verlag (Mรคngelexemplar) โ โStar Wars – Darth Bane: Schรถpfer der Dunkelheitโ von Drew Karpyshyn aus dem Blanvalet Verlag (gebraucht gekauft) โ โStar Wars – Darth Scabrousโ von Joe Schreiber aus dem Blanvalet Verlag (gebraucht gekauft) โ โStar Wars – Darth Bane: Die Regel der Zweiโ von Drew Karpyshyn aus dem Blanvalet Verlag (gebraucht gekauft) โ โArtemisโ von Andy Weir aus dem Heyne Verlag (Mรคngelexemplar) โ โDer Totgeglaubteโ von Michael Punke aus dem Malik Verlag (gebraucht gekauft) โ โStar Wars – The Old Republic: Eine unheilvolle Allianzโ von Sean Williams aus dem Panini Verlag (gebraucht gekauft) โ โAufstieg und Fall der Dinosaurierโ von Steve Brusatte aus dem Piper Verlag (Mรคngelexemplar)
SUB-ABBAU
Ende Mรคrz lag der SuB bei 178 Bรผchern. Der SuB liegt momentan bei 186 Bรผchern.
wie ihr ja mitbekommen habt, habe ich mir seit letztem Jahr das Ziel gesetzt, alle Star-Wars-Romane zu lesen. Alleine das wird ein richtig langes Mehrjahresprojekt. Jetzt habe ich die chronologisch ersten Comics gelesen und bin total angefixt. So richtig weiร ich da glaub nicht, worauf ich mich eingelassen habe, denn das sind mindestens genau so viele wie die Romane. ๐ Ihr dรผrfte mich also offiziell als komplett irre abstempeln. Wie mir der erste Comic gefallen hat, lest ihr im Folgenden:
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ALLGEMEINES ZUM BUCH:
Titel:ย Star Wars – Dawn of the Jedi: Machtsturm
Autor/in:ย John Ostrander / Jan Duursena
รbersetzer/in:ย Michael Nagula
Anzahl der Seiten:ย 143 Seiten
Verlag:ย Panini Verlag
Ausgabe:ย 1. Auflage (Februar 2013)
Genre:ย Science-Fiction
INHALT:
Die Handlung spielt seeehr lange vor den sehr bekannten Filmen, zu einer Zeit, als es nur den Vorgรคnger des Jedi-Ordens gibt und auch Laserschwerter noch nicht existieren. Lediglich ein sehr mรคchtiges Volk namens Rakata fรผhrt sogenannte Machtschwerter (die Vorgรคnger der Laserschwerter) und macht sich viele Welten Untertan. Mit Gewalt unterjochen sie viele Planeten und deren Einwohner. Machtsensitive Bรผrger werden als sogenannte Machthunde versklavt, Personen ohne Zugang zur Macht landen auf den Speisetellern der Rakata. Wir lernen in diesem Zusammenhang den Machthund Xesh kennen, der fรผr seinen Herren einen Planeten ausfindig machen soll, der in besonderem Maรe von der Macht durchdrungen ist. Dieser Planet ist Tython, auf dem die sogenannten Je’daii wohnen und ausgebildet werden. Hier lernen wir unterschiedlichste Charaktere kennen. Unter anderem wird uns ein Dreiergespann an Je’daii-Gesellen vorgestellt – Tasha Ryo – eine Twi’lek, die eine Seherin ist, Sek’nos Rath – ein reinblรผtiger Sith und ein Macho vor dem Herrn sowie Shae Koda, die zur menschliche Waisin wurde, als ihre Eltern im Tyrannenkrieg fielen. Als der Machthund Xesh auf Tython eintrifft, entfesselt er einen gefรคhrlichen Machtsturm, den die drei Gesellen aufhalten wollen. Ob sie das schaffen und welche Hintergrundinfos der Comic รผber das Star-Wars-Universum liefert, dรผrft ihr dann aber selbst entdecken.
SCHREIBSTIL:
Natรผrlich kann ein 143 Seiten starker Comic nicht die Tiefe eines 500-Seiten-Romans erreichen. Ein bisschen mehr Dichte hรคtte ich mir dennoch gewรผnscht. Vieles blieb oberflรคchlich, die Handlung eher steif, die Charaktere blass. Lediglich der „Bรถsewicht“ war da etwas interessanter. Die Dialoge waren leider auch sehr platt, das kรถnnen auch Comics besser. So richtig interessant wurde es erst am Ende und dann war der erste Band schon vorbei. Ich beendete die dreiteilige Serie trotzdem, aber ich hรคtte mir mehr erwartet, wo doch das Printexemplar nicht mehr unter 119 Euro zu haben ist. Der Planet Tython kam ja bereits im ersten Roman vor und es hat mich sehr gefreut, da einiges wiederzuerkennen. ๐
FAZIT:
Leider war der Auftakt eher schwach. Die Zeichnungen waren grandios, aber die Story sehr undurchsichtig, die Dialoge sehr schwach und im Allgemeinen war es fรผr mich nicht wirklich spannend genug. Das Ende lรคsst auf einen besseren Nachfolger hoffen.
Schwacher Auftakt mit zu wenigen guten Dialogen. Zwar sind die Zeichnungen grandios, diese trรถsten aber nicht รผber die fehlende Tiefe hinweg. Das Ende lรคsst trotzdem auf die Folgebรคnde hoffen.
nach dem groรartigen Buch „Der Marsianer“ war ich gefesselt von Andy Weirs Schreibstil. Als ich nun sah, dass „Der Astronaut“ verรถffentlicht wird, war ich Feuer und Flamme, es zu lesen. Wie es mir gefallen hat, lest ihr im Folgenden.
| Werbung | Rezensionsexemplar |
Danke, an den Heyne Verlag fรผr die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
ALLGEMEINES ZUM BUCH:
Titel:ย Der Astronaut
Autor/in:ย Andy Weir
รbersetzer/in:ย Jรผrgen Langowski
Anzahl der Seiten:ย 560 Seiten
Verlag:ย Heyne Verlag
Ausgabe:ย 1. Auflage (Mai 2021)
Genre:ย Science-Fiction
INHALT:
Worum geht es dieses Mal? Ryland Grace, ein Biologe, arbeitet als Lehrer an einer Schule. Er hat Theorien verรถffentlicht, die in Wissenschaftskreisen eher kritisch beรคugt werden. Doch sein beschauliches Leben hรถrt auf zu existieren, als er aufwacht – allein, ohne Gedรคchtnis, in einer sehr ungewรถhnlichen Umgebung. Roboterarme versorgen ihn und zu allem รberfluss erkennt er, dass er sich mit zwei Leichen in einem Raum befindet. Wo ist er? Und was ist passiert? Langsam erkennt er die unumstรถรliche Wahrheit: Er befindet sich im Weltraum – und sehr sehr weit weg von seinem Heimatplaneten. Doch er weiร nicht, wieso.
Ich hatte eine Geschichte รคhnlich der Blockbuster der letzten Jahre erwartet und dann kam alles vรถllig anders. Es ist schwierig รผber dieses Buch zu sprechen, ohne nicht alles zu spoilern. Aus diesem Grund halte ich den Umfang meiner Inhaltsbeschreibung nur begrenzt. Natรผrlich sieht sich Grace einem รberlebenskampf gegenรผber, jedoch nicht ausschlieรlich. Nach und nach kehren seine Erinnerungen zurรผck, die in Rรผckblicken erzรคhlt werden. Seine Mission und damit sein wahres Ziel wird dadurch aufgeklรคrt und unterscheidet sich sehr von den anderen bekannten Szenarien, die in Film und Fernsehen bereits oft dargestellt wurden. Der Fokus der Geschichte liegt aber mit fortschreitenden Seiten auch auf einer ganz bestimmten Entdeckung Grace‘ – die ich nicht verraten will, um nichts vorwegzunehmen. Viele Wendungen in der Geschichte halten die Spannung hoch, obwohl das Buch kein lautes ist.
SCHREIBSTIL:
Andy Weir hat es wieder einmal geschafft. Er stellt hochwissenschaftliche Themen dar und trotzdem wollte ich immer weiterlesen. Dazu muss ich sagen, dass ich wirklich kein Profi in Naturwissenschaften bin. Ich liebe die Sterne und den Weltraum, aber Physik oder Mathematik ist so gar nicht meine Welt. Weir beschreibt aber ebensolche Zusammenhรคnge, Erklรคrungen oder Berechnungen sehr genau, was mich รผberhaupt nicht gestรถrt hat – รคhnlich wie beim Marsianer. Es wรคre zu viel gesagt, dass ich alles im Detail verstanden hรคtte, aber es hat ausgereicht, um der Geschichte zu folgen. Diese hochwissenschaftlichen Darstellungen tragen selbst beim Lesen durch einen Laien zur Authentizitรคt der Geschichte bei. Ebenfalls typisch fรผr Weir: „Der Astronaut“ glรคnzt durch seine vielen Wendungen. Immer wenn ich dachte, jetzt wird alles gut, sah sich Grace wieder einer anderen Schwierigkeit gegenรผber. Allgemein war dieses Buch zwar spannend, aber auch recht ruhig und gemรผtlich im Tempo. Fรผr mich hat das zu den Weiten des Weltraums gut gepasst. Das Buch hat fรผr mich einen entscheidenden Unterschied zum Marsianer, den ich leider aus nicht verraten kann, wenn ich nicht spoilern mรถchte. Ich mรถchte es so zusammenfassen, dass beim Astronauten aus meiner Sicht mehr Emotionen im Spiel waren. Ich war zumindest รถfter als gedacht sehr gerรผhrt. Was noch Erwรคhnung finden muss, ist, dass die Geschichte abwechselnd aus Sicht von Grace im Weltraum und vor der Weltraumreise erzรคhlt wird. Es werden also immer wieder Rรผckblicke eingearbeitet, sobald Erinnerungen zurรผckkehren. Am Anfang hat mich das etwas gestรถrt, mit fortlaufenden Seiten jedoch wurde es immer stimmiger. Einziges kleineres Manko waren selten auftretende Dopplungen von Erklรคrungen oder Absรคtzen.
FAZIT:
Nach anfรคnglicher Skepsis hat mich „Der Astronaut“ von Andy Weir vollends abholen kรถnnen. Ich wollte das Buch gar nicht beenden, weil mir die zwischenzeitliche Atmosphรคre so gut gefallen hat. Die Geschichte ging in eine ganz andere Richtung, als ich das vermutet hatte und genau das fand ich so super. Auch das Ende war fรผr mich total passend, obwohl ich auch da etwas anderes erwartet hatte. Ein paar winzige Fragen bleiben offen – beispielsweise wird relativ spรคt aufgeklรคrt, warum Ryland Grace scheinbar keine sozialen Kontakte hatte – eine Frage, die ich mir das ganze Buch รผber gestellt habe. Wieso nie die Rede von etwaigen Angehรถrigen war. Die Begrรผndung war am Ende okay – dennoch bleibt bei mir die Frage nach seinen Eltern oder seiner Familie offen. Ansonsten war aber alles sehr authentisch und ich habe den Protagonisten sehr gemocht. Am Ende bleibt nur eins zu sagen: Ich gehรถre auf jeden Fall zu Team Rocky. Falls ihr es bereits gelesen habt, wisst ihr ja, was ich damit sagen mรถchte. ๐
Eine Geschichte รผber Naturwissenschaft, Freundschaft und Raumfahrt. Realitรคtsnah, herzerwรคrmend und spannend – fรผr mich ein Jahreshighlight!
nachdem ich im Rahmen des Frรผhjahrsputz-Bingos den ersten Teil der Dilogie „Iron Flowers“ las, beschloss ich nun, den zweiten Teil endlich auch zu lesen. Wie mir der Nachfolger und gleichzeitig das Finale gefallen hat, lest ihr im Folgenden.
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ALLGEMEINES ZUM BUCH:
Titel: Iron Flowers – Die Kriegerinnen
Autor/in: Tracy Banghart
รbersetzer/in: Anna Julia Strรผh
Anzahl der Seiten: 400 Seiten
Verlag: Fischer Sauerlรคnder Verlag
Ausgabe: 1. Auflage (Januar 2019)
Genre: Dystopie
INHALT:
*** Achtung! Es handelt sich um den zweiten und letzten Band โ evtl. Spoiler zum vorherigen Band vorhanden! ***
Nach den Geschehnissen des ersten Bandes befindet sich Serina weiterhin auf der Gefรคngnisinsel. Der erste Band endete damit, dass Nomi nach den Ereignissen am Hof auf eben diese Insel gebracht wird. Mit ihr an Bord des Schiffes sind der lebensgefรคhrlich verletzte Malachi und eine weitere Grace. Wรคhrend Nomi versucht, Malachi am Leben zu erhalten und einen Ausweg aus der Situation zu finden, hat Serina mit den anderen Gefangenen eine Rebellion angezettelt und sie schmieden einen Plan, wie sie die Insel unter ihre Kontrolle bringen. Schlieรlich treffen die Schwestern auf der Insel wieder aufeinander, was im Leser eine tiefgehende Freude auslรถst. Diese wรคhrt jedoch nicht lang, denn die Schwestern verfolgen ganz unterschiedliche Ziele, um ihr Land und die Bevรถlkerung sowie die Gefangenen der Insel zu befreien. So trennen sich die Wege erneut und wรคhrend Serina die Frauen der Insel in ein anderes Land bringen will, versuchen Nomi und Malachi die Unterstรผtzung eines Regiments zu erlangen, um seinen Bruder vom Thron zu stรผrzen. Warum die Schwestern unter anderen Umstรคnden als geplant wieder zusammenfinden, ob sie es schaffen den falschen Thronfolger zu stรผrzen und mehr Rechte fรผr die Frauen des Landes zu erkรคmpfen, das dรผrft ihr aber gern selbst lesen.
SCHREIBSTIL:
Der Schreibstil war schon wie im ersten Band sehr klar, ohne Schnรถrkel und las sich schnell weg. Allerdings konnte mich der zweite Band auch sehr viel weniger fesseln. Manchmal fรผhlte ich mich sogar etwas gelangweilt. Die Entscheidungen der Charaktere waren mir dieses Mal zu klischeehaft, es fehlte mir an รผberraschenden Wendungen wie im ersten Teil. Spannung war zwar gegeben, aber nicht in dem Maรe, wie ich es erhofft hatte. Eines der grรถรten Mankos war fรผr mich, dass die Frauen sich ihre Rechte sehr brutal – also mit viel Gewalt – erkรคmpfen und danach keine Reflektion oder Auseinandersetzung damit erfolgte. Ich hรคtte mir da irgendwie einen moralischeren Umgang mit der Situation gewรผnscht, beispielsweise, dass sie ihre Ziele erreichen, aber fรผr immer mit ihren schrecklichen Taten zurechtkommen mรผssen. Ich fand die Darstellung der Gewalt im zweiten Band sehr glorifiziert und heroisch, was ich so nicht als gut bewerten kann.
FAZIT:
Der zweite Teil war deutlich schwรคcher als der erste Band und ich war wirklich etwas enttรคuscht, dass das Potential nicht ausgeschรถpft wurde. Die Geschichte hรคtte doch einen deutlich reiferen Umgang mit dem Thema Frauenrechte und Gleichberechtigung hergegeben. Schade, dass die Umsetzung dann so lieblos und wenig moralisch erfolgte. Die Charaktere waren wirklich super und das Buch konnte unterhalten, abschlieรend fehlte mir allerdings noch etwas Tiefe.
Ein schwรคcherer Band als der Auftakt und deshalb ein etwas enttรคuschendes Finale. Zu wenig รผberraschen, zwar spannend aber an einigen Stellen zu wenig reflektiert. Schade. Ein unterhaltsames Buch, was sein Potential leider nicht nutzen konnte.
es ist unglaublich, wie schnell sich unsere Welt in den letzten Jahren entwickelt hat – vor allem die Technik. Mich fasziniert das, allerdings bin ich auch der Meinung, dass nicht alle Entwicklungen nur positiv sind. Als „Roboterland – Wie wir morgen lieben, leben, essen und sterben werden“ von Jenny Kleeman meinen Weg kreuzte, war klar, dass ich es unbedingt lesen muss. Wie es mir gefallen hat, lest ihr im Folgenden.
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Danke, an den Goldmann Verlag fรผr die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
ALLGEMEINES ZUM BUCH:
Titel:ย Roboterland – Wie wir morgen lieben, leben, essen und und sterben werden
Autor/in:ย Jenny Kleeman
รbersetzer/in: Petra Pyka
Anzahl der Seiten:ย 412 Seiten
Verlag:ย Goldmann Verlag
Ausgabe:ย 1. Auflage (Mai 2021)
Genre:ย Sachbuch, Reportage
INHALT:
„Wir kรถnnen entscheiden, ob wir uns mit den Unzulรคnglichkeiten unserer Existenz abfinden oder weiter versuchen, sie durch Technik auszumerzen.“
– „Roboterland – Wie wir morgen lieben, leben, essen und sterben werden“ von Jenny Kleeman, S. 402 –
Der Titel verrรคt schon, dass dieses Buch sich um das Lieben, Leben, Esse und Sterben unserer Zukunft dreht. Ich hatte zuerst die Erwartung, dass das Buch sich sehr allgemein als รberblick mit der Zukunft und den Erfindungen beschรคftigt, die uns vielleicht erwarten kรถnnten. Tatsรคchlich fokussiert sich die Autorin jedoch auf vier spezielle Erfindungen: Intelligente Sexpuppen, Kulturfleisch, Baby-Beutel und Maschinen fรผr den selbstbestimmten Tod. Diesen Erfindungen wird je ein ganzer Abschnitt mit mehreren Kapiteln gewidmet. Zu Anfang wird meist der Status Quo erlรคutert und auf bisherige Erfindungen, Studien und die Rahmendaten eingegangen. Danach folgen mehrere Kapitel zu besagter Erfindung in Form von verschiedenen Interviews. Es werden nicht nur die Erfinder interviewt, sondern auch Nutzer, Kritiker und Unterstรผtzer sowie Wissenschaftler. Am Ende jedes Kapitels kann sich der Leser also aufgrund der Bandbreite an Informationen und Meinungen selbst ein Bild machen und entscheiden, wo er sich einordnet. Auรerdem folgt am Ende jedes Abschnitts ein kleiner Ausblick in die Zukunft, falls diese Erfindungen tatsรคchlich auf den Markt kommen sollten. Die Themen sind kontrovers, meistens nicht klar zu umreiรen, da viele Punkte Einfluss nehmen. Dennoch schafft es die Autorin, alles auf den Punkt zu bringen, sodass der Leser nie die Orientierung verliert.
SCHREIBSTIL:
Am Anfang, gerade im Kapitel รผber die Sexpuppen, die eine Persรถnlichkeit bekommen sollen, war mir die Autorin erstmal nicht so sympathisch. Viel zu oft stellte sie sehr kritische Fragen und kam mir zu engstirnig vor. Ich hatte das Gefรผhl, dass sie nicht wirklich sachlich an das Thema herangeht und somit auch die Meinung leicht zu beeinflussender Leser mehr oder minder in eine vorgegebene Richtung treibt. Ich wรผnschte mir zu diesem Zeitpunkt einen neutraleren Standpunkt der Journalistin, um mir selbst ein adรคquates Bild machen zu kรถnnen. Das besserte sich massiv mit Fortschreiten des Buchs. Praktisch von Kapitel zu Kapitel und mit jedem Abschnitt wurden die Darstellungen professioneller und angemessener. Natรผrlich sind kritisches Hinterfragen und eine umfassende Beleuchtung in Journalismus und gerade bei Sachbรผchern erwรผnscht, jedoch ist es auch wichtig, dass diese zum Nachdenken anregen und der Leser nicht einfach nur eine vorgefertigte Meinung รผbernimmt. Ich bin froh, dass die Autorin hier nochmal einen Wandel im Schreibstil hatte. Das Buch ist ansonsten natรผrlich sehr fachlich, allerdings auch sehr spannend und einprรคgsam, teilweise erschreckend. Die Fรผlle der Informationen war sehr dicht und so konnte ich es nicht am Stรผck lesen, musste einige Stellen immer wieder mal setzen und nachhallen lassen. Doch genau das ist ein Merkmal fรผr ein gutes Sachbuch, wie ich finde.
FAZIT:
„Des einen Dystopie ist des anderen glรคnzende Zukunft.“
– „Roboterland – Wie wir morgen lieben, leben, essen und sterben werden“ von Jenny Kleeman, S. 402 –
Das Buch hat mich fasziniert, erschreckt, teilweise geekelt und nachhaltig zum Nachdenken gebracht. Genau so wรผnsche ich mir ein Sachbuch. Nichtsdestotrotz war es eine recht schwere Lektรผre, weil die Informationsfรผlle ihre Zeit brauchte. Oftmals entsteht bei den genannten Themen eine Diskrepanz zwischen Innovation und Ethik. Jeder muss hier fรผr sich selbst definieren, wie viel Menschlichkeit er aufgeben mรถchte, um das Leben zu vereinfachen. Wie die Autorin mehrmals betont, wird der Wandel kaum aufzuhalten sein – jedoch sollten wir uns bewusst sein, dass unsere Art und Weise, wie wir die Erfindungen nutzen, dazu beitragen wird, ob sie uns zum Guten oder Schlechten gereichen.
Ein Buch, welches die technische Entwicklung in den nรคchsten Jahren und Jahrzehnten thematisiert und vier ausgewรคhlte Erfindungen vorstellt. Dadurch werden vier kontroverse Themenkomplexe in den Mittelpunkt gestellt und diskutiert, wobei der Leser am Ende selbst entscheidet, wie er dazu steht. Beeindruckend, erschreckend, futuristisch – ein wichtiges Werk, das nachhaltig zum Nachdenken anregt.
wieder einmal stand fรผr mich ein Buddyread mit der lieben Gabriela von Buchperlenblog an. Dieses Mal haben wir uns einen echten Abenteuerklassiker ausgesucht: „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson. Wir sind also gemeinsam mit Jim in See gestochen und wie mir diese Reise gefallen hat, lest ihr im Folgenden.
| Werbung | unbezahlt, weil selbstgekauft |
ALLGEMEINES ZUM BUCH:
Titel:ย Die Schatzinsel
Autor/in:ย Robert Louis Stevenson
Anzahl der Seiten:ย 300 Seiten
Verlag:ย Insel Taschenbuch Verlag
Ausgabe:ย 1. Auflage (2014)
Genre:ย Abenteuerroman
INHALT:
Der junge Jim Hawkins lebt mit seiner Mutter in ihrem Gasthaus. Eines Tages quartiert sich ein reichlich unangenehmer Zeitgenosse bei ihnen ein, der sich als alter Seebรคr namens Billy Bones entpuppt. Als dieser nach einem Schlaganfall tot zusammenbricht, sind seine ehemaligen Kameraden nur hinter einem her – seiner Seemannskiste. Doch das, was sie darin suchen, hat Jim bereits kurz zuvor an sich genommen. Es handelt sich um eine Schatzkarte. Als Jim diese Karte seinem guten Freund Doktor Livesey zeigt, beschlieรt dieser zusammen mit John Trelawney, einem Gutsherrn, eine Mannschaft zusammenzustellen und zu einer Expedition aufzubrechen, um den Schatz zu heben. Viele eigensinnige Gestalten befinden sich unter den Mรคnnern dieser Crew, auch der alte Long John Silver, der als Schiffskoch einen Platz auf dem Schiff findet. Als die Mรคnner die sagenumwobene Schatzinsel erreichen, liegt Meuterei in der Luft und es beginnt nicht nur ein Wettrennen um das Heben des Schatzes, sondern auch ein Kampf ums รberleben. Wie es Jim und seinen Freunden schlussendlich ergeht und ob sie den Schatz finden, dรผrft ihr aber gern selbst lesen.
SCHREIBSTIL:
Der Schreibstil ist phรคnomenal. Fast trocken ist der Humor, die Beschreibungen ausfรผhrlich, bildhaft und authentisch. In meinem Kopf lief ein richtiger Film ab und die Seiten flogen nur so dahin. Stevenson hat die richtige Mischung zwischen Spannung, Entspannung und Emotionen gefunden. Die Charaktere sind alle niemals farblos, auch wenn sie nicht alle im Detail beleuchtet werden. Vom rauen Seemann รผber den wirren Einsiedler bis hin zum mutigen Abenteurer sind alle Charaktere vertreten, die ein klassischer Abenteuerroman verlangt. Das Vokabular enthรคlt viele Begriffe aus der Seefahrt, sodass ich auch mal etwas nachschlagen musste, was der Geschichte aber nicht schadete, sondern eher ihre Glaubhaftigkeit erhรถhte und somit zutrรคglich war. Der Zeit der Verรถffentlichung geschuldet sollte dem versierten Leser klar sein, dass einige Bezeichnungen gewisser Ethnien eventuell nicht mehr dem heutigen Standard entsprechen, aber den damaligen Zeitgeist widerspiegeln.
FAZIT:
Das Buch lieร mich fรถrmlich an den Seiten kleben und die gut 300 Seiten waren im Nu vorรผber. Trotz einer gewissen Brutalitรคt hat diese Geschichte eine gewisse Behaglichkeit ausgestrahlt, die mich immer mit einer wohligen Wรคrme zurรผckkehren lieร. Das Abenteuer war wirklich fesselnd und ich bin mir sicher, dass dieses Werk eines meiner Allzeitfavoriten bleiben wird.
Ein Buch fรผr alle Abenteurer und die, die es noch werden mรถchte. Liest sich wie Butter, fรผhlt sich an wie Nachhausekommen und glรคnzt durch eine einnehmende sprachliche Komponente sowie Witz, Spannung und ikonische Charaktere. Ein absolut zeitloses Highlight!
und schon ist der Frรผhling da – oder auch nicht. Bei diesem regnerischen Wetter kamen bei mir keine Frรผhlingsgefรผhle auf. Dabei kann ich es kaum erwarten, endlich meine Blumen auf den Balkon zu pflanzen. ๐ Doch zuerst mรถchte ich euch meinen Lesemonat April vorstellen – und die Neuzugรคnge, die ganz dezent eskaliert sind.
LESEMONAT APRIL
Insgesamt waren es fรผnf Bรผcher, die ich im April gelesen habe. Es waren wirklich tolle Bรผcher und fast alles Highlights fรผr mich. Deswegen bin ich auch zufriede, obwohl die Zahl geringer ist, als im letzten Monat.
Und aus folgenden Bรผchern besteht mein Lesemonat:
Und hier ist die Liste meiner Neuzugรคnge und wie ich dazu gekommen bin:
โ โSchlimmer geht immer – 365 Unglรผckstage der Weltgeschichte“ von Michael Farquhar aus dem National Geographic Verlag (Mรคngelexemplar) โ โDie Alchimistin III – Die Gebannte“ von Kai Meyer aus dem HeyneVerlag (gebraucht gekauft) โ โAusgestorben, um zu bleiben“ von Bernhard Kegel aus dem Dumont Verlag (Mรคngelexemplar) โ โDeutsch sein und schwarz dazu“ von Theodor Michael aus dem dtv Verlag (Mรคngelexemplar) โ โPsychopathinnen“ von Lydia Benecke aus dem Lรผbbe Verlag (Mรคngelexemplar) โ โSo sterben wir“ von Roland Schulz aus dem Piper Verlag (Mรคngelexemplar) โ โDie Drachenkรคmpferin – Die komplette Trilogie“ von Licia Troisi aus dem Heyne Verlag (gebraucht gekauft) โ „Twisted Tales – Spieglein, Spieglein“ von Jen Calonita aus dem Carlsen Verlag (neu gekauft) โ „Die Reise unserer Gene“ von Johannes Krause mit Thomas Trappe aus dem Propylรคen Verlag (Mรคngelexemplar) โ „Die Clans von Tokito – Lotus und Tiger“ von Caroline Brinkmann aus dem dtv Verlag (gebraucht gekauft)
SUB-ABBAU
Ende Mรคrz lag der SuB bei 170 Bรผchern. Der SuB liegt momentan bei 178 Bรผchern. Das mit dem SuB-Abbau habe ich noch nicht so ganz raus. ๐