Jahresrückblick 2021 und Ausblick 2022

Meine lieben Leser,

das Jahr 2021 ist zuende und wir blicken erneut hoffungsvoll auf das Jahr 2022 (denn sicherlich hätte Ende 2020 niemand gedacht, dass wir ein weiteres Jahr Pandemie erleben). Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um mit euch auf das vergangene Jahr zurückzublicken und euch schon einen kleinen Ausblick auf das neue Jahr zu geben, damit ihr wisst, worauf ihr euch auf meinem Blog freuen könnt.

Durch das Zeigen der Bücher und der Nennung von Markennamen bzw. Firmennamen muss ich euch darauf hinweisen, dass dieser Beitrag unbezahlte Werbung enthält. Im Falle von Rezensionsexemplaren ist dies als Werbung zu sehen.

Rückblick auf mein persönliches Jahr 2021

Mein immer noch neuer Job und Home-Office

Auch 2020 musste ich einfach davon berichten, wie sehr mich diese Veränderung positiv beeinflusst hat. Natürlich liegt der Jobwechsel nun schon über 2 Jahre zurück, aber durch das große C kommt es mir ehrlich gesagt nicht so vor. Ich bin mittlerweile noch mehr angekommen im neuen Job, habe viele liebe Kollegen kennengelernt und konnte ein wenig meiner Skepsis und meines Misstrauens ablegen, die ich über die vielen toxischen Berufsjahre aufgebaut hatte. Immer wieder war ich einfach nur erstaunt, ungläubig, dankbar und oft auch zu Tränen gerührt, wie gut bei meiner aktuellen Firma mit den Mitarbeitern umgegangen wird. Der Stress der vielen Jahre vorher ist endlich passé. Ich bin einfach nur dankbar. Das Home-Office hat da auch weiterhin viel dazu beigetragen, da ich so meine Ernährungskur viel stressfreier in den Alltag einbinden konnte. Dass ich mich im neuen Job so richtig ausleben kann und in internen Projekten neben meinem eigentlichen Job mitarbeite, macht mich wirklich sehr glücklich und die diesjährige Beförderung setzt dem allem das Krönchen auf. Am wichtigsten ist aber nach wie vor, dass die krankmachenden Verhältnisse der letzten Jahre nicht mehr bestehen und ich mich endlich richtig erholen kann. Urlaub fühlt sich endlich wie Urlaub an und das Wochenende wird nicht mehr von Gedanken an den folgenden Montag zerstört. Dafür will ich mir selbst danken – dafür, dass ich diesen Schritt gewagt habe und meinem neuen Arbeitgeber, dass er so liebevoll mit seinen Mitarbeitern umgeht – und diese sogar lobt und wertschätzt. Was selbstverständlich sein sollte, fühlt sich für mich einfach nur besonders an.

Meine Intoleranzen, die Ernährungskur & große Erfolge


Seit Mitte Januar 2021 begleitet mich die liebe Seele Melina von HistaFit in meiner ganz individuellen Ernährungskur. Meine Histamin- und Salicylatintoleranz haben mich nach so vielen Ansätzen ohne Erfolge langsam verzweifeln lassen, sodass sie praktisch meine letzte Hoffnung war. Nach fast einem Jahr kann ich wieder viel mehr Lebensmittel essen und habe meine Ernährung nochmals angepasst. Außerdem habe ich weiter an meiner Persönlichkeitsentwicklung gearbeitet. Für das neue Jahr werde ich den Fokus auch wieder mehr auf Körper und Bewegung legen. Aber auch 2021 hatte ich hier bereits den Meilenstein erreicht, wieder wandern gehen zu können. Mittlerweile kann ich wieder Äpfel essen und sogar in Maßen Apfelmus. Ich bin sehr zuversichtlich, dass ich weitere Erfolge verzeichnen kann und bin gespannt, wo ich nächstes Jahr um diese Zeit stehen werden. Es ist so viel passiert in den letzten 12 Monaten.

Mehr Zeit für den Blog

Schon 2020 konnte ich mehr Aktivität meinerseits auf dem Blog verzeichnen, aber 2021 war wirklich ein Glanzjahr für mich. Ganze 108 Beiträge habe ich geschrieben, das ist mein bisheriger Rekord. Ich habe noch nie so viel gelesen – es waren ganze 80 Bücher und noch nie so viel rezensiert oder Rezensionexemplare angenommen. Da es mir sehr viel Spaß gemacht hat, hoffe ich 2022 wird ein ebenso aktives Jahr werden. 🙂


Ausblick auf mein persönliches Jahr 2021

Nach diesem für mich großartigen Jahr 2021 möchte ich 2022 natürlich so weiterführen. Meine Ernährungskur ist ein großes Ziel auch für das neue Jahr und ich behalte weiterhin im Auge, dass ich das Ziel habe, gesund zu werden, auch wenn alle Ärzte daran zweifeln. Es ist noch ein langer Weg, aber ich weiß, dass ich es schaffen kann! Und dazu fokussiere ich mich mehr auf Körper und Bewegung! 2020 war das Jahr der Persönlichkeitsentwicklung für mich, 2021 der Ernährungskur und 2022 steht unter diesem neuen Motto. Ich bin gespannt, ob ich hier Erfolge verzeichnen kann.
Außerdem möchte ich 2022 wieder mindestens genau so aktiv auf dem Blog sein, wie 2021. Denn es tut einfach so so gut, endlich wieder Zeit für dieses Hobby zu haben.



Rückblick auf mein Buchjahr 2020

Viele tolle Zahlen und mein Leseziel 2020 übertroffen

Mein Buchjahr 2021 war wirklich super und ich komme nicht umhin, euch ein paar der Zahlen zu präsentieren, die mich so stolz machen. Ich hatte 2020 überraschenderweise 50 Bücher gelesen. Daher hatte ich mir diese Zahl als Leseziel für 2021 gesetzt.

81 Bücher / 28.814 Seiten

Insgesamt sind es am Ende ganze 81 (!) Bücher geworden. Für viele ist das sicher eine lachhafte Anzahl, aber ich habe in den letzten Jahren nicht mal annähernd so viele Bücher geschafft und bin selbst ganz verzaubert, wie viele tolle Geschichten mich begleitet haben.


Grandiose Buddyreads

Das Jahr 2021 wartete außerdem mit tollen Buddyreads auf. Mit Gabriela von Buchperlenblog habe ich wieder mehrere Bücher zusammen gelesen.

Der Buddyread zu „Der Wald der verlorenen Schatten“ im Februar war für uns beide leider ein kleiner Reinfall, obwohl es unser Buddyread-Auftakt für 2021 war. Wir hatten uns irgendwie mehr davon erhofft und mussten wieder einmal feststellen, dass wir mit asiatische Literatur nicht warm werden.

Im April erwartete uns mit „Die Schatzinsel“ ein echter Klassiker, der uns beide wirklich vollends begeistern konnte – durch seine Zeitlosigkeit und Spannung.

Ein Buddyread, der mich echt überrascht und auch Buchperlenblog gut gefallen hat, war „Dinge, die das Herz höherschlagen lassen“ – ebenfalls im April. Es war ein teils biografischer Roman, in dem sich die Autorin auf den Weg macht, mehr über eine japanische Hofdame aus dem 10. Jahrhundert herauszufinden, deren Tagebuch überliefert wurde. Das ließ mein Japan-Herz natürlich direkt mit höherschlagen.

Von Ende Juli bis Anfang August hat uns dann „Wilde Saat“ begleitet. Bei diesem Buch war ich froh um unsere Kameradschaft, denn ich hätte es alleine wahrscheinlich abgebrochen. So richtig haben wir nicht verstanden, was die Botschaft der Geschichte sein soll. Wir waren doch sehr enttäuscht von dem Roman.

Zum Abschluss haben wir dann im Dezember noch ein für mich besonderes Projekt gemeinsam gestemmt. Die liebe Gabriela hat mich an die Hand genommen und mit mir meinen ersten englischsprachigen Roman mit dem Titel „Six Crimson Cranes“ gelesen. Es war besser, als ich dachte und die Geschichte konnte uns auch begeistern.

Mit der lieben Vanny von @reading.halfling habe ich ebenfalls ein paar tolle Buddyreads erlebt. Wir haben uns durch unsere Star-Wars-Liebe kennen- und lieben gelernt. 🙂
Und nicht zu vergessen ist natürlich der unheimlich schöne und gewaltige Spontan-Buddyread mit der lieben @meinelesezeit zur Luxusausgabe von „Der Name des Windes“.

Im August starteten die liebe reading.halfling und ich unseren ersten Buddyread zu „Star Wars: Das Alphabet-Geschwader„. Endlich hatte ich eine Lesepartnerin für dieses Universum gefunden. Es war wirklich toll, sich auszutauschen, gerade weil die Protagonistin auch viel Raum zur Spekulation gab.

Im September folgte dann ein Buddyread mit reading.halfling und anderen Bookstagrammern zu „Ophelia Scale“ (Band 1). Wir hatten sehr viel Spaß beim Austausch und waren sehr oft einer Meinung.

Ebenfalls noch im September bis in den Oktober begleitete uns dann „Star Wars: Dooku – Der verlorene Jedi„. Ich war so geflasht von dem Buch, dass ich der lieben Vanny etwas davongeilt bin. Der Austausch war aber wie immer wertvoll und ihr sind auch Dinge aufgefallen, die ich erstmal gar nicht für voll genommen habe. Ich bin so froh, dass wir uns zu unserem persönlichen Star-Wars-Experten-Talk getroffen haben.

Richtig spontan begann Mitte November dann der Buddyread mit meinelesezeit zu „Der Name des Windes“ und er sollte bis Mitte Dezember anhalten. Eigentlich wollte ich das Buch gar nicht zu diesem Zeitpunkt lesen, aber dann bot sich die Möglichkeit zum Buddyread – beste Entscheidung im Rückblick. Wir waren so begeistert und haben uns so viel darüber ausgetauscht, dass die liebe meinelesezeit zu einer festen Größe für mich auf Instagram wurde.

Leseprojekte

Eine große Neuerung auf meinem Blog ist die Dokumentation meiner großen, laufenden Leseprojekte. Die Übersichtsseite findet ihr hier.

Das neueste Projekt ist meine Sammlung von AsiaBooks – also Büchern mit asiatischem Setting oder Bezug. Ich lese sowas durch meine Japanliebe ja furchtbar gern und habe nun die Bücher, die ich gelesen habe oder noch lesen will und die auf meinem SuB liegen, hier zusammengefasst. Hier geht es zur Übersichtsseite dieses Projekts.



Im Jahr 2020 hatte ich mir das Ziel gesetzt, alle Star-Wars-Romane zu lesen. Dieses Projekt habe ich dieses Jahr kontinuierlich fortgesetzt. Meinen aktuellen Stand habe ich natürlich dokumentiert und die Liste der Romane erweitert. Hier geht es zur Seite der Star-Wars-Romane.

Meine Highlights 2021

Generell muss ich sagen, dass ich sehr viele gute Bücher in 2021 gelesen habe.
Deswegen fiel es mir schwer, meine absoluten Highlights auszuwählen. Hier sind sie jetzt aber live und in Farbe:

  • „Der Gesang der Flusskrebse“ von Delia Owens
    Ein Roman, den man nicht einfach in Worte fassen kann. Ein sprachliches Highlight, welches unheimlich atmosphärisch daherkommt und sehr feinsinnig erzählt. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Schreiben Sie mir, oder ich sterbe“ von Hrsg. Petra Müller und Rainer Wieland
    Dieses Buch habe ich geschenkt bekommen. Es ist eine Sammlung von Briefen echter, berühmter Liebespaare und ergänzt somit meine Sammlung solcher Bücher. Ein echtes Highlight auch aufgrund der gesamten Aufmachung im Großformat und mit vielen Fotos und Abdrucken der echten Briefe. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Im Zeichen der Mohnblume“ von R.F. Kuang
    Besonders gut hat mir hier das asiatische Setting gefallen. Auch die Aufarbeitung von Kriegsverbrechen aus der Realität ist hier wichtig und richtig, allerdings auch sehr brutal und nichts für zarte Gemüter. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Blackcoat Rebellion – Die Bürde der Sieben“ von Aimeé Carter
    Der zweite Band hat mich nicht nur mit Spannung, Wendungen und sprachlichem Geschick abgeholt, sondern auch durch die realistische Schilderung eines ersten Mals begeistert, so wie ich es noch nie gelesen habe. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Immer auf Sendung, nie auf Empfang“ von Kate Murphy
    Ein so, so wichtiges Sachbuch, welches aufzeigt, wie wichtig es ist, dass wir uns zuhören und wie sehr diese Fähigkeit in dieser modernen Welt verloren gegangen ist. Und das, obwohl sie nötiger ist als je zuvor. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Die Schatzinsel“ von Robert Louis Stevenson
    Ein echter Klassiker, der sehr modern und zeitlos geblieben ist. Eine spannende Abenteuergeschichte für jedermann. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Dinge, die das Herz höher schlagen lassen“ von Mia Kankimäki
    Ein besonderes Buch, welches in das Japan ferner Tage entführt und mein Herz wie der Titel verspricht hat höher schlagen lassen. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Der Astronaut“ von Andy Weir
    Ein Meisterwerk. Eine wissenschaftliche Geschichte über den Weltraum, die Rettung der Welt und den Wert der Freundschaft. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Nahtod – Grenzerfahrungen zwischen den Welten“ von Dr. med. Bruce Greyson
    Ein wirklich faszinierendes Buch, welches sich so wissenschaftlich, wie nur irgend möglich mit dem Thema Nahtoderfahrungen beschäftigt. Es versucht nicht, auf Zwang eine Erklärung vorzugeben, sondern gibt dem Leser viele Informationen, nach denen er selbst eine Meinung dazu bilden kann. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „William Shakespeares Star Wars – Fürwahr, eine neue Hoffnung“ von Ian Doescher
    Dieses Buch erzählt die bekannte Star-Wars-Episode in Versen, wie wir sie aus den Werken Shakespeaers kennen. Herrlich komisch und liebevoll illustriert, hat es mir sehr viel Freude bereitet. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Das Reich der Asche“ von Victoria Aveyard
    Ein Fantasy-Buch, von dem ich mir viel erwartet und nicht enttäuscht wurde. Magisch, episch, geheimmnisvoll. Es bleibt Potenzial für die Folgebände, aber der erste Band konnte mich schon gefangen nehmen. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Star Wars: Die Hohe Republik – Das Licht der Jedi“ von Charles Soule
    Ein Buch voller Wendungen, welches mich zeitweise echt eiskalt erwischte. Es war spannend und hat mich wirklich sehr begeistert, weil es so episch war. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Die Stadt der träumenden Bücher – Graphic Novel“ von Walter Moers
    Eines meiner liebsten Bücher als grandios gezeichneter Comic in Farbe. Ein Meisterwerk für die Augen. Ganz große Liebe. Hier geht es zum vollständigen Beitrag von Teil 1 und Teil 2.
  • „Einer von uns – Die Geschichte eines Massenmörders“ von Åsne Seierstad
    Dieses Buch als Highlight zu bezeichnen ist wirklich unpassend, allerdings ist es ein sehr wichtiges Buch gegen das Vergessen und auch zur Warnung. Es ist erschreckend, wie zeitig und wie oft auf den Attentäter von Oslo hätte eingewirkt werden können. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Crown of Feathers“ von Nicki Pau Preto
    Der Klappentext war vielversprechend und trotzdem befürchtete ich eine platte Romantasy-Geschichte aufgrund des Covers. Doch ich hatte umsonst Bedenken. Hinter dem Cover verbirgt sich eine High-Fantasy-Geschichte für junge Leser. Ein Überraschungs-Highlight. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Star Wars: Dooku – Der verlorene Jedi“ von Cavan Scott / Andreas Kasprzak
    Auf dieses Buch hatte ich lange gehibbelt und wurde nicht enttäuscht. Andreas Kasprzak hat das Hörspiel in einen sehr lesenswerten Roman gewandelt. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Fürimmerhaus“ von Kai Meyer
    Verrückt wie Alice im Wunderland und viele Steampunk-Elemente – das macht das Fürimmerhaus so besonders. Ein typisches Kai-Meyer-Buch mit einzigartigen Charakteren. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Der Name des Windes“ von Patrick Rothfuss
    Dieses Buch hat mich komplett von den Socken gehauen und wird sowohl sprachlich als auch von der Geschichte her unter meinen Allzeit-Favoriten einsortiert. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Weihnachten auf der Lindwurmfeste“ von Walter Moers
    Dieses kurzweilige Vergnügen an Lektüre konnte ich in der Weihnachtszeit gemeinsam mit meinem Freund genießen. Es hat uns sehr viele schöne Stunden und Lacher gebracht. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Augestorben, um zu bleiben“ von Bernhard Kegel
    Dieses Buch liegt schon einige Zeit auf meinem SuB und ich habe es sogar zweimal. An der wunderschönen Ausgabe der Büchergilde kam ich einfach nicht vorbei. Ein wirklich amüsantes und sehr informatives Sachbuch über Dinosaurier. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.

Meine Flops 2021

Leider hatte das Jahr auch einige Flops zu bieten. Die schlimmste Flops stelle ich euch jetzt vor:

  • „Der Wald der verlorenen Schatten“ von Danbi Eo
    Das Buch hatte Potenzial, welches nicht genutzt wurde. Es blieben zu viele Fragen offen und teilweise war es niedriges Niveau und diskriminierend. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Love-Show“ von Britta Sabbag
    Ein flacher Plot, unsympathische Charaktere und unlogisches Verhalten haben mich beim Lesen leider mehr genervt als begeistert. Für mich ein sehr schwaches Buch, auch wenn es ein Jugendbuch war. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Wilde Saat“ von Octavia Butler
    Die Handlung war etwas verwirrend und führte gefühlt ins Nirgendwo. Somit war ich nach der Lektüre genau so schlau wie vorher und weiß bis jetzt nicht, was die Aussage des Buches sein soll. Frauenfeindlichkeit, Entführung, Abhängigkeit und Gewalt waren präsente, aber auch unreflektierte Themen, die nicht sonderlich kritisch beleuchtet wurden. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Tage in Tokio“ von Christoph Peters
    Ich hatte mir sehr viel von dem Buch versprochen, stattdessen war es leider ein absoluter Reinfall. Der Traum einer Japanreise, der sich für den Autor erfüllte, war gefühlt schlecht vorbereitet, da er mit der Kultur überhaupt nicht zurechtkam. Das Buch hatte einen sehr negativen Ton und hat unnötig viel kritisiert, dabei kam das Gefühl auf, dass der Autor hier selbst zu eingefahren ist. Lange Exkurse bspw. zur Teekeramik, die ein Hobby des Autors sind, haben die Lektüre sehr in die Länge gezogen und waren nicht sonderlich fesselnd. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Der Chip“ von Manfred Theisen
    Der sehr trockene Schreibstil konnte mich nicht mitreißen. Außerdem waren die Charaktere farblos und austauschbar, keine Emotionen kamen für mich rüber. Leider blieben am Ende auch viel zu viele Fragen offen, das Worldbuilding war nicht schlüssig. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Neuromancer“ von William Gibson
    Das war leider überhaupt nicht meins. Das Buch war sehr langatmig und zusammenhangslos, ich wurde weder mit der Handlung noch den Charakteren warm und habe das Buch schlussendlich sogar abgebrochen, weshalb es hier auch keine Rezension gibt.

SuB-Abbau

Der SuB (Stapel ungelesener Bücher) ist in diesem Jahr auf ganze 232 Bücher angewachsen. 😀 Zwischendurch hatte ich mal getrackt, wie viele ich abgebaut hatte, aber das ist wohl vergebens. Ich muss mir eingestehen, ich habe nichts gegen einen hohen SuB. xD


Ausblick auf das Buchjahr 2022

Für das neue Jahr werde ich mir als Leseziel 60 Bücher setzen. Das wären 5 Bücher pro Monat und sollte zu schaffen sein. Ich will mir auf keinen Fall den Druck machen, wieder 80 Bücher lesen zu müssen, deshalb setze ich niedriger an.
Außerdem werden die laufenden Leseprojekte weitergeführt.

Für den SuB-Abbau wird direkt im Februar bis Ende März das sogenannte Frühjahrsputz-Bingo gestartet. Was es damit auf sich hat und wie ihr dabei mitmachen könnt, erfahrt ihr zu gegebener Zeit hier auf dem Blog auf einer jeweiligen Seite. Im Sommer ist wieder ein Sommerloch-Bingo angedacht. Hier findet ihr die Übersichtsseite zu den aktuellen Bingos.


Was nehmt ihr euch für das neue Jahr vor? Schreibt mir gern, wie euer Jahr 2021 war und was euch 2022 erwartet und worauf ihr euch freut!

Ich bedanke mich bei euch für ein wundervolles Jahr 2021 und wünsche euch einen guten, gesunden Start in 2022! Wir lesen uns im neuen Jahr!


EURE HACHIDORI

Rezension – „Der Aufstand der Hormone“ von Dr. med. Aviva Romm

Meine lieben Leser,

wie ihr sicherlich merken konntet, habe ich in den letzten Jahren nicht nur vermehrt Sachbücher, sondern auch öfter solche rund um die Themen Ernährung und Gesundheit gelesen. Das hat zur Ursache, dass ich mich sehr intensiv mit meiner Histamin- und Salicylatintoleranz auseinandersetzen musste. Da ich mich mitten in einer Ernährungskur befinde, mit der ich hoffentlich wieder annähernd gesund werden kann, kam das Buch „Der Aufstand der Hormone“ von Dr. med. Aviva Romm genau zur richtigen Zeit. Wie es mir gefallen hat, lest ihr im Folgenden.

| Werbung | Rezensionsexemplar |

Danke, an den Goldmann Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!

ALLGEMEINES ZUM BUCH:

  • Titel: Der Aufstand der Hormone – Wie unser Lebensstil Schilddrüse, Nebennieren und Stoffwechsel belastet
  • Autor/in: Dr. med. Aviva Romm
  • Übersetzer/in: Wolfgang Seidel
  • Anzahl der Seiten: 544 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag
  • Ausgabe: 1. Auflage (April 2021)
  • Genre: Sachbuch, Ratgeber

INHALT:

Dieses Buch ist wirklich sehr komplex, umfassend und lehrreich. Dementsprechend fällt es mir schwer, den Inhalt auf das Wichtigste runterzubrechen, ohne dass die generelle Aussage verloren geht. Versuchen möchte ich es dennoch.
Schon in der Einleitung erläutert die Autorin, dass sie sich als Ärztin auf Frauen spezialisiert hat und ihre Patientinnen immer wieder mit ähnlich diffusen Beschwerden zu ihr kamen. Diese Fälle häuften sich in den letzten Jahren derart, dass sie einen größeren Zusammenhang vermutete. Die Beschwerden waren so vielfältiger Natur und Herkunft, dass sie dieser unter dem Begriff SOS-Zustand zusammenfasste. Schließlich stieß sie auf die fünf großen Übel – also die fünf Grundursachen – für die oftmals von Frauen beschriebenen Beschwerden. Und noch mehr: Die Ärztin entwickelte den sogenannten SOS-Plan, mit dem eine teilweise bis vollständige Kurierung der Symptome möglich wurde, weil die Ursachen an der Wurzel gepackt wurden.

Um was für Beschwerden geht es nun? Anders, als der Titel vermuten lässt, handelt es sich bei diesem Buch nicht um einen Ratgeber rein für Schilddrüsen- oder Nebennierenerkrankungen, sondern zeigt interessanterweise auf, dass die Beschwerden den gesamten Körper betreffen und sich oftmals in Form von Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Autoimmunerkrankungen oder auch psychischen Erkrankungen niederschlagen. Bei mehr als 80 Prozent der Frauen sind die Leitsymptome Übermüdung und Erschöpfung. Auch Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, Verdauungs- oder Schlafprobleme tauchen immer wieder auf den Listen auf. Auffällig: Alle Patientinnen waren großem Stress ausgesetzt, dem eigentlich niemand mehr zur heutigen Zeit entgehen kann.
Gleichzeitig berichtet die Ärztin, dass Frauen mit diesen unklaren und nicht gerade aussagekräftigen Beschwerden sehr oft nicht ernst genommen und vieles als Alterserscheinung abgetan wurde.

Im ersten Teil des Buches geht die Autorin auf die fünf Grundursachen ein und erläutert diese sehr ausführlich. Die Ursachen sind „Chronischer emotionaler und mentaler Stress“, „Falsche Ernährung“, „Verdauungsprobleme“, „Umweltgifte“ und „Verborgene Infektionen“, welche auch in Kombination auftreten können, aber nicht müssen.
Sehr schnell wird klar, dass die Ursachen nicht unbedingt vermeidbar, nein, wir sogar alle diesen ausgesetzt sind. Gerade die Themen der Umweltgifte und der toxischen Ernährungsindustrie bieten in diesem Buch altbekannte, aber auch weniger bekannte Fakten, die einen das Schrecken lehren können. Umso wichtiger ist es, dass dieses Werk öffentlich darüber spricht und aufklärt.

Außerdem enthält das Buch im ersten Teil Fragebögen, die helfen, zu eruieren, welchem SOS-Typ man angehört. So können die folgenden Schritte im SOS-Plan individuell angepasst werden.

Der zweite Teil des Buchs konzentriert sich anschließend auf den SOS-Plan selbst und damit auf das Vier-Wochen-Programm, welches der Leser mit dem Buch gemeinsam durchführen kann. Es schadet jedoch nicht, auch vorher alle Stationen zu lesen, um sich ein allgemeines Bild zu verschaffen.
Zusammengefasst sind es die Stationen „Neustart“, „Neuausrichtung“, „Innere Erneuerung“, „Neue Kraft“ und „Neues Leben“. Die Kapitel beschäftigen sich mit Ernährungsumstellung, dem Wecken der Selbstheilungskräfte, der Besänftigung von Gemüt und Geist, Darmsanierung, der Stärkung der Immunabwehr, dem Ausscheiden von Giftstoffen und dem Hormongleichgewicht. Außerdem wird sehr spezifisch nochmal im Detail auf Nebennieren und Schilddrüse eingenagen sowie Lebensmittel für ein gesundes Leben vorgestellt. Rezepte finden sich zusätzlich am Ende des Buches.
Besonders hilfreich fand ich die zahlreichen Tabellen über schädliche Stoffe, aber auch hilfreiche Nahrungsergänzungsmittel und Lebensmittel.

Die Aussagen im Buch sind gut fundiert und werden immer wieder durch die Ergebnisse interessanter Studien untermauert.

SCHREIBSTIL:

Dieses Buch ist ganz klar mehr Sachbuch als Ratgeber. Gerade der erste Teil ist sehr theoretisch und umfassend mit Fachtermini bestückt. Zwar ist der Grundton sehr fachlich, dafür aber auch sympathisch, nahbar und anschaulich.
Vor allem die Fakten und Daten aus vielen Studien erschrecken und verblüffen. Oder wusstet ihr schon, dass es reicht, 10 Tage lang Fertigprodukte, Gebäck und zusatzmittelhaltige Lebensmittel zu essen, um 40% der Darmflora zu zerstören?
Die Autorin schaffte es tatsächlich, dass ich mich bei ihr gut aufgehoben fühlte, da sie nie müde wurde, dem Leser und sozusagen lesenden Patienten gut zuzureden oder zu motivieren. Allzu oft wurden Menschen mit ähnlichen Diagnosen oder Leidensgeschichten wie ich bei Ärzten nicht ernst genommen oder relativiert. Romm schafft es jedoch, wieder Mut zu vermitteln, sein Schicksal in die eigenen Hände zu nehmen.
Einziges kleineres Manko war die Strukturierung, die durchaus noch klarer hätte sein können. Das theoretische Wissen wird immer wiederholt und teilweise auch zerstückelt über die Kapitel vermittelt. Hier hätte ich mir eine noch klarere Trennung zwischen Theorie und Praxis gewünscht.

FAZIT:

Ich bin immer noch überwältigt von den vielen nützlichen, aber auch schockierenden Informationen, die dieses Buch enthält. Zwar wusste ich schon vieles davon, aber alles gebündelt auf einem Platz zu sehen, wirkt nochmal ganz anders. Ich kann nur immer wieder betonen, wie wichtig dieses Werk und andere ähnliche Werke sind, da sie über die sehr vielen dunklen Seiten der Lebensmittelindustrie aufklären und aufzeigen, wie wichtig unsere Darmgesundheit für einfach alles ist. Nicht zuletzt hat dieses Buch es geschafft, dass ich noch mehr Hoffnung auf eine vollständige Heilung habe, denn Romm wird nicht müde, zu betonen, dass durch einen gesunden Darm auch Autoimmunerkrankungen wie bspw. Hashimoto geheilt werden können.

Ein wichtiges Werk, das jeder gelesen haben sollte. Es kämpft für eine Ernährungsrebellion und unsere Gesundheit. Darmgesundheit und die Hoffnung auf Heilung hängen sehr stark zusammen, was mir hier erneut bewiesen wurde. Ein Sachbuch, welches unbedingt mehr Aufmerksamkeit verdient!

BEWERTUNG: ♥♥♥♥♡


BEWERTUNGSKATEGORIEN:

Informationen: ♥♥♥♥♥
Unterhaltung: ♥♥♥♥♡
Sprache/Schreibstil: ♥♥♥♥♡
Botschaft / Praxisbezug: ♥♥♥♥♥
Strukturiertheit: ♥♥♥♡♡

Gesamtwertung = 4,2


Bis bald,
EURE HACHIDORI

Jahresrückblick 2020 und Ausblick 2021

Meine lieben Leser,

das Jahr 2020 neigt sich dem Ende und wir blicken hoffungsvoll auf das Jahr 2021. Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um mit euch auf das vergangene Jahr zurückzublicken und euch schon einen kleinen Ausblick auf das neue Jahr zu geben, damit ihr wisst, worauf ihr euch auf meinem Blog freuen könnt.

Rückblick auf mein persönliches Jahr 2020

Ein neuer Job

Das Jahr 2020 war für mich persönlich ein gar nicht mal so schlechtes Jahr. Wenn ich das große C mal ausblende, bin ich sehr dankbar, dass sich für mich alles zum Guten gewendet hat.
Im November 2019 hatte ich meinen neuen Job begonnen und 2020 konnte ich mich so richtig einleben. Meine Kollegen sind super, die Firma ist im Umgang mit den Mitarbeitern ein Traum und auch finanziell habe ich endlich ein angemessenes Gehalt für mein vorangegangenes Studium. Doch was am Wichtigsten ist: Ich fühle mich dort wohl und habe nicht mehr den Stresspegel der letzten Jahre, der mich so krank machte. Ich bin so dankbar für meinen neuen Arbeitgeber und meinen neuen Job, dass ich das hier nicht unerwähnt lassen möchte.

Mein Umgang mit meinen Intoleranzen & verbesserte Gesundheit


Denn dieser neue Job und der niedrigere Stress, dem ich tagtäglich ausgesetzt bin, hat auch eine entscheidende Wende für meine Gesundheit gebracht. Die Histamin- und Salicylatintoleranz begleiten mich zwar weiterhin, aber meine Symptome sind sehr viel weniger geworden, wozu auch der wenige Stress im Alltag maßgeblich beiträgt. Ich habe außerdem eine Routine bei den Intoleranzen gefunden und komme besser damit klar. Ich bin endlich wieder stabil und habe eine neue Lebensqualität gefunden. Zudem habe ich mich viel mit mir auseinandergesetzt, was mir unheimlich gut getan hat. Dazu gehört auch das Schreiben meiner Beitragsreihe „Meine Histaminintoleranz & Salicylatintoleranz“ hier auf dem Blog und meinem Instagram-Kanal. Das Feedback – auch und vor allem von anderen Betroffenen – war durchweg positiv und besser, als ich es mir je erträumt hätte.
Diese ganzen Verbesserungen haben auch dazu geführt, dass ich endlich wieder richtig ich selbst sein kann, wozu mir in den letzten Jahren die Kraft gefehlt hat, als ich mich so zurückzog.

Eine neue Wohnung


Ende 2020 sind mein Prinz und ich in unsere neue Wohnung gezogen. Es war ein langer Weg, denn wir haben ein Dreivierteljahr gesucht. Da wir keine Zeitdruck hatten, sollte auch alles für uns passen und was soll ich sagen? Das Warten hat sich gelohnt. Wir wohnen jetzt in unserer absoluten Traumwohnung und freuen uns jeden Tag über unser Heim. Es ist so viel ruhiger als vorher, die Vermietung ist besser und wir haben uns bereits drei Tage nach dem Umzug so heimisch gefühlt, als wenn wir schon Jahre hier wohnen würden. Wie viel das wert ist, wissen wir erst jetzt, denn vorher wussten wir gar nicht, wie sich das anfühlt. Wir haben uns vorher eigentlich nur arrangiert und fühlen uns jetzt richtig angekommen. Dazu trägt natürlich nicht zuletzt mein neues Lesezimmer bei. 🙂

Mehr Zeit für den Blog

Letztendlich hatte ich durch meine verbesserte Gesundheit und den geringeren Stress auch mehr Muße für meinen Blog. Während mir in den letzten Jahren schlichtweg die Kraft für das Bloggen fehlte und ich nur wenige Beiträge geschrieben habe, bin ich dieses Jahr geradezu aufgeblüht. Mein Ziel, jede Woche eine Beitrag zu schreiben, habe ich locker erfüllt, was mich unheimlich glücklich und stolz macht. Jetzt kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass ich zurück bin!


Ausblick auf mein persönliches Jahr 2021

Nach diesem für mich großartigen Jahr 2020 möchte ich 2021 natürlich so weiterführen. Als Ziel habe ich vor allem, dass ich mich weiter mit meinem Anti-Stress-Management beschäftige und meine Intoleranzen angehe. Denn auch, wenn alle Ärzte behaupten, ich muss jetzt lebenslang damit klarkommen, habe ich die Hoffnung, sie zu besiegen. Denn ich habe mittlerweile einige Leute gefunden und über sie gelesen, die die Intoleranzen nicht mehr haben und sie konsequent angegangen sind. Deswegen werde ich 2021 einen Kurs bei einer dieser Personen belegen und euch natürlich mit auf diese Reise nehmen. Mein Ziel ist es, 2024 wieder annähernd gesund zu sein. Es ist noch ein langer Weg, aber ich weiß, dass ich es schaffen kann!
Außerdem möchte ich 2021 wieder mindestens genau so aktiv auf dem Blog sein, wie 2020. Denn es tut einfach so so gut, endlich wieder Zeit für dieses Hobby zu haben.



Rückblick auf mein Buchjahr 2020

Viele tolle Zahlen und mein Leseziel 2020 übertroffen

Mein Buchjahr 2020 war wirklich super und ich komme nicht umhin, euch ein paar der Zahlen zu präsentieren, die mich so stolz machen. Die letzten Jahre habe ich aufgrund oben aufgeführter Gründe eher wenig gelesen. Aus diesem Grund hatte ich mir als Ziel 20 Bücher gesetzt. Schon im Frühjahr war abzusehen, dass ich diese Anzahl locker schaffen werde, weswegen ich das Ziel auf 30 Bücher korrigiert habe.

50 Bücher / 19.400 Seiten

Insgesamt sind es am Ende ganze 50 (!) Bücher geworden. Für viele ist das sicher eine lachhafte Anzahl, aber ich habe in den letzten Jahren nichtmal annähernd so viele Bücher geschafft und bin selbst ganz verzaubert, wie viele tolle Geschichten mich begleitet haben.


Grandiose Buddyreads

Das Jahr 2020 wartete außerdem mit tollen Buddyreads auf. Mit Gabriela von Buchperlenblog habe ich drei Bücher zusammen gelesen.

Durch den „Glöckner von Notre-Dame“ von Victor Hugo haben wir im Mai 2020 zusammengefunden. Gabriela schreibt regelmäßig „Story-behind“-Beiträge über die literarischen Grundlagen der Disney-Klassiker. Beim Glöckner bin ich mit eingestiegen, um dieses Buch endlich von meinem SuB zu erlösen. Dieser Buddyread hat uns sehr gefordert. Liebevoll betitelten wir das Buch als „Albernheiten und Groteskes“, denn es war nicht nur sehr langatmig, sondern auch das Frauenbild Hugos hat uns sehr aufgeregt. Auch der Unterschied zum Film war frappierend, egal ob es um das Naivchen Esmeralda oder den Schürzenjäger Phoebus ging. Wir waren am Ende sehr froh, dass wir dieses Monstrum von Buch gemeinsam gelesen haben – denn Motivation brauchten wir hier jede Menge. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.

Bereits im Juli 2020 widmeten wir uns dann „DinoPark“ von Michael Crichton, der Buchvorlage für den Film Jurassic Park. Als großer Dino-Fan war ich Feuer und Flamme für dieses Projekt. Das Buch konnte uns sehr begeistern, auch wenn mit Crichton manchmal die Fantasie durchging. Und den zweiten Teil der Reihe wollen wir zukünftig vielleicht auch im Buddyread lesen. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.

Im August erwartete uns „Oliver Twist“ von Charles Dickens, welches wir aufgrund der vielen unnötigen Dialoge als sehr schleppend empfanden. Die eigentliche Geschichte Olivers wäre schnell erzählt, aber leider wurde die Handlung durch ebendiese Dialoge sehr in die Länge gezogen. Das Buch ließ uns wieder eher unbegeistert zurück, aber der Disney-Klassiker hatte danach noch einmal an Wert gewonnen. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.

Leseprojekte

Eine große Neuerung auf meinem Blog ist die Dokumentation meiner großen, laufenden Leseprojekte. Die Übersichtsseite findet ihr hier.

Das wohl tollste Projekt in diesem Jahr war der „Historische November“ mit Gabriela von Buchperlenblog. Unter diesem Namen haben wir den ganzen November Bücher mit historischem Bezug von unserem SuB befreit, um zu zeigen, dass es durchaus tolle Bücher in diesem Genre gibt. Weil uns dieses Leseprojekt solche Freude gemacht hat, haben wir im Dezember das Projekt in „HistoLove – Die Liebe zu historischen Geschichten“ umbenannt. Unter diesem Label läuft die Aktion unbegrenzt weiter und jeder ist willkommen, sich uns anzuschließen und uns zu verlinken. Hier geht es zur Übersichtsseite dieses Projekts.



Dazu gehört unter anderem auch, dass ich mir 2020 das Ziel gesetzt habe, alle Star-Wars-Romane zu lesen. Dieses Projekt habe ich dieses Jahr mit dem chronologisch ersten Roman begonnen und werde es kontinuierlich fortsetzen. Hier geht es zur Seite der Star-Wars-Romane.

Auch meine Sammlung der Liebesbrief-Bücher habe ich hier dokumentiert.

Weiterhin arbeite ich an dem Ziel, das Gesamtwerk von Kai Meyer und die Zamonien-Romane von Walter Moers zu lesen. Der Fortschritt wird ebenfalls auf den jeweiligen Seiten dokumentiert.

Ein weiteres Projekt ist „Ein Herz für Sachbücher“, weil ich öfter das Gefühl gewonnen habe, dass diesem Genre ein trockenes und langweiliges Image angelastet wird. Um das zu ändern, habe ich mir bereits 2019 vorgenommen, mehr Sachbücher zu lesen und vorzustellen. Ihr dürft euch mir gern anschließen und mich unter diesem Titel auf eurem Blog verlinken!

Auch das Projekt „Mehr Klassiker lesen“ ist für mich ein Herzensprojekt, weil ich zugunsten neuer Werke die Klassiker oft hinten anstelle. Deswegen soll unter diesem Projekt gesammelt werden, was ich an Klassikern in den nächsten Jahren lese. Ihr dürft euch mir gern anschließen und mich unter diesem Titel auf eurem Blog verlinken!

Meine Highlights 2020

Generell muss ich sagen, dass ich sehr viele gute Bücher in 2020 gelesen habe.
Deswegen fiel es mir schwer, meine absoluten Highlights auszuwählen. Hier sind sie jetzt aber live und in Farbe:

  • „Scythe – Das Vermächtnis der Ältesten“ von Neal Shusterman
    Lange hatte ich den Abschluss der Trilogie herbeigesehnt. Auch wenn der letzte Band etwas schwächer war als die Vorgänger, gehört er doch zu meinen absoluten Jahres-Highlights, weil die gesamte Scythe-Reihe ein Novum ist. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Die Spiegelreisende – Das Gedächtnis von Babel“ (Band 3) / „Die Spiegelreisende – Im Sturm der Echos“ (Band 4) von Christelle Dabos
    Auch auf diese beiden Bände habe ich hingefiebert. Vor allem der letzte Band hat mich durch ein Gefühlschaos geführt. Am Ende habe ich sogar ein paar Tränchen verdrückt, weil es vorbei war. Eine meiner absoluten Favoriten, nicht nur in 2020, sondern für immer. Sprachlich eine absolute Perle. Hier geht es zu den Beiträgen zu Band 3 und Band 4 der Spiegelreisenden.
  • „Das wandelnde Schloss“ von Diana Wynne Jones
    Dieses Buch, welches die Vorlage zum gleichnamigen Ghibli-Film ist, hat mich nachhaltig begeistert. An Skurrilität und Einzigartigkeit kaum zu überbieten. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Panem X – Das Lied von Vogel und Schlange“ von Suzanne Collins
    Für mich kam die Vorgeschichte von Snow sehr überraschend auf den Markt und dann auch noch so seitenstark. Ich fand das Buch sehr erwachsen, düster und bedrückend, aber auch sehr genial. Ich war innerlich hin- und hergerissen, ob ich es nicht vielleicht sogar verstehen kann, warum Snow so geworden ist, wie er war. Und ich bin sehr froh, dass es kein zweites Tribute von Panem geworden ist, sondern komplett anders war, auch wenn das viele Fans enttäuschte. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „DinoPark“ von Michael Crichton
    Wie oben bereits beschrieben, habe ich dieses Buch im Buddyread gelesen und war begeistert. Hier gehts zum Beitrag.
  • „Infinitum“ von Christopher Paolini
    Was war ich aufgeregt, als bekannt wurde, dass Paolini nach so vielen Jahren ein neues Buch veröffentlicht! Nach Eragon hatte man nichts mehr von ihm gehört und ich war so überrascht, dass er mit „Infinitum“ den Sprung ins Sci-Fi-Genre wagte. Das Buch war mit über 900 Seiten ein echter Koloss, aber sprachlich wieder ein richtiger Paolini. Hier gehts zum gesamten Beitrag.
  • „Die schlimmste Reise der Welt – Die Antarktis-Expedition 1910-1913“ von Apsley Cherry-Garrard
    Dieses Buch las ich im Rahmen des historischen Novembers und die wahre Geschichte um Apsley und seine Kameraden, von denen viele auf ihrer Mission in der Antarktis starben, hat mich sehr gefesselt und zu Tränen gerührt. Ein unerwartetes Highlight. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Wonderlands“ von Laura Miller u.a.
    Diese Enzyklopädie gibt einen Überblick über die wichtigsten Werke der Fantasy- und Sci-Fi-Literatur. Ein absolutes Muss für jeden Buchliebhaber. Hier geht es zum Beitrag.
  • Die Merle-Trilogie und „Serafin – Das kalte Feuer“ von Kai Meyer
    Nachdem die Merle-Reihe in neuem Gewand aufgelegt wurde und mit dem Serafin-Band eine Fortsetzung fand, habe ich die komplette Reihe gelesen und war sehr begeistert. Hier geht es zu den einzelnen Beiträgen von „Die fließende Königin“, „Das steinerne Licht“, „Das gläserne Wort“ und „Serafin – Das kalte Feuer“. (Die letzten beiden werden im neuen Jahr auf meinem Blog veröffentlicht.)

Meine Flops 2020

Leider hatte das Jahr auch einige Flops zu bieten. Die schlimmste Flops stelle ich euch jetzt vor:

  • „Will ich ein Kind? Ja – Nein – Vielleicht“ von Melanie Hughes
    Das Buch hatte Potenzial, welches nicht genutzt wurde. Es blieben zu viele Fragen offen und teilweise war es niedriges Niveau und diskriminierend. Hier geht es zum vollständigen Beitrag.
  • „Das Lied der Sonne“ von Jennifer Wolf
    Auf dieses Buch war ich supergespannt, weil mir die Jahreszeiten-Reihe so gut gefallen hatte. Leider hat Jennifer Wolf mich sehr enttäuscht. Es war weder wie angekündigt Fantasy, noch war ein roter Faden erkennbar. Konnte mich leider nicht abholen. Hier geht es zum Beitrag.
  • „Paardiologie“ von Charlotte Roche & Martin Kess-Roche
    Das Buch klang vielversprechend und psychologisch interessant. Am Ende waren es niedergeschriebene Ausschnitte eines Podcasts, die zum Teil eher primitiv und merkwürdig daherkamen. Die Autorin war mir zudem so unsympathisch, dass ich ratlos zurückblieb. Ich wusste allerdings vorher nicht, dass es die Autorin von „Feuchtgebiete“ ist, sonst hätte ich sofort die Finger davon gelassen, weil ich mit dieser Art Bücher noch nie viel anfangen konnte. Hier geht es zum ganzen Beitrag.
  • „Crescent City“ von Sara J. Maas
    Mein erstes Buch der Autorin und für mich leider ein totaler Reinfall. Die Gestaltung des Buches war grandios, konnte für mich aber nicht über die flachen Charaktere, Gespräche und die nievaulose Erotik des Buches hinwegtrösten. Leider war das kein Fantasy-Buch, wie versprochen, sondern eher ein erotischer Krimi mit lediglich Fantasy-Elementen. Schade. Hype für mich nicht nachvollziehbar. Hier geht es zum Beitrag.

SuB-Abbau

Der SuB (Stapel ungelesener Bücher) ist in diesem Jahr auf ganze 158 Bücher angewachsen. 😀 Leider habe ich nicht aufgelistet, wie viele ich abgebaut habe. Das wird dann im nächsten Jahr anders.

Nachtrag: Durch Geschenke und Lieferungen vor Jahresende muss die Zahl, mit der ich ins Jahr 2021 starte auf 162 korrigiert werden.


Ausblick auf das Buchjahr 2021

Für das neue Jahr werde ich mir als Leseziel 50 Bücher setzen. Mal sehen, ob ich es erneut schaffe oder übertreffen kann.
Außerdem werden die laufenden Leseprojekte weitergeführt.

Für den SuB-Abbau wird direkt im Januar bis Ende Februar das sogenannte Frühjahrsputz-Bingo gestartet. Was es damit auf sich hat und wie ihr dabei mitmachen könnt, erfahrt ihr auf der Übersichtsseite.
Im Sommer ist ein Sommer-Bingo angedacht.
Da mein SuB so extrem hoch ist, werde ich nächstes Jahr aufzeichnen, wie gut ich ihn abbaue. Mein Ziel ist, dass ich nicht mehr kaufe, als ich lese. ❤


Was nehmt ihr euch für das neue Jahr vor? Schreibt mir gern, wie euer Jahr 2020 war und was euch 2021 erwartet und worauf ihr euch freut!

Ich bedanke mich bei euch für ein wundervolles Jahr 2020 und wünsche euch einen guten, gesunden Start in 2021! Wir lesen uns im neuen Jahr!
EURE HACHIDORI

Wissenswertes über meine Histaminintoleranz oder auch: Histamin, was ist das?

Meine lieben Leser,

heute gibt es nach langer Zeit wieder mal etwas aus Hachidoris Welt zu berichten. Ich habe lange überlegt, ob ich so einen Beitrag schreiben soll, habe mich jetzt aber dafür entschieden, weil ich denke, dass es bezüglich dieses Themas einfach Aufklärungsbedarf gibt. Zudem bekommt dieses Thema zu wenig Aufmerksamkeit.

Es geht heute um meine Histaminintoleranz.
Als ich die Diagnose vor einem guten Jahr erhielt, war ich nicht nur unwissend, sondern auch maßlos überfordert. Mein ganzes Leben hat sich dadurch massiv verändert.

Leider ist dieses Krankheitsbild noch nicht allzu bekannt, obwohl es mittlerweile ungefähr 2-4% der Bevölkerung betrifft.
Das Problem als Betroffener: Man wird nicht ernst genommen und hat bis zur Diagnose eine wahre Odyssee hinter sich. Ich möchte helfen, damit sich das ändert.

Noch ein Hinweis:
Mein Ziel ist es, die wissenschaftlichen und medizinischen Grundlagen auch für Laien einigermaßen verständlich darzustellen. Ich möchte betonen, dass ich selbst Laie bin, mir mein Wissen selbst angeeignet habe und ich es euch in meinen Worten wiedergebe. Über Anregungen, Kritik oder Ergänzungen freue ich mich sehr.

Histaminintoleranz-small

Was ist denn Histamin?

Histamin ist ein Stoff, der im Körper von Menschen und Tieren, in Pflanzen und Bakterien vorkommt. Er dient als Gewebshormon und Neurotransmitter (Botenstoff).

Bei uns Menschen hat Histamin eine zentrale Aufgabe bei allergischen Reaktionen und im Immunsystem bei der Abwehr körperfremder Stoffe.
Als Botenstoff sorgt es dafür, dass Entzündungsreaktionen ausgelöst werden, damit bspw. das Gewebe an bestimmten Stellen anschwillt.
Im Magen reguliert Histamin die Magensäureproduktion.
Im Zentralnervensystem steuert es den Schlaf-Wach-Rhythmus und die Appetitkontrolle.

Histamin ist ein sogenanntes biogenes Amin. Es entsteht, wenn aus der Aminosäure Histidin das Kohlendioxid abgespalten wird. Diese Herstellung des Histamins passiert in der Haut, der Magenschleimhaut und den Nervenzellen. Und danach wird es in Mastzellen (die sitzen vor allem in Schleimhäuten), basophilen Granulozyten (eine Art weiße Blutkörperchen) und Nervenzellen gespeichert.
Mastzellen setzen explosionsartig viel Histamin frei, wenn an ihren zugehörigen Antikörpern was haften bleibt und dadurch das Kommando für eine allergische Reaktion gegeben wird. Ihnen kommt eine besondere Rolle im Zusammenhang mit der HIT (Histaminintoleranz) zu. Es gibt sogar eine ganz bestimmte Art dieser Intoleranz, die sich auf diese Zellen bezieht. Das würde an dieser Stelle allerdings zu weit führen.

Und was läuft schief bei Histaminintoleranz?

Um diese Frage zu beantworten, muss man den Abbau von Histamin betrachten.

Histamin bildet farblose Kristalle, die bei 84 Grad schmelzen. Wichtiger ist es aber, zu wissen, dass diese Kristalle sich leicht in Wasser oder Ethanol lösen. Deshalb wird Betroffenen oft empfohlen bei einem Histaminschub sehr viel Wasser zu trinken. Alkohol enthält nämlich noch andere, wiederum Histamin triggernde Stoffe.
Wasser ist also eine Möglichkeit, manuell Histamin abzubauen. Unterstützend können bestimmte Mineralstoffe oder Vitamine (bspw. Vitamin C) wirken.

Histamin wird aber eigentlich vom Körper selbst abgebaut. Da gibt es mehrere Möglichkeiten.
Die bekannteste Variante ist die sogenannte Diaminoxidase (DAO). Dieser Vorgang findet im Darm statt und praktisch kann man sich vorstellen, dass dort das passende Enzym als Bodyguard rumsteht und das Histamin, was aufgenommen wurde, einfach nicht in die Körper-Disco lässt, wenn es dort drin zu voll wird.
Im Inneren der Zellen selbst wird Histamin durch die sogenannte Histamin-N-Methyltransferase (HNMT) abgebaut. Das funktioniert ähnlich, denn auch hier wirkt ein Enzym-Bodyguard, der hier ungebetene Gäste raus schmeißt.
Ein weiterer Sicherheitsmann kümmert sich im Zuge der sogenannten Monoaminoxidase B (MAO-B) um den Abbau von Histamin, allerdings ist sein Bereich vor allem das zentrale Nervensystem und das periphere Gewebe.

Und wie kommt es zur Intoleranz? Ganz einfach gesagt – diese Abbau-Mechanismen sind kaputt. Manchmal ist nur ein einziger Mechanismus betroffen, manchmal mehrere oder sogar alle.

Als wäre das nicht schon kompliziert genug, geht die HIT gern einher mit vielfältigen anderen Intoleranzen, Erkrankungen und natürlich sehr unspaßigen Symptomen. Zudem ist die Therapie durch Ernährungsumstellung sehr hart und das Leben ab da sehr eingeschränkt. Und als wäre es nicht genug, spielen dort noch ganz andere Faktoren wie die Reaktionen der Mitmenschen, Ärzte und die erschwerte Teilnahme am alltäglichen Leben bspw. in den Urlaub fahren eine große Rolle.

Wenn euch das Thema interessiert, würde ich darüber gern eine eigene Beitragsreihe machen. Deshalb lasst mich durch ein Like oder Kommentare wissen, ob es euch interessiert!
Dann berichte ich euch im nächsten Beitrag nämlich über meinen Weg zur Diagnose, meine Symptome und wie es mir mittlerweile damit geht.

Bis bald,
EURE HACHIDORI

 

 

Erste weiterführende Literatur zur Histaminintoleranz:
https://www.histaminintoleranz.ch/de/histaminose_histaminstoffwechsel.html
https://www.imd-berlin.de/spezielle-kompetenzen/nahrungsmittelunvertraeglichkeiten/histaminintoleranz.html
https://www.aerzteblatt.de/archiv/53958/Die-verschiedenen-Gesichter-der-Histaminintoleranz

Hilfreiche Accounts / Kontakte bei Histaminintoleranz:
https://www.facebook.com/groups/SJH.Histaminintoleranz/
https://www.facebook.com/groups/1181517258585418/
https://www.instagram.com/histaminfreigeniessen/
https://www.instagram.com/histaminfreivon/
https://www.instagram.com/histaminarmes_essen/
https://www.instagram.com/histaminefreelife/