DIY – „Amigurumi“, eine Häkelwelt für sich

Hallo liebe Leser,

seit langer Zeit gibt es heute wieder einen Do-it-yourself-Beitrag!
Ich habe mich wieder im Häkeln versucht und möchte meine Erfahrungen wieder mit euch teilen! 🙂

Und zwar hat mich etwas nachhaltig für das Häkeln begeistert:
Die Amigurumis.

Was ist „Amigurumi“?
Das Wort „amigurumi“ kommt aus der japanischen Sprache und setzt sich aus zwei Wortteilen zusammen. Aus dem Grundwort „amu“ für Stricken bzw. Häkeln und dem Wort für Kuscheltier („nuigurumi“), um genau zu sein. Auch das Wort „kurumu“ (einpacken oder verhüllen), soll laut verschiedenen Quellen in das Wort mit einfließen.
Daraus ergibt sich der Name „Amigurumi“, der Name für einen aus Japan stammenden Stofftierhäkeltrend.


By Thesunandtheturtle (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Wo finde ich Anleitungen für „Amigurumi“?
Generell kann man diese Anleitungen (wie alles andere auf dieser Welt) googeln. Schöne Beispiele habe ich persönlich auf Pinterest gefunden und auf einigen privaten Webseiten. Angefangen habe ich aber mit einer Zeitschrift über Amigurumis und andere Näh- oder Strickprojekte. Dort waren auch die Anleitungen sehr detailliert und ein Häkel 1×1 im hinteren Teil, was für mich als Anfänger echt toll war. Auch die Abkürzungen habe ich so etwas gefestigt.


By Artsandrules (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Sind „Amigurumi“ leicht und schnell gemacht?Jein. Es kommt natürlich darauf an, was man sich am Anfang aussucht. Generell haben die meistens Amigurumi allerdings das gleiche Grundmuster, an das man sich schnell gewöhnt. Umso kleiner das Amigurumi, umso schwieriger finde ich es persönlich. Die Schwierigkeit liegt hier allerdings nur in der Winzigkeit und die damit verbundene Friemelarbeit. Ansonsten würde ich Amigurumi als einfache Häkelarbeit einstufen, da man fast immer  einfache feste Maschen nutzt und die Maschen abnimmt. Das lernt sich allerdings schnell und es gibt auch genügend Youtube-Videos dazu.
Je nach Größe variiert natürlich auch die Zeit, die man damit zubringt. Allerdings kann man ein normales Amigurumi mit Sicherheit an einem Tag fertigstellen, wenn man einige Stunden Zeit hat und genug geübt hat. Am Anfang habe ich nach der Arbeit den Nachmittag und Abend genutzt und war in drei bis viert Tagen mit dem Projekt fertig.


By Gcasasi (Own work) [CC BY-SA 4.0], via Wikimedia Commons

Soviel zum allgemeinen Überblick über Amigurumis.
Demnächst werde ich über einige meiner Projekte berichten und einige Anleitungen posten.

Bis bald!
EURE HACHIDORI

Do it yourself – Die Tuffschleife *Weihnachtsspecial*

Hallo liebe Leser,

hier kommt die nächste Anleitung für eure ganz persönliche Schleife auf dem Weihnachtsgeschenk!
Mögt ihr es festlich? Anmutig? Und einzigartig? Dann kommt hier die richtige Schleife für euch!

Die Tuffschleife
oder „Die Festliche“

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Für dieses Stück Schleifenglück benötigt ihr:

  • Geschenkband (ca. 120-150 cm lang und in der Breite, die ihr wünscht)
  • Bindeband (also ebenfalls ein Geschenkband, mit dem ihr die Schleife befestigt und welches um euer Geschenk passt)
  • eine Stecknadel zum Fixieren
  • Schere
  • optional Deko, die ihr an und um die Schleife platziert

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Beginnt damit, das Geschenkband, welches zur Schleife werden soll, um eure Hand zu wickeln. Um die sechs Schlaufen sind nötig, damit die Schleife schön wird.

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Nehmt diese „Rolle“ von der Hand. Durch leichtes Klopfen auf einem festen Untergrund, kann man Unregelmäßigkeiten vom Wickeln ausgleichen.

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Faltet die „Rolle“ in der Mitte zusammen.

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Schneidet an der geschlossenen Seite dieser gefalteten „Rolle“ die Ecken schräg ab, sodass es ungefähr so aussieht wie im nächsten Bild. Achtet dabei darauf, dass ihr eine stabile und scharfe Schere benutzt. Wie ihr seht, ist es bei mir auch etwas ausgefranst, das macht aber nichts. da man diese Stellen der Schleife dann eh nicht mehr wirklich sieht.

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Faltet es wieder auf und fixiert die Mitte mit einer Stecknadel.

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Legt die fixierte Basis der Schleife auf das Bindeband, welches später um euer Geschenk gelegt wird.

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Knotet die Schleifenbasis fest.

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Zieht nun nacheinander auf beiden Seiten die Schlaufen heraus.

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Dreht, kneift und formt sie nach euren Wünschen, bis die Schleife nach „Tuff“ aussieht.

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Nun könnt ihr die Schleife um das Geschenk binden. Knotet das Bindeband auf der Rückseite zusammen oder befestigt es mit Klebeband.

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Fertiiig! Und schon habt ihr eine festliche Tuffschleife. 🙂

Viel Spaß beim weihnachtlichen Gestalten, wünscht euch
EURE HACHIDORI

Hier gehts zu den anderen Anleitungen:
Der Klassiker – Die Weihnachtsschleife
Die Mächtige – Die Doppelflügelschleife

Do it yourself – Die Doppelflügelschleife *Weihnachtsspecial*

Hallo liebe Leser,

Ihr wollt einen Hingucker unterm Weihnachtsbaum? Etwas Pompöses? Etwas Aufsehenerregendes? Eine Schleife, die förmlich „Weihnachten“ schreit? Dann ist diese Schleife das Richtige für euch:
Die Doppelflügelschleife
oder „Die Mächtige“

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Für dieses Stück Schleifenglück benötigt ihr

  • 3 Geschenkbänder (für den besonderen Effekt in drei verschiedenen Breiten und Längen)
  • 1 Stecknadel
  • wahlweise Deko, die ihr unter, an oder neben der Schleife auf dem Geschenk platzieren könnt
  • ein Geschenk zum Einpacken 😉

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Angefangen wird bei mir mit dem mittelbreiten Schleifenband. Legt das Geschenk auf das Band und achtet darauf, dass dieses Band nicht zu kurz ist, denn mit diesem Band befestigt ihr durch Knoten die anderen Schleifen.
Kreuzt dieses mittlere Band vor dem Geschenk…

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… und macht einen Knoten.
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Nehmt euch nun das dicke Geschenkband, um eine Schleife zu formen. Dazu die Enden kreuzen…

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…und dann in der Mitte zusammenklappen und mit einer Stecknadel die Form fixieren.

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Nun legt ihr die Schleife auf den vorher erstellten Knoten.

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Knotet die dicke Schleife fest. Vergesst nicht, die Stecknadel wieder herauszuziehen!

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Als nächstes kümmert ihr euch um das dünne Geschenkband (bei mir das mit dem Muster).
Verfahrt hier genau wie vorher mit dem dicken Geschenkband und erstellt so eine zweite Schleife.
Kreuzen…

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…in der Mitte zusammenführen …

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… und fixieren.

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Legt die zweite Schleife auf die festgeknotete dicke Schleife.

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Knotet sie fest. Auch hier: Bitte achtet darauf, die Stecknadel wieder zu entfernen!

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Jetzt seid ihr fast fertig!

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Für einen besonderen Hingucker, schneide ich immer die Enden des Geschenkbandes schräg.

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Nun ist eure Doppelflügelschleife fertig.

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Dekoriert das Geschenk und die Schleife abschließend nach eurem Ermessen. 🙂

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TADAAA!
Viel Spaß beim weihnachtlichen Gestalten, wünscht euch
EURE HACHIDORI

 

Hier gehts zu den anderen Tutorials:
Der Klassiker – Die Weihnachtsschleife
Die Festliche – Die Tuffschleife

Do it yourself – Sticken *Mein Stickrahmen is my hero*

ER – IST – DA!
Mein erster und eigener Stickrahmen 😀

Wie in meinem letzten Beitrag erwähnt (Hier gehts zum letzten Beitrag!), wollte ich mir einen Stickrahmen zulegen, um eine bessere Spannung des Stoffes für das Sticken zu erreichen. Hier nun ein Beitrag, wie ich als Anfänger den Stickrahmen das erste Mal angewendet habe! 😉

Hier ist das gute Stück!

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Mein Exemplar besteht aus zwei runden Rahmen. Der größere besitzt eine Stellschraube.
Der kleinere Rahmen wird hinter den Stoff gelegt, der größere bleibt vorn.

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Man legt die beiden übereinander (vorher natürlich die Stellschraube aufdrehen) und drückt sie ineinander, während der Stoff zwischen den beiden ruht. Nun die Stellschraube zudrehen. Am Ende ist der Stoff an dieser ausgesuchten Stelle gespannt.

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Das Sticken läuft wie zuvor. Man stickt durch die Löcher nach vorn 🙂

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(Hier sieht man auch meine im vorherigen Beitrag erwähnte verbogene Nadel ;D )

Wie ihr seht, ist ein Stickrahmen wirklich einfach anzuwenden 🙂
Meine Ergebnisse behalte ich erstmal weiterhin für mich! Davon berichte ich dann beim nächsten Mal! 😀

EURE HACHIDORI

Die letzten Beiträge zum Thema:
Sticken – Mein neues Projekt
Sticken – Erste Schritte
Sticken – Fortschritt wird sichtbar

Do it yourself – Sticken *Fortschritt wird sichtbar*

Hallo ihr Lieben!

Im letzten „Do-it-yourself“-Beitrag habe ich euch davon berichtet, was ich für Erfahrungen bei meinen ersten Schritten beim Sticken gemacht habe. Heute folgt die Fortsetzung!

Nachdem ich mich von den Einschüchterungsversuchen der Verkäuferin erholt hatte 😉 , habe ich mich ja sofort an die Arbeit gemacht. Im letzten Beitrag konntet ihr bei folgendem Foto schon meine „ersten Stiche“ sehen.

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Das ist nun eine Woche her und ich kann nun von neuen Erfahrungen, Erkenntnissen und Fortschritten berichten. Ich habe in jeder freien Minute versucht zu sticken, es sei denn, es waren Situationen, in denen das nicht zumutbar war. 😀

Was habe ich nun für Erkenntnisse gewonnen?

  • Wenn man die Symbolzeichnung (siehe meinen vorherigen Beitrag „DOY – Sticken *Erste Schritte*„) nicht mehr benötigt, um das Bild nochmals zu sticken, kann man sich zur besseren Übersicht durch das Ausmalen mit einem Stift kennzeichnen, welche Symbolketten bzw. Teile des Bildes man schon gestickt hat. Eine gute Alternative ist sicherlich, sich diese Vorlage einfach zu kopieren, wenn man sie nochmals verwenden möchte. Das kam für mich an dieser Stelle nicht infrage.
  • Für das „Ausmalen“ der Symbolzeichnung am besten immer auch einen Radiergummi bereitlegen, damit man nicht nochmal aufspringen muss, wenn man was falsch ausgemalt hat.
  • Die Symbolzeichnung ist in meinem Fall eine vergrößerte Darstellung. Das steht auch drauf, also sucht nach einem Hinweis, falls es euch interessiert, damit ihr euch nicht ständig (wie ich) wundert, warum das viel kleiner aussieht, als auf der Vorlage. 😉
  • Zählen, zählen, zählen. Wer keine Geduld hat, für den ist Sticken nichts. Man muss sich wirklich sehr konzentrieren und darf nicht so schnell den Faden verlieren (ha! ein Wortspiel! :D). Man muss immer genau zählen, am besten noch mehrmals kontrollieren, damit man sich nicht ver-stickt und am Ende, im schlimmsten Fall alles auftrennen muss.
  • Apropos Faden verlieren! Wenn man eine neue Farbe benutzt, darf man den Faden beim ersten Stich niemals ganz durchziehen. Klar, sonst zieht man ihn ja einfach durch das im Stoff vorhandene Loch. Mein Tipp, damit das nicht zu oft passiert: An den vorhandenen Fäden (wenn vorhanden) vernähen. Es reicht dabei, ihn einfach dort durchzuziehen, damit ist er meist schon etwas fester verankert. Falls man noch ganz am Anfang steht, muss man eben einfach darauf achten und auch mal hinter den Stoff schauen, wie lang der Faden noch herausschaut.
  • Bisher reichen die Fäden für die einzelnen Farben sehr gut, allerdings bin ich bei einigen Farben skeptischer als bei anderen. Ich bin gespannt und werde natürlich darüber berichten.
  • In meinem letzten Beitrag äußerte ich ja, dass mein Stoff recht fest ist und, dass ich deshalb keinen Stickrahmen benötige. Mittlerweile wünsche ich mir doch einen und lege mir einen zu, weil der Stoff durch den vielen Transport (ich bin immer unterwegs gewesen) und das viele Anfassen irgendwie nicht mehr ganz so steif ist wie am Anfang.

Ich bin immer noch begeistert vom Sticken! Es macht Spaß, entspannt und ist wirklich wunderschön anzusehen!
Aber nun möchtet ihr sicherlich meine Resultate sehen 😀 Hier ist es nun. Das Ergebnis einer Woche:

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So stolz ich auf meine bisherigen Leistungen bin, überschattet ein unerwartetes Ereignis meine Arbeit.
Meine Sticknadel hat sich verbogen…passiert beim Transport. Nach einigen Reperaturversuchen ist sie nun wieder einigermaßen gebrauchbar. Also auch hier noch ein Rat von mir: Entweder Ersatznadeln dabeihaben oder mit Werkzeug umgehen können! Denn so eine Nadel ist nicht unverwundbar.

Ich hoffe, ich konnte euch wieder einen guten Einblick in die Welt eines Stick-Anfängers geben.
Habt ihr denn schonmal gestickt? Wie hat es euch gefallen? Würdet ihr es gern mal machen bzw. wieder tun?
Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen!

EURE HACHIDORI

Do it yourself – Sticken *Erste Schritte*

Hallo ihr Lieben!

Hier kommt nun der erste Bericht über meine Erfahrungen beim Sticken.
Ich bin zuerst in einen Nähladen meines Vertrauens gegangen und wollte mir eine komplette Stickpackung zulegen.
Es war ziemlich viel Auswahl und es wurde mir auch suggeriert, dass ein Anfänger nicht mit großen Bildern oder gar ohne Vordruck anfangen sollte.
Ich wollte aber gleich die „Hardcore-Tour“.

Aber zuerst einmal:
Sticken. Was macht man da überhaupt. Sinn und Zweck ist es mit Stickgarn etwas auf einen Stoff zu sticken. Das kann normaler Stoff sein oder ein bestimmter Stoff zum Sticken (der hat dann Löcher). Es gibt Stickpackungen, in denen Stoff, Garn und alles andere enthalten ist. (Es gibt auf den Stoff gedruckte Vorlagen und Vorlagen auf Papier, die man dann auf den Stoff überträgt.) Schwierig beim Übertragen ist nur, dass man sich sehr konzentrieren muss, aber das bekommt man auch als Anfänger hin.

Ich wollte also nicht die „Baby“-Variante, sondern gleich loslegen und zwar mit einem großen Bild.
Ausgewählt habe ich ein Bild, welches ich meiner Mama schenken kann.

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Die Stickpackung war eine gute Wahl. Es ist eine sehr ausführliche Anleitung dabei gewesen.
Bevor man loslegen kann, muss man sich die beiliegenden Zettel anschauen.
Unter anderem war ein Zettel dabei, auf dem Symbole bestimmte Farben kennzeichnen, die wiederum bestimmten Zahlen zugeordnet sind.

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Darunter findet man eine Zuordnung, welches Symbol (also welche Farbe), mit welcher Anzahl von Fäden gestickt wird.
Übrigens ist meine Stickpackung eine, die mit Kreuzstich gestickt wird.

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Wie man das Muster auf den Stoff überträgt sieht man in einer, nennen wir es mal, Symbolzeichnung:

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Und bevor es losgeht ist es hilfreich, die Symbole der einzelnen Farben, den Fäden zuzuordnen.

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Und dann geht es los. Nach und nach habe ich mich orientiert, mir gekennzeichnet, was ich schon gestickt habe und mittlerweile sieht man schon, dass es langsam zu einem Bild wird.

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Mein Fazit bisher:

  • Vor dem Kauf ein Thema überlegen, zu dem man etwas Sticken möchte, sonst verzweifelt die Verkäuferin.
  • Nicht davon abschrecken lassen, dass man Anfänger ist. Ich finde, dass man sich auch als Anfänger in so eine „nicht-vorgedruckte“ Vorlage gut reinfindet. Das Prinzip ist schnell verstanden und ich habe schnell Spaß daran gefunden.
  • Was mir bisher sehr gut gefällt ist, dass man die Entwicklung dessen, was man produziert so gut sieht. Man freut sich über jede neue Farbe, die man verwenden darf.
  • Für den Anfang finde ich Stickpackungen super. Eigene Ideen kommen mir nicht so schnell und so ist schon alles an Material vorhanden und es ist ein entspanntes Sticken.
  • Vorher über Stickrahmen informieren. Meine Stickpackung hat einen recht festen Stoff, sodass ein Stickrahmen nicht unbedingt notwendig ist. Für andere Stoffe brauch man allerdings einen Rahmen, um den Stoff ideal zu spannen.

Soweit mein erster Eindruck vom Sticken.
Vielleicht hat es auch euch einen ersten Einblick geben können oder euch neugierig gemacht.
Ich berichte weiterhin, was für Erfahrungen ich gemacht habe.

EURE HACHIDORI

 

Do it yourself – Sticken, mein neues Projekt

Hallo liebe Leser,

nachdem ich letzten Sommer einen Schal gestrickt habe, der ungefähr um Weihnachten fertig war, kam mir spontan die Idee, dass ich gerne mal sticken möchte.
Ich hatte vor vielen Jahren mal versucht eine Tischdecke zu sticken, aber die Geduld hatte ich damals noch nicht.
Jetzt habe ich mir eine Stickpackung (in der Garn und Material sofort dabei ist) besorgt und sticke ein Bild, auf dem Stiefmütterchen zu sehen sind, nett arrangiert in einer Vase.
Ich bin gespannt, bisher gefällt es mir sehr gut. 🙂

Das einzig schwierige ist, dass man sich konzentrieren muss, dass das Muster auch richtig auf den Stoff übertragen wird.
Ansonsten ist es eine sehr entspannte Tätigkeit. Es ist ein wahnsinnig erhebendes Gefühl, wenn sich auf dem Stoff etwas entwickelt, was wie ein Bild aussieht 😀

Ich versuche in nächster Zeit mal ein paar Zwischenmeldungen mit Fotos von meiner bisherigen Arbeit reinzustellen.

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EURE HACHIDORI

Do it yourself – Karamellbonbons – *Valentinstagsspecial*

Hallo ihr Lieben!
Nun ist es soweit! Heute ist VALENTINSTAG!

Und deswegen kommt mein vorerst letztes Rezept, was ich ausprobiert habe.
Aus dem Buch „Candy, Toffee, Schokotrüffel“ vom Fackelträger-Verlag.
*Sahne-Karamell*

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Zutaten
300 g Zucker
250 ml Sahne
1 Pk. Vanillezucker

Zubereitung
1. Ein Backblech oder eine Auflaufform einfetten. (Oder ihr benutzt einfach eine Bonbon-/Pralinenform)

2. 100 g Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze unter Rühren karamellisieren. Das bedeutet, ihr bräunt den Zucker leicht. Danach die Pfanne vom Herd ziehen.

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Der Zucker in der Pfanne;  Der Zucker wird bröselig, zerfließt anschließend und wird braun

3. Die Sahne, den restlichen Zucker und den Vanillezucker dazugeben und unterrühren. Bei schwacher Hitze alles unter regelmäßigem Rühren mindestens 40 Min. ziehen lassen, bis das Gemisch eine dickflüssige Konsistenz hat.

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sieht erstmal eklig aus…                                               … bevor es lecker wird.

4. Dann die Masse in die Form gießen und mindestens 4 Stunden auskühlen lassen. Wenn ihr keine Form benutzt, dann nach einer Stunde in Stücke schneiden und die restliche Zeit ebenfalls trocknen lassen. FERTIG!

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Viel Spaß, mir hats super geschmeckt!
In diesem Sinne einen frohen Valentinstag!
EURE HACHIDORI

Do it yourself – Buttertrüffel – *Valentinstagsspecial*

Hier kommt das nächste Valentinsrezept!

BUTTERTRÜFFEL

Schwierigkeit: LEICHT

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Was braucht ihr dazu?
Material:
Backpapier
Etwas zum Zudecken
Eine Spritztüte (oder ein umfunktionierter Gefrierbeutel)

Zutaten:
100 g Zartbitterkuvertüre
50 g Vollmilchschokolade
75 ml Sahne
30 g Butter
1/4 TL gemahlener Zimt
30 g Kakaopulver zum Wälzen

Zubereitung:
1. Ein Backblech oder etwas alternatives (wie eine Tupperdose) mit Backpapier auslegen. Hauptsache ihr könnt es irgendwie abdecken!

2. Jetzt müsst ihr die Zartbitterkuvertüre und die Vollmilchschokolade fein hacken. Die Sahne kocht ihr dann auf und nach dem Aufkochen rührt ihr die fein gehackte Schokolade drunter. Unter Rühren müsst ihr das schmelzen lassen. Lasst die Masse abkühlen (aber nicht so lange, dass sie fest wird, sondern wartet einfach bis sie etwas lauwarm ist).

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Schokolade feinhacken                                                 Sahne aufkochen

03Schokolade zugeben
3. Butter und Zimt cremig rühren (auch wenn es wenig ist, am besten mit einem Rührgerät). Dann die Schokosahne unterrühren. Füllt das Ganze in den Spritzbeutel und setzt damit Tupfen auf das vorbereitete Backpapier (ungefähr so groß wie Walnüsse). Deckt nun alles ab und stellt es über Nacht kühl.

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Butter und Zimt verrühren                                        Schokoladensahne zugeben

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Tupfen auf Backpapier

4. Nach dem Kühlen könnt ihr die Tupfen am nächsten Tag herausnehmen und wahlweise zu Kugeln formen, anschließend in Kakaopulver wälzen und FERTIG!

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Gekühlte Tupfen und fertige Trüffel                         Trüffel in Kakaopulver wälzen

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FERTIGE Trüffel

Probiert es aus und genießt das Ergebnis! Es ist sehr cremig und durch den Kakao erhält es eine herbe Note!
Das Rezept ist einfach umzusetzen!

EURE HACHIDORI

Rezept nach dem Buch „Candy, Toffee, Schokotrüffel“ vom Fackelträger-Verlag

Do it yourself – Gummibärchen – *Valentinstagsspecial*

Hallo meine Lieben und willkommen zu meinem zweiten Beitrag in meinem Valentinstagsspecial!
Heute erzähle ich euch von meinen Erfahrungen während der Herstellung von Gummibärchen. 🙂

Das Rezept ist aus dem Buch „Candy, Toffee, Schokotrüffel“ vom Fackelträger-Verlag.

Schwierigkeitsgrad: SEHR HOCH

Und so geht es…
Zutaten (für ca. 4 Personen):
250 ml klarer Apfelsaft
12 EL Erdbeersirup
6 g Agar-Agar (hab ich in Kaufland unter dem Namen „Agartine“ beim Backzubehör gefunden)
6 g Zitronensäure (ist ein Pulver)
40 g Zucker
6 g Apfelpektin (im Reformhaus erhältlich)

Zutaten
Zutaten

Zubereitung:
1. Apfelsaft, 6 EL Wasser, Erdbeersirup, Agar-Agar und Zitronensäure in einem Topf gut verrühren. Dieses Gemisch aufkochen und danach 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Währenddessen kann man Pektin und Zucker vermischen (damit Pektin nicht klumpt) und sie dann in die köchelnde Masse unterrühren. Nun muss es erneut aufgekocht werden. Danach dann eine Minute weiterkochen lassen.

verrühren pektin-zucker
Die verrührte Masse                                                     Pektin und Zucker

2. Lasst die Masse nun auskühlen. WICHTIG: Die Masse sollte auf Körpertemperatur runterkühlen. Das kann ganz einfach geprüft werden, indem ihr es mit einem Finger testet, den ihr in die Masse haltet. (Natürlich nachdem es längst nicht mehr dampft!!!) Wenn ihr keinen Temperaturunterschied merkt, könnt ihr die Masse in vorbereitete Förmchen füllen. Hier WICHTIG: Nehmt am besten sehr kleine Förmchen, wirklich in Gummibärchen-Größe oder füllt in Pralinenförmchen nur ganz wenig ein. Ansonsten wird es ewig nicht fest.

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Masse in der Form (hier zu voll und zu groß!!!)

3. Das Abkühlen im Kühlschrank. Im Buch steht, dass 3 Stunden für die Kühlung reichen. Das hat bei mir bei Weitem nicht gereicht. Beim Nachlesen im Internet bin ich auf Zeitangaben von 3 Stunden bis 5 Tagen gestoßen. Das ist definitv von der Größe eurer Gummibärchen abhängig. Ich habe meine Gummi-Masse (in vollgefüllten Pralinenförmchen) nun schon 2,5 Tage im Kühlschrank und sie ist immer noch nicht fest. Das einzige, was wirklich als feste und essbare Masse bisher entstanden ist, sind die Tropfen der Masse, die ich beim Eingießen auf die Form getropft habe. Das war aus Versehen. Die sind aber gut geworden und wirklich nach wenigen Stunden fest gewesen. Schmecken tut die Masse übrigens auch, wenn sie nicht fest ist. Mein Tipp ist trotzdem, dass ihr auf die Größe der Gummibärchen achtet! Dann bleiben euch so katastrophale Ergebnisse wie bei meinem ersten Versuch erspart. Bei meinem ersten Versuch hatte ich die ganze Masse entsorgt, weil sie einfach nicht fest geworden ist.

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Meine essbaren „Tropfen“ – klein, aber lecker!

4. Nach der langen Kühlung könnt ihr die Gummitierchen langsam und vorsichtig aus den Förmchen lösen. Es bietet sich an, sie mit Speisestärke zu bestäuben, damit sie nicht zusammenkleben, wenn ihr sie anschließend verpackt.

Ich hoffe, ihr probiert es auch mal aus, denn die kleinen Gummitropfen waren schon sehr lecker und ich hoffe, dass ich irgendwann mal in den Genuss der großen Gummibärchen komme.
Berichtet mir doch über eure Versuche und eure Ergebnisse!

EURE HACHIDORI