Jahresrรผckblick 2021 und Ausblick 2022

Meine lieben Leser,

das Jahr 2021 ist zuende und wir blicken erneut hoffungsvoll auf das Jahr 2022 (denn sicherlich hรคtte Ende 2020 niemand gedacht, dass wir ein weiteres Jahr Pandemie erleben). Diese Gelegenheit mรถchte ich nutzen, um mit euch auf das vergangene Jahr zurรผckzublicken und euch schon einen kleinen Ausblick auf das neue Jahr zu geben, damit ihr wisst, worauf ihr euch auf meinem Blog freuen kรถnnt.

Durch das Zeigen der Bรผcher und der Nennung von Markennamen bzw. Firmennamen muss ich euch darauf hinweisen, dass dieser Beitrag unbezahlte Werbung enthรคlt. Im Falle von Rezensionsexemplaren ist dies als Werbung zu sehen.

Rรผckblick auf mein persรถnliches Jahr 2021

Mein immer noch neuer Job und Home-Office

Auch 2020 musste ich einfach davon berichten, wie sehr mich diese Verรคnderung positiv beeinflusst hat. Natรผrlich liegt der Jobwechsel nun schon รผber 2 Jahre zurรผck, aber durch das groรŸe C kommt es mir ehrlich gesagt nicht so vor. Ich bin mittlerweile noch mehr angekommen im neuen Job, habe viele liebe Kollegen kennengelernt und konnte ein wenig meiner Skepsis und meines Misstrauens ablegen, die ich รผber die vielen toxischen Berufsjahre aufgebaut hatte. Immer wieder war ich einfach nur erstaunt, unglรคubig, dankbar und oft auch zu Trรคnen gerรผhrt, wie gut bei meiner aktuellen Firma mit den Mitarbeitern umgegangen wird. Der Stress der vielen Jahre vorher ist endlich passรฉ. Ich bin einfach nur dankbar. Das Home-Office hat da auch weiterhin viel dazu beigetragen, da ich so meine Ernรคhrungskur viel stressfreier in den Alltag einbinden konnte. Dass ich mich im neuen Job so richtig ausleben kann und in internen Projekten neben meinem eigentlichen Job mitarbeite, macht mich wirklich sehr glรผcklich und die diesjรคhrige Befรถrderung setzt dem allem das Krรถnchen auf. Am wichtigsten ist aber nach wie vor, dass die krankmachenden Verhรคltnisse der letzten Jahre nicht mehr bestehen und ich mich endlich richtig erholen kann. Urlaub fรผhlt sich endlich wie Urlaub an und das Wochenende wird nicht mehr von Gedanken an den folgenden Montag zerstรถrt. Dafรผr will ich mir selbst danken – dafรผr, dass ich diesen Schritt gewagt habe und meinem neuen Arbeitgeber, dass er so liebevoll mit seinen Mitarbeitern umgeht – und diese sogar lobt und wertschรคtzt. Was selbstverstรคndlich sein sollte, fรผhlt sich fรผr mich einfach nur besonders an.

Meine Intoleranzen, die Ernรคhrungskur & groรŸe Erfolge


Seit Mitte Januar 2021 begleitet mich die liebe Seele Melina von HistaFit in meiner ganz individuellen Ernรคhrungskur. Meine Histamin- und Salicylatintoleranz haben mich nach so vielen Ansรคtzen ohne Erfolge langsam verzweifeln lassen, sodass sie praktisch meine letzte Hoffnung war. Nach fast einem Jahr kann ich wieder viel mehr Lebensmittel essen und habe meine Ernรคhrung nochmals angepasst. AuรŸerdem habe ich weiter an meiner Persรถnlichkeitsentwicklung gearbeitet. Fรผr das neue Jahr werde ich den Fokus auch wieder mehr auf Kรถrper und Bewegung legen. Aber auch 2021 hatte ich hier bereits den Meilenstein erreicht, wieder wandern gehen zu kรถnnen. Mittlerweile kann ich wieder ร„pfel essen und sogar in MaรŸen Apfelmus. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich weitere Erfolge verzeichnen kann und bin gespannt, wo ich nรคchstes Jahr um diese Zeit stehen werden. Es ist so viel passiert in den letzten 12 Monaten.

Mehr Zeit fรผr den Blog

Schon 2020 konnte ich mehr Aktivitรคt meinerseits auf dem Blog verzeichnen, aber 2021 war wirklich ein Glanzjahr fรผr mich. Ganze 108 Beitrรคge habe ich geschrieben, das ist mein bisheriger Rekord. Ich habe noch nie so viel gelesen – es waren ganze 80 Bรผcher und noch nie so viel rezensiert oder Rezensionexemplare angenommen. Da es mir sehr viel SpaรŸ gemacht hat, hoffe ich 2022 wird ein ebenso aktives Jahr werden. ๐Ÿ™‚


Ausblick auf mein persรถnliches Jahr 2021

Nach diesem fรผr mich groรŸartigen Jahr 2021 mรถchte ich 2022 natรผrlich so weiterfรผhren. Meine Ernรคhrungskur ist ein groรŸes Ziel auch fรผr das neue Jahr und ich behalte weiterhin im Auge, dass ich das Ziel habe, gesund zu werden, auch wenn alle ร„rzte daran zweifeln. Es ist noch ein langer Weg, aber ich weiรŸ, dass ich es schaffen kann! Und dazu fokussiere ich mich mehr auf Kรถrper und Bewegung! 2020 war das Jahr der Persรถnlichkeitsentwicklung fรผr mich, 2021 der Ernรคhrungskur und 2022 steht unter diesem neuen Motto. Ich bin gespannt, ob ich hier Erfolge verzeichnen kann.
AuรŸerdem mรถchte ich 2022 wieder mindestens genau so aktiv auf dem Blog sein, wie 2021. Denn es tut einfach so so gut, endlich wieder Zeit fรผr dieses Hobby zu haben.



Rรผckblick auf mein Buchjahr 2020

Viele tolle Zahlen und mein Leseziel 2020 รผbertroffen

Mein Buchjahr 2021 war wirklich super und ich komme nicht umhin, euch ein paar der Zahlen zu prรคsentieren, die mich so stolz machen. Ich hatte 2020 รผberraschenderweise 50 Bรผcher gelesen. Daher hatte ich mir diese Zahl als Leseziel fรผr 2021 gesetzt.

81 Bรผcher / 28.814 Seiten

Insgesamt sind es am Ende ganze 81 (!) Bรผcher geworden. Fรผr viele ist das sicher eine lachhafte Anzahl, aber ich habe in den letzten Jahren nicht mal annรคhernd so viele Bรผcher geschafft und bin selbst ganz verzaubert, wie viele tolle Geschichten mich begleitet haben.


Grandiose Buddyreads

Das Jahr 2021 wartete auรŸerdem mit tollen Buddyreads auf. Mit Gabriela von Buchperlenblog habe ich wieder mehrere Bรผcher zusammen gelesen.

Der Buddyread zu „Der Wald der verlorenen Schatten“ im Februar war fรผr uns beide leider ein kleiner Reinfall, obwohl es unser Buddyread-Auftakt fรผr 2021 war. Wir hatten uns irgendwie mehr davon erhofft und mussten wieder einmal feststellen, dass wir mit asiatische Literatur nicht warm werden.

Im April erwartete uns mit „Die Schatzinsel“ ein echter Klassiker, der uns beide wirklich vollends begeistern konnte – durch seine Zeitlosigkeit und Spannung.

Ein Buddyread, der mich echt รผberrascht und auch Buchperlenblog gut gefallen hat, war „Dinge, die das Herz hรถherschlagen lassen“ – ebenfalls im April. Es war ein teils biografischer Roman, in dem sich die Autorin auf den Weg macht, mehr รผber eine japanische Hofdame aus dem 10. Jahrhundert herauszufinden, deren Tagebuch รผberliefert wurde. Das lieรŸ mein Japan-Herz natรผrlich direkt mit hรถherschlagen.

Von Ende Juli bis Anfang August hat uns dann „Wilde Saat“ begleitet. Bei diesem Buch war ich froh um unsere Kameradschaft, denn ich hรคtte es alleine wahrscheinlich abgebrochen. So richtig haben wir nicht verstanden, was die Botschaft der Geschichte sein soll. Wir waren doch sehr enttรคuscht von dem Roman.

Zum Abschluss haben wir dann im Dezember noch ein fรผr mich besonderes Projekt gemeinsam gestemmt. Die liebe Gabriela hat mich an die Hand genommen und mit mir meinen ersten englischsprachigen Roman mit dem Titel „Six Crimson Cranes“ gelesen. Es war besser, als ich dachte und die Geschichte konnte uns auch begeistern.

Mit der lieben Vanny von @reading.halfling habe ich ebenfalls ein paar tolle Buddyreads erlebt. Wir haben uns durch unsere Star-Wars-Liebe kennen- und lieben gelernt. ๐Ÿ™‚
Und nicht zu vergessen ist natรผrlich der unheimlich schรถne und gewaltige Spontan-Buddyread mit der lieben @meinelesezeit zur Luxusausgabe von „Der Name des Windes“.

Im August starteten die liebe reading.halfling und ich unseren ersten Buddyread zu „Star Wars: Das Alphabet-Geschwader„. Endlich hatte ich eine Lesepartnerin fรผr dieses Universum gefunden. Es war wirklich toll, sich auszutauschen, gerade weil die Protagonistin auch viel Raum zur Spekulation gab.

Im September folgte dann ein Buddyread mit reading.halfling und anderen Bookstagrammern zu „Ophelia Scale“ (Band 1). Wir hatten sehr viel SpaรŸ beim Austausch und waren sehr oft einer Meinung.

Ebenfalls noch im September bis in den Oktober begleitete uns dann „Star Wars: Dooku – Der verlorene Jedi„. Ich war so geflasht von dem Buch, dass ich der lieben Vanny etwas davongeilt bin. Der Austausch war aber wie immer wertvoll und ihr sind auch Dinge aufgefallen, die ich erstmal gar nicht fรผr voll genommen habe. Ich bin so froh, dass wir uns zu unserem persรถnlichen Star-Wars-Experten-Talk getroffen haben.

Richtig spontan begann Mitte November dann der Buddyread mit meinelesezeit zu „Der Name des Windes“ und er sollte bis Mitte Dezember anhalten. Eigentlich wollte ich das Buch gar nicht zu diesem Zeitpunkt lesen, aber dann bot sich die Mรถglichkeit zum Buddyread – beste Entscheidung im Rรผckblick. Wir waren so begeistert und haben uns so viel darรผber ausgetauscht, dass die liebe meinelesezeit zu einer festen GrรถรŸe fรผr mich auf Instagram wurde.

Leseprojekte

Eine groรŸe Neuerung auf meinem Blog ist die Dokumentation meiner groรŸen, laufenden Leseprojekte. Die รœbersichtsseite findet ihr hier.

Das neueste Projekt ist meine Sammlung von AsiaBooks – also Bรผchern mit asiatischem Setting oder Bezug. Ich lese sowas durch meine Japanliebe ja furchtbar gern und habe nun die Bรผcher, die ich gelesen habe oder noch lesen will und die auf meinem SuB liegen, hier zusammengefasst. Hier geht es zur รœbersichtsseite dieses Projekts.



Im Jahr 2020 hatte ich mir das Ziel gesetzt, alle Star-Wars-Romane zu lesen. Dieses Projekt habe ich dieses Jahr kontinuierlich fortgesetzt. Meinen aktuellen Stand habe ich natรผrlich dokumentiert und die Liste der Romane erweitert. Hier geht es zur Seite der Star-Wars-Romane.

Meine Highlights 2021

Generell muss ich sagen, dass ich sehr viele gute Bรผcher in 2021 gelesen habe.
Deswegen fiel es mir schwer, meine absoluten Highlights auszuwรคhlen. Hier sind sie jetzt aber live und in Farbe:

  • „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens
    Ein Roman, den man nicht einfach in Worte fassen kann. Ein sprachliches Highlight, welches unheimlich atmosphรคrisch daherkommt und sehr feinsinnig erzรคhlt. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Schreiben Sie mir, oder ich sterbe“ von Hrsg. Petra Mรผller und Rainer Wieland
    Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen. Es ist eine Sammlung von Briefen echter, berรผhmter Liebespaare und ergรคnzt somit meine Sammlung solcher Bรผcher. Ein echtes Highlight auch aufgrund der gesamten Aufmachung im GroรŸformat und mit vielen Fotos und Abdrucken der echten Briefe. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Im Zeichen der Mohnblume“ von R.F. Kuang
    Besonders gut hat mir hier das asiatische Setting gefallen. Auch die Aufarbeitung von Kriegsverbrechen aus der Realitรคt ist hier wichtig und richtig, allerdings auch sehr brutal und nichts fรผr zarte Gemรผter. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Blackcoat Rebellion – Die Bรผrde der Sieben“ von Aimeรฉ Carter
    Der zweite Band hat mich nicht nur mit Spannung, Wendungen und sprachlichem Geschick abgeholt, sondern auch durch die realistische Schilderung eines ersten Mals begeistert, so wie ich es noch nie gelesen habe. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Immer auf Sendung, nie auf Empfang“ von Kate Murphy
    Ein so, so wichtiges Sachbuch, welches aufzeigt, wie wichtig es ist, dass wir uns zuhรถren und wie sehr diese Fรคhigkeit in dieser modernen Welt verloren gegangen ist. Und das, obwohl sie nรถtiger ist als je zuvor. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson
    Ein echter Klassiker, der sehr modern und zeitlos geblieben ist. Eine spannende Abenteuergeschichte fรผr jedermann. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Dinge, die das Herz hรถher schlagen lassen“ von Mia Kankimรคki
    Ein besonderes Buch, welches in das Japan ferner Tage entfรผhrt und mein Herz wie der Titel verspricht hat hรถher schlagen lassen. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Der Astronaut“ von Andy Weir
    Ein Meisterwerk. Eine wissenschaftliche Geschichte รผber den Weltraum, die Rettung der Welt und den Wert der Freundschaft. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Nahtod – Grenzerfahrungen zwischen den Welten“ von Dr. med. Bruce Greyson
    Ein wirklich faszinierendes Buch, welches sich so wissenschaftlich, wie nur irgend mรถglich mit dem Thema Nahtoderfahrungen beschรคftigt. Es versucht nicht, auf Zwang eine Erklรคrung vorzugeben, sondern gibt dem Leser viele Informationen, nach denen er selbst eine Meinung dazu bilden kann. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „William Shakespeares Star Wars – Fรผrwahr, eine neue Hoffnung“ von Ian Doescher
    Dieses Buch erzรคhlt die bekannte Star-Wars-Episode in Versen, wie wir sie aus den Werken Shakespeaers kennen. Herrlich komisch und liebevoll illustriert, hat es mir sehr viel Freude bereitet. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Das Reich der Asche“ von Victoria Aveyard
    Ein Fantasy-Buch, von dem ich mir viel erwartet und nicht enttรคuscht wurde. Magisch, episch, geheimmnisvoll. Es bleibt Potenzial fรผr die Folgebรคnde, aber der erste Band konnte mich schon gefangen nehmen. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Star Wars: Die Hohe Republik – Das Licht der Jedi“ von Charles Soule
    Ein Buch voller Wendungen, welches mich zeitweise echt eiskalt erwischte. Es war spannend und hat mich wirklich sehr begeistert, weil es so episch war. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Die Stadt der trรคumenden Bรผcher – Graphic Novel“ von Walter Moers
    Eines meiner liebsten Bรผcher als grandios gezeichneter Comic in Farbe. Ein Meisterwerk fรผr die Augen. Ganz groรŸe Liebe. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag von Teil 1 und Teil 2.
  • „Einer von uns – Die Geschichte eines Massenmรถrders“ von ร…sne Seierstad
    Dieses Buch als Highlight zu bezeichnen ist wirklich unpassend, allerdings ist es ein sehr wichtiges Buch gegen das Vergessen und auch zur Warnung. Es ist erschreckend, wie zeitig und wie oft auf den Attentรคter von Oslo hรคtte eingewirkt werden kรถnnen. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Crown of Feathers“ von Nicki Pau Preto
    Der Klappentext war vielversprechend und trotzdem befรผrchtete ich eine platte Romantasy-Geschichte aufgrund des Covers. Doch ich hatte umsonst Bedenken. Hinter dem Cover verbirgt sich eine High-Fantasy-Geschichte fรผr junge Leser. Ein รœberraschungs-Highlight. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Star Wars: Dooku – Der verlorene Jedi“ von Cavan Scott / Andreas Kasprzak
    Auf dieses Buch hatte ich lange gehibbelt und wurde nicht enttรคuscht. Andreas Kasprzak hat das Hรถrspiel in einen sehr lesenswerten Roman gewandelt. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Fรผrimmerhaus“ von Kai Meyer
    Verrรผckt wie Alice im Wunderland und viele Steampunk-Elemente – das macht das Fรผrimmerhaus so besonders. Ein typisches Kai-Meyer-Buch mit einzigartigen Charakteren. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss
    Dieses Buch hat mich komplett von den Socken gehauen und wird sowohl sprachlich als auch von der Geschichte her unter meinen Allzeit-Favoriten einsortiert. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ von Walter Moers
    Dieses kurzweilige Vergnรผgen an Lektรผre konnte ich in der Weihnachtszeit gemeinsam mit meinem Freund genieรŸen. Es hat uns sehr viele schรถne Stunden und Lacher gebracht. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Augestorben, um zu bleiben“ von Bernhard Kegel
    Dieses Buch liegt schon einige Zeit auf meinem SuB und ich habe es sogar zweimal. An der wunderschรถnen Ausgabe der Bรผchergilde kam ich einfach nicht vorbei. Ein wirklich amรผsantes und sehr informatives Sachbuch รผber Dinosaurier. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.

Meine Flops 2021

Leider hatte das Jahr auch einige Flops zu bieten. Die schlimmste Flops stelle ich euch jetzt vor:

  • „Der Wald der verlorenen Schatten“ von Danbi Eo
    Das Buch hatte Potenzial, welches nicht genutzt wurde. Es blieben zu viele Fragen offen und teilweise war es niedriges Niveau und diskriminierend. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Love-Show“ von Britta Sabbag
    Ein flacher Plot, unsympathische Charaktere und unlogisches Verhalten haben mich beim Lesen leider mehr genervt als begeistert. Fรผr mich ein sehr schwaches Buch, auch wenn es ein Jugendbuch war. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Wilde Saat“ von Octavia Butler
    Die Handlung war etwas verwirrend und fรผhrte gefรผhlt ins Nirgendwo. Somit war ich nach der Lektรผre genau so schlau wie vorher und weiรŸ bis jetzt nicht, was die Aussage des Buches sein soll. Frauenfeindlichkeit, Entfรผhrung, Abhรคngigkeit und Gewalt waren prรคsente, aber auch unreflektierte Themen, die nicht sonderlich kritisch beleuchtet wurden. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Tage in Tokio“ von Christoph Peters
    Ich hatte mir sehr viel von dem Buch versprochen, stattdessen war es leider ein absoluter Reinfall. Der Traum einer Japanreise, der sich fรผr den Autor erfรผllte, war gefรผhlt schlecht vorbereitet, da er mit der Kultur รผberhaupt nicht zurechtkam. Das Buch hatte einen sehr negativen Ton und hat unnรถtig viel kritisiert, dabei kam das Gefรผhl auf, dass der Autor hier selbst zu eingefahren ist. Lange Exkurse bspw. zur Teekeramik, die ein Hobby des Autors sind, haben die Lektรผre sehr in die Lรคnge gezogen und waren nicht sonderlich fesselnd. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Der Chip“ von Manfred Theisen
    Der sehr trockene Schreibstil konnte mich nicht mitreiรŸen. AuรŸerdem waren die Charaktere farblos und austauschbar, keine Emotionen kamen fรผr mich rรผber. Leider blieben am Ende auch viel zu viele Fragen offen, das Worldbuilding war nicht schlรผssig. Hier geht es zum vollstรคndigen Beitrag.
  • „Neuromancer“ von William Gibson
    Das war leider รผberhaupt nicht meins. Das Buch war sehr langatmig und zusammenhangslos, ich wurde weder mit der Handlung noch den Charakteren warm und habe das Buch schlussendlich sogar abgebrochen, weshalb es hier auch keine Rezension gibt.

SuB-Abbau

Der SuB (Stapel ungelesener Bรผcher) ist in diesem Jahr auf ganze 232 Bรผcher angewachsen. ๐Ÿ˜€ Zwischendurch hatte ich mal getrackt, wie viele ich abgebaut hatte, aber das ist wohl vergebens. Ich muss mir eingestehen, ich habe nichts gegen einen hohen SuB. xD


Ausblick auf das Buchjahr 2022

Fรผr das neue Jahr werde ich mir als Leseziel 60 Bรผcher setzen. Das wรคren 5 Bรผcher pro Monat und sollte zu schaffen sein. Ich will mir auf keinen Fall den Druck machen, wieder 80 Bรผcher lesen zu mรผssen, deshalb setze ich niedriger an.
AuรŸerdem werden die laufenden Leseprojekte weitergefรผhrt.

Fรผr den SuB-Abbau wird direkt im Februar bis Ende Mรคrz das sogenannte Frรผhjahrsputz-Bingo gestartet. Was es damit auf sich hat und wie ihr dabei mitmachen kรถnnt, erfahrt ihr zu gegebener Zeit hier auf dem Blog auf einer jeweiligen Seite. Im Sommer ist wieder ein Sommerloch-Bingo angedacht. Hier findet ihr die รœbersichtsseite zu den aktuellen Bingos.


Was nehmt ihr euch fรผr das neue Jahr vor? Schreibt mir gern, wie euer Jahr 2021 war und was euch 2022 erwartet und worauf ihr euch freut!

Ich bedanke mich bei euch fรผr ein wundervolles Jahr 2021 und wรผnsche euch einen guten, gesunden Start in 2022! Wir lesen uns im neuen Jahr!


EURE HACHIDORI

Rezension – „One true Queen – Von Sternen gekrรถnt“ von Jennifer Benkau

Meine lieben Leser,

heute mรถchte ich mit euch รผber ein Buch sprechen, welches praktisch in aller Munde ist. Schon allein das wunderschรถne Cover treibt einen dazu, dieses Buch wenigstens einmal in die Hand zu nehmen. Ich hatte das Glรผck, bei einer Aktion von Thalia, ein signiertes Exemplar zu ergattern. Nun endlich hatte ich Zeit, es zu lesen und mรถchte meine Eindrรผcke wie immer mit euch teilen.

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ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel:ย One true Queen – Von Sternen gekrรถnt (Band 1)
  • Autor:ย Jennifer Benkau
  • Anzahl der Seiten:ย 509 Seiten
  • Verlag:ย Ravensburger Verlag
  • Ausgabe:ย 1. Auflage (2019)
  • Genre:ย Fantasy, Romantasy

INHALT:

Mailin ist ein ganz normales Mรคdchen. Oder naja – vielleicht ist in ihrem Leben doch nicht alles normal. Ihre alleinerziehende Mutter gรถnnt sich selbst kaum eine Pause, damit die Protagonistin und ihre Schwester nicht zu kurz kommen. Vicky, Mailins Schwester, liegt seit sieben Jahren im Wachkoma. Sie wird zuhause von ihrer Mutter gepflegt, obwohl diese noch nebenbei arbeiten geht. Mailin wollte nicht, dass Vicky in ein Heim verlegt wird. Einzig das Hobby unserer Hauptperson gibt ihr Halt – sie trainiert Kendou, eine japanische Sportart.
Nach einem Training bricht Mailin zusammen. Plรถtzlich findet sie sich in einer anderen Welt wieder – in Lyaskye. Nicht nur die Natur und die Tiere sind komplett anders, sondern auch ihr Verhalten. In Lyaskye ist nichts, wie es scheint. Das spรผrt Mailin am eigenen Leib, als sie von einem wildgewordenen Baum fast umgebracht wird. Sie kรคmpft um ihr Leben und mehr oder minder kommt ihr ein Fremder zu Hilfe.
Der Fremde wird von Mailin auf den Namen „Peter“ getauft, nach der Geschichte von Peter Pan. Er willigt ein, sie bis in die Hauptstadt Rubia zu begleiten, danach allerdings soll Mailin auf sich selbst gestellt sein. Sie ist natรผrlich mehr als verwirrt, warum sie in dieser Welt ist und nicht in ihrer eigenen. Zudem muss sie sich mit „Peter“ durch einige kleine Abenteuer schlagen. Als wรคre diese Situation nicht schon verwirrend genug, erfรคhrt sie bei ihrer Ankunft in Rubia eher unfreiwillig, dass die Kรถnigin dieses Landes ihrer Schwester zum Verwechseln รคhnlich sieht. Und nicht nur das – sie regiert seit sieben Jahren …

Mailin versucht im Folgenden Kontakt zur Kรถnigin aufzunehmen und gerรคt in ein Geflecht aus politischen Verwirrungen und Intrigen. Auf ihrer Suche nach einem Weg zurรผck in ihre Heimat bringt sie sich mehr als einmal in Lebensgefahr und verliebt sich in einen ihr alten Bekannten.ย Doch nichts ist, wie es scheint, in Lyaskye und so weiรŸ Mailin zu keiner Zeit, wem sie wirklich trauen kann und wem nicht.

Wen Mailin alles auf ihrer Reise trifft, ob die Kรถnigin mit ihrer Schwester zu tun hat, was der geheimnisvolle „Peter“ fรผr eine Rolle spielt und welche Abenteuer sie erlebt, das lasse ich euch lieber selbst lesen. Aber am liebsten wรผrde ich euch direkt die ganze Geschichte erzรคhlen!

SCHREIBSTIL:

Am Anfang hat es mich etwas genervt, dass Gedanken und Gesprochenes direkt ineinander รผbergehen. Diese wurden nicht, wie sonst gewohnt, durch Absรคtze getrennt. Das hat mich anfรคnglich sehr verwirrt und mich auch รถfter beim Lesen innehalten lassen, weil ich aufpassen musste, was Mailin nun wirklich sagt oder nur denkt.

Ansonsten ist der Schreibstil von Jennifer Benkau wunderbar fantasievoll und ausfรผhrlich, aber nie langweilig. Die Seiten flogen nur so dahin und ich konnte mich in ihrer Sprache verlieren, ohne zu merken, wieviel ich wirklich gelesen habe. Das ist immer ein gutes Zeichen.

Die unterschiedlichen Charaktere waren gut herausgearbeitet und ich habe selbst in den Nebenfiguren Leben gespรผrt. Es ist toll, wenn die Figuren zum Leben erwachen und nicht farblos bleiben.

FAZIT:

Am Anfang war ich mehr als skeptisch – die Grundidee eines Menschen, der im Koma liegt und einer damit verbundenen Reise in eine andere Welt ist schlieรŸlich nicht ganz neu. Noch dazu liest Mailin Vicky am Anfang aus „Alice im Wunderland“ vor. Dadurch hatte ich extreme Angst, dass es in diese Richtung gehen wรผrde. Ich habe in den letzten Jahren mehrere Adaptionen der Alice-Geschichte gelesen und die waren alle nicht so wirklich prall. Diese Angst wurde schnell ausgerรคumt. Allerdings blieb eine weitere Angst – denn die Geschichte erinnerte mich am Anfang direkt auch an „The Unwhispered World“, ein Videospiel, in dem ein Junge im Koma liegt und nur wieder erwacht, weil er das Bรถse in dieser Welt besiegt. Ich hatte wirklich Bedenken, es kรถnnte ein Abklatsch werden und war zunรคchst etwas enttรคuscht. Denn ich ahnte irgendwie direkt, dass die Schwester von Mailin und Lyaskye zusammenhรคngen wรผrden.
Meine Bedenken wurden restlos ausgerรคumt. Die Geschichte ging in eine vรถllig andere Richtung, als ich es erwartet hatte und auch der รœbergang zwischen den Welten war anders geregelt als gedacht. Auch die Entwicklung der Charaktere und er gesamte Plot waren nicht so angelegt, wie befรผrchtet. Hier wurde ich definitiv รผberzeugt.
Dazu kam eine herzzerreiรŸend schรถne Liebesgeschichte mit ordentlich Verwirrung und tiefen Gefรผhlen. Auch das Worldbuilding konnte mich รผberzeugen, wenngleich die Welt an sich etwas in den Hintergrund vor der groรŸen Geschichte trat. Ich hรคtte gern mehr zu meckern und wรผrde gern Punkte abziehen – aber ich weiรŸ einfach nicht warum. Vielleicht hat die Kรถnigskrone von mir Besitz ergriffen und erfรผllt mich mit purer Harmonie und Glรผckseligkeit. ๐Ÿ˜‰

Alles in allem und wider Erwarten eines meiner Jahres-Highlights 2019. Fantasy gepaart mit Romantik, Spannung und Dramatik. Liebevoll gezeichnete Charaktere runden die gewaltige Story ab. Klare Leseempfehlung!

BEWERTUNG: โคโคโคโคโค

Bis bald,
EURE HACHIDORI