Frauen der Weltgeschichte – Laura Bassi

Laura Bassi
1711 – 1778
italienische Physikerin


Titel: Italian physicist Laura Bassi (Quelle)
Künstler: Unbekannt / Hypatiamaze.org

Laura Bassi war die erste Professorin Europas.
Sie galt als Wunderkind mit einer extrem schnellen Auffassungsgabe. Ihr Vater, selbst Arzt, unterrichtete sie schon als Kind in Griechisch, Latein und Französisch. Dementsprechend gut beherrschte sie diese Sprachen schon als Kind. Es wird ihr nachgesagt, dass sie schon in diesem jungen Alter Streitgespräche mit Gelehrten geführt haben soll.
Dank ihrer Ausnahmebegabung wurde sie dann, wie oben erwähnt, 1732 zur ersten Professorin Europas. Und das mit nur 21 Jahren.
Wenige Monate zuvor hatte sie erfolgreich ihren Doktortitel in Philosophie erworben.
Nach ihrem Studium der Physik hielt sie Vorlesungen in ihrem eigenen Haus. Mit dem Gelehrten Volta tauschte sie sich im Briefwechsel vor allem über die Elektrizität aus, welche sie stark faszinierte. 1776 wurde sie dann in die Akademie der Wissenschaften aufgenommen.

 

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Frauen der Weltgeschichte – Shen Yunying

Shen Yunying
chinesische Generalin
1624 – 1660


kein frei lizensiertes Bild verfügbar

In öffentlichen bzw. offiziellen Quellen findet man keine Informationen über die Heldentaten von Shen Yunying. Sie wurden lediglich durch Erzählungen überliefert. Eine Oper in Peking wurde davon inspiriert, sowie mehrere Kinderbücher.

Ganz ungewöhnlich für eine Frau, interessierte sich Yunying schon als Kind für die Kriegskunst.
Ihren Vater, der ein General war, begleitete sie auf vielen Kriegszügen und später heiratete sie einen Soldaten. Während der Schlacht um Dazhou 1643 übernahm Yunying das Amt ihres Vaters, nachdem er starb und führte die Armee zum Sieg. Danach wurde sie zur Generalin ernannt.

Später zog sie sich ins Privatleben zurück und gründete eine Schule, in der sie Mädchen in der Kriegskunst und den Wissenschaften unterrichtete.

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Frauen der Weltgeschichte – Mechthild von Magdeburg

Mechthild von Magdeburg
deutsche Mystikerin
um 1210 – 1282


Titel: Mechthild von Magdeburg (Quelle)
Künstler: Unbekannt

Mechthilds Werk ist in bildhafter, eindringlicher Sprache geschrieben worden. Ihr Werk galt als erstes deutsches Buch der Frauenmystik.
Ihr Werk „Das fließende Licht der Gottheit“ verfasste sie in sieben Bände. Sie beschrieb darin ihr Liebe zu Gott und hat dabei auf die höfische Minnelyrik zurückgegriffen. Das Gespräch mit Gott nannte sie seinen „täglichen Gruß“.

Das besondere an ihrem Werk war, dass sie auch mit Kritik nicht geizte. Kritik an der Kirche und an den Domherren, welche im Überfluss lebten. Diese wurden von ihr schlichtweg als „Böcke“ bezeichnet. Weiterhin hat sie vor dem Verfall der Kirche gewarnt.
Bis zu ihrem Tod lebte sie ab 1270 in einem Kloster.

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Frauen der Weltgeschichte – Jane Goodall

Jane Goodall
britische Verhaltensforscherin
*1934


Titel: Dr. Jane Goodall at the Tournament of Roses Grand Marshal announcement (Quelle)
Fotograf: Floatjon

Jane Goodall liebt Tiere…und das eigentlich schon immer. Ihr ganzes Leben interessieren sie Tiere, doch ein Studium absolvierte sie nie. Ihre ersten praktischen Erfahrungen mit Tieren sammelte sie, nachdem sie auf einer Afrikareise den Paläontologen Louis Leakey kennenlernte. (Anmerkung: Ein Paläontologe erforscht Lebewesen vergangener Erdzeitalter)
Leakey hatte drei Mitarbeiterinnen, die er als seine „Engel“ bezeichnete. Während Jane Goodall vo ihm beauftragt wurden, freilebende Schimpansen zu erforschen, beobachteten die anderen beiden „Engel“ Gorillas und Orang-Utans.
Die Entdeckungen von Jane Goodall waren so wissenschaftlich dargestellt, dass sie daraufhin auch ohne Studium promovieren durfte. Letztendlich wurde sie sogar zu einer Institution im Bereich der Primatenforschung.
Da sie Realistin ist, weiß sie auch, dass Afrika von den Safaritouristen profitiert. Deswegen setzte sie sich in den letzten Jahren für einen umweltgerechten Tourismus ein. Dieser erlaubt es Menschen, Tiere zu beobachten und ihnen zu begegnen, ohne ihre Lebensräume zu gefährden.


Titel: Deputy Secretary of State for Management and Resources Heather Higginbottom poses for a photo with renowned primatologist and conservationist, Dr. Jane Goodall, and Elizabeth Jordan, Director of the State Department’s Office of Global Health Diplomacy, before Dr. Goodall discussed the Jane Goodall Institute (JGI)’s work promoting health, gender equality, and conservation at the U.S. Department of State in Washington, D.C., on October 27, 2015. (Quelle)
Fotograf: U.S. Department of State from United States

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Frauen der Weltgeschichte – Elisabeth I.

Elisabeth I.
Königin von England
1533 – 1603


kein frei lizensiertes Bild vorhanden

Wahrscheinlich dachten viele, dass sie mit einer unverheirateten Frau auf dem Thron leichtes Spiel haben würden. Diesen Personen bewies Elisabeth I. das genaue Gegenteil. Sie ließ sich von ihren Beratern weder in eine Ehe führen, noch von ihrer Cousine einschüchtern, die ihre eigenen Ansprüche auf den Thron geltend machen wollte.
Elisabeth I. wird auch als „Virgin Queen“, also als jungfräuliche Königin bezeichnet. Allerdings ist ihre Jungfräulichkeit genauso bestätigt, wie Gerüchte über mehrere Liebhaber. Genau nachprüfen lässt sich wohl beides nicht mehr.
Stolze 45 Jahre regierte sie England und das als sehr wohlwollende und ruhige Königin. Sie setze sich für Künste und Wissenschaften ein, legte den Grundstein für das spätere Kolonialreich England und verhinderte einen Religionskrieg zwischen Katholiken und Protestanten.

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Frauen der Weltgeschichte – Agatha Christie

Agatha Christie
britische Schriftstellerin
1890 – 1976


Titel: Agatha Christie, retrato. (Quelle)
Fotograf: Unbekannt

„Archäologen sind ideale Ehemänner. Je älter eine Frau wird, desto interessanter wird sie für einen Archäologen.“
Dieses humorvolle Zitat stammt von Agatha Christie. Sie wusste sicherlich, wovon sie sprach, denn ihr zweiter Ehemann war Archäologe und sie lernte ihn während einer Ausgrabung kennen. Er war 14 Jahre jünger als Christie.
Agatha Christie schuf den Romanhelden Hercule Poirot und die Hobby-Kriminalistin Jane Marple. Die beiden Figuren entstanden, während sie ihren Mann zu vielen Grabungen im Nahen Osten begleitete. Agatha Christies trockener Humor und glasklarer Verstand spiegeln sich in ihren Charakteren wider und so werden auch die schwierigsten Fälle von den Charakteren gelöst.
Ihr letztes Werk hieß „Alter schüzt vor Scharfsinn nicht“. Schon fast 30 Jahre vor ihrem Tod schrieb sie „Vorhang“, in dem Hercule Poirot stirbt. Dieses Buch durfte erst nach ihrem Tod veröffentlicht werden.

 

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Frauen der Weltgeschichte – Katherine Mansfield

Katherine Mansfield
neuseeländische Schriftstellerin
1888 – 1923


Titel: Katherine Mansfield (Quelle)
Fotograf: Archives New Zealand from New Zealand

Katherine Mansfield gilt als eine der wichtigsten Kurzgeschichtenautorinnen der Moderne. Sie publizierte unter anderem die Kunst- und Literaturzeitschrift „Rhythm“ zusammen mit ihrem Mann.
Das große Ziel dieser Literatin war es, kein langweiliges Leben zu führen. Es war am Ende auch nicht langweilig, ganz und gar nicht monoton, aber auch nicht immer glücklich.
Im zarten Alter von 20 Jahren verließ sie Neuseeland Richtung London. Ihr Ziel war es, dort ein Leben in der Boheme zu führen. (Anmerkung: Der Begriff Boheme steht laut Duden für ein unkonventionelles Künstlermilieu und ungebundenes, ungezwungenes Künstlerdasein)
Ihren Ehemann verließ sie einen Tag nach der Hochzeit. Daraufhin wurde sie von ihrer Familie enterbt.
Ihre erste bekannte Kurzgeschichte schrieb sie in Bayern. Sie trug den Namen „In a German Pension“. Schlussendlich wurde sie eine berühmte Schriftstellerin, auf die angeblich sogar Virginia Woolf (selbst eine der bedeutendsten Schriftstellerinnen und Literaturkritikerin der Moderne) eifersüchtig gewesen sein soll.
Tragischerweise starb sie schon im Alter von 34 Jahren an Tuberkulose.

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Frauen der Weltgeschichte – Amelia Earhart

Heute startet meine neue Kategorie:
Frauen der Weltgeschichte.
Ich habe einen tollen Kalender, wo Biographien von Frauen der Weltgeschichte drinstehen.
Ich finde es immer wieder erstaunlich wie wenig ich überhaupt kenne, obwohl sie gar nicht so unwichtige Dinge geleistet haben!
Also viel Spaß, denn ich möchte einige, die ich besonders interessant finde, mit euch teilen.

Amelia Earhart
US-amerikanische Pilotin
1897-1937


Titel: [Amelia Earhart in airplane] (Quelle)
Fotograf: Harris & Ewing

Amelia war als Passagierin die erste Frau, die über den Atlantik geflogen ist. Außerdem ist sie als erster Mensch im Alleinflug von Hawaii nach Kalifornien geflogen und außerdem als erste von Mexiko-Stadt nach Newark bei New York.
Für den Alleinflug über den Atlantik brauchte sie 14 Stunden und 56 Minuten. Das ist weniger als die Hälfte der Zeit, die der erste Mann (Lindbergh) dafür gebraucht hat.
Sie nahm außerdem an Wettflügen teil, gründete die Pilotinnenvereinigung Ninety Nines mit und stellte zahlreiche Rekorde bezüglich Höhe und Geschwindigkeit auf.
In der Ehe war sie allerdings nicht so abenteuerlich. Ihr Mann, der Millionär war, benötigte sechs Anläufe, bevor sie seinen Antrag annahm.
Ihr Ende fand die Pilotin tragischerweise, indem sie spurlos verschwand. Es wird angenommen, dass sie während des Versuchs, den gesamten Äquator zu umrunden, abstürzte. Sie blieb bis heute verschollen.

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