Do it yourself – Knusperflöckchen – *Valentinstagsspecial*

Hallo ihr Lieben!

Wie versprochen kommt hier das erste Rezept 🙂
Um mich nicht zu verausgaben, habe ich erstmal das einfachste und unkomplizierteste herausgesucht!

Leckerschmecker KNUSPERFLÖCKCHEN

Schwierigkeitsgrad: LEICHT

Zutaten:
100 g weiße Schokolade
100 g Vollmilchschokolade
100 g Zartbitterschokolade
Cornflakes

cornflakes
Zubereitung:

1. Drei Backbleche mit Alufolie auslegen. (Gitter gehen auch)
2. Jede Schokolade feinhacken. (Ich habe glücklicherweise welche gehabt, die sich in kleine Stücke brechen ließ.) Die erste Schokoladenart im Wasserbad schmelzen. Danach langsam und vorsichtig die Cornflakes unterrühren, bis sie ganz mit Schokolade überzogen sind.

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3. Mit 2 Teelöffeln die Schoko-Cornflakes herausnehmen und als Häufchen auf die vorbereitete Alufolie legen. Danach ca. 6 Stunden trocknen lassen.

fertig

fastfertig
4. Das gleiche mit den anderen Schokoladen durchführen.

Am Ende habt ihr leckere Knusperflöckchen und von der Zubereitung her ist es wirklich nicht zeitaufwendig. Lediglich das Warten auf die kleinen Leckerschmecker hat mich ein paar Nerven gekostet 😀

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Viel Spaß beim Schlemmen!
EURE HACHIDORI

Anmerkung: Alle Rezepte sind nach dem Buch „Candy, Toffee, Schokotrüffel“ vom Fackelträger Verlag.

Do it yourself – Pralinen, Gummibärchen, Bonbons … was man zur Vorbereitung wissen sollte!

Bevor wir mit unserer Süßigkeitenfabrik loslegen können, sollte man sich ausgiebig vorbereiten.
Ich habe hier nun die Fakten festgehalten und die Materialien aufgeschrieben, die ich meiner Meinung nach vor einer erfolgreichen Candy-Session benötige.

Viele Sachen hat man ja schon standardmäßig im Haus. Töpfe, Pfannen (die nebenbei bemerkt beschichtet am besten funktionieren), Löffel und so weiter zum umrühren, Backpapier, Zucker usw.
Je nach Rezept muss man das ein oder andere hinzukaufen.
Beim Zubereiten richte ich mich nach dem Buch „Candy, Toffee, Schokotrüffel – Süßigkeiten selber machen“ vom Fackelträger Verlag.

Für meine 4 geplanten Rezepte benötige ich insgesamt Folgendes:
(ihr könnt also schonmal raten, was daraus wohl für Leckereien entstehen)

  • 100 g weiße Schokolade
  • 200 g Vollmilchschokolade
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Zartbitterkouvertüre
  • 400 ml Sahne (Schlagsahne)
  • Cornflakes (die ganz einfachen, hellgelben Cerealien)
  • 350 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Butter
  • gemahlener Zimt
  • 30 g Kakaopulver zum Wälzen
  • 250 ml Apfelsaft
  • Erdbeersirup
  • Agar Agar (oder auch Agartine –> findet sich beim Backzubehör z.B. bei Kaufland)
  • Zitronensäure (auch als Pulver in Tüten beim Backzubehör oder beim Zucker)
  • Apfelpektin (gibts im Reformhaus)

essen

Außerdem benötigt ihr Pralinenförmchen, die ich persönlich aus Silikon am nützlichsten finde. Weiterhin ist gerade für die Herstellung von Karamell ein Zuckerthermometer sehr praktisch! Doch wo kaufe ich ein Zuckerthermometer? Am besten bestellt man das im Internet, ich habe bei einer wirklich langen Odysee niemanden in meiner Stadt gefunden, der auch nur das Wort jemals gehört hatte. Ebenfalls praktisch und für eines meiner Rezepte nötig ist ein „Spritzbeutel„. Den kann man sich zur Not auch aus einem Gefrierbeutel basteln indem man bei diesem eine Ecke abschneidet (aber nur ganz klein, nicht zu groß).

Formen

Und welche Fragen stellten sich mir noch im Vorhinein? (Zu den Antworten habe ich mich für euch belesen.)

1. Wie lange halten sich selbstgemachte Pralinen? Und wie lagert man sie am besten?
Wenn nichts schnell verderbliches wie Milch enthalten ist, halten sich Pralinen 2-4 Wochen. Am besten lagert man sie bei 4-6°C oder im Gemüsefach des Kühlschranks in einer Dose. Dann halten auch die Pralinen mit Milch, Butter o.ä. nach verschiedenen Meinungen wenigstens zwei Wochen.

2. Wie lange halten sich selbstgemachte Bonbons?
Bonbons, die Milch, Sahne oder Butter enthalten halten sich bis 4 Wochen. Bonbons, die rein aus Zucker bestehen viel länger.
Bei Karamell ist eine Lagerung im Kühlschrank auch möglich.

3. Wie lange halten sich selbstgemachte Gummibärchen?
Mehrere Monate. Danach geht höchstwahrscheinlich der Geschmack verloren.

Soviel zu meiner Vorbereitung!
Bald kommt das erste Rezept mit Anleitung und Bildern!

EURE HACHIDORI

Do it yourself – Vorankündigung: Pralinen <3

Nächste Woche ist Valentinstag!
Ich habe schon letztes Jahr versucht, Pralinen zu machen und mir vorgenommen, es dieses Jahr nochmal zu probieren.Sagen wir einfach, es war letztes Mal nicht soooo erfolgreich. Geschmeckt haben die Pralinen, allerdings war das Aussehen katastrophal. xD

Wie auch immer, hier meine Vorankündigung:
Ich werde verschiedene Süßigkeiten herstellen und das Ganze dokumentieren.
Pralinen sind auf jeden Fall dabei, genauso wie Bonbons und andere kleine Leckereien.

Ich werde euch dann die Rezepte präsentieren und meine Ergebnisse.
Ich werde mich auch über den Schwierigkeitsgrad äußern.
Außerdem hier mein Versprechen, dass ich euch meine Ergebnisse fotografisch festhalte, egal wie katastrophal sie werden 😀

Ich hoffe, ihr freut euch genauso sehr auf Valentinstag oder einfach nur auf meine baldigen Rezeptvorschläge.
Denn wenn man niemanden zum Feiern des Valentinstages hat, kann man die ganzen Leckereien alle alleine vertilgen 😀

EURE HACHIDORI

Pangasiusfilet im Eimantel – Einfach und lecker (2)

Nachdem ich vor langer Zeit mal erwähnt hatte, dass ich ein Fan von schnellen und einfachen Gerichten bin, die nicht viel Schnickschnack beinhalten, habe ich ein Gericht gefunden, was ich gern mit euch teilen möchte, weil es wirklich recht einfach ist, man nicht viel benötigt und es wirklich lecker ist.
Es ist ein Gericht für Fischliebhaber 🙂

„Pangasius im Eimantel“

fertig-serviert

Was ihr dafür braucht: (für 1-2 Personen)
Der Fisch:– 1-2 Pangasiusfilets, je nach Bedarf und Größe, pro Person 1-2 Filets (ich habe eingefrorenes aus nachhaltiger Fischerei verwendet oder man kauft es, soweit möglich frisch)
– Pfeffer, Salz
– 1-2 TL Zitronensaft (am besten frisch gepresst)
– 2 EL Mehl
– 1 Ei
– 1 EL Öl
– ca. 20g Butter
( und zum Dekorieren eventuell Zitronenscheiben und Petersilie)

Die Beilagen:
– Kartoffelbrei, wahlweise auch Salzkartoffeln (3-4 Kartoffeln pro Person)
– Brokkoli, wahlweise auch Spinat oder anderes Gemüse

Das Rezept:
Da ich davon ausgehe, dass jeder von euch Kartoffelbrei und auch Brokkoli hinbekommt, widmen wir uns dem Fisch. Eine Anregung für Kartoffelbrei gibt es in meinem Beitrag „Einfach und lecker (1)“.
Der Fisch sollte nach den Angaben auf der Packung aufgetaut werden, wenn er gefroren ist. Danach sollte er mit Wasser abgespült und trockengetupft werden.
Im nächsten Schritt wird das Filet von beiden Seiten mit dem Zitronensaft, Pfeffer und Salz gewürzt. Macht das nach Belieben, ich habe es schön damit eingerieben.
Stellt euch nun 2 Teller bereit. Einen mit dem Mehl und einen mit einem verquirlten Ei. Erhitzt das Öl und die Butter zusammen in einer Pfanne (denn wie ich erfahren durfte, sorgt das dafür, dass die Butter nicht so schnell anbrennt, man aber trotzdem einen tollen Geschmack erzielt). Der gewürzte Fisch wird nun mit beiden Seiten in das Mehl gelegt, überschüssiges Mehl wird abgeklopft. Danach zieht ihr den Fisch durch das verquirlte Ei (auch von beiden Seiten!!!) und legt ihn in das heiße Fett in der Pfanne. Stellt den Herd nun runter, mittlere Stufe oder so. Bratet beide Seiten so um die 3 Minuten an. Achtung! Das kann natürlich variieren, wenn der Fisch noch nicht ganz aufgetaut war oder das Filetstück größer ist. Also achtet darauf, dass der Eimantel goldbraun ist und vielleicht stecht ihr mal mit einer Gabel oder Rouladennadel rein, um zu schauen, ob alles durch ist.

fischi
Und danach könnt ihr auch schon servieren!
Ich habe ein wenig Petersilie über den Fisch gestreut und frische Zitronenscheiben dazugelegt.
Für die nicht wirklich aufwendige Zubereitung ist es ein wirklich leckeres Gericht!
GUTEN APPETIT!

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EURE HACHIDORI

Do it yourself – Weihnachtsschleife

„Bald nun ist Weihnachtszeit, frööööhliche Zeit…“

Ja, und der Weihnachtsmann ist auch bald nicht mehr weit.
Für alle Frühaufsteher im Geschenkeverpacken (denn es ist ja noch nichtmal Dezember), habe ich beschlossen eine Schleifenanleitung mit euch zu teilen. Ich bin jedes Jahr wieder auf der Suche nach schönen Schleifchen und guten Geschenkpapier.

Die Weihnachtsschleife
oder Der Klassiker

Und schon geht´s los. So soll das süße Weihnachtsschleifchen mal aussehen.

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Ihr könnt, was die Farbe und Art der Schleife angeht eurer Fantasie freien Lauf lassen! Auch Verzierungen für die Mitte können nach eigenem Ermessen gewählt werden, egal ob Aufkleber, Figur, Knöpfe oder andere Deko.
Das einzige, was ihr beachten müsst, ist, dass ihr keine superdünne Schleife benutzen solltet. Mit breiterem Schleifenband sieht das ganze schöner und pompöser aus.

Ihr braucht also dazu:- Schleifenband
– ein bisschen Faden in der möglichst gleichen Farbe eurer Schleife

Ich habe für das Paradebeispiel mal weihnachtliches Rot gewählt.

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1. Rolle das Band ein. Und zwar in der Breite, in der du später die Schleife haben möchtest. Dabei sollte das eine Ende innen sein und das andere Ende außen. Diese beiden Enden sollten sich sozusagen „gegenüberstehen“ oder in verschiedene Richtungen laufen. Das ist wichtig, damit die Enden dann auch in verschiedene Richtungen gehen.

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2. Ziehe die Enden aus der Schleife. Das hört sich leichter an, als es ist. Man muss im Prinzip auch nur das „innere“ Ende rausziehen, weil das andere schon draußen ist, allerdings so, dass die noch nicht verarbeitete Schleife in der Mitte gleichmäßig bleibt und die Schleifenenden ungefähr gleichlang sind.

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3. Binde die Schleife. Und zwar in der Mitte zusammen. Dafür braucht man den Faden. Überlege dir, ob du die Schleife mit dem Faden später festbinden willst oder nicht, denn je nachdem musst du ihn länger oder kürzer schneiden.

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4. Forme die Schleife. Die danach enstandene Schleife muss noch „geformt“ werden. Dazu zieht man die inneren Teile der Schleife heraus und drückt und zieht, bis sie in Form sitzt. Wie gut das klappt, kann vom Material der Schleife abhängen. Steiferes Material lässt sich generell natürlich besser formen.

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5. Schneide die Enden zurecht. Halbiere die Enden, indem du sie zusammenklappst. Dann schneidest du vom offenen Rand der zugeklappten Enden zum geschlossenen Rand oder umgekehrt, schräg ein Stück ab. Dann bekommt es diese typische Zackenform.

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6. Verziere die fertige Schleife in der Mitte, wenn du das möchtest.

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Wenn sie fertig ist, dann sieht sie so aus, wie die Schleife am Anfang 🙂
So, ich hoffe, ihr habt Spaß beim ausprobieren und basteln und eure Weihnachtsgeschenke tragen solch eine Schleife dieses Jahr 😀
Einen schönen ersten Advent diese Woche!

EURE HACHIDORI

 

Hier gehts zu den anderen Tutorials:
Die Mächtige – Die Doppelflügelschleife
Die Festliche – Die Tuffschleife

Do it yourself – Paprikachips *yumyum*

Ich wollte heute unbedingt mal selbst Paprikachips machen. Gerade am Wochenende schaut man sich ja gern mal einen Film an und da ist was zum knabbern niemals verkehrt. Da die normalen Chips aber immer so „ungesund“ sein sollen, dachte ich ich probiere das einfach mal selbst aus.

Viel brauch man dafür ja nicht.

Zutaten:
Öl
Salz, Paprikapulver
Kartoffeln
Im Internet finden sich viele Anleitungen, ich dachte, ich probiere das aus, was am einfachsten klingt.
1. Am Anfang sollten natürlich die Kartoffeln geschält werden.

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2. Danach sollten die Kartoffeln in dünne Scheiben geschnitten werden. Wahlweise könnt ihr anstatt einem Messer auch eine funktionstüchtige Reibe benutzen. (Zwei Kartoffeln reichen vielleicht für eine Person, wenn ihr also mehr Leute versorgen wollt, solltet ihr mehr machen.)

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3. Aus dem Öl und den Gewürzen eine „Soße“ mischen. (Passt auf, dass ihr nicht zu viel Öl nehmt, die Kartoffeln werden nur sehr dünn bestrichen.)
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4. Im Internet wurde der Tipp gegeben, dass die Kartoffeln besonders knusprig werden, wenn man sie auf einen Schaschlikspieß aufreiht. Mein Fazit: Totaler Quatsch. Die Kartoffeln sind nicht knuspriger geworden. Auch auf dem Backblech geht es nicht so gut wie auf dem Ofenrost. (Ich habe alles ausprobiert.) Ihr kommt also am besten, wenn ihr die Chips auf einen (mit Backpapier ausgelegten) Ofenrost legt, die nach oben zeigende Seite der Stücken ganz dünn mit eurem Öl-Gewürz-Gemisch bestreicht und dann nochmal darüber nach Geschmack Paprikapulver und Salz streut. (Auf den Bilder seht ihr meinen ersten Versuch mit den Spießen.)

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5. Schiebt die Kartoffeln also auf dem Ofenrost bei 200°C für 15-20 min. bei Ober- und Unterhitze in den Backofen und schaut ab und zu, wie sie aussehen. Je nach Stärke der Scheiben oder Art der Kartoffeln kann es länger oder kürzer dauern. Wenn die Rändern langsam braun werden, testet mit einer Gabel, ob sie knusprig sind. Wenn nicht, dreht einfach die Temperatur ein wenig runter und lasst sie noch etwas länger drin. Euer Endergebnis könnte dann so aussehen:

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6. Dann könnt ihr die Chips genießen. Ein Tipp noch: Verabschiedet euch von dem Gedanken, die Chips so hinzubekommen wie die gekauften. Die selbstgemachten Chips schmecken einfach mehr nach Kartoffel und es gibt Leute, die mögen das, andere mögen es eben wieder nicht.
Vielleicht probiert ihr es auch mal aus, ich persönlich fand es schwieriger als gedacht und musste mehrere Anläufe starten, bevor ich die für mich beste Konsistenz hinbekommen habe. Findet also eure persönliche Chipszubereitung 🙂
Ich würde mich über eure Berichte freuen!

LG Eure HACHIDORI

Do it yourself – Die Schweinchenhandytasche *oink*

Hallo liebe Leser,

vor einiger Zeit habe ich ja angefangen zu nähen und weil ich dafür erstmal Material brauchte, habe ich mich in unserem heimischen Stofflädchen umgesehen. Ich war sehr beeindruckt, es gab richtige Schmuckstücke und eben auch kleine Mini-Stoff-Stücke, die nicht so viel kosteten. Dort habe ich jedenfalls einen Stoff entdeckt, den ich sehr süß fand.
Es waren ganz viele kleine Schweinchen darauf zu sehen und weil die so niedlich aussahen, nahm ich mir vor für eine meiner besten Freundinnen eine Handytasche zu nähen. Ich hatte die Idee, dass ein Schweinskopf zu sehen sein sollte, hatte aber noch keine Vorstellung, wie ich das umsetzen sollte. Am Ende habe ich einen Knopf als Nase benutzt, die Augen draufgestickt, die Ohren angenäht und das Innenfutter aus einem hellgrünen Stoff mit weißen Punkten gefertigt.

So sah sie am Ende aus:

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schweini

Jedem, der diese Handytasche nachmachen will, kann ich nur raten, sich vorher genau zu überlegen, wie er sie anfertigt. Ich habe leider nicht viel nachgedacht und einfach losgelegt und das war dann im Nachhinein ein ewiges Gefummel. Das ist auch der Grund, warum ich keine Schnittmuster dazugestellt habe, wer sie dennoch haben möchte, für den mache ich einen Extra-Artikel, sozusagen ein Schweini-Special.
Gefällt sie euch trotzdem? 🙂

EURE HACHIDORI

Do it yourself – Das Sorgenfresserchen

Als ich in einem Katalog ein sogenanntes „Sorgenfresserchen“ sah, habe ich beschlossen, mich selbst am Nähen eines solchen Kuschelfreunds zu versuchen. Ihr kennt sie sicher, diese kleinen süßen Gefährten mit dem Reißverschlussmund!?
So einen wollte ich also nun selbst machen. In meiner Vorstellung war das allerdings leichter als gedacht und nun hier die Entstehungsgeschichte meines persönlichen Sorgenfresserchens „Klappsl“. Und an alle, die sich nicht an sowas rantrauen: Es ist nicht so schwer, wenn man erstmal drin ist und mit ein bisschen Geduld klappt auch die schwierigste Aufgabe bei diesem Projekt!

Angefangen habe ich natürlich mit einem „Schnittmuster“, insofern man meine stümperhaften Versuche so nennen kann. Die Maße auf der Abbildung sind inklusive Rand, der Rand betrug bei jedem dieser Musterstücke 1 cm.

Schnittmuster

Die Lücke zwischen dem „zweiten“ Körper ist für den Reißverschlussmund, denn der muss ja irgendwo eingenäht werden. Es ist sicherlich kein perfektes Schnittmuster, aber Fakt ist, dass mein Sorgenfresser doch einigermaßen ansehnlich geworden ist und das ist ja die Hauptsache. 😉

Als erstes habe ich den „Körper hinten“ genäht. Ich habe die Körperhälften nicht einfach nur zusammengenäht, sondern vorher doppelt genäht. Also wie auf den folgenden Bilder zu sehen, zwei Stoffstücken in der jewiligen Form ausgeschnitten und zusammengefügt. (ACHTUNG: Alles wird hier zugenäht. Dieses Stück wird nicht gewendet!)

anfang

Nach dem Feststecken mit den Stecknadel konnte es also losgehen: Die Produktion eines Sorgenfressers. (Der ja, mal nebenbei bemerkt, echt praktisch ist, ich meine, wer von uns hat nicht schonmal den Wunsch gehabt, dass alle Sorgen einfach verschwinden xD)
anfangnadel

Danach habe ich erstmal die Ohren gefertigt. Das war nicht so schwer. Ich habe ein olivfarbenes und ein graues Stück übereinander gelegt, zusammengenäht und gewendet/umgedreht. Und das dann dreimal. (ACHTUNG: Hier muss man darauf achten, dass natürlich unten nicht alles zugenäht wird, sonst kann man es ja nicht mehr umdrehen bzw. wenden. Da ich selbst als Nähanfängerin öfter einfach vergessen habe etwas offen zu lassen, möchte ich das hier nochmal explizit wiederholen!)

ohren

Bei den Armen bzw. Beinen habe ich das alles genau wie bei den Ohren gemacht, nur eben alles in grau. Und auch diese werden gewendet.
armbein

Bis hierhin war alles eigentlich nicht so schwer und es sollte bis zu diesem Punkt auch keine größeren Schwierigkeiten geben.
Auch der untere Teil des „Körper vorne“ wird genau wie das erste Körperteil (s.o.) gefertigt, was keine Probleme machen sollte. Allerdings habe ich diesen Teil nicht ganz zugenäht, sondern an der Stelle, wo der Reißverschluss eingenäht wird, offen gelassen. Auch dieses Teil wird NICHT gewendet. (Wird ja eh durch den Reißverschluss geschlossen.)
Das erste bisschen Nachdenken muss man bei der Anfertigung des Kopfes. Diesen habe ich auch an der Seite, wo der Reißverschluss hinkommt offen gelassen, was sich beim Annähen der Augen als nützlich erwiesen hat.

Kopf

Der nächste Schritt ist das Verbinden des Kopfes und des unteren Teils des vorderen Körpers durch den Reißverschluss. Logischerweise so, dass der Reißverschluss dort zu öffnen ist, wo die Augen auch zu sehen sind.
Danach kann man sich der hinteren Seite zuwenden, an die man die Beine, Arme und Ohren anbringt. Die unteren Ecken der Ohren sollte überschlagen werden, damit es am Ende wie ein Ohr aussieht. Hier sollte man daran denken, in welche Richtung diese Gliedmaßen zeigen, wenn man es umgedreht hat! Sie müssen so angenäht werden, dass alle nach innen zeigen. Dann legt man den vorderen Körperteil darauf und schließt im Prinzip die Gliedmaßen durch das Aneinandernähen ein. (ACHTUNG: Vorher den Mund aufmachen, damit man dadurch alles wenden kann!)
Am Ende hat man hoffentlich alles richtig angebracht und daran gedacht, alles richtig rum zusammenzunähen. Für Verwirrte wie mich hier eine Auflistung für das richtige Zusammennähen am Schluss:

Immer verkehrtherum denken! Das was am Ende zu sehen sein soll, darf man beim Zusammennähen und vor dem Umdrehen nicht sehen.
– Also Augen des Kopfes nach innen, vordere Seite des Bauches nach innen usw. !
Gliedmaßen einklappen! Die Gliedmaßen sollten beim Annähen nach „innen“ zeigen, also in die Mitte des Stoffteiles für den hinteren Körper.
Reißverschlussmund aufmachen! Sonst ist das Umdrehen am Ende nicht möglich.

Mit etwas Mühe und viel Geduld schafft man so ein kleines Monster, dass alle Sorgen vertilgen kann.
Hier ist er: Mein Sorgenfresserchen Klappsl!
fertig

Ich hoffe, er gefällt euch genauso gut wie mir. Er ist so schön weich. 🙂
Vielleicht näht ihr ja auch mal was und gebt mir ein paar Anregungen!

P.S.: Vergesst nicht, an Stellen, die ihr gern weich und kuschelig wollt, etwas Füllwatte reinzustopfen, bevor ihr alles zunäht 🙂

EURE HACHIDORI

Weil einfach meistens lecker ist… – Einfach und lecker (1)

Kennt ihr das auch? Der täglich Kampf ums Essen? Die ständige Frage, was mache ich mir heute? Was will ich kochen? Was dauert nicht so lang?
Und dann versucht man ein brauchbares Rezept im Internet zu finden, weil man kein Kochbuch da hat und verzweifelt, weil immer alles mit irgendwas gemacht wird, was da nicht rein muss! Ich möchte einfach ein Grundrezept und das kann man ja nach Wunsch variieren, aber ich finde nur spezielle Rezepte mit einem Haufen Firlefanz drumherum.
Deswegen meine Favoriten für „einfach und lecker – Kochen ohne viel Schnickschnack“:

~ Kartfoffelbrei:

Kartoffeln schälen, in gesalzenem Wasser kochen, bis sie weich sind. Wasser abgießen, Kartoffeln im Topf mit einer Gabel zerkleinern, einen Schluck Milch dazu und dann mit einem Rührgerät mixen. Solange Milch nachschütten und mixen, bis der Kartoffelbrei eine schöne cremige Konsistenz hat und keine Stücke mehr enthalten sind (wahlweise natürlich auch stückig lassen). Mit Salz nach Belieben würzen und weiter durchmischen. Voilá! Fertig.

~ Gurkensalat

Gurken mit einer Reibe in eine Schüssel reiben. Eine kleine Packung „Dillkräuter“ dazu (Packungsanleitung beachten) und einen Spritzer Zitrone. Fertig!

~ Spinat

Zwiebeln klein hacken. Spinat (Junger Spinat aus dem Frost) mit Zwiebeln aufwärmen. Am Ende noch mit brauner zerlassener Butter übergießen und durchmischen. Fertig.

Ich werde ein paar Geheimtipps demnächst veröffentlichen (ganze Gerichte und Beilagen).

EURE HACHIDORI

Do it yourself – Ein neuer Fall für Sherlock Holmes

Wie ihr auf meiner Seite unter „decorator“ sehen konntet, liebe ich es unter anderem Geschenke einzupacken.Tatsächlich mache ich das mit Leidenschaft, obwohl viele das als lästig oder unnütz abtun würden.

Nun trug es sich zu, dass ich zwei Bücher über Sherlock Holmes an einen Fan verschenken wollte. Meine Idee: Einen Schuber basteln.
Außerdem hatte ich vorher ein Lesezeichen in Form einer Lupe erstanden (die tatsächlich funktionierte) und wollte diese noch irgendwo mit reinstecken. Gesagt getan. Der Schuber erschien mir zu leer und ich dekorierte ihn mit einer Silhouette von Scherlock und einem Schriftzug. Dazu schnitt ich aus Papier die Silhouette, sodass die Pappe der Schuberbasis durchschaute. Da Pappe die Farbe eines Filzstiftes oder eines Eddings extrem aufsaugt und die Ränder des Papiers auch, entstand eine herrlich verwaschene Silhouette. Das sah also schön alt aus. Der Schuber war zum Aufklappen, hinten mit doppelseitigem Klebeband befestigt.
Nach dem Einpacken und dem Basteln einer Schleife gefiel diese Schleife mir nicht mehr. In der Mitte war zu viel Platz. Da musste noch irgendwas hin. Ich fand Magnetlesezeichen. Eines mit einem Fingerabdruck und eines in Form einer Pistole. Das mit dem Abdruck kam in die Mitte, wie ihr auf dem Bild unschwer erkennen könnt. Das Pistolenlesezeichen war leider zu viel und so steckte ich es unter das Schleifenband. (Vielleicht erkennt man das ja auch ein bisschen auf dem Bild)
Und da kam mir noch eine weitere Idee. Man könnte das ganze Geschenk mit einem Rätsel alá Sherlock aufziehen. Tatspur und Tatwaffe waren ja schon vorhanden…und dann konnte die Show auch schon beginnen.

Das ist also ein gelungenes Beispiel für Improvisation. Und letztendlich hat auch Sherlock Holmes nichts anderes gemacht. Er hat sich mit den Gegebenheiten befasst und eine Lösung gefunden.

sherlock

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