Buchtipp – Liebesbriefe großer Männer und Frauen

Hallo meine lieben Leser da draußen!

Dieser Beitrag wird etwas für die Romantiker unter euch!
Heute möchte ich euch ein paar besondere Bücher vorstellen, die mich nachhaltig und immer wieder begeistern. Ich bin ein großer Fan von Liebesbriefen, vor allem historische Exemplare sind für mich eine Unterhaltung mit Schmachtgarantie.
Ich besitze drei Exemplare, die ich euch nun vorstellen möchte.

„Liebesbriefe großer Männer“ Band 1 – herausgegeben von Petra Müller und Rainer Wieland, PIPER Verlag

Dieses Buch ist veröffentlicht worden, weil die Hauptperson der Fernsehserie „Sex in the City“ ihrem Angebeteten aus diesem Buch vorliest. Ich habe die Serie nie gesehen, aber das Buch ist klasse!
es beinhaltet 44 Liebesbriefe, die Männer der Weltgeschichte an ihre Herzensdamen schrieben. Einer davon ist allerdings der Liebesbrief von den eben schon erwähnten Hauptpersonen aus der Serie „Sex in the City“.
Zusätzlich zu jedem Brief gibt es einen kleinen historischen Überblick über den Autor des Briefes und seine Liebe. Sehr interessant und ergreifen, denn man bekommt einen tiefen Einblick in die persönlichen Gefühle bekannter Persönlichkeiten und das über das Thema, was jeden Menschen bewegt: Liebe.
Enthalten sind auch ein paar Abbildungen der Liebenden.

„Liebesbriefe großer Männer“ ewig Dein, ewig mein, ewig uns – herausgegeben von Sabine Anders und Katharina Maier, marixverlag

Man könnte denken, dass sich die Liebesbriefe doppeln, tatsächlich gibt es einige Dopplungen, aber nicht zu viel und wer einmal den Liebesbriefen verfällt, liest sie ohnehin mehrmals. Hier finde ich die Gestaltung im Buch sehr schön. der Name des Liebesbriefautors mit Lebensdaten dient als Überschrift, danach folgt eine kurze Schilderung seiner Person und Liebschaften. Und danach folgt der Brief oder auch mehrere.
Wieder sehr lesenswert und interessant.
Enthalten sind hier wieder ein paar Abbildungen.

 

„Liebesbekenntnisse berühmter deutscher Männer und Frauen – 100 bewegende Briefe von Luther bis Rilke“ – herausgegeben von Paul Herrmann, Pawlak Verlag

Dieses Exemplar erwarb ich für 2 Euro in einem Wühltisch eines Antiquariats. Es war ein Glücksfund, hat sich aber wieder einmal gelohnt. Es ist ein sehr dicker Wälzer, enthält Porträts und originale Kopien von Texten oder Unterschriften unter den Briefen. Sehr schön, auch wenn es winzig gedruckt ist.
Unbedingt lesen! Vor allem, weil man etwas über deutsche Persönlichkeiten erfährt.
Fazit:
Wer Lust auf romantische Leseabende hat, findet wohl kaum eine bessere Lektüre als diese Bücher. Schmachtende Seufzer inklusive!

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Frauen der Weltgeschichte – Eveline Hall

Eveline Hall
1945 – heute
deutsche Tänzerin, Schauspielerin und Sängerin


Titel: Eveline Hall bei der Lambertz Monday Night, im Februar 2016 (Quelle)
Fotograf: 9EkieraM1

Die Mutter von Eveline Hall war Tänzerin, ihr Vater Schauspieler. Wie konnte es da anders kommen, als dass sie sich zur Balletttänzerin ausbilden ließ. Mit ihren 1,75 m hatte sie eine ungewöhnliche Größe für Balletttänzerinnen. Obwohl sie größer als die Durchschnittsballerina war, wählte der Intendant der Hamburger Staatsoper sie mit nur 16 Jahren als Solistin.

Ihr Weg führte sie nach Las Vegas und wieder zurück. Anschließend nahm sie Schauspielunterricht und spielte auf vielen bekannten Bühnen. Später kam noch ein Studium in Gesang dazu. Sie hörte nie auf, an ihrem Erfolg zu arbeiten.

Schließlich suchte Eveline Hall sich im Alter von 60 Jahren eine Agentur. Ihre Begründung war, dass sie „noch ein bisschen mitspielen“ wollte. Sie wurde Model und hatte Erfolg.
Ihre jüngeren Kolleginnen müssten neidisch sein, aber anstatt Missgunst, gibt es für Hall nur Bewunderung. Für viele ist sie einfach ein Vorbild. Sie lässt hoffen, dass ein Model eine längere Karriere haben kann.
Passend dazu sagte Eveline Hall einmal: „Ich glaube nicht an Faltencremes.“

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Frauen der Weltgeschichte – Caroline Neuber

Caroline Neuber
1697 – 1760
deutsche Schauspielerin und Mitbegründerin des regelmäßigen deutschen Schauspiels


Titel: Friederike Caroline Neuber (Neuberin; 1697–1760), German actress and playwright (Quelle)
Künstler: Unbekannt; Quelle: Die Neuberin und ihr Denkmal. In: Neuer Theater-Almanch. vol. 9, 1898, p.53–59

Die aus dem Vogtland stammende Caroline Neuber gründete 1727 die Neuber´sche Komödiantengesellschaft und erhielt das Hofprivileg, ein feststehendes Theater zu errichten.
Aufgrunddessen wurde der Gelehrte Johann Christoph Gottsched auf sie aufmerksam. Sowohl Neuber als auch Gottsched waren mit dem Zustand des deutschen Theaters unzufrieden. Das damals übliche Stegreifspiel mit derben Späßen und Effekten, meist mit der Figur eines Hanswurst, der in verschiedenen Rollen auf der Bühne sein Unwesen trieb, fand bei den beiden nur Verachtung. In ihren Augen schickte dieser Hanswurst die Zuschauer dümmer, roher und entfesselter nach Hause, als sie gekommen waren.
Neuber besann sich auf die antike Form und schuf Dramen in deutscher Hochsprache.
Ihre Bildung verdankte sie ihrer ebenfalls gebildeten Mutter, die ihr Lesen, Schreiben und Französisch beibrachte. Die Mutter von Neuber verstarb früh. Der Vater, der schon seine Frau zu Lebzeiten schlug, züchtigte Neuber so hart, dass diese davon zeitlebens eine Narbe im Gesicht trug. Nach einem ersten fehlgeschlagenen Fluchtversuch mit 15 Jahren, schaffte sie 1717 die Flucht vor ihrem Vater, zusammen mit ihrem Geliebten.
Nach ihrem Tod errichtete man ihr ein Denkmal mit folgender Inschrift: „Zur Ehrung einer Frau voll männlichen Geistes, der berühmtesten Schauspielerin ihrer Zeit, der Urheberin des guten Geschmacks auf der deutschen Bühne wurde dieser Denkstein errichtet […].“
Johann Wolfgang von Goethe verewigte Neuber in „Wilhelm Meisters Lehrjahre“ als Madame de Retti.

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Frauen der Weltgeschichte – Hatschepsut

Hatschepsut

zwischen 1479 – 1457 v.Chr.
erste Pharaonin der Welt

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Titel: Hatshepsut, Eighteenth dynasty of Egypt, c. 1473-1458 B.C. Indurated limestone sculpture at the Metropolitan Museum of Art, New York City (Quelle)
Fotograf: User:Postdlf

Hatschepsut war sehr wahrscheinlich die erste Pharaonin der Welt. Ungesichert ist zwar, ob sie überhaupt eine Frau war, aber ich stelle sie hier dennoch vor. Es ranken sich nicht nur Geheimnisse um ihr Geschlecht, sondern auch um ihr Leben und ihren Tod.
Fest steht, dass sie ihren Halbbruder heiratete und ihm eine Tochter gebar, somit also keinen Thronnachfolger. Eigentlich sollte ihr Stiefsohn (der Sohn einer Nebenfrau des Halbbruders) den Thron besteigen, aber Hatschepsut bestieg einfach selbst den Thron und regierte Ägypten, obwohl eine Frau auf dem Thron als Gotteslästerung galt.
Nach ihrem Tod wurden sämtliche Skulpturen und Bildnisse von ihr ausgelöscht, wahrscheinlich wegen eben dieser Gotteslästerung. Dadurch verschwand sie für mehrere tausend Jahre aus den Geschichtsbüchern.
Eine Theorie besagt, dass Hatschepsut deswegen für einen Mann gehalten werden könnte, weil sie während ihrer Amszeit den traditionellen Königsbart trug, um ihre Machtsposition zu unterstreichen. Es könnte auch sein, dass sie sich absichtlich als Mann darstellen ließ.

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Frauen der Weltgeschichte – Alice Miller

Alice Miller
schweizerische Pädagogin
1923-2010


kein frei lizensiertes Bild vorhanden

Alice Miller, eine schweizerische Pädagogin, sammelte 20 Jahre lang als Psychoanalytikerin Erkenntnisse über die Entwicklung und Erziehung von Kindern, bevor sie begann, diese auch zu publizieren.
Ihr erstes Buch „Das Drama des begabten Kindes“ aus dem Jahre 1979 zeigt, dass Miller davon ausging, dass Kinder, die ihre Eigenarten ausleben dürfen, sich von selbst zu sozialen Wesen entwickeln. In ihrem zweiten Buch „Am Anfang war die Erziehung“ von 1980 beschrieb sie, welche Folgen Erziehungsfehler haben können.
Ihre Thesen stützt Alice Miller auf drei Fallstudien: auf die Kindheit der drogensüchtigen Christiane F. (Autorin des Buches „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“), auf die Kindheit von Adolf Hitler und auf die Kindheit des Kindsmörders Jürgen Bartsch.
Weiterhin benannte sie eine Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, den Willen des Kindes zu brechen, als „Schwarze Pädagogik“.

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Frauen der Weltgeschichte – Gracia Patricia Grimaldi (Grace P. Kelly)

Gracia Patricia Grimaldi geb. Kelly
Fürstin von Monaco
1929 – 1982


Titel: Photo of Grace Kelly (Quelle)
Fotograf: Metro-Goldwyn-Mayer

In ihrem Leben spielte Grace Kelly, die spätere Gracia Patricia von Monaco, viele Rollen. Sie war unter anderem eine Stilikone, an deren Modegeschmack sich unzählige Frauen orientierten.
Bevor sie die Fürstin von Monaco wurde, spielte sie in drei Hitchcock-Filmen, dem Kultwestern „Zwölf Uhr mittags“ und im Musicalfilm „Die oberen Zehntausend“ mit. Sie gewann einen Oscar und einen Golden Globe. Dann kehrte sie Hollywood den Rücken, um Fürst Rainier von Monaco zu heiraten. Kennengelernt hatten die beiden sich bei den Filmfestspielen in Cannes. Ihre Ehe wurde von der Presse aufs Genaueste beobachtet. Interessant: Um aus dem laufenden Vertrag mit MGM entlassen zu werden, erlaubte Grace Kelly exklusiv die Übertragung der Hochzeit im Fürstenhaus. Grace Kelly und Fürst Rainier bekamen drei Kinder.
Sie verstarb bei einem Autounfall im Alter von nur 52 Jahren.


Titel: Photo of actress Grace Kelly (Quelle)
Fotograf: Sterling Publications-publisher’s name on cover in logo near title

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Frauen der Weltgeschichte – Margarete von Navarra

Margarete von Navarra
Königin von Navarra
1492 – 1548


kein frei lizensiertes Bild vorhanden

Margarete von Navarra war die ältere Schwester des französischen Königs Franz I. und hochgebildet wie weltgewandt.
Als ihr Bruder nach einer Schlacht gefangen genommen wurde, schickte man Margarete nach Madrid, um über seine Freilassung zu verhandeln. Sie hatte Erfolg.
Nach dem Tod ihres Mannes heiratete sie 1527 den elf Jahre jüngeren Henri d`Albret, welcher der Fürst des kleinen Königreichs Navarra in den Pyrenäen war. Margarete war nicht nur als Mäzenin und Literatin bekannt, sondern auch als Sympathisantin der gerade aufkommenden Reformation und konnte zeitweise ihren Bruder von einem drastischen Durchgreifen gegen die Protestanten abhalten.
Von Margarete existieren viele Schriften und Gedichte. „Heptaméron“ ist ihr bekanntestes Werk. Dort beschreiben zehn Erzähler und Erzählerinnen in 72 Novellen (angeblich wahre) Geschichten über amouröse Verwicklungen und diskutieren danach über deren moralische Bewertung.

 

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Frauen der Weltgeschichte – Josephine Baker

Josephine Baker
französische Tänzerin US-amerikanischer Herkunft
1906 – 1975


Titel: Portrait of Josephine Baker, Paris (Quelle)
Fotograf: Carl van Vechten

In Paris hatte Josephine Baker ihren ersten Auftritt. Jean Cocteau (französischer Schriftsteller, Regisseur und Maler) sah diesen ersten Auftritt und schwärmte danach von ihr. Sie wäre ein „Idol aus dunklem Stahl und Bronze, Ironie und Gold“. In ihrem Bananenröckchen eroberte Baker Europas Varietébühnen und wurde zum Star.
Sie hatte nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa mit rassistischen Vorurteilen zu kämpfen, nahm aber trotzdem die französische Staatsbürgerschaft an. Sie kämpfte sogar in der Résistance (Sammelbegriff für französische und belgische Widerstandsbewegungen gegen die deutschen und italienischen Besatzungsmächte) mit.
Privat hat Josephine ihren Traum von einer multikulturellen Familie verwirklicht. Sie adoptierte zwölf Kinder unterschiedlichster Herkunft und Hautfarbe. Sie lebte mit ihnen in Südfrankreich.
Von ihrer Großfamilie wurde sie gezwungen bis zu ihrem letzten Tag auf der Bühne zu stehen, um Geld zu verdienen. Ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum feierte sie kurz vor ihrem Tod.

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Titel: Joséphine Baker in her famous „Girdle of Bananas“ outfit (Quelle)
Fotograf: Lucien Walery

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Frauen der Weltgeschichte – Uta Ranke-Heinemann

Uta Ranke-Heinemann
deutsche Theologin
*1927


Titel: Uta Ranke-Heinemann (Quelle)
Fotograf: Stuart Mentiply, Wolfsburg

Uta Ranke-Heinemann gilt als provokante Kritikerin der Kirche.
Sie war immer gut darin, Dinge als Erste zu machen. Sie war das erste Mädchen, das an ihrer Schule Abitur machte, sogar mit Auszeichnung. Außerdem war sie die erste Frau, die in katholischer Theologie promovierte und auch die erste Professorin in diesem Fach.
Sie streitet gegen das Zölibat und das Dogma der unbefleckten Empfängnis und veröffentlichte schon Bücher mit provokanten Titeln wie „Eunuchen für das Himmelreich“. Das kostete sie die kirchliche Lehrbefugnis.
Bis zu ihrer Emeritierung hatte sie in Essen dann einen konfessionell ungebundenen Lehrstuhl für Religionsgeschichte. Außerdem war sie auch politisch aktiv. Sie setzte sich gegen den Vietnamkrieg ein und engagierte sich für eine Friedensbewegung.
Uta Ranke-Heinemann spricht außerdem 12 Sprachen.


Titel: Stuart Mentiply fotografiert Uta Ranke-Heinemann (Quelle)
Fotograf: Stuart Mentiply, Wolfsburg

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Frauen der Weltgeschichte – Jane Austen

Jane Austen
britische Schriftstellerin
1775 – 1817


Titel: 1869 engraving showing an idealized, young en:Jane Austen, based on a sketch by Cassandra Austen (Quelle)
Künstler: Cassandra Austen; Quelle: James Andrews

„Es ist eine allgemei anerkannte Wahrheit, dass ein Junggeselle im Besitz eines schönen Vermögens nichts dringender braucht als eine Frau.“
Dies ist der erste Satz aus dem Werk „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen. Er verrät, dass die Romane der britischen Schriftstellerin bestimmt sind von der Suche nach dem richtigen Lebenspartner. Jane Austen selbst gab dieses Ziel schnell auf, lehnte einen Heiratsantrag ab und beschloss, ihr Leben allein zu verbringen.
In ihren sechs Romanen finden die Richtigen nach großen Umwegen und Umständen zueinander. Und da ist für jeden etwas dabei. Es gibt Lesestoff für die Romantiker unter den Lesern und auch für alle, die sich ein Bild über das Leben auf dem Land im frühen 19. Jahrhundert machen wollen.
Jane Austen war eine gute Beobachterin, schrieb mit viel Witz und Ironie über die damalige Zeit und auch über die Schwächen ihrer Heldinnen.
Sie hätte sicherlich nicht damit gerechnet, dass ihre Werke auch im 21. Jahrhundert noch Anklang finden. Ihre Bücher gehören zu den meistverfilmten englischen Büchern. Sage und schreibe über 30-mal wurden ihre Werke auf die Leinwand gebracht.

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