London-Impressionen: U-Bahn, Kultur und Süßigkeiten

Hallo liebe Leser,

nach langer Zeit endlich wieder eine Fortsetzung über London, welches ich in diesem Jahr bereiste. Lang, lang ist es her und ich versuche euch meine Eindrücke der Reise mit Fotos und Schilderungen näher zu bringen!
Heute erzähle ich über Tag 4 der Reise.

Und den Beginn macht ein Thema, mit welchem man in London auf jeden Fall in Berührung kommt: Die U-Bahn.
Unverzichtbares Verkehrsmittel und Tor zu jeder Ecke Londons. Besonders gefallen hat mir die Pünktlichkeit. Aber auch beim Verlassen der Stationen hatten ich und meine Freundinnen ziemlich „Spaß“. Man hatte die Wahl, einen überfüllten Aufzug zu nutzen oder einfach die Treppen hinaufzusteigen, deren Stufenzahlen sich im Bereich 100-200 abspielten. Die Schilder am Fuß der Treppe motivierten einen natürlich mit der genauen Stufenanzahl. 😀

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Beeindruckend war auch, dass die Rolltreppen dort so steil waren. Da konnte einem schon mal schwindelig werden. Aber das ist in anderen Ländern wahrscheinlich auch so. Ich war vom Londoner U-Bahn-System aber sehr begeistert, weil es alles sehr übersichtlich und leicht zu handhaben war.

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Und wo führte uns die U-Bahn hin? Auf den Leicester Square! In der Nähe dieses Platzes befinden sich die National Gallery und die National Portrait Gallery. Ich würde nach dem Besuch beider Gallerien empfehlen sich nicht beide anzuschauen oder vielleicht nicht unbedingt hintereinander. Sie sind beide riesig und nachdem wir eine der Gallerien gesehen hatte, waren wir des Ansehens von Bildern irgendwie müde geworden. Am Ende war es nur noch ein „Schnell-Raus-Hier“, weil Reizüberflutung. Ansonsten sind sie aber echt sehr sehenswert. In der Portrait Gallery hängt das einzige Portrait von Shakespeare! 😀 Da wollte ich als Fan natürlich sehr gerne hin.

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Und beeindruckt haben mich die vielen Schulgruppen, die in der Galerie unterwegs waren. Meistens saßen sie auf dem Boden und haben spielerisch Gemälde erklärt bekommen. Ich war von dieser Art der Pädagogik sehr begeistert. Vor allem, weil meine Erinnerungen an Museenbesuche mit der Schulklasse nicht so spannend sind.

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Danach sind wir zu China-Town aufgebrochen. Neben Straßen voller asiatischer Läden, leckerem Essen und auch nicht so lecker anzusehenden toten Tieren, fand ich die Dekoration der Straßen dort sehr schön. Wir haben dort gegessen und es war sehr sehr lecker. Empfehlen kann ich das Hühnchen-Curry!

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Ein weiteres großes Highlight war für mich der Süßigkeitenladen „Mrs Kibbles Olde Sweete Shoppe“. Der Laden war sehr klein, aber hoch und bis obenhin mit Süßigkeiten in Gläsern vollgestopft! Ich wusste nicht, was ich nehmen soll. Am besten haben mir allerdings die Fruit Rounders gefallen (unten auf dem Bild groß zu sehen). Die Atmosphäre im Laden wurde durch märchenhaft klingende Musik unterstrichen.

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Zum Abschluss des vierten Reisetages sind wir in den Covent Garden gefahren. Eine Art alte Markthalle, die mit interessanten Shops bestückt ist und in der auch Künstler ihre Waren zeigen. Ein ganz besonderer Moment war für mich eine Opernsängerin, die dort in Alltagskleidung für ein paar Pfennige gesungen hat. Diese Gänsehautatmosphäre! Es hat uns allen ein Lächeln auf das Gesicht gezaubert! Unbedingt anschauen!!!

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Hier gibt es auch eine der vielen Filialen des Teeshops Whittard, in den ich mich verliebt habe. Dort gab es immer frisch aufgebrühten Tee zum Kosten, mindestens 3-4 Sorten! Und die Teekannen und -tassen sind auch der Hammer! Tipp von mir: Den Afternoon-Tee in einem Whittard-Shop genießen 🙂 Kostenlos und sehr sehr lecker.

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Mehr über die London-Reise:

London-Impressionen: Anreise und erste Eindrücke
London-Impressionen: Sightseeing und andere Erlebnisse
London-Impressionen: Sherlock Holmes, Wachsfiguren und Antiquitäten
London-Impressionen: Shopping und Camden Town

Frauen der Weltgeschichte – Alice Miller

Alice Miller
schweizerische Pädagogin
1923-2010


kein frei lizensiertes Bild vorhanden

Alice Miller, eine schweizerische Pädagogin, sammelte 20 Jahre lang als Psychoanalytikerin Erkenntnisse über die Entwicklung und Erziehung von Kindern, bevor sie begann, diese auch zu publizieren.
Ihr erstes Buch „Das Drama des begabten Kindes“ aus dem Jahre 1979 zeigt, dass Miller davon ausging, dass Kinder, die ihre Eigenarten ausleben dürfen, sich von selbst zu sozialen Wesen entwickeln. In ihrem zweiten Buch „Am Anfang war die Erziehung“ von 1980 beschrieb sie, welche Folgen Erziehungsfehler haben können.
Ihre Thesen stützt Alice Miller auf drei Fallstudien: auf die Kindheit der drogensüchtigen Christiane F. (Autorin des Buches „Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“), auf die Kindheit von Adolf Hitler und auf die Kindheit des Kindsmörders Jürgen Bartsch.
Weiterhin benannte sie eine Erziehung, die darauf ausgerichtet ist, den Willen des Kindes zu brechen, als „Schwarze Pädagogik“.

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Frauen der Weltgeschichte – Gracia Patricia Grimaldi (Grace P. Kelly)

Gracia Patricia Grimaldi geb. Kelly
Fürstin von Monaco
1929 – 1982


Titel: Photo of Grace Kelly (Quelle)
Fotograf: Metro-Goldwyn-Mayer

In ihrem Leben spielte Grace Kelly, die spätere Gracia Patricia von Monaco, viele Rollen. Sie war unter anderem eine Stilikone, an deren Modegeschmack sich unzählige Frauen orientierten.
Bevor sie die Fürstin von Monaco wurde, spielte sie in drei Hitchcock-Filmen, dem Kultwestern „Zwölf Uhr mittags“ und im Musicalfilm „Die oberen Zehntausend“ mit. Sie gewann einen Oscar und einen Golden Globe. Dann kehrte sie Hollywood den Rücken, um Fürst Rainier von Monaco zu heiraten. Kennengelernt hatten die beiden sich bei den Filmfestspielen in Cannes. Ihre Ehe wurde von der Presse aufs Genaueste beobachtet. Interessant: Um aus dem laufenden Vertrag mit MGM entlassen zu werden, erlaubte Grace Kelly exklusiv die Übertragung der Hochzeit im Fürstenhaus. Grace Kelly und Fürst Rainier bekamen drei Kinder.
Sie verstarb bei einem Autounfall im Alter von nur 52 Jahren.


Titel: Photo of actress Grace Kelly (Quelle)
Fotograf: Sterling Publications-publisher’s name on cover in logo near title

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London-Impressionen: Sherlock Holmes, Wachsfiguren und Antiquitäten

Hallo liebe Leser,

nach langer Zeit nun wieder etwas zu meinen Impressionen, meinen Erfahrungen, meinen Erlebnissen aus London! 🙂
Heute berichte ich über den dritten Tag der Reise meiner Freundinnen und mir. Zu dritt haben wir diese wunderschöne Stadt fünf Tage erkundet.

Am dritten Tag führt unser Weg uns zuerst auf die Bakerstreet. Für alle Kriminalroman-Fans wird diese Straße ein Begriff sein, denn der bekannteste Detektiv der Welt, „Sherlock Holmes“, wohnt in eben dieser Straße in London. Zumindest hat sein Erschaffer Arthur Conan Doyle den Wohnsitz seiner Figur dort festgelegt. Auf dieser Straße findet sich neben einem Sherlock-Holmes-Museum auch eine Statue der berühmten Spürnase.

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In der Nähe der Bakerstreet und der Welt von Sherlock Holmes findet man sich zum weltbekannten Wachsfigurenkabinett „Madame Tussauds“. Es war wirklich ein Erlebnis und ist nur zu empfehlen. Um euch nicht die Spannung auf die Stars und Sternchen zu verderben, hier nur ein paar Schnappschüsse.

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Nach der langen Erkundungstour des Wachsfigurenkabinetts machten wir uns auf den Weg nach Notting Hill. Unser Ziel sollte die Antiquitätenstraße „Portobello Road“ sein. Auf dem Weg dorthin schauten wir noch in einem der unzähligen Jamie-Oliver-Stores vorbei. Restaurants und Shops von ihm findet man in London wirklich sehr sehr oft. Für alle, die Jamie Oliver nicht kennen sollten: er ist ein britischer Fernsehkoch, der sich mit seinen Gerichten auch hierzulande einen Namen gemacht hat.

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Durch einige Straßen mit ihren bunten Häusern (was, laut meines Reiseführers, typisch für Notting Hill sein soll) bahnten wir uns den Weg zur Portobello Road.

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Letztlich erreichten wir unser Ziel. 🙂 Auf der Portobello Road gab es viel zu entdecken. Silberbesteck noch und nöcher. Alte Dosen, Briefe, Zertifikate. Auch Porzellan, Kronleuchter, ach eigentlich alles, was ein Herz begehrt, welches sich für alte Sachen begeistern kann. Auch hier waren die Häuser bunt und farbig leuchtend. Das ist wirklich ein einmaliger Anblick, weswegen ich die Portobello Road jedem empfehlen möchte, der fernab von den Touristenmagneten ein etwas ruhigeres und besonderes London erleben möchte.

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Witzig fand ich außerdem die Hinweisschilder in London, die auf die Videoüberwachung in der Stadt aufmerksam machten. Ob diese Überwachung gut oder schlecht ist, darüber möchte ich nicht debattieren, aber die Schilder waren oft mit Witz geschrieben.
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Das war´s erstmal wieder über unseren London-Aufenthalt. Freut euch schon auf den nächsten Beitrag, in dem wir mit unserem japanischen Kumpel die Kunstgalerie, China Town und den Covent Garden erkunden.

Bis dahin.
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Lest hier weitere London-Beiträge
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London-Impressionen: U-Bahn, Kultur und SüßigkeitenLondon-Impressionen: Shopping und Camden Town

Frauen der Weltgeschichte – Margarete von Navarra

Margarete von Navarra
Königin von Navarra
1492 – 1548


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Margarete von Navarra war die ältere Schwester des französischen Königs Franz I. und hochgebildet wie weltgewandt.
Als ihr Bruder nach einer Schlacht gefangen genommen wurde, schickte man Margarete nach Madrid, um über seine Freilassung zu verhandeln. Sie hatte Erfolg.
Nach dem Tod ihres Mannes heiratete sie 1527 den elf Jahre jüngeren Henri d`Albret, welcher der Fürst des kleinen Königreichs Navarra in den Pyrenäen war. Margarete war nicht nur als Mäzenin und Literatin bekannt, sondern auch als Sympathisantin der gerade aufkommenden Reformation und konnte zeitweise ihren Bruder von einem drastischen Durchgreifen gegen die Protestanten abhalten.
Von Margarete existieren viele Schriften und Gedichte. „Heptaméron“ ist ihr bekanntestes Werk. Dort beschreiben zehn Erzähler und Erzählerinnen in 72 Novellen (angeblich wahre) Geschichten über amouröse Verwicklungen und diskutieren danach über deren moralische Bewertung.

 

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Frauen der Weltgeschichte – Wilhelmine von Preußen

Wilhelmine von Preußen
Markgräfin von Brandenburg-Bayreuth
1709 – 1758


Titel: Wilhelmine Sophie von Preußen, 1. Frau von Friedrich III. (Quelle)
Künstler: Jean-Etienne Liotard

Als Prinzessin von Preußen, könnte man meinen, hätte Wilhelmine von Preußen ein schönes Leben gehabt, doch es war wider Erwarten kein Zuckerschlecken.
Ihr Vater war streng, er war der Soldatenkönig Wilhelm I. von Preußen. Die Ehe ihrer Eltern war hasserfüllt, ihre Erzieherin brutal. Unter all dem litt Wilhelmine sehr. Eine enge Beziehung hatte sie dafür zu ihrem Bruder, dem späteren Friedrich dem Großen, der sich, genau wie Wilhelmine für Musik und Wissenschaft begeisterte.
Allerdings erlitt sie ein schweres Trauma, als Hans Hermann von Katte, ein Freund Friedrichs, hingerichtet wurde, weil er mit Friedrich vom preußischen Hof fliehen wollte.
Auch ihre Ehe war nicht glücklich. Trost fand Wilhelmine im Schreiben ihrer Memoiren, in der Musik und in Briefwechseln, beispielsweise mit Voltaire.
Die Erlebnisse ihrer Kindheit schrieb Wilhelmine auf. Als diese veröffentlicht wurden, waren ihre Schilderungen des preußischen Hofs zu kalt und unmenschlich, als dass man ihnen Glauben schenken wollte.


Titel: Wilhelmine von Preußen (1709–1758) Staatsporträt (Quelle)
Künstler: Unbekannt

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Frauen der Weltgeschichte – Josephine Baker

Josephine Baker
französische Tänzerin US-amerikanischer Herkunft
1906 – 1975


Titel: Portrait of Josephine Baker, Paris (Quelle)
Fotograf: Carl van Vechten

In Paris hatte Josephine Baker ihren ersten Auftritt. Jean Cocteau (französischer Schriftsteller, Regisseur und Maler) sah diesen ersten Auftritt und schwärmte danach von ihr. Sie wäre ein „Idol aus dunklem Stahl und Bronze, Ironie und Gold“. In ihrem Bananenröckchen eroberte Baker Europas Varietébühnen und wurde zum Star.
Sie hatte nicht nur in Amerika, sondern auch in Europa mit rassistischen Vorurteilen zu kämpfen, nahm aber trotzdem die französische Staatsbürgerschaft an. Sie kämpfte sogar in der Résistance (Sammelbegriff für französische und belgische Widerstandsbewegungen gegen die deutschen und italienischen Besatzungsmächte) mit.
Privat hat Josephine ihren Traum von einer multikulturellen Familie verwirklicht. Sie adoptierte zwölf Kinder unterschiedlichster Herkunft und Hautfarbe. Sie lebte mit ihnen in Südfrankreich.
Von ihrer Großfamilie wurde sie gezwungen bis zu ihrem letzten Tag auf der Bühne zu stehen, um Geld zu verdienen. Ihr 50-jähriges Bühnenjubiläum feierte sie kurz vor ihrem Tod.

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Titel: Joséphine Baker in her famous „Girdle of Bananas“ outfit (Quelle)
Fotograf: Lucien Walery

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Frauen der Weltgeschichte – Mary Astell

Mary Astell
englische Schriftstellerin und Philosophin
1666 – 1731


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Mary Astell war die erste englische Feministin.
Formale Bildung blieb ihr als Frau verwehrt, doch ihr Onkel machte sie mit Philosophie vertraut. Als sie später nach London ging, lernte sie dort einflussreiche Literatinnen kennen.
Astell beschäftigte sich mit Naturphilosophie, aber auch mit ethischen Theorien von Hobbes und Locke.
Ihre zentralen Themen waren die Intelligenz und Seele der Frauen. In ihren Büchern forderte sie eine neue Form der Erziehung der Frauen, sowohl auf religiöser als auch auf weltlicher Ebene.
In einer ihrer Publikationen kritisiert Astell die Zwangsehe. Denn sie sah Freundschaft und eine gute Bildung der Frau als Basis der Ehe, anstatt Notwendigkeit und Stolz, wie es in der damaligen Zeit die allgemeine Meinung war.
Sie selbst heiratete nie.

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London-Impressionen: Sightseeing und andere Erlebnisse

Hallo liebe Leser,

nach einer etwas längeren Pause melde ich mich nun zurück! Hier kommt für euch der zweite Beitrag zu meinen Erfahrungen aus London.

Samstag war ja unser Ankunftstag und Sonntag hatten meine zwei besten Freundinnen und ich zum Sightseeing-Tag auserkoren. Wir liefen dafür wieder Richtung Bahnhof Kings Cross, der von unserem Hostel nur ca. 10 Minuten entfernt war. Auf dem Weg dorthin passierten wir öfter eine kleine „grüne Ecke“. Diese fand ich so schön, dass ich sie mit euch teilen möchte! Mitten in London hatte irgendjemand einen kleinen rustikalen Garten. Und dieser schien so übervoll zu sein, dass auf dem Gehweg überall Blumen und andere Pflanzen herumstanden.
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Der Bahnhof Kings Cross ist von außen wenig beeindruckend, aber drinnen dann umso mehr. Über die ganze Decke und die Wände flechtet sich eine Konstruktion, die an ein Netz erinnert. Und hinter dem Netz blitzt das alte Mauerwerk hervor. Im Kings Cross gibt es auch das Gleis 9 3/4, alle Harry Potter-Fans unter euch dürften das wissen. Doch gefunden haben wir es erst am letzten Tag unserer Reise. Wieso und warum, dazu später mehr. Hier erstmal die Bilder von Kings Cross selbst:

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London ist wirklich bemerkenswert. Eine Sache, die ich wirklich genial fand und die ich euch deswegen auch unbedingt erzählen muss, waren die Allergiehinweise auf sämtlichen Lebensmitteln. Da ich Allergien habe, war das eine super Hilfe. So etwas vermisse ich bei unseren Lebensmitteln zwar nicht, aber in England wird es irgendwie besser umgesetzt. Es wird immer zwischen drei verschiedenen Infos unterschieden. Einmal, ob das Rezept des Lebensmittels Allergene enthält. Dann noch, ob in den Inhaltsstoffen allgemein Allergene sind und ob in der gleichem Fabrik noch andere Lebensmittel mit Allergenen verarbeitet werden. Es ist so übersichtlich und praktisch, dass diese Allergiehinweise mir hier richtig gefehlt haben. 😀

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Nun aber zurück zu unserem Sightseeing-Tag. Unsere erste Station war das Natural History Museum im Stadtteil South Kensington. Dieses Museum ist allein vom Gebäude her einen Besuch wert. Es ist überall mit floralen und tierischen Motiven, Skulpturen und Details versehen, es macht richtig Spaß diese Kleinigkeiten zu entdecken. An der Decke sind Malereien von Pflanzen, an den Säulen klettern kleine Affen und in den Wänden sind Fische eingearbeitet, die dort zu schwimmen scheinen. In der Mitte der Treppe im Eingangsbereich sitzt Charles Darwin, eine beeindruckende Skulptur. Das Sortiment vom Museum reicht über Fossilien bis hin zu interaktiven Spielereien, wie einem nachgebauten japanischen Supermarkt, in dem ein Erdbeben simuliert wird. Dies geschieht in Anlehnung an das schlimme japanische Erdbeben von Kobe aus dem Jahr 1995. Auch der 8 Meter hohe Kokon, der interaktiv über Insektenforschung lehrt ist wirklich sehenswert und spannend, auch für Menschen, die sich nicht in erster Linie für Insekten interessieren. Wer in London also ein etwas anderes Museum sucht, ist im Natural History Museum genau richtig!

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Nach dem Besuch des Museums haben wir uns auf den Weg zur wirklichen Sightseeing-Tour gemacht. Auf dem Weg sind uns wieder viele neue Eindrücke begegnet. Eine Besonderheit in London, die man mit der Zeit lieb gewinnt und die dementsprechend auch vermarktet wird, ist der Spruch: „Mind the Gap“, was soviel bedeutet wie „Beachte die Lücke“ und was mit unserem „Bitte beachten Sie die Bahnsteiglinie.“ zu vergleichen ist. „Mind the Gap“ wird immer so freundlich monoton durchgesagt und steht in allen Bahnhöfen, dass es schon eine Art Motto wird, wenn man mehrere Tage in London ist. 🙂

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Auf unserem Weg ist uns außerdem, das im folgenden Bild zu sehende Haus aufgefallen, welches verlassen und stolz zwischen Hochhäusern stand. Es war ein unglaubliches Bild.

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Nun aber zum wirklichen Sightseeing! Unsere erste Station war die Westminster Abbey, die Krönungskirche, in der die Königsfamilie immer heiratet. Sie war schön und beeindruckend, aber ich hatte sie mir noch monumentaler vorgestellt. Ich habe sie allerdings nur von außen gesehen und die wirkliche Schönheit befindet sich ja innen.

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Und gleich in der Nähe befindet sich auch DAS Wahrzeichen der Stadt, der Big Ben. Wir hatten das Glück, dass er gerade zur vollen Stunde schlug, als wir zu ihm kamen, das kann ich nur jedem empfehlen, weil der Glockenschlag wirklich majestätisch klingt und irgendwie anders als hier. Der Big Ben ist wirklich wunderschön!!!

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Bevor wir zur Queen aufgebrochen sind, wollten wir noch schnell etwas essen. Und natürlich sollten es die legendären englischen Fish and Chips sein! Wir waren erstmal erstaunt, dass es keine Imbissbuden oder Stände auf der Straße gab, an denen man sowas essen konnte, generell haben wir dieses Gericht nur auf der Speisekarte von Pubs oder Restaurants gefunden. Und wen hätte es gewundert, dass es völlig anders ist als bei Nordsee. xD
Der Fisch ist frisch und in einem Stück. Komplett frittiert, wirklich riesig (!) und mit Pommes. Dazu gab es eine Art Remouladensoße, die im Gegensatz zur gewohnten Remoulade sehr sauer schmeckte. Gegessen haben wir es in einem alten Pub mit dem Namen „The Old Monk“.
Alles in allem war es super, das mal gekostet zu haben. Aber ich muss es nicht noch einmal essen, weil es sehr ungewürzt war, was man den Briten ja nachsagt. Dadurch wirkte es sehr fad.
Da ziehe ich mir nach wie vor ein paar tolle Sandwiches aus TESCO (Supermarktkette) vor! 🙂

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Nach unserem ausgiebigen Mahl besuchten wir die Queen. 😉 Also eigentlich einfach nur den Buckingham Palace! Es war ziemlich viel los dort und der Brunnen vorm Palast hatte wirklich wunderschönes blaues Wasser. Sehr beeindruckend, aber am allerspannendsten waren die Royal Guards, von uns liebevoll „Bärenfellmützenmänner“ genannt. Auch wenn sie nur dastehen sind sie eine totale Attraktion. 😀 Ich find die Mützen so toll!!! Was hätte ich darum gegeben, mir mal so eine Mütze aufzusetzen. ^^

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Auf unserem weiteren Weg haben wir einen kurzen Abstecher durch den St. James Park gemacht. London ist ja bekannt für seine schönen Parkanlagen und auch wenn der St. James Park viel kleiner als der Hyde Park ist, war er wirklich atemberaubend schön. Beeindruckt hat mich vor allem, dass es so viele (!!!) Tiere dort gab. Überall Vögel, Enten, Eichhörnchen. Wahnsinn. Ein Eichhörnchen ist sogar bei einer Frau aufs Bein geklettert, weil sie ihm Nüsse gegeben hat. So süß! Außerdem führte durch diesen Park der Lady Diana Memorial Walk. Das war ein ehrfürchtiger Moment für mich.

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Unsere letzte Station war der Tower of London und die Towerbridge. Beide liegen etwas außerhalb vom Zentrum Londons. Ohne es zu leugnen, waren wir nach diesem Tag schon total kaputt, als wir dort ankamen. Es ist auch unmöglich all die Eindrücke vor Ort hier aufzuschreiben. Das Erleben ist einfach anders als das Erzähltbekommen. Hier erstmal die Bilder von unseren letzten beiden Zielen:

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Ich kann nur jedem empfehlen, sich London, diese wunderschöne und besondere Stadt anzuschauen. Denn London ist anders als andere Großstädte. London hat Charakter. Und das nicht zu knapp.
Das war nur ein Crash-Kurs im Sightseeing. Ich hoffe, es konnte euch einen Einblick in die Welt „London“ geben.
Und das war ja erst der zweite Beitrag! Wir waren ja noch länger dort, also freut euch auf weitere spannende Beiträge über meine/ unsere Erfahrungen und Erlebnisse aus London!

Bis dahin.
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Zu den anderen London-Beiträgen
London-Impressionen: Anreise und erste Eindrücke
London-Impressionen: Sherlock Holmes, Wachsfiguren und Antiquitäten

London-Impressionen: U-Bahn, Kultur und SüßigkeitenLondon-Impressionen: Shopping und Camden Town

London-Impressionen: Anreise und erste Eindrücke

Hallo liebe Leser,

ich melde mich zurück aus meinem Urlaub! London war das Ziel und leider verging die Zeit viel zu schnell. Ein paar Beiträge hier auf meinem Blog werden meine Sentimentalität und hoffentlich euer Interesse an dieser atemberaubenden Stadt vergrößern!
Heute möchte ich euch von der Anreise und meinen/unseren ersten Eindrücken berichten. Ich war nämlich mit meinen zwei besten Freundinnen unterwegs. Ich bin ewig nicht geflogen, weswegen ich natürlich auch ordentlich nervös war. Der Start beim Fliegen ist alles andere als schön, aber die Aussicht entlohnt alles wieder! Ich musste mich auch daran gewöhnen, dass es in den Wolken immer etwas ruckelt und das, wo ich doch so ein Angsthase bin und Höhenangst habe. Solange das Flugzeug sich nicht geneigt hat, ging auch alles gut. Irgendwie begreift man ja doch nicht, dass man wirklich über den Wolken ist.
Nun endlich zu Großbritannien, England, London, wie auch immer! 😀 Ich finde das britische Geld sehr schön. Die Queen ziert die Geldscheine und auch Charles Darwin ist auf der 10-Pfund-Note zu sehen, auf dem übrigens auch ein Kolibri gedruckt ist 😉 (Anmerkung: Hachidori heißt Kolibri). Und es ist so bunt! 😀

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Witzig fand ich auch diese „interaktiven Umfragen“ an den Flughäfen in London, wie der Service zwecks Gepäck und Sicherheit war. Da haut man einfach im Vorbeigehen auf einen Knopf 😀
Ansonsten sind die Hinweise der Engländer ganz niedlich, in welche Richtung man vor dem Überqueren einer Straße schauen muss. Und ich mag die Ampeln. Schaut euch einfach die folgenden Bilder an, ich denke, das erklärt alles am besten. Von den Telefonzellen brauch ich ja nicht so viel erzählen, die sind eh weltbekannt und (zumindest von außen) schön. Innen hängen Schmuddelblätter und riechen tut´s da auch nicht so gut. Unser Erlebnis des Tages war ein Spaziergang durch mehrere Hintergassen, während dem wir an einer Villa vorbeikamen, in der gerade eine Art Swing-Sänger ein Konzert gab. Die Musik hat uns mitgerissen, wir haben auf der Straße dazu getanzt und dann kamen wir zu einem Fenster, durch das wir in den Festsaal schauen konnten, in dem der Sänger auf einer Art Podest performte. In Anzug und sehr stilvoll. Während einer Textpassage in der mehrmals das Wort „you“ vorkam und er in die Menge zeigte, schaute er auf einmal durch das Fenster zu uns nach draußen und zeigte bei „you“ auf uns. Das war so ein großartiger Moment. In einer englischen Straße, mit Livemusik, einbezogen von einem edel gekleideten Gentleman. Traumhaft.
Außerdem haben wir sogenannte „Flapjacks“ ausprobiert. Das sind kleine Haferhappen mit Honig und wahrscheinlich viiiiel Zucker, die beim ersten Bissen etwas interessant und komisch schmecken, aber sagen wir mal im Abgang ihren wahren Genuss entfalten. Sehr lecker, sehr empfehlenswert. Nach den Flügen und diesem ersten AUSflug waren wir dann ziemlich kaputt und sind schlafen gegangen.

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Soviel zum ersten Tag in London.
Lest bald mehr zu meinen Impressionen aus dieser Stadt!

Bis bald!

EURE HACHIDORI

Lest hier weiter!
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