Do it yourself – Karamellbonbons – *Valentinstagsspecial*

Hallo ihr Lieben!
Nun ist es soweit! Heute ist VALENTINSTAG!

Und deswegen kommt mein vorerst letztes Rezept, was ich ausprobiert habe.
Aus dem Buch „Candy, Toffee, Schokotrüffel“ vom Fackelträger-Verlag.
*Sahne-Karamell*

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Zutaten
300 g Zucker
250 ml Sahne
1 Pk. Vanillezucker

Zubereitung
1. Ein Backblech oder eine Auflaufform einfetten. (Oder ihr benutzt einfach eine Bonbon-/Pralinenform)

2. 100 g Zucker in einer Pfanne bei mittlerer Hitze unter Rühren karamellisieren. Das bedeutet, ihr bräunt den Zucker leicht. Danach die Pfanne vom Herd ziehen.

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Der Zucker in der Pfanne;  Der Zucker wird bröselig, zerfließt anschließend und wird braun

3. Die Sahne, den restlichen Zucker und den Vanillezucker dazugeben und unterrühren. Bei schwacher Hitze alles unter regelmäßigem Rühren mindestens 40 Min. ziehen lassen, bis das Gemisch eine dickflüssige Konsistenz hat.

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sieht erstmal eklig aus…                                               … bevor es lecker wird.

4. Dann die Masse in die Form gießen und mindestens 4 Stunden auskühlen lassen. Wenn ihr keine Form benutzt, dann nach einer Stunde in Stücke schneiden und die restliche Zeit ebenfalls trocknen lassen. FERTIG!

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Viel Spaß, mir hats super geschmeckt!
In diesem Sinne einen frohen Valentinstag!
EURE HACHIDORI

Do it yourself – Buttertrüffel – *Valentinstagsspecial*

Hier kommt das nächste Valentinsrezept!

BUTTERTRÜFFEL

Schwierigkeit: LEICHT

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Was braucht ihr dazu?
Material:
Backpapier
Etwas zum Zudecken
Eine Spritztüte (oder ein umfunktionierter Gefrierbeutel)

Zutaten:
100 g Zartbitterkuvertüre
50 g Vollmilchschokolade
75 ml Sahne
30 g Butter
1/4 TL gemahlener Zimt
30 g Kakaopulver zum Wälzen

Zubereitung:
1. Ein Backblech oder etwas alternatives (wie eine Tupperdose) mit Backpapier auslegen. Hauptsache ihr könnt es irgendwie abdecken!

2. Jetzt müsst ihr die Zartbitterkuvertüre und die Vollmilchschokolade fein hacken. Die Sahne kocht ihr dann auf und nach dem Aufkochen rührt ihr die fein gehackte Schokolade drunter. Unter Rühren müsst ihr das schmelzen lassen. Lasst die Masse abkühlen (aber nicht so lange, dass sie fest wird, sondern wartet einfach bis sie etwas lauwarm ist).

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Schokolade feinhacken                                                 Sahne aufkochen

03Schokolade zugeben
3. Butter und Zimt cremig rühren (auch wenn es wenig ist, am besten mit einem Rührgerät). Dann die Schokosahne unterrühren. Füllt das Ganze in den Spritzbeutel und setzt damit Tupfen auf das vorbereitete Backpapier (ungefähr so groß wie Walnüsse). Deckt nun alles ab und stellt es über Nacht kühl.

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Butter und Zimt verrühren                                        Schokoladensahne zugeben

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Tupfen auf Backpapier

4. Nach dem Kühlen könnt ihr die Tupfen am nächsten Tag herausnehmen und wahlweise zu Kugeln formen, anschließend in Kakaopulver wälzen und FERTIG!

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Gekühlte Tupfen und fertige Trüffel                         Trüffel in Kakaopulver wälzen

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FERTIGE Trüffel

Probiert es aus und genießt das Ergebnis! Es ist sehr cremig und durch den Kakao erhält es eine herbe Note!
Das Rezept ist einfach umzusetzen!

EURE HACHIDORI

Rezept nach dem Buch „Candy, Toffee, Schokotrüffel“ vom Fackelträger-Verlag

Do it yourself – Gummibärchen – *Valentinstagsspecial*

Hallo meine Lieben und willkommen zu meinem zweiten Beitrag in meinem Valentinstagsspecial!
Heute erzähle ich euch von meinen Erfahrungen während der Herstellung von Gummibärchen. 🙂

Das Rezept ist aus dem Buch „Candy, Toffee, Schokotrüffel“ vom Fackelträger-Verlag.

Schwierigkeitsgrad: SEHR HOCH

Und so geht es…
Zutaten (für ca. 4 Personen):
250 ml klarer Apfelsaft
12 EL Erdbeersirup
6 g Agar-Agar (hab ich in Kaufland unter dem Namen „Agartine“ beim Backzubehör gefunden)
6 g Zitronensäure (ist ein Pulver)
40 g Zucker
6 g Apfelpektin (im Reformhaus erhältlich)

Zutaten
Zutaten

Zubereitung:
1. Apfelsaft, 6 EL Wasser, Erdbeersirup, Agar-Agar und Zitronensäure in einem Topf gut verrühren. Dieses Gemisch aufkochen und danach 5 Minuten bei schwacher Hitze köcheln lassen. Währenddessen kann man Pektin und Zucker vermischen (damit Pektin nicht klumpt) und sie dann in die köchelnde Masse unterrühren. Nun muss es erneut aufgekocht werden. Danach dann eine Minute weiterkochen lassen.

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Die verrührte Masse                                                     Pektin und Zucker

2. Lasst die Masse nun auskühlen. WICHTIG: Die Masse sollte auf Körpertemperatur runterkühlen. Das kann ganz einfach geprüft werden, indem ihr es mit einem Finger testet, den ihr in die Masse haltet. (Natürlich nachdem es längst nicht mehr dampft!!!) Wenn ihr keinen Temperaturunterschied merkt, könnt ihr die Masse in vorbereitete Förmchen füllen. Hier WICHTIG: Nehmt am besten sehr kleine Förmchen, wirklich in Gummibärchen-Größe oder füllt in Pralinenförmchen nur ganz wenig ein. Ansonsten wird es ewig nicht fest.

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Masse in der Form (hier zu voll und zu groß!!!)

3. Das Abkühlen im Kühlschrank. Im Buch steht, dass 3 Stunden für die Kühlung reichen. Das hat bei mir bei Weitem nicht gereicht. Beim Nachlesen im Internet bin ich auf Zeitangaben von 3 Stunden bis 5 Tagen gestoßen. Das ist definitv von der Größe eurer Gummibärchen abhängig. Ich habe meine Gummi-Masse (in vollgefüllten Pralinenförmchen) nun schon 2,5 Tage im Kühlschrank und sie ist immer noch nicht fest. Das einzige, was wirklich als feste und essbare Masse bisher entstanden ist, sind die Tropfen der Masse, die ich beim Eingießen auf die Form getropft habe. Das war aus Versehen. Die sind aber gut geworden und wirklich nach wenigen Stunden fest gewesen. Schmecken tut die Masse übrigens auch, wenn sie nicht fest ist. Mein Tipp ist trotzdem, dass ihr auf die Größe der Gummibärchen achtet! Dann bleiben euch so katastrophale Ergebnisse wie bei meinem ersten Versuch erspart. Bei meinem ersten Versuch hatte ich die ganze Masse entsorgt, weil sie einfach nicht fest geworden ist.

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Meine essbaren „Tropfen“ – klein, aber lecker!

4. Nach der langen Kühlung könnt ihr die Gummitierchen langsam und vorsichtig aus den Förmchen lösen. Es bietet sich an, sie mit Speisestärke zu bestäuben, damit sie nicht zusammenkleben, wenn ihr sie anschließend verpackt.

Ich hoffe, ihr probiert es auch mal aus, denn die kleinen Gummitropfen waren schon sehr lecker und ich hoffe, dass ich irgendwann mal in den Genuss der großen Gummibärchen komme.
Berichtet mir doch über eure Versuche und eure Ergebnisse!

EURE HACHIDORI

Do it yourself – Knusperflöckchen – *Valentinstagsspecial*

Hallo ihr Lieben!

Wie versprochen kommt hier das erste Rezept 🙂
Um mich nicht zu verausgaben, habe ich erstmal das einfachste und unkomplizierteste herausgesucht!

Leckerschmecker KNUSPERFLÖCKCHEN

Schwierigkeitsgrad: LEICHT

Zutaten:
100 g weiße Schokolade
100 g Vollmilchschokolade
100 g Zartbitterschokolade
Cornflakes

cornflakes
Zubereitung:

1. Drei Backbleche mit Alufolie auslegen. (Gitter gehen auch)
2. Jede Schokolade feinhacken. (Ich habe glücklicherweise welche gehabt, die sich in kleine Stücke brechen ließ.) Die erste Schokoladenart im Wasserbad schmelzen. Danach langsam und vorsichtig die Cornflakes unterrühren, bis sie ganz mit Schokolade überzogen sind.

wasserbad

wasserbad2
3. Mit 2 Teelöffeln die Schoko-Cornflakes herausnehmen und als Häufchen auf die vorbereitete Alufolie legen. Danach ca. 6 Stunden trocknen lassen.

fertig

fastfertig
4. Das gleiche mit den anderen Schokoladen durchführen.

Am Ende habt ihr leckere Knusperflöckchen und von der Zubereitung her ist es wirklich nicht zeitaufwendig. Lediglich das Warten auf die kleinen Leckerschmecker hat mich ein paar Nerven gekostet 😀

fertige
Viel Spaß beim Schlemmen!
EURE HACHIDORI

Anmerkung: Alle Rezepte sind nach dem Buch „Candy, Toffee, Schokotrüffel“ vom Fackelträger Verlag.

Do it yourself – Pralinen, Gummibärchen, Bonbons … was man zur Vorbereitung wissen sollte!

Bevor wir mit unserer Süßigkeitenfabrik loslegen können, sollte man sich ausgiebig vorbereiten.
Ich habe hier nun die Fakten festgehalten und die Materialien aufgeschrieben, die ich meiner Meinung nach vor einer erfolgreichen Candy-Session benötige.

Viele Sachen hat man ja schon standardmäßig im Haus. Töpfe, Pfannen (die nebenbei bemerkt beschichtet am besten funktionieren), Löffel und so weiter zum umrühren, Backpapier, Zucker usw.
Je nach Rezept muss man das ein oder andere hinzukaufen.
Beim Zubereiten richte ich mich nach dem Buch „Candy, Toffee, Schokotrüffel – Süßigkeiten selber machen“ vom Fackelträger Verlag.

Für meine 4 geplanten Rezepte benötige ich insgesamt Folgendes:
(ihr könnt also schonmal raten, was daraus wohl für Leckereien entstehen)

  • 100 g weiße Schokolade
  • 200 g Vollmilchschokolade
  • 100 g Zartbitterschokolade
  • 100 g Zartbitterkouvertüre
  • 400 ml Sahne (Schlagsahne)
  • Cornflakes (die ganz einfachen, hellgelben Cerealien)
  • 350 g Zucker
  • 1 Pck. Vanillezucker
  • Butter
  • gemahlener Zimt
  • 30 g Kakaopulver zum Wälzen
  • 250 ml Apfelsaft
  • Erdbeersirup
  • Agar Agar (oder auch Agartine –> findet sich beim Backzubehör z.B. bei Kaufland)
  • Zitronensäure (auch als Pulver in Tüten beim Backzubehör oder beim Zucker)
  • Apfelpektin (gibts im Reformhaus)

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Außerdem benötigt ihr Pralinenförmchen, die ich persönlich aus Silikon am nützlichsten finde. Weiterhin ist gerade für die Herstellung von Karamell ein Zuckerthermometer sehr praktisch! Doch wo kaufe ich ein Zuckerthermometer? Am besten bestellt man das im Internet, ich habe bei einer wirklich langen Odysee niemanden in meiner Stadt gefunden, der auch nur das Wort jemals gehört hatte. Ebenfalls praktisch und für eines meiner Rezepte nötig ist ein „Spritzbeutel„. Den kann man sich zur Not auch aus einem Gefrierbeutel basteln indem man bei diesem eine Ecke abschneidet (aber nur ganz klein, nicht zu groß).

Formen

Und welche Fragen stellten sich mir noch im Vorhinein? (Zu den Antworten habe ich mich für euch belesen.)

1. Wie lange halten sich selbstgemachte Pralinen? Und wie lagert man sie am besten?
Wenn nichts schnell verderbliches wie Milch enthalten ist, halten sich Pralinen 2-4 Wochen. Am besten lagert man sie bei 4-6°C oder im Gemüsefach des Kühlschranks in einer Dose. Dann halten auch die Pralinen mit Milch, Butter o.ä. nach verschiedenen Meinungen wenigstens zwei Wochen.

2. Wie lange halten sich selbstgemachte Bonbons?
Bonbons, die Milch, Sahne oder Butter enthalten halten sich bis 4 Wochen. Bonbons, die rein aus Zucker bestehen viel länger.
Bei Karamell ist eine Lagerung im Kühlschrank auch möglich.

3. Wie lange halten sich selbstgemachte Gummibärchen?
Mehrere Monate. Danach geht höchstwahrscheinlich der Geschmack verloren.

Soviel zu meiner Vorbereitung!
Bald kommt das erste Rezept mit Anleitung und Bildern!

EURE HACHIDORI

Do it yourself – Vorankündigung: Pralinen <3

Nächste Woche ist Valentinstag!
Ich habe schon letztes Jahr versucht, Pralinen zu machen und mir vorgenommen, es dieses Jahr nochmal zu probieren.Sagen wir einfach, es war letztes Mal nicht soooo erfolgreich. Geschmeckt haben die Pralinen, allerdings war das Aussehen katastrophal. xD

Wie auch immer, hier meine Vorankündigung:
Ich werde verschiedene Süßigkeiten herstellen und das Ganze dokumentieren.
Pralinen sind auf jeden Fall dabei, genauso wie Bonbons und andere kleine Leckereien.

Ich werde euch dann die Rezepte präsentieren und meine Ergebnisse.
Ich werde mich auch über den Schwierigkeitsgrad äußern.
Außerdem hier mein Versprechen, dass ich euch meine Ergebnisse fotografisch festhalte, egal wie katastrophal sie werden 😀

Ich hoffe, ihr freut euch genauso sehr auf Valentinstag oder einfach nur auf meine baldigen Rezeptvorschläge.
Denn wenn man niemanden zum Feiern des Valentinstages hat, kann man die ganzen Leckereien alle alleine vertilgen 😀

EURE HACHIDORI

Do it yourself – Weihnachtsschleife

„Bald nun ist Weihnachtszeit, frööööhliche Zeit…“

Ja, und der Weihnachtsmann ist auch bald nicht mehr weit.
Für alle Frühaufsteher im Geschenkeverpacken (denn es ist ja noch nichtmal Dezember), habe ich beschlossen eine Schleifenanleitung mit euch zu teilen. Ich bin jedes Jahr wieder auf der Suche nach schönen Schleifchen und guten Geschenkpapier.

Die Weihnachtsschleife
oder Der Klassiker

Und schon geht´s los. So soll das süße Weihnachtsschleifchen mal aussehen.

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Ihr könnt, was die Farbe und Art der Schleife angeht eurer Fantasie freien Lauf lassen! Auch Verzierungen für die Mitte können nach eigenem Ermessen gewählt werden, egal ob Aufkleber, Figur, Knöpfe oder andere Deko.
Das einzige, was ihr beachten müsst, ist, dass ihr keine superdünne Schleife benutzen solltet. Mit breiterem Schleifenband sieht das ganze schöner und pompöser aus.

Ihr braucht also dazu:- Schleifenband
– ein bisschen Faden in der möglichst gleichen Farbe eurer Schleife

Ich habe für das Paradebeispiel mal weihnachtliches Rot gewählt.

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1. Rolle das Band ein. Und zwar in der Breite, in der du später die Schleife haben möchtest. Dabei sollte das eine Ende innen sein und das andere Ende außen. Diese beiden Enden sollten sich sozusagen „gegenüberstehen“ oder in verschiedene Richtungen laufen. Das ist wichtig, damit die Enden dann auch in verschiedene Richtungen gehen.

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2. Ziehe die Enden aus der Schleife. Das hört sich leichter an, als es ist. Man muss im Prinzip auch nur das „innere“ Ende rausziehen, weil das andere schon draußen ist, allerdings so, dass die noch nicht verarbeitete Schleife in der Mitte gleichmäßig bleibt und die Schleifenenden ungefähr gleichlang sind.

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3. Binde die Schleife. Und zwar in der Mitte zusammen. Dafür braucht man den Faden. Überlege dir, ob du die Schleife mit dem Faden später festbinden willst oder nicht, denn je nachdem musst du ihn länger oder kürzer schneiden.

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4. Forme die Schleife. Die danach enstandene Schleife muss noch „geformt“ werden. Dazu zieht man die inneren Teile der Schleife heraus und drückt und zieht, bis sie in Form sitzt. Wie gut das klappt, kann vom Material der Schleife abhängen. Steiferes Material lässt sich generell natürlich besser formen.

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5. Schneide die Enden zurecht. Halbiere die Enden, indem du sie zusammenklappst. Dann schneidest du vom offenen Rand der zugeklappten Enden zum geschlossenen Rand oder umgekehrt, schräg ein Stück ab. Dann bekommt es diese typische Zackenform.

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6. Verziere die fertige Schleife in der Mitte, wenn du das möchtest.

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Wenn sie fertig ist, dann sieht sie so aus, wie die Schleife am Anfang 🙂
So, ich hoffe, ihr habt Spaß beim ausprobieren und basteln und eure Weihnachtsgeschenke tragen solch eine Schleife dieses Jahr 😀
Einen schönen ersten Advent diese Woche!

EURE HACHIDORI

 

Hier gehts zu den anderen Tutorials:
Die Mächtige – Die Doppelflügelschleife
Die Festliche – Die Tuffschleife

Do it yourself – Paprikachips *yumyum*

Ich wollte heute unbedingt mal selbst Paprikachips machen. Gerade am Wochenende schaut man sich ja gern mal einen Film an und da ist was zum knabbern niemals verkehrt. Da die normalen Chips aber immer so „ungesund“ sein sollen, dachte ich ich probiere das einfach mal selbst aus.

Viel brauch man dafür ja nicht.

Zutaten:
Öl
Salz, Paprikapulver
Kartoffeln
Im Internet finden sich viele Anleitungen, ich dachte, ich probiere das aus, was am einfachsten klingt.
1. Am Anfang sollten natürlich die Kartoffeln geschält werden.

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2. Danach sollten die Kartoffeln in dünne Scheiben geschnitten werden. Wahlweise könnt ihr anstatt einem Messer auch eine funktionstüchtige Reibe benutzen. (Zwei Kartoffeln reichen vielleicht für eine Person, wenn ihr also mehr Leute versorgen wollt, solltet ihr mehr machen.)

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3. Aus dem Öl und den Gewürzen eine „Soße“ mischen. (Passt auf, dass ihr nicht zu viel Öl nehmt, die Kartoffeln werden nur sehr dünn bestrichen.)
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4. Im Internet wurde der Tipp gegeben, dass die Kartoffeln besonders knusprig werden, wenn man sie auf einen Schaschlikspieß aufreiht. Mein Fazit: Totaler Quatsch. Die Kartoffeln sind nicht knuspriger geworden. Auch auf dem Backblech geht es nicht so gut wie auf dem Ofenrost. (Ich habe alles ausprobiert.) Ihr kommt also am besten, wenn ihr die Chips auf einen (mit Backpapier ausgelegten) Ofenrost legt, die nach oben zeigende Seite der Stücken ganz dünn mit eurem Öl-Gewürz-Gemisch bestreicht und dann nochmal darüber nach Geschmack Paprikapulver und Salz streut. (Auf den Bilder seht ihr meinen ersten Versuch mit den Spießen.)

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5. Schiebt die Kartoffeln also auf dem Ofenrost bei 200°C für 15-20 min. bei Ober- und Unterhitze in den Backofen und schaut ab und zu, wie sie aussehen. Je nach Stärke der Scheiben oder Art der Kartoffeln kann es länger oder kürzer dauern. Wenn die Rändern langsam braun werden, testet mit einer Gabel, ob sie knusprig sind. Wenn nicht, dreht einfach die Temperatur ein wenig runter und lasst sie noch etwas länger drin. Euer Endergebnis könnte dann so aussehen:

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6. Dann könnt ihr die Chips genießen. Ein Tipp noch: Verabschiedet euch von dem Gedanken, die Chips so hinzubekommen wie die gekauften. Die selbstgemachten Chips schmecken einfach mehr nach Kartoffel und es gibt Leute, die mögen das, andere mögen es eben wieder nicht.
Vielleicht probiert ihr es auch mal aus, ich persönlich fand es schwieriger als gedacht und musste mehrere Anläufe starten, bevor ich die für mich beste Konsistenz hinbekommen habe. Findet also eure persönliche Chipszubereitung 🙂
Ich würde mich über eure Berichte freuen!

LG Eure HACHIDORI

Do it yourself – Die Schweinchenhandytasche *oink*

Hallo liebe Leser,

vor einiger Zeit habe ich ja angefangen zu nähen und weil ich dafür erstmal Material brauchte, habe ich mich in unserem heimischen Stofflädchen umgesehen. Ich war sehr beeindruckt, es gab richtige Schmuckstücke und eben auch kleine Mini-Stoff-Stücke, die nicht so viel kosteten. Dort habe ich jedenfalls einen Stoff entdeckt, den ich sehr süß fand.
Es waren ganz viele kleine Schweinchen darauf zu sehen und weil die so niedlich aussahen, nahm ich mir vor für eine meiner besten Freundinnen eine Handytasche zu nähen. Ich hatte die Idee, dass ein Schweinskopf zu sehen sein sollte, hatte aber noch keine Vorstellung, wie ich das umsetzen sollte. Am Ende habe ich einen Knopf als Nase benutzt, die Augen draufgestickt, die Ohren angenäht und das Innenfutter aus einem hellgrünen Stoff mit weißen Punkten gefertigt.

So sah sie am Ende aus:

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schweini

Jedem, der diese Handytasche nachmachen will, kann ich nur raten, sich vorher genau zu überlegen, wie er sie anfertigt. Ich habe leider nicht viel nachgedacht und einfach losgelegt und das war dann im Nachhinein ein ewiges Gefummel. Das ist auch der Grund, warum ich keine Schnittmuster dazugestellt habe, wer sie dennoch haben möchte, für den mache ich einen Extra-Artikel, sozusagen ein Schweini-Special.
Gefällt sie euch trotzdem? 🙂

EURE HACHIDORI

Do it yourself – Das Sorgenfresserchen

Als ich in einem Katalog ein sogenanntes „Sorgenfresserchen“ sah, habe ich beschlossen, mich selbst am Nähen eines solchen Kuschelfreunds zu versuchen. Ihr kennt sie sicher, diese kleinen süßen Gefährten mit dem Reißverschlussmund!?
So einen wollte ich also nun selbst machen. In meiner Vorstellung war das allerdings leichter als gedacht und nun hier die Entstehungsgeschichte meines persönlichen Sorgenfresserchens „Klappsl“. Und an alle, die sich nicht an sowas rantrauen: Es ist nicht so schwer, wenn man erstmal drin ist und mit ein bisschen Geduld klappt auch die schwierigste Aufgabe bei diesem Projekt!

Angefangen habe ich natürlich mit einem „Schnittmuster“, insofern man meine stümperhaften Versuche so nennen kann. Die Maße auf der Abbildung sind inklusive Rand, der Rand betrug bei jedem dieser Musterstücke 1 cm.

Schnittmuster

Die Lücke zwischen dem „zweiten“ Körper ist für den Reißverschlussmund, denn der muss ja irgendwo eingenäht werden. Es ist sicherlich kein perfektes Schnittmuster, aber Fakt ist, dass mein Sorgenfresser doch einigermaßen ansehnlich geworden ist und das ist ja die Hauptsache. 😉

Als erstes habe ich den „Körper hinten“ genäht. Ich habe die Körperhälften nicht einfach nur zusammengenäht, sondern vorher doppelt genäht. Also wie auf den folgenden Bilder zu sehen, zwei Stoffstücken in der jewiligen Form ausgeschnitten und zusammengefügt. (ACHTUNG: Alles wird hier zugenäht. Dieses Stück wird nicht gewendet!)

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Nach dem Feststecken mit den Stecknadel konnte es also losgehen: Die Produktion eines Sorgenfressers. (Der ja, mal nebenbei bemerkt, echt praktisch ist, ich meine, wer von uns hat nicht schonmal den Wunsch gehabt, dass alle Sorgen einfach verschwinden xD)
anfangnadel

Danach habe ich erstmal die Ohren gefertigt. Das war nicht so schwer. Ich habe ein olivfarbenes und ein graues Stück übereinander gelegt, zusammengenäht und gewendet/umgedreht. Und das dann dreimal. (ACHTUNG: Hier muss man darauf achten, dass natürlich unten nicht alles zugenäht wird, sonst kann man es ja nicht mehr umdrehen bzw. wenden. Da ich selbst als Nähanfängerin öfter einfach vergessen habe etwas offen zu lassen, möchte ich das hier nochmal explizit wiederholen!)

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Bei den Armen bzw. Beinen habe ich das alles genau wie bei den Ohren gemacht, nur eben alles in grau. Und auch diese werden gewendet.
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Bis hierhin war alles eigentlich nicht so schwer und es sollte bis zu diesem Punkt auch keine größeren Schwierigkeiten geben.
Auch der untere Teil des „Körper vorne“ wird genau wie das erste Körperteil (s.o.) gefertigt, was keine Probleme machen sollte. Allerdings habe ich diesen Teil nicht ganz zugenäht, sondern an der Stelle, wo der Reißverschluss eingenäht wird, offen gelassen. Auch dieses Teil wird NICHT gewendet. (Wird ja eh durch den Reißverschluss geschlossen.)
Das erste bisschen Nachdenken muss man bei der Anfertigung des Kopfes. Diesen habe ich auch an der Seite, wo der Reißverschluss hinkommt offen gelassen, was sich beim Annähen der Augen als nützlich erwiesen hat.

Kopf

Der nächste Schritt ist das Verbinden des Kopfes und des unteren Teils des vorderen Körpers durch den Reißverschluss. Logischerweise so, dass der Reißverschluss dort zu öffnen ist, wo die Augen auch zu sehen sind.
Danach kann man sich der hinteren Seite zuwenden, an die man die Beine, Arme und Ohren anbringt. Die unteren Ecken der Ohren sollte überschlagen werden, damit es am Ende wie ein Ohr aussieht. Hier sollte man daran denken, in welche Richtung diese Gliedmaßen zeigen, wenn man es umgedreht hat! Sie müssen so angenäht werden, dass alle nach innen zeigen. Dann legt man den vorderen Körperteil darauf und schließt im Prinzip die Gliedmaßen durch das Aneinandernähen ein. (ACHTUNG: Vorher den Mund aufmachen, damit man dadurch alles wenden kann!)
Am Ende hat man hoffentlich alles richtig angebracht und daran gedacht, alles richtig rum zusammenzunähen. Für Verwirrte wie mich hier eine Auflistung für das richtige Zusammennähen am Schluss:

Immer verkehrtherum denken! Das was am Ende zu sehen sein soll, darf man beim Zusammennähen und vor dem Umdrehen nicht sehen.
– Also Augen des Kopfes nach innen, vordere Seite des Bauches nach innen usw. !
Gliedmaßen einklappen! Die Gliedmaßen sollten beim Annähen nach „innen“ zeigen, also in die Mitte des Stoffteiles für den hinteren Körper.
Reißverschlussmund aufmachen! Sonst ist das Umdrehen am Ende nicht möglich.

Mit etwas Mühe und viel Geduld schafft man so ein kleines Monster, dass alle Sorgen vertilgen kann.
Hier ist er: Mein Sorgenfresserchen Klappsl!
fertig

Ich hoffe, er gefällt euch genauso gut wie mir. Er ist so schön weich. 🙂
Vielleicht näht ihr ja auch mal was und gebt mir ein paar Anregungen!

P.S.: Vergesst nicht, an Stellen, die ihr gern weich und kuschelig wollt, etwas Füllwatte reinzustopfen, bevor ihr alles zunäht 🙂

EURE HACHIDORI